"Gesundheitschecks" sind wieder möglich

Ein Beitrag von Michaela Wittwer vom 09.11.2020
Linker Linker i

Ab sofort können zusätzliche Blutuntersuchungen wieder durchgeführt und somit "Gesundheitscheck"-Gutscheine eingelöst werden.

Die "Gesundheitscheck"-Pause war ursprünglich von 01.03.2020 bis 01.07.2020 geplant. Da aufgrund der Corona-Pandemie einige interne Projekte höher priorisiert werden mussten, verzögerte sich das neue Datum für die Wiederaufnahme des Gesundheitschecks bis jetzt.

Aus technischen Gründen war es leider nicht möglich, die eingedruckten Gültigkeitsdaten auf den vorgedruckten "Gesundheitscheck"-Gutscheinen zu ändern.

Bereits ausgestellte Gutscheine behalten ihre Gültigkeit und können ab sofort eingelöst werden.

 

WER KANN DIESE ZUSÄTZLICHEN BLUTUNTERSUCHUNGEN IN ANSPRUCH NEHMEN?
  • Frauen, die drei Mal, und Männer, die vier Mal innerhalb von 12 Monaten Blut gespendet haben.
  • Blutspender, die einen Erstspender mitbringen.

Der Gutschein für den „Gesundheitscheck“ wird entweder separat per Post verschickt oder vor Ort übergeben, wenn ein Erstspender mitgebracht wird.

 

WELCHE UNTERSUCHUNGEN UMFASST DER „GESUNDHEITSCHECK“?
  • Die Leberwerte Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT), Glutamat-Oxalat-Transaminase (GOT), Gamma-Glutamyl-Transferase (GammaGT) und Bilirubin (TBI).
  • Die Blutfettwerte Gesamtcholesterin (CHOL), High-Density-Lipoprotein (HDL)-Cholesterin (das sogenannte „gute Cholesterin“), Low-Densitiy-Lipoprotein (LDL)-Cholesterin (das sogenannte „schlechte Cholesterin“) und Triglyceride (TGL).
  • Der Nierenwert Kreatinin (CREA) und die Harnsäure (HS).

Weitere Infos zum Thema "Gesundheitscheck" finden Sie hier

 

TIPP: Registrieren Sie sich in der Blutspende-App. So bekommen Sie Ihre Ergebnisse direkt auf Ihr Handy.

JETZT anmelden und von weiteren Funktionen profitieren:

  • Meine Blutspende: Erfahren Sie, wann Sie wieder Blut spenden dürfen und wie oft Sie schon gespendet haben.
  • Terminsuche: Finden Sie passende Blutspendetermine in Ihrer Nähe.
  • "Gesundheitscheck": Rufen Sie Ihre Ergebnisse ab und speichern Sie diese dauerhaft.
  • Forum: Profitieren Sie vom Austausch mit anderen Spendern aus ganz Deutschland.


Den digitalen Spenderservice gibt’s natürlich auch als iOS-App und Android-App!

Perfect file

Michaela Wittwer

Marketing & Kommunikation

Seit 2020 beim BSD. Genießt und liebt sehr die Wahlheimat und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT.

Kommentare

Gabriele Gaied 04.12.2020, 09:35 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren, Ich war gestern beim Blutspenden in Senden. Ich bin gerne bereit durch meine Spende zu unterstützen. Es ist mir jedoch des öfteren passiert das ich sehr lange Wartezeit hatte. Gestern waren es über 2 Stunden das finde ich zu lange. Ich bin der Meinung das dies besser organisiert werden sollte. Es gab viele Spender die über diese Situation unzufrieden waren und sich warscheinlich nicht melden sondern einfach beim nächsten Spendetermin nicht mehr kommen. Viele Grüße Gabriele Gaied

Michaela Wittwer 07.12.2020, 12:46 Uhr
Liebe Gabriele,

vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihren Einsatz bei der Blutspende.
Ja, da haben Sie recht, 2 Stunden sind wirklich zu lang.
Ich habe mich bei den zuständigen Mitarbeiterm erkundigt und einerseits waren erfreulicherweise 50 Spender mehr da, als eingeplant. Daher kam es dann aber leider zu der langen Wartezeit. Für den nächsten Termin wurden die Zahlen angepasst und auch das Terminreservierungstool wird im März zum ersten Mal eingesetzt. Wir hoffen, die Wartezeiten damit erheblich zu verkürzen.

Viele Grüße
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Schiller Petra 05.02.2021, 18:50 Uhr
Hallo, ich gehe seit meinem 18. Lebensjahr in meinem Heimatort zum Blutspenden, weil ich das wichtig finde. Heute wurde ich von der Ärztin abgewiesen, weil ich heute das 5. Mal im Jahreszyklus spenden würde. Ich war quasi 3 Wochen zu früh!!! Ehrlich gesagt, hab ich noch nie nachgerechnet und gezählt ,wieviele Tage Abstand zur letzten Spende u. Wie oft ich im Jahr gehe... ich bin davon ausgegangen , wenn ich immer in meinem Ort spende, passt das vom Abstand her. Ich verstehe ja, daß man einen gewisse Zeit zum regenerieren braucht, aber daß diese 3 Wochen ausschlaggebend sein sollen, erschließt sich mir nicht. Mein Eisenwert war top, mir gehts gut, ich hatte noch nie Probleme beim spenden. Ich war echt sauer! Da wird gejammert daß dringend Blut gebraucht wird, und dann sowas... ich finde es viel wichtiger daß der Abstand zur letzten Spende passt. Es ist ja gut wenn Ihre Ärzte motiviert sind, aber meine Ablehnung heute fand ich übermotiviert... Gruß, P. Schiller

Michaela Wittwer 08.02.2021, 11:07 Uhr
Hallo Frau Schiller,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden.

Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 55 spendefreien Tagen liegen. Innerhalb von zwölf Monaten dürfen Frauen viermal, Männer sechsmal Blut spenden.

Der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von 56 Tagen zwischen zwei Blutspenden sowie die maximale Anzahl von vier (bzw. sechs) Spenden pro Jahr ist wichtig, damit Dein Körper die gespendeten Blutzellen nachbilden kann. 

Unsere Mitarbeiter halten Sich natürlich an die Forschriften, was Ihnen vielleicht ein wenig übermotiviert vorgekommen ist - aber es dient ja dem Schutz der Spender:innen. Es gibt Spender:innen da ist es nur ein Tag und trotzdem können wir da keine Ausnahmen machen.

Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis und wünsche Ihnen noch einen schönen Start in die Woche!
Michaela vom BSD



Ihre Antwort

Uwe Siebenhorn 12.05.2021, 17:41 Uhr
Hallo, ich hätte da mal eine Frage: wird eigentlich das Blut in Pandemiezeiten auch auf Corona-Antikörper untersucht? Falls nein, warum nicht? Mit freundlichen Grüßen Uwe Siebenhorn

Lisa Rudolph 14.05.2021, 08:36 Uhr
Hallo Uwe,
danke für Ihren ausführlichen Kommentar. 
Im Rahmen epidemiologischer und therapeutischer Forschung im Kampf gegen die Corona-Pandemie gibt es derzeit eine Vielzahl an Institutionen, die wissenschaftliche Studien durchführen. Hierbei sind zahlreiche Fachbereiche und auch interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaften beteiligt. Der Blutspendedienst des BRK beispielsweise beteiligt sich an einer Antikörperstudie, die derzeit durchgeführt wird. Wissenschaftler unter der Leitung von Michael Hölscher, Direktor des Tropeninstituts der Uniklinik München, testen Menschen auf Antikörper gegen Sars-CoV-2, um repräsentative Hinweise auf die gegenwärtige Durchseuchung der Bevölkerung zu erlangen und die Entwicklung von Antikörpertest zu unterstützen. Der Blutspendedienst des BRK stellt für diese Zwecke Blutproben aus 2019 sowie aktuelle Blutproben zur Verfügung. Die Spenderdaten werden anonymisiert und nicht an das Tropeninstituts der Uniklinik München weitergegeben.
Die Untersuchungen werden hierfür stichprobenartig durchgeführt, durch die Anonymisierung der Spenderdaten können die Ergebnisse leider nicht individuell zur Verfügung gestellt werden.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Schreiben Sie einen Kommentar

Durch Anklicken des „Senden“-Buttons akzeptieren Sie die Kommentarregeln. Ihr Kommentar wird unter dem entsprechenden Blogbeitrag zusammen mit Ihrem Namen sowie dem Zeitpunkt der Veröffentlichung auf unserer Website veröffentlicht.

Es gilt unsere Datenschutzerklärung.

Mehr zum Thema