Gemeinsam gegen den akuten Mangel an Blutspenden

Ein Beitrag von Patric Nohe vom 01.06.2022
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Am 14. Juni ist Weltblutspendetag. Ein besonderes Datum, um Danke zu sagen. Danke, an alle Blutspenderinnen und -spender, ohne deren unersetzliches Engagement Millionen schwerverletzte und chronisch kranke Menschen keine Überlebenschance hätten. 

Aktuell spenden lediglich ca. 3 Prozent der Menschen in Deutschland Blut. Mit der bundesweit angelegten Kampagne #missingtype - erst wenn’s fehlt, fällt‘s auf, machen die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) zum 14. Juni mit breiter Unterstützung auf die dringende Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam. Ziel ist es sowohl neue Spenderinnen und Spender für eine erste Blutspende zu begeistern und dann als Lebensretter kontinuierlich aktiv zu bleiben.

Als prominente Botschafter machen sich Vanessa Mai und Leon Goretzka für die Notwendigkeit von lebensrettenden Blutspenden stark und wollen mehr Menschen zum Blutspenden motivieren.

Um auf die Alternativlosigkeit von gespendetem Blut aufmerksam zu machen, verzichten in der Woche ab dem 14. Juni viele Organisationen, Unternehmen und Personen des öffentlichen Lebens in ihren Social-Media Beiträgen auf die Buchstaben A, B und O - stellvertretend für die häufig benötigten Blutgruppen A, B und Null. Die Versorgung betroffener Menschen aller Altersklassen kann nur dann gewährleistet werden, wenn die benötigten Blutpräparate immer in ausreichender Zahl und über alle Blutgruppen hinweg verfügbar sind.

Alle Infos zur #missingtype Kampagne sowie Bilder und Grafiken zum Download gibt es unter www.missingtype.de.

Die DRK/BRK Blutspendedienste blicken mit großer Sorge auf die kommenden Monate.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, hohe Temperaturen, Ferien, Feiertage sowie ein hohes Reiseaufkommen sorgen seit Wochen für eine rückläufige Spendebereitschaft und mittlerweile für eine bundesweit kritische Versorgungslage.

Die DRK/BRK Blutspendedienste appellieren zum Weltblutspendetag, dringend Blut spenden zu gehen und die angebotenen Termine über den Sommer hinweg zu nutzen. Ein Konservennotstand kann nur durch eine erhöhte Spendebereitschaft der Menschen abgewendet werden.

Auf www.drk-blutspende.de können sich Lebensretter jetzt einen Termin reservieren. 

Alle Termine sowie eventuelle Änderungen, aktuelle Maßnahmen und Informationen rund um das Thema Blutspende in Zeiten von Corona sind unter 0800 11 949 11 zwischen 8.00 Uhr und 17.00 Uhr oder unter www.blutspendedienst.com tagesaktuell abrufbar. Facebook & Instagram: @blutspendebayern.

 

Hintergrundinformationen über die Blutspende in Bayern:

Wer Blut spenden kann:

Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag bis einen Tag vor dem 73. Geburtstag. Erstspender können bis zum Alter von 64 Jahren Blut spenden. Das maximale Spenderalter für Mehrfachspender ist ein Alter von 72 Jahren (d.h. bis einen Tag vor dem 73. Geburtstag). Bei Mehrfachspendern über 68 Jahren und bei Erstspendern über 60 Jahren erfolgt die Zulassung nach individueller ärztlicher Beurteilung. Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original) und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis. Spendewillige mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen und Menschen mit direktem Kontakt zu Coronavirus(SARS-CoV-2)-Erkrankten werden nicht zur Spende zugelassen. Auf allen angebotenen Terminen besteht eine unumgängliche Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (mindestens OP-Maske).

Eine Blutspende ist generell vor und nach einer (Booster-) Impfung gegen SARS-CoV-2 problemlos möglich. Bei allen derzeit in Deutschland eingesetzten Impfstoffen ist laut Paul-Ehrlich-Institut grundsätzlich keine Rückstellung bis zur nächsten Blutspende erforderlich. Wir empfehlen allerdings rein vorsorglich, nach der Impfung einen Tag bis zur Blutspende zu warten, um eventuell auftretende Nebenwirkungen abgrenzen zu können.

Medienkontakt:

Für Rückfwww.blutspendedienst.comragen zu allen Pressemitteilungen sowie für weitere Informationen und Materialanfragen kontaktieren Sie unsere Pressestelle: Patric Nohe, p.nohe@blutspendedienst.com; Tel.: 089 / 5399 4014. Oder besuchen Sie die Presseseite auf unserer Website.

 

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Patric Nohe

Presse & Unternehmenskommunikation

Kommentare

Achim Achtziger 06.06.2022, 19:17 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren . Ich bin nun 55 Jahre alt und habe 101 Blutspenden. Ich würde auch gerne noch weiter gehen. Jedoch habe ich den Eindruck, dass mancher Ort, welcher einen Termin anbietet teilweise boykottiert wird. Ich gehe seid Jahren in 95199 Thierstein. Klein aber familiär. Dort wurden die Termine bereits von 4 mal im Jahr, auf 3 mal im Jahr reduziert. Aktuell war der letzte Termin im November. Ein neuer Termin ist noch nicht bekannt. Ich war ein treuer Spender, aber wenn solche Orte nicht mehr anbietet, dann gehe ich davon aus, dass man mich auch nicht mehr braucht. Und nebenbei gleich angemerkt, die Nachbarorte haben auch nicht viel mehr Spender Mit freundlichen Grüßen Achim Achtziger

Fabienne Dechert - BSD 07.06.2022, 11:25 Uhr
Haller Herr Achtziger, erstmal vielen Dank für Ihren langjährigen Einsatz als Blutspender - das ist wirklich keine selbstverständliche Leistung! Ihre Anmerkungen zum Termin in Thierstein werde ich an den zustädnigen Kollegen weitergeben und mich nochmals bei Ihnen melden, sobald wir eine Rückmeldung haben. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Charlotte Poser 07.06.2022, 13:31 Uhr
Hallo,
wir haben jetzt Rückmeldung des zuständigen Kollegen.
Da der Termin in Thierstein nicht mehr auf ausreichend Anklang stieß, musste er leider stillgelegt werden.
Viele Grüße
Charlotte vom BSD

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