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Etwa 2.000 Blutkonserven pro Tag im Freistaat benötigt

Ein Beitrag von Stefanie Sklarzik vom 05.02.2018
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  • Täglich werden etwa 2.000 Blutkonserven für die Patienten in den bayerischen Kliniken benötigt. Dafür braucht der Blutspendedienst des BRK (BSD) jeden Tag die Unterstützung der Menschen in Bayern.
  • Aktuell helfen mehr als 250.000 aktive Spenderinnen und Spender dabei, die Blutversorgung der kranken und verletzten Menschen sicherzustellen. Im Durchschnitt gibt jeder dieser zuverlässigen Blutspender zwei Mal im Jahr sein Blut für das Leben anderer Menschen.
  • Mit 20 mobilen Entnahmeteams ist der BSD von Montag bis Freitag in ganz Bayern unterwegs, um Blutspenden für die Menschen zu sammeln, die sie zum Überleben brauchen.
  • Die angebotenen Spendetermine können jederzeit aktuell über die Terminsuche auf der Website (einfach Ort oder Postleitzahl eingeben!) abgerufen werden.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Blutkonserven

Die Blutkonserven sind überlebenswichtig und kommen verschiedenartig zum Einsatz: Der größte Anteil wird für Krebspatienten  (19 %) benötigt, gefolgt von Patienten mit Herzerkrankungen (16 %), Magen- und Darmkrankheiten (16 %), bei Verletzungen und Operationen infolge von Straßen-, Sport- und Haushaltsunfällen (12%), aber auch bei Leber- und Nierenkrankheiten (6%), bei Blutarmut und Blutkrankheiten (5%) uvm.

Universalspenderblutgruppe Null negativ

Entscheidend bei der Gabe von Blutprodukten ist die Kompatibilität der Blutgruppen von Spender und Empfänger.  Die einzelnen Blutgruppen sind in der Bevölkerung unterschiedlich stark verteilt. Die meisten Menschen haben A positiv (37 %) und Null positiv (35 %). Demzufolge gibt es auch viele Patienten mit diesen Blutgruppen. Eher selten vertreten sind demgegenüber die Blutgruppen B positiv (9%), A Rhesus negativ (6%) oder auch Null Rhesus negativ (6%). Letztere ist noch dazu eine besondere Blutgruppe, denn Null negativ gilt als Universalspenderblutgruppe. Das heißt, sie ist mit allen anderen Blutgruppen kompatibel und kann jedem Blutspendeempfänger im Notfall gegeben werden. Umgekehrt allerdings dürfen Patienten mit Null negativ nur Blut der Gruppe Null negativ erhalten.

Wichtig zu wissen: Die Blutkonserven werden nicht personenbezogen gegeben. Jeder Patient erhält, je nach erforderlicher Menge, eine bzw. mehrere Konserven der jeweils kompatiblen Blutgruppe.

Egal welche Blutgruppe - entscheidend ist, dass jeden Tag mindestens 2.000 Blutspender auf die vom BSD angebotenen Blutspendetermine kommen, damit die Versorgungskette, die vom BSD und Spender hin zu den Kliniken und Patienten reicht, nicht reißt - und die Versorgung an 365 Tagen im Jahr gewährleistet werden kann.  

Der BSD bedankt sich bei der bayerischen Bevölkerung für die Unterstützung!





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Stefanie Sklarzik

Seit 2015 beim BSD. Liebt Sport, besonders outdoor, am besten jeden Tag, und engagiert sich GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

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