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17.05.2017

Alle Zeichen stehen auf Gelb!

Die Weichen sind in Würzburg voll auf Lebenretten gestellt. Im Plasmazentrum waren gestern zwei Lokalmatadoren aktiv: Allen voran spendete Oberbürgermeister Christian Schuchardt Plasma und zeigte damit persönlich gesellschaftlichen Einsatz für die Region. „Das Plasmazentrum ist eine wichtige Einrichtung für die Menschen in Würzburg und die Patienten, die auf Blutplasma und die daraus gewonnenen Präparate angewiesen sind. Mit einer Plasmaspende kann jeder Leben retten“, sagte der Oberbürgermeister.

Würzburgs Oberbürgermeister übergibt Staffelstab an Schwimmidol und die Mannschaft von s.Oliver

Würzburgs Schwimmvereinspräsident Thomas Lurz folgte prompt. Der ehemals beste Langstreckenschwimmer Deutschlands gehört bereits länger zu den aktiven Plasmaspendern und unterstützt das Plasmazentrum Würzburg bei seinen öffentlichen Auftritten, indem er für die Plasmaspende sensibilisiert. Gestern übernahm er den Staffelstab zur Plasmaspende vom Oberbürgermeister im Namen seines Arbeitgebers s.Oliver. Dort ist das Würzburger Schwimmass als Sportbotschafter im Personalbereich tätig und treibt viele soziale Mitarbeiterthemen voran. Dazu zählt auch die  Plasmaspende, für die sich - dank Lurz - das Unternehmen als erste Firma der Region nun aktiv stark macht: „Vor kurzem ließen sich unsere Mitarbeiter bereits auf dem Firmengelände für die Plasmaspende  voruntersuchen“, erzählt Lurz. In den nächsten Wochen werden sie zur guten Tat auf die Spenderliegen schreiten. „Wir wollen mit einer großen Mitarbeitermannschaft im Plasmazentrum antreten“, kündigt Lurz an. Aber die Pforten des Plasmazentrums stehen natürlich allen interessierten Spendern offen. So wünscht sich auch Würzburgs Oberbürgermeister Schuchardt, dass viele Freiwillige seinem Beispiel folgen, denn: „Jeder kann Lebenretter werden!“

Dankbar für die prominente Unterstützung sind die Verantwortlichen des Plasmazentrums, das eine Einrichtung vom Blutspendedienst des BRK (BSD) ist. „Eine Plasmaspende ist Hilfe, die ankommt. Damit setzen Oberbürgermeister Schuchardt sowie die Mannschaft von s.Oliver mit Thomas Lurz aktiv ein Zeichen gegen Gleichgültigkeit. Herzlichen Dank im Namen der Patienten“, sagt BSD-Geschäftsführer Georg Götz.

Darum retten Plasmaspenden Leben

Das Team im Plasmazentrum Würzburg freut sich über viele weitere helfende Besucher. Dr. Helene Butsch ist Leiterin der Herstellung im Plasmazentrum Würzburg. Die Medizinerin erklärt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Blutplasma: „Besonders benötigen wir Plasmaspenden mit der Blutgruppe AB, da sie universell eingesetzt werden können. Das bei der Plasmaspende gewonnene Blutplasma oder die daraus hergestellten Präparate helfen Patienten, deren Funktion des Blutes durch eine Krankheit oder nach einer Verletzung gestört ist. Vor allem bei Autoimmunerkrankungen werden Plasmapräparate eingesetzt. Beispielsweise schützen Immunglobulin-Präparate Patienten mit einer angeborenen Immunschwäche vor schweren Infektionskrankheiten. Bei einer Blutgerinnungsstörung kann mit Medikamenten aus hochgereinigten Gerinnungsfaktoren geholfen werden, ein nahezu normales Leben zu führen. Darüber hinaus wird Blutplasma in der Intensivmedizin eingesetzt, wenn beispielsweise schwere Verbrennungen oder große Blutverluste zu behandeln sind.“

(Fotos: BSD / Stefanie Sklarzik)

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