Blutspendetermine heute:

Sicherheit bei und nach der Blutspende

Infektionsübertragungen durch bekannte Erreger bei Transfusionen sind in den vergangenen Jahren immer seltener geworden. Ein umfangreiches Sicherheitsprogramm schützt jeden Empfänger vor Ansteckung. Deshalb wird anlässlich jeder Blutspende per Fragebogen die gesundheitliche Vorgeschichte des Spenders aktualisiert und eine ärztliche Untersuchung durchgeführt, die die Blutspenden Tauglichkeit bestätigen muss.

Der Blutspender füllt nach der Spende einen sogenannten Selbstausschlussbogen aus, in dem er bei Zweifeln anonym das von ihm gespendete Blut für eine Transfusion ausschließen kann.

Proben

Blutplasma wird einer Sicherheitsquarantäne von vier Monaten unterzogen. Eine Reihe von Laboruntersuchungen wird bei den gewonnenen Blut-, Zell- und Plasmaspenden durchgeführt, um die Sicherheit für den Empfänger zu erhöhen. Zusätzliche Sicherheit garantiert eine weitere Untersuchungsmethode (Polymerasekettenreaktion). Dadurch ist ein direkter Nachweis von Erregern früher möglich. Bei Hepatitis C ist dies bis zu acht Wochen vor dem Nachweis der spezifischen Antikörper festzustellen!

Keinerlei Ansteckungsgefahr besteht beim Vollblut-, Plasma- und Zellspenden! Eine Übertragung von Krankheitserregern ist bei jeder Blutspende absolut ausgeschlossen! Dies wird durch den Einsatz von sterilen Geräten und Entnahmematerialien gewährleistet, die nur ein einziges Mal benutzt werden. Von der Untersuchung auf Spendefähigkeit bis zum Verlassen des Instituts oder Spendelokals steht der Spender unter der Aufsicht des verantwortlichen Arztes.

Alle Verrichtungen im Zusammenhang mit der Spende, etwa die Punktion der Vene, werden von medizinischem Fachpersonal vorgenommen. Sie sehen, bei uns sind Sie in den besten Händen!