Akute Notlage überwunden

Ein Beitrag von Stefanie Sklarzik vom 22.09.2016
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Geschafft! Die akute Notlage beim Blutspendedienst des BRK (BSD) nahm rasch einen guten Ausgang: Knapp 14.700 Blutspender erschienen innerhalb der ersten fünf Spendetage nach dem Notruf in Bayern. Damit besuchten 31 Prozent mehr Menschen die BSD-Blutspendetermine als ürsprünglich geplant. Die Erstpenderquote lag mit 14 Prozent deutlich über dem Normalniveau von etwa neun Prozent. Das Blutspendenaufkommen hat sich bayernweit gesteigert und der Blutkonservenvorrat infolgedessen stabilisiert.

Blutkonserven-Vorrat dank 14.700 Soforthelfer in Bayern stabilisiert

Georg Götz, Kaufmännischer BSD-Geschäftsführer, resümiert: „Der Blutkonserven-Engpass in unserem Zentrallager war in diesem Spätsommer so akut wie viele Jahre zuvor nicht mehr. Durch den Zuspruch sowie die überragende Soforthilfe seitens der bayerischen Bevölkerung ist die Bestandssituation beim BSD jetzt stabil und die flächendeckende Versorgung mit lebensnotwendigen Blutpräparaten in Bayern sichergestellt.“

Dennoch darf nicht vergessen werden: Blut ist nur begrenzt haltbar, 42 Tage nämlich. Blutspenden werden immer wieder aufs Neue gebraucht. So finden in Bayern pro Tag etwa 2.000 Blutspenden ihren Einsatz bei Kranken und Verletzten in Kliniken. Da Blut nicht künstlich hergestellt werden kann, bietet die Blutspende vielen Patienten zum Teil die einzige Überlebenschance.

Viele Menschen schritten vergangene Woche zur guten Tat. Die Blutspendebereitschaft war bayernweit riesig. (Foto: BSD)

Stammspender, Erstspender und Spender-Nachwuchs gleichermaßen wichtig

Der BSD ist dankbar für seine Stammspender, die regelmäßig auf die Termine kommen. Die treuesten von ihnen erscheinen so oft sie es, medizinisch gesehen, dürfen: Männern ist es sechsmal und Frauen viermal innerhalb von zwölf Monaten erlaubt, Blut zu spenden. „So kommen unsere Stammspender schon mal auf 150 bis sogar 200 gute Taten in ihrer langen Blutspenderkarriere“, erklärt Dr. Franz Weinauer, Ärztlicher BSD-Geschäftsführer. Durch die Altersregelung scheiden Blutspender allerdings ab dem 73. Lebensjahr aus. Dann sind deren Nachfolger gefragt. „Es ist wichtig, dass immer wieder Spender neu zu uns stoßen, vor allem die junge Generation! Ab dem 18. Lebensjahr darf jeder ran und gern noch viele Jahre weiter bei uns Blut spenden“, appelliert Dr. Weinauer.

Der BSD bietet bayernweit Blutspendetermine an. Diese sowie weitere Informationen gibt unter www.blutspendedienst.com/termine oder bei der Spenderhotline 0800 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr.

 

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Stefanie Sklarzik

Seit 2015 beim BSD. Liebt Sport, besonders outdoor, am besten jeden Tag, und engagiert sich GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

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