Besonderer Feiertag: Stell-Dich-Deinen-Ängsten-Tag

Ein Beitrag von Fabienne Dechert vom 08.10.2013
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Jeder kennt Situationen und Dinge, die Angst in uns auslösen: Flugangst, Angst vor Spinnen, vor engen Räumen, vor großen Plätzen oder vorm Zahnarzt. Rational begründet sind die wenigsten unserer Ängste, aber sie sind dennoch da.

Mich hat interessiert, wovor wir in Deutschland beim Thema Blutspenden Angst haben? Denn immerhin halten es 94 % von uns wichtig, aber nur 3,5 % spenden tatsächlich. Bei diesem Thema scheinen verschiedene Ängste eine Rolle zu spielen: die grundsätzliche Angst vor Schmerzen, Angst Blut zu sehen, Angst vor der Nadel, Angst davor eine Blutspende körperlich nicht zu vertragen.

Wir hätten da aber vielleicht speziell für heute einen Vorschlag: Hast Du zum Beispiel Angst vor der Nadel und gehst deswegen nicht zur Blutspende? Falls ja, dann ist heute der richtige Tag um es mal auszuprobieren. Denn heute ist der Stell-Dich-Deinen-Ängsten-Tag. Der zu Englisch Face Your Fears-Tag wurde 1999 durch den Life-Coach Steve Hughes eingeführt. Der Tag soll die Menschen feiern, die sich bereits ihren Ängsten gestellt haben und auch die motivieren, die es noch nicht getan haben.

Ich könnte jetzt sagen „Es ist wirklich nur ein kleiner Pieks und überhaupt nicht schlimm“, aber, ich weiß, dass man sich Ängste nicht aussucht, sie ja selbst auch nicht toll findet und einem das nicht wirklich hilft, wenn andere es eben nicht schlimm finden. Der eigene Kopf weiß ja auch oft, dass das nicht weh tut, aber die Angst bleibt halt trotzdem.

Naja, egal wie Du Dich entscheidest – vielleicht willst Du ja auch einfach mal nur vorbei schauen: Du findest uns heute in 20 Orten in ganz Bayern.

 

Quelle: Review of Blood Donor Motivation and Recruitment, in: Transfusion, 17. Jahrgang, Heft 2, S. 123-135, Oswalt

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Fabienne Dechert

Seit 2013 beim BSD. Radelt gerne durch München, geht gerne auf Reisen und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT.

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