Ein kleines Opfer für den Einzelnen, doch wichtig für die Allgemeinheit

Ein Beitrag von Lisa Rudolph vom 04.02.2013
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Vier bis sechs Liter Blut hat ein Mensch im Durchschnitt. Wenn dem Körper bei der Blutspende ein halber Liter des roten Lebenssaftes entzogen wird, ist das kein Problem – der menschliche Organismus ist in der Lage, diese Menge in wenigen Tagen wieder herzustellen. Bei Unfällen, gerade im Straßenverkehr, verlieren Menschen allerdings oft mehr, als der eigene Körper kurzfristig regenerieren kann. „Die kritische Menge Blutverlust liegt bei ca. zwei Litern“, so Georg Götz, vom Bayerischen Blutspendedienst (BSD). Dann kann nur noch das Blut von Spendern das Leben retten. Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, dann erst Sport- und Verkehrsunfälle.


In Bayern hat das Blutspenden Tradition. Viele von ihnen gehen regelmäßig zum Blutspenden – jetzt ehrte der BSD für ihr gesellschaftliches Engagement wieder eine Gruppe selbstloser Helfer.
Zwischen 75 und 175 Mal haben die 150 Geehrten aus den Landkreisen Fürth, Ansbach, Erlangen-Höchstadt/Aisch, Forchheim, Neustadt/Aisch, Nürnberg-Land, Nürnberg-Stadt, Roth-Schwabach und Weißenburg-Gunzenhausen inzwischen gespendet. Für dieses Engagement bekamen sie am 4. Februar 2013 in Zirndorf von Staatssekretär Bernd Sibler, MdL, Vizepräsident des BRK, die Ehrenplakette des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes verliehen.


„Da man Blut heute immer noch nicht künstlich herstellen kann, ist unser Gesundheitssystem auf regelmäßige Blutspenden angewiesen“, sagt Bernd Sibler. „Ich freue mich, dass wir Menschen in unserer Mitte haben, die ihr Blut selbstlos immer wieder für andere zur Verfügung stellen“.


Dr. Thomas Bauer, Regierungspräsident von Mittelfranken, unterstrich das vorbildliche Bürgerverhalten der Anwesenden, „ich weiß, für Sie ist eine solche Spende selbstverständlich. Sie machen kein Aufhebens um diese lebensnotwendige Tat. Sie sind stille Lebensretter. Um so wichtiger ist es, dass es Veranstaltungen wie die heutige gibt, die es ermöglicht, Ihnen in aller Öffentlichkeit Respekt und Anerkennung auszudrücken.“

„Ohne Sie alle wäre es den Ärzten in vielen Fällen nicht möglich gewesen, Leben zu retten. Sie dürfen für sich in Anspruch nehmen, anderen Menschen in einmaliger Art und Weise beigestanden zu sein. Dafür gebührt Ihnen Dank und Anerkennung“, so Matthias Dießl, Landrat des Landkreises Fürth.


Thomas Zwingel, Bürgermeister der Stadt Zirndorf, lobte das Engagement der Spenderinnen und Spender und gratulierte im Namen der Stadt Zirndorf zur Auszeichnung.
Bereits seit sechs Jahren verlost die Rottal Terme in Bad Birnbach, der Kooperationspartner des BSD, bei jeder Blutspenderehrung drei Wellness-Wochenenden in der Rottal Terme in Bad Birnbach. In Zirndorf freuten sich Betty Frauenknecht aus Schnaittach, Herbert Belzner aus Flachslanden und Manfred Trump aus Wörnitz über die glückliche Hand von Petra Guttenberger, MdL, 1. stv. Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Fürth, die die Verlosung vornahm.


Zusätzlich bietet der BSD/BRK einen kostenlosen Gesundheitscheck für regelmäßige Blutspender an. So können frühzeitig Herz- und Kreislauferkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen oder Fettstoffwechselstörungen erkannt und behandelt werden.

Die Geehrten aus dem Landkreis Fürth

Die Geehrten aus dem Landkreis Ansbach

Die Geehrten aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt

Die Geehrten aus dem Landkreis Forchheim

Die Geehrten aus dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim

Die Geehrten aus dem Landkreis Nürnberg-Land

Die Geehrten aus dem Landkreis Nürnberg-Stadt

Die Geehrten aus dem Landkreis Roth-Schwabach

Die Geehrten aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Die Gewinner des Wellness Wochenendes in der Rottal Terme Bad Birnbac

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Lisa Rudolph

Marketing & Kommunikation

Seit 2015 beim BSD. Macht am liebsten Marketing für eine richtig gute Sache und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

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