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Karl Menth mit 200 Blutspenden einsame Spitze in Unterfranken!

Ein Beitrag von Stefanie Sklarzik vom 25.04.2018
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Karl Menth (3.v.l.) war mit 200 Blutspenden der am meisten umjubelte Geehrte in Würzburg. Erste Gratulanten auf der Bühne waren die BSD-Geschäftsführer Dr. Franz Weinauer (links) und Georg Götz (2.v.r.), der Geschäftsführer des Kreisver-bands  Würzburg Oliver Pilz (4.v.r.), Dr. Adolf Bauer, der erste Stellvertreter des Bürgermeisters der Stadt Würzburg (2.v.li.), Direktor Reinhold Dietsch, Bezirksgeschäftsführer des BRK Unterfranken, sowie Moderator Michael Sporer. (Bild: BSD)

 

In Würzburg ehrte der Blutspendedienst des BRK die Blutspender-Elite aus Unterfranken mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm


„Sie alle sind Teil einer starken Gemeinschaft für die Blutspende in Bayern. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre jahrzehntelange Verbundenheit und Treue sowie Ihren Einsatz für andere Menschen!“ Stolz blickte Georg Götz, Geschäftsführer des Blutspendedienstes des BRK (BSD), bei seiner Eröffnungsrede auf der Blutspenderehrung im Würzburger Congress Centrum auf die Blutspender-Elite Unterfrankens.

 

Dazu gehörten 862 geladene Gäste aus den Kreisverbänden Aschaffenburg, Bad Kissingen, Hassberge, Kitzingen, Main-Spessart, Miltenberg-Obernburg, Rhön-Grabfeld, Schweinfurt und Würzburg. Sie alle zusammen haben in ihrer bisherigen Blutspender-Laufbahn 85.300 Blutspenden geleistet. Einzeln kommt jeder auf 75, 100, 125, 150, 175 oder sogar noch mehr: Karl Menth aus Aub im Kreisverband Würzburg war mit sage und schreibe 200 Blutspenden unangefochtener Spitzenreiter. Damit trägt er zurecht den Titel „Top-Spender Unterfrankens 2018“ und wurde von allen Anwesenden im Saal gebührend gefeiert.

Das belegt einmal mehr: „Die Blutspendergemeinschaft ist wie eine große Familie!“, betonte der Umjubelte selbst. Seine Laufbahn als Blutspender begann Karl Menth bereits mit 18 Jahren, als er gemeinsam mit seinem Vater zum Spenden ging. Heute mit  65 Jahren sei er noch lang nicht müde. Der Unterfranke will weiter helfen - das liegt ihm förmlich im Blut: „Ich hab mich in meinem Leben immer gern für andere eingesetzt“, erzählt er, beispielsweise einige Jahrzehnte lang als Feuerwehr-Inspektor. „Auch Blutspenden werde ich solange, wie es meine Gesundheit zulässt.“ Diese vorbildliche Einstellung teilt er mit den anderen Gästen auf der Ehrung.

„Der Blutspendedienst des BRK will Ihnen mit dieser exklusiven Veranstaltung etwas zurückgeben“, betonte Georg Götz. Und die begeisterten Gesichter in Würzburg und sogar stehende Ovationen im Saal waren der beste Beweis dafür, dass das abwechslungsreiche Bühnenprogramm ankam. Dazu beigetragen hat das Interview-Dreiergespann mit BR-Moderator Michael Sporer, Behindertensportler Felix Brunner und Bergsportlerin Gela Allmann. Alle drei Protagonisten traten erstmals gemeinsam in ihrer Rolle als Blutspendebotschafter auf. Insbesondere Gela Allmann und Felix Brunner haben durch ihre Geschichten eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, dass es treue Blutspender gibt, die sich immer und immer wieder für andere Menschen stark machen.

So erzählte Gela Allmann von ihrem Bergunfall auf Island, der sie 800 in die Tiefe riss. Felix Brunner erhielt nach einem schweren Kletterunfall und Absturz in den Bergen rund 800 Blutkonserven, um zu überleben. „Beide sind nach wie vor ihren Unfällen Sportskanonen vor dem Herrn und beeindrucken immer wieder mit spektakulären Aktionen“, verdeutlichte Michael Sporer. Felix beispielsweise als Monoskifahrer sowie erster Handbiker, der eine Transalp wagte. Gela rennt immer wieder gern energiegeladen die Berge hoch. „Ich will jedem zeigen, wie wunderbar das Leben ist und dass man es einfach auskosten muss“, sagt sie. „Aber das alles funktioniert nur durch Sie – die Helden des Alltags, die dazu beitragen, dass Unfallpatienten wie wir es einmal waren, überleben können. Herzlichen Dank im Namen aller Patienten, die Blutkonserven benötigen. Machen Sie weiter und tragen Sie unsere Botschaft weiter!“, betonte Felix Brunner.

Natürlich war jeder geladene Gast selbst auch Protagonist auf der Bühne - die Ehrennadel überreichten ihnen in diesem Jahr erstmals neben den Geschäftsführern des BSD, Georg Götz und Dr. Franz Weinauer, auch Funktionäre der jeweiligen Kreisverbände.

Kabarettist Chris Boettcher rundete mit seiner humoristischen Showeinlage das Unterhaltungsprogramm so ab, dass die Geehrten zufrieden und mit einem Lachen die Ehrung verließen.















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Stefanie Sklarzik

Seit 2015 beim BSD. Liebt Sport, besonders outdoor, am besten jeden Tag, und engagiert sich GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

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