Häftlingsblut aus der DDR in Bayern gelandet?

Ein Beitrag von Lisa Rudolph vom 15.01.2014
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Die ARD-Sendung ,REPORT MAINZ' hat gestern Abend berichtet, dass der Blutspendedienst des BRK in den 80er Jahren Blutkonserven aus der damaligen DDR erhalten hat. Wie der REPORT weiter berichtet gibt es Nachweise dafür, dass die Blutkonserven aus der DDR offenbar Strafgefangenen unter fragwürdigen Umständen entnommen wurden.

Diesen Handel hat es kurzzeitig tatsächlich gegeben - das ist nicht neu und wurde Ende der 90er Jahre bereits berichtet.

Aus heutiger Sicht ist nicht mehr zu ermitteln, ob die damals Verantwortlichen über die Tatsache Kenntnis hatten, dass das Blut von Strafgefangenen stammte bzw. unfreiwillig entnommen wurde. Dazu existieren beim Blutspendedienst keinerlei Unterlagen. Die damals Verantwortlichen sind nicht mehr beim Blutspendedienst oder BRK beschäftigt.

Der Blutspendedienst des BRK steht für die freiwillige, unentgeltliche Blutspende! Nur eine freiwillige Blutspende ist ethisch vertretbar und entspricht den Rotkreuz-Grundsätzen.

Daher bedauern wir diese Vorgänge aus den 80er Jahren zutiefst. Wir bedauern zutiefst, dass Menschen gegen ihren Willen Blut abgenommen worden sein könnte, wie es der ARD-Bericht befürchten lässt.

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Lisa Rudolph

Marketing & Kommunikation

Seit 2015 beim BSD. Macht am liebsten Marketing für eine richtig gute Sache und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

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