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Blutspende-Nachschub gefragt

Ein Beitrag von Stefanie Sklarzik vom 22.02.2018
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Kletterprofi Sebastian Halenke macht`s aus Überzeugung vor – Blutspenden sind die Überlebenshilfe für viele Patienten! (Bilder: BSD)

Feiertage, Faschingszeit, Wetterumschwünge – und vielerorts kursiert die Grippe. Diese Begleitumstände haben das Blutspende-aufkommen in den ersten beiden Monaten im neuen Jahr geprägt. Eines bleibt das ganze Jahr über gleich: Ein Tagesbedarf von etwa 2.000 Blutkonserven muss stetig abgedeckt werden, damit die Patienten in den bayerischen Kliniken sicher mit Blutprodukten  versorgt werden können. Liegt das Blutspendeaufkommen darunter, greift der Blutspendedienst des BRK (BSD) zunächst auf seinen Blutkonserven-Vorrat im Zentrallager zurück. Da Blut allerdings lediglich 42 Tage haltbar ist, ist auch hier Nachschub immer gefragt. 

Blutspendedienst ruft auf: Spendetermin suchen und Lebensretter werden!

Deshalb bittet der BSD die bayerische Bevölkerung um tatkräftige Mithilfe: „Wir sind bayernweit von Montag bis Freitag mit 20 mobilen Entnahmeteams im Einsatz, um Blutspenden für die Menschen zu sammeln, die sie zum Überleben brauchen. Kommen Sie auf unsere angebotenen Spendetermine, um schwerkranken und verletzten Mitbürgern zu helfen“, appelliert BSD-Geschäftsführer Georg Götz.  Alle angebotenen Spendetermine können jederzeit aktuell über die Spenderhotline unter 0800 / 11949 11 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz) oder über die Terminsuche auf der Website des BSD unter www.blutspendedienst.com abgerufen werden. Einfach die Postleitzahl oder den gewünschten Ort  eingeben und schon stehen jedem Spendewilligen alle  Chancen offen, anderen Menschen das Leben zu retten.

Vorbilder braucht die Blutspende

Sebastian Halenke ist ein frisch gebackener Lebensretter. Für gewöhnlich findet man ihn an der Kletterwand, dort hat er sich schon des Öfteren als Weltcupsieger ausgezeichnet. Jetzt spendete zum ersten Mal Blut und er will es wieder tun. „An die Spenderliege könnte ich mich glatt gewöhnen“, sagt der 22-Jährige und zeigte nach seiner guten Tat zurecht eine stolz geschwellte Brust: „Ich habe mich ja bewusst dafür entschieden, Blut zu spenden. Auch wenn ich mich vorher noch nicht tiefgreifender damit auseinandergesetzt hatte, weiß ich dennoch um die andauernde Problematik, genügend Spender zu finden, auch in Bezug auf seltene Blutgruppen. Ab jetzt bin ich auch mit meinem Herzblut dabei.“ Bleibt zu hoffen, dass dem Vorbild von Sebastian Halenke viele weitere Spender folgen werden!







Eine Blutspende erfolgt in mehreren Schritten und dauert, wenn man Erstspender ist, ca. eine Stunde. So läuft die gute Tat ab:

1. Anmeldung unter Vorlage des Personalausweises, 2. Fragebogen ausfüllen, 3. Hämoglobinwert- und Blutgruppenbestimmung, 4. Ärztliches Untersuchungsgespräch, 5. Blutspende (Abgabe von 500 ml Blut), 6. Imbiss  und Ausruhen nach der Spende.

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Stefanie Sklarzik

Seit 2015 beim BSD. Liebt Sport, besonders outdoor, am besten jeden Tag, und engagiert sich GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

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