Der neue Präsident des BRK Theo Zellner stellt sich vor

Ein Beitrag von Lisa Rudolph vom 13.01.2014
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Ministerpräsident Horst Seehofer (links) mit Christa Prinzessin von Thurn und Taxis und dem neuen BRK-Präsidenten Theo Zellner.

Theo Zellner ist neuer Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Der 64-Jährige löst Christa Prinzessin von Thurn und Taxis ab. „Mit Theo Zellner gewinnt das Bayerische Rote Kreuz nicht nur einen äußerst kompetenten und erfahrenen Rotkreuzler und Kommunalpolitiker, sondern auch einen ausgewiesenen Wirtschaftsfachmann für das wichtige Amt des Präsidenten unseres Verbandes“, sagte BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis über ihren Nachfolger Theo Zellner. Der frühere Volksschullehrer kann auf eine lange kommunalpolitische Karriere zurückblicken. So war er erst Stadtrat und Kreisrat, dann Bürgermeister in Bad Kötzting. Dann war er Präsident des Bayerischen Landkreistages und zeitweise auch Vizepräsident des Deutschen Landkreistages. Seit 16 Jahren ist Theo Zellner Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes Cham. Ende April 2014 endet seine Amtszeit als Präsident des Sparkassenverbandes Bayern und dann kann er sich ganz seiner neuen Aufgabe als Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes widmen.

Herr Zellner, was hat Sie dazu bewegt sich als Kandidat für die Wahl zum Präsidenten des BRK aufstellen zu lassen?
Ganz einfach die Tatsache, dass mich das Rote Kreuz in meinen früheren Funktionen immer begleitet hat. Außerdem hat mich bis heute mein Ehrenamt als Kreisvorsitzender des BRK im Landkreis Cham nicht nur gefordert, sondern gefreut.

Was ist Ihnen besonders wichtig bei Ihrer zukünftigen Arbeit als BRK-Präsident?
Ich möchte das Amt von denen aus denken, die vor Ort in allen Bereichen des Roten Kreuzes tätig sind und dafür passende Rahmenbedingungen setzen.

Welche Herausforderungen sehen Sie?
Da sind viele, aber die Tatsache, dass die  Schere der Pflegebedürftigen und Pflegenden auseinandergeht, beschäftigt mich schon. Rettungsdienst in der Fläche zu gewährleisten, gehört wohl auch zu den großen Aufgaben der Zukunft.

Als Präsident des BRK sind Sie auch für den Blutspendedienst des BRK verantwortlich. Waren Sie selbst schon einmal Blut spenden?
Ich muss gestehen, ich war erst ein Mal. Ich habe mich aber zum Beispiel für eine mögliche Organspende typisieren lassen.

Unser Claim ist „GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT – Schenke Leben, Spende Blut“. Wo begegnet Ihnen Gleichgültigkeit in der heutigen Gesellschaft?
Die Deutschen zeigen ein „großes Herz“, wenn es um Spenden geht. Die „Sternstunden“ sind dafür nur ein Bespiel.

Generell glaube ich, dass wir Gleichgültigkeit dann überwinden, wenn die Menschen sicher sein können, dass ihre Blutspende direkt die Hilfesuchenden erreicht. Das Rote Kreuz ist dafür Garant.

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Lisa Rudolph

Marketing & Kommunikation

Seit 2015 beim BSD. Macht am liebsten Marketing für eine richtig gute Sache und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

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