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Die Blutsgeschwister der TU Garching

Ein Beitrag von Stefanie Sklarzik vom 11.11.2016
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Mehrere Hundert Liter Blut kamen auf dem Garchinger Campus der Technischen Universität (TU) München bei den vier bisherigen Blutspendeterminen 2015 und 2016 zusammen. Am 08.11. haben erneut sensationelle 410 Spender in den Räumlichkeiten der TU Garching ihr Blut für andere gegeben.

Dank der vielen treuen Studenten und Uni-Mitarbeiter, die spendeten, aber auch dank der Organisations-Crew aus der Fachschaft Maschinenbau, die das Ganze gemeinsam mit dem Blutspendedienst des BRK organisierten. In Summe schritten insgesamt schon 1.642 Spender zur guten Tat auf die Spenderliege.

"Es war bislang bei allen Aktionen an der TU eine tolle Tagesbilanz. Es macht Spaß, die Termine zu organisieren und hier durchzuführen, weil viele Ideen von den Studenten einfließen!" Also freut sich Robert Schneider vom Blutspendedienst bereits auf die nächste Aktion hier.

Studenten mit Power

Annette Sigling und die Brüder Felix und Korbinian Forster haben es einfach drauf! Vor über einem Jahr organisierte das Studi-Trio die erste Blutspende- Aktion an der TU Garching. Jeder der drei Maschinenbau-Studenten erzählt seine eigene Story vom Blutspenden, alle strahlen dabei. Das Beste für die Patienten in Bayern: Mit ihrem persönlichen Einsatz reißen sie jede Menge Kommilitonen und Mitarbeiter auf dem TU-Campus mit. "Bei nur 3,5 Prozent der deutschen Bevölkerung, die Blut spendet, müssen wir uns gemeinsam stark machen", findet Felix Forster, der Kopf der Organisationscrew. "Bei so vielen spendenbegeisterten Studierenden und Mitarbeitern auf unserem Campus muss das Ziel sein, jedes Mal die 300 zu knacken!" In diesem Sinne: Auf die Spenderliege, fertig, los!

 

Magazin-Die "Blutsgeschwister" der TU
„Die Blutsgeschwister": Felix Forster, Anette Sigling und Korbian Forster

 

Felix Forster (24): "Ich engagiere mich gegen Gleichgültigkeit, weil ich für ein besseres Zusammenleben unter Mitmenschen bin!“ Eine gewisse Aufregung ist vor der Blutspende schon mit dabei, gerade auch vor dem Punktieren hat man Respekt. Aber es ist halb so schlimm und das Gefühl danach ist aber umso besser. Ich habe schon fünf Mal gespendet, Plasmaspenden hingegen war ich eine Zeit lang regelmäßig, bestimmt schon über 20 Mal. Nicht nur das Gefühl etwas Gutes getan zu haben, sondern auch die Bestätigung der eigenen Gesundheit stärkt unheimlich. Ich appelliere an jeden, es einfach mal auszuprobieren! Vorher genug essen und viel trinken und dann hingeh`n!"

Annette Sigling (20): "Ich engagiere mich gegen Gleichgültigkeit, weil viele in unserer Gesellschaft immer egoistischer werden.“ Ich habe in den letzten Semesterferien das erste Mal Blut gespendet. Weil ich ein bisschen Angst hatte, bin ich mit zwei Freundinnen zur Blutspende gegangen. Ich war vor allem unsicher, weil ich nicht wusste, wie ich auf den Blutverlust reagiere. Aber die Spende war gar nicht schlimm. Und vor allem ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass man mit seinem Blut anderen Menschen helfen kann. Ich habe erst einmal Blut gespendet und möchte es auf jeden Fall öfter machen."

Korbinian Forster (21): "Ich engagiere mich gegen Gleichgültigkeit, weil dadurch ein besseres Leben in einer Gesellschaft entsteht.“ Ich war als Kind öfter bei der Blutspende meiner Eltern dabei. Bei meiner ersten Spende bin ich mit meinem Vater gewesen. Ich war sehr aufgeregt, weil ich nicht wusste, wie mein Körper auf die Spende reagieren wird. Mittlerweile habe ich schon elf Mal gespendet. Jeder sollte es einfach mal ausprobieren, dann merkt man, wie leicht man anderen Menschen helfen kann."

Dieser Beitrag wurde erstellt von Stefanie Skarzik, Referentin Unternehmenskommunikation beim Blutspendedienst des BRK.

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Stefanie Sklarzik

Seit 2015 beim BSD. Liebt Sport, besonders outdoor, am besten jeden Tag, und engagiert sich GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

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