Alzheimer-Studie: Jungbrunnen Blutplasma?

Ein Beitrag von Fabienne Dechert vom 11.03.2015
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Jungbrunnen Blutplasma?!

Die positive Wirkung von Plasma-Transfusionen konnte bereits bei Mäusen belegt werden. Die Ergebnisse sind so vielversprechend, dass nun an der Stanford School of Medicine eine klinische Studie an Menschen durchgeführt wird. Dabei soll erforscht werden, ob das Blutplasma junger Menschen Symptome von Alzheimer verringern und durch das Alter eingeschränkte Körperfunktionen „verjüngen“ kann.

Mehrere Studien zeigen Erfolg bei Mäusen

Bei den Mäusen verbesserten sich die Funktionswerte mehrere Organe und das Muskelgewebe der älteren Mäuse baute sich durch die Transfusion des “frischen“ Plasmas auf. Die körpereigene Wundheilung verbesserte sich ebenfalls. Darüber hinaus schien die geistige Leistungsfähigkeit trotz Alzheimer zuzunehmen. Diese Ergebnisse konnten gleich durch mehrere Studien belegt werden.

Der Jungbrunnen: Ein kleines Protein im Blutplasma

Bereits 2005 haben Wissenschaftler den sogenannten Wachstumsdifferenzierungsfaktor 11 (GDF11) entdeckt. Dieser Faktor nimmt sowohl bei Mäusen als auch bei Menschen mit dem Alter ab. In Laborversuchen fanden die Forscher heraus, dass eine Steigerung des GDF11-Spiegels im Blut zu einer Verjüngung der Blutzellen führte.

Alzheimer gilt bisher als unheilbare Nervenkrankheit. Bleibt zu hoffen, dass die Ergebnisse der Studie ein durchbrechender Erfolg auf diesem Gebiet sein werden.

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Quelle:

Kann frisches Blut Alzheimer-Patienten heilen? Von PraxisVita

Young blood to be used in ultimate rejuvenation trial – NewScientist Health 

 

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Fabienne Dechert

Seit 2013 beim BSD. Radelt gerne durch München, geht gerne auf Reisen und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT.

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