Der Blutspendedienst des BRK setzt sich für mehr gesellschaftliches Engagement ein

Ein Beitrag von Lisa Rudolph vom 25.04.2013
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Die Zahlen zeigen, dass gesellschaftliches Engagement oft ein Lippenbekenntnis bleibt – mit leider dramatischen Folgen. So kamen 3.606 Menschen nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes 2012 bei Autounfällen ums Leben. Zehn Prozent könnten noch leben, hätte jemand Erste Hilfe geleistet.** „Mit ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und Einsatz können wir Menschenleben retten“, sagt Georg Götz, Geschäftsführer des Blutspendedienstes des BRK, „das gilt im Straßenverkehr und an vielen anderen Stellen unserer Gesellschaft. Wir finden, dass es an der Zeit ist, daran zu erinnern, wie wichtig ein gutes Miteinander ist. Wir brauchen gesellschaftliche Aufmerksamkeit und Engagement, deswegen setzen wir uns GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT ein.“

Miriam braucht einmal im Monat das Blut anderer Menschen

Zu den Menschen, die auf die Unterstützung ihrer Mitmenschen angewiesen sind, gehört auch die zwölfjährige Miriam aus der Nähe von Augsburg: Das Mädchen leidet seit ihrer Geburt an einer seltenen Blutarmut. Ihr Knochenmark kann keine roten Blutkörperchen bilden. Deshalb bekommt Miriam alle drei Wochen im Krankenhaus eine Bluttransfusion. Ohne freiwillige Blutspenden könnte sie nicht überleben. „Menschen wie Miriam sind es, die uns 365 Tage im Jahr motivieren, uns für die Blutspende in Bayern zu engagieren und andere Menschen dafür zu aktivieren – ihre Geschichten sind es, die wir erzählen und auf die wir aufmerksam machen wollen“, betont BSD-Geschäftsführer Georg Götz.

„Setzen Sie ein Zeichen GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT“

„Gleichgültigkeit ist ein gesellschaftliches Phänomen, das sich nur schwer in Zahlen ausdrücken lässt“, erklärt Dr. Franz Weinauer, Ärztlicher Direktor des Blutspendedienstes des BRK. „Gerade als Mediziner macht es mich betroffen, wenn Menschen wegsehen. Deswegen wollen wir Wege aufzeigen und motivieren – hin zu einem besseren Miteinander und eben GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT.“

Informationen und Möglichkeiten, mitzudiskutieren und sich zu beteiligen gibt es ab sofort über www.gegen-gleichgueltigkeit.de und auf Facebook: www.facebook.com/blutspendebayern

Quellenangaben:
* Quelle: DRK-Blutspendedienste
** http://www.drk.de/pressemeldungen/meldung/7614-erste-hilfe-am-unfallort-richtig-helfen-kann-nur-jeder-dritte.html
** Siehe auch Todesopfer im Straßenverkehr 2012: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html

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Lisa Rudolph

Marketing & Kommunikation

Seit 2015 beim BSD. Macht am liebsten Marketing für eine richtig gute Sache und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

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