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An die Blutspende noch vor dem Urlaub denken!

Ein Beitrag von Stefanie Sklarzik vom 26.06.2017
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Blutspendedienst weist darauf hin: Nach der Rückkehr aus bestimmten Urlaubsregionen gibt es Spendepausen

Mit Beginn des Sommers steigt die Vorfreude auf den Urlaub. Einige sind sogar schon dahin entschwunden. Nicht jeder hat dabei vorher an alles gedacht: „Die Menschen freuen sich auf den Urlaub, da ist der Gedanke an die Blutspende leider aus dem Sinn. Auf dieses für uns klassische Dilemma müssen wir uns zur Sommerzeit, noch dazu wenn es heiß ist, jedes Jahr einstellen“, weiß Georg Götz, der kaufmännische Geschäftsführer beim Blutspendedienst des BRK (BSD). Um die Spender in Bayern rechtzeitig zu erreichen, kommunziert der BSD aktuell verstärkt über seine Kanäle alle möglichen Blutspendetermine. Mit einer Blutspende kann jeder anderen Menschen das Leben retten und danach mit einem noch besseren Gefühl Ferien machen!

Das Blutspenden nach einer Reiserückkehr kann für einige unter Umständen schwierig werden. Das hängt von der Urlaubsregion ab. „Da es einige Reiseziele gibt, in denen ein gewisses Risiko für eine Virusinfektion besteht, werden Spender, die sich in einem dieser Länder aufgehalten haben, für eine gewisse Zeit vom Blutspenden zurückgestellt - diese so genannte Sperrzeit dient dem Schutz des Blutspendeempfängers“, erklärt Dr. Franz Weinauer, der Ärztliche BSD-Geschäftsführer.

Dazu hat der BSD auf seiner Website die Reiseziele zusammengestellt, die am häufigsten zu einer Sperre für die Blutspende führen. Grundsätzlich kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. bis zum vollendeten 72. Lebensjahr Blut spenden. Alle Termine und Informationen, auch zu allen Urlaubsregionen mit Sperrzeiten, sind stets aktuell unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr oder unter www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar.


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Stefanie Sklarzik

Seit 2015 beim BSD. Liebt Sport, besonders outdoor, am besten jeden Tag, und engagiert sich GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

Kommentare

Josef Zach 04.07.2017, 11:20 Uhr
Die Wartezeiten sind zu lang. Gestern abend in Aubing musste man 40 Minuten alleine auf den Arzt warten! Warum? Weil die drei anwesenden Ärzte extrem unterschiedlich lange brauchen. Der eine fertigt in der halben Stunde dreimal so viele Patienten ab wie die anderen beiden. Da müsste es dringend einheitliche Standards geben. Ansonsten ist es gut zu verstehen warum zu wenig Leute spenden gehen. Es dauert einfach zu lange.

Lisa Rudolph 04.07.2017, 12:07 Uhr
Guten Tag Herr Zach,
schön, dass Sie gestern in Aubing zur Blutspende gekommen sind, vielen Dank dafür!
Danke auch, dass Sie sich mit Ihrem Feedback zu den langen Wartezeiten direkt an uns wenden. Ich habe Ihr Anliegen an unseren verantwortlichen Facharzt für Transfusionsmedizin weitergegeben und darum gebeten, hier mit den diensthabenden Ärzten Rücksprache zu halten.
Wir freuen uns, Dich beim nächstmöglichen Spendetermin wieder begrüßen zu dürfen!

Viele Grüße, Lisa vom BSD

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