Krebs spielt heute in vielen Familien- und Freundeskreisen eine Rolle

Ein Beitrag von Lisa Rudolph vom 04.02.2014
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Laut dem Robert Koch Institut erkranken in Deutschland jedes Jahr rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Doch immer mehr Menschen können mit der Krankheit länger leben oder sie sogar ganz besiegen. Für die Krebstherapie der Patientinnen und Patienten werden 19 Prozent der über 3 Millionen Blutspenden jährlich benötigt.

Immer mehr Menschen erkranken an Krebs: fast jeder ist während seines Lebens direkt oder indirekt betroffen. Laut dem aktuellen Weltkrebsbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Zahl der Krebserkrankungen weltweit deutlich ansteigen. Bis 2030 werden 21,6 Millionen neue Krebsfälle pro Jahr erwartet. Im Jahr 2012 waren es noch 14 Millionen. Allein an Blutkrebs (=Leukämie) erkranken nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts jedes Jahr etwa 11.400 Menschen in Deutschland neu.

Ist ein Mensch an Leukämie erkrankt, kann er durch eine Blutstammzelltransplantation eventuell geheilt werden. Wenn ein passender Spender gefunden wurde, muss sich die Patientin oder der Patient vor der Transplantation einer Chemotherapie oder Bestrahlung unterziehen. Dadurch wird das blutbildende System komplett vernichtet. Nach der Transplantation der Stammzellen, kann es zwei bis drei Wochen dauern bevor die blutbildenden Stammzellen ihre Arbeit aufnehmen. In dieser Zeit benötigt der Patient, um zu überleben, Blutpräparate, wie rote Blutkörperchen (Erythrozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten). Diese überlebenswichtigen Transfusionen erhält er jeden oder jeden zweiten Tag.

Kein Patient kann transplantiert werden oder diesen Eingriff überleben, wenn es nicht genügend motivierte und engagierte Blutspender gibt. „Rote Blutkörperchen sind zwar im Reagenzglas herstellbar, aber nicht in ausreichender Menge, um es für Transfusionszwecke nutzen zu können" erklärt Dr. Franz Weinauer, ärztlicher Direktor des Blutspendedienstes.

„Neue Therapieansätze zielen auf die individuelle Analyse von Tumoren und die Entwicklung entsprechender Behandlungen ab. Eine Alternative zu Bluttransfusionen wird es in absehbarer Zeit nicht geben.", so Professor Dr. Günter Schlimok, Chefarzt der II. Medizinischen Klinik am Klinikum Augsburg.

Für die Krebstherapie von Patientinnen und Patienten werden 19 Prozent der über 3 Millionen Blutspenden jährlich benötigt. Darüber hinaus haben die Blutspenderinnen und Blutspender bei den Terminen des Blutspendedienstes (BSD) des Bayerischen Roten Kreuzes die Möglichkeit sich als Blutstammzellspender typisieren zu lassen. Hier arbeitet der BSD eng mit der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern zusammen.

Helfen auch Sie, Leben zu retten. Der BSD gibt täglich Blutspendetermine in Städten und Gemeinden in ganz Bayern bekannt – auch in Ihrer Nähe. Auf der Website www.bluspendedienst.com/termine können Interessierte alle Termine der kommenden sechs Wochen abfragen.

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Lisa Rudolph

Marketing & Kommunikation

Seit 2015 beim BSD. Macht am liebsten Marketing für eine richtig gute Sache und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

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