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04.02.2017

Weltkrebstag: Therapie oftmals nur mit Transfusion von Thrombozyten möglich

Durch die Transfusion von Thrombozyten kann der Körper der Krebspatienten weiterhin für die lebensnotwendige Chemotherapie gestärkt werden.

Im Sommer 2015 wird Manuela mit starken Schmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Diagnose: Lymphdrüsenkrebs im vierten Stadium. "Ich konnte das alles anfangs gar nicht richtig zuordnen. Was hat denn das alles zu bedeuten? Es fühlte sich irgendwie surreal an. Von Krebs hat mir gegenüber zu diesem Zeitpunkt niemand gesprochen."

Der Krebs hat bereits in ihrem Körper gestreut, weshalb sofort die Chemotherapie eingeleitet wird. Die Chemotherapie schwächte ihr Knochenmark. "Da kam ich dann zum ersten Mal mit dem Thema Thrombozyten in Kontakt."

Thrombozyten spielen bei der Blutgerinnung und der Immunabwehr eine entscheidende Rolle.

Viele Patienten, die an Leukämie, Krebs oder ähnlichen Erkrankungen leiden, können Thrombozyten während ihrer Krankheit und Therapie nicht mehr nachbilden. Zu wenig Thrombozyten (Blutplättchen)  können zu einer Einblutung im Körper führen oder noch schlimmer eine Organ- oder Hirnblutung auslösen.

In unseren Instituten für Transfusionsmedizin in München, Nürnberg und Regensburg haben Sie die Möglichkeit, Thrombozyten zu spenden.

Jeder Spender erhält einen festen Termin für seine Thrombozytenspende, damit die passende Entnahmemaschine vorbereitet werden kann. Die Thrombozyten werden mithilfe eines speziellen Verfahrens mit Zellseparatoren gewonnen. Den Thrombozytenspendern wird Blut entnommen, aus dem ein Teil der Blutplättchen separiert wird. Alle anderen Blutbestandteile werden in den Blutkreislauf zurückgeführt. Der Vorgang dauert insgesamt ca. 1 – 1,5 Stunden.


Weitere Informationen und die Möglichkeit einer Terminreservierung finden Sie hier.

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