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Noch keinen Plan in den Osterferien?

Ein Beitrag von Stefanie Sklarzik vom 26.03.2018
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Chance zur Blutspende nach überstandener Grippe oder in den Osterferien unbedingt wahrnehmen! (Bilder: BSD)

Blutspenden ist immer eine gute Idee – viele Patienten können so überleben

Infolge immer wiederkehrender Kälte-perioden erweist sich die Grippewelle in diesem Jahr als sehr hartnäckig in Bayern. Sie forderte laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bisher knapp 28.500 Krankheitsfälle im Freistaat, über 10.000 mehr als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Jetzt stehen die Osterferien stehen vor Tür. Doch winterliche Temperaturen geben nach wie vor den Ton an. Anhaltende Krankheiten und Ferienzeit haben auch Auswirkungen auf die Blutspende: Zahlreiche Spenderliegen bleiben leer.

Deshalb appelliert der Blutspendedienst des BRK (BSD):  „Der Bedarf von etwa 2.000 Blutspenden pro Tag bleibt konstant – unabhängig vom Wetter oder der Ferienzeit. Daher bitten wir Sie vor oder nach Ihrem Urlaub, Blut zu spenden. Termine bieten wir montags bis freitags in ganz Bayern an“, sagt BSD-Geschäftsführer Georg Götz. Und eine Stunde für eine gute Tat ist kein großes Opfer, wenn man damit Leben retten kann! Eine Blutspende allein bietet bis zu drei schwerkranken Patienten eine Überlebenshilfe.

Neuer Ablauf: Hämoglobinwert-Messung ab jetzt vor dem Arztgespräch

Auf allen Blutspendeterminen wird ab April eine Änderung im Ablauf umgesetzt. Die Messung des Hämoglobinwerts (Hb-Wert) wird dem Arztgespräch vorgelagert. Sie erfolgt direkt nach der Registrierung des Spenders und dem Ausfüllen des Fragebogens.

 Nicht gespendet werden darf nach wie vor, wenn der Hb-Wert die für die Blutspende erforderliche Mindestgrenze von 13,5 g/dl bei Männern und 12,5 g/dl bei Frauen unterschreitet. Darüber informiert der BSD-Mitarbeiter den Spender nach der Messung und empfiehlt gleichzeitig, den Befund noch einmal mit dem Arzt vor Ort zu besprechen.

 „Eine Ablehnung infolge eines zu niedrigen Hb-Wertes geschieht ausschließlich zum Schutz des Spenders. Wir brauchen zwar Blut, aber nicht wenn der Spender dadurch gefährdet werden könnte“, erklärt der ärztliche BSD-Geschäftsführer Dr. Franz Weinauer.

Durch den leicht veränderten Ablauf kann die Spendefähigkeit früher als bisher ermittelt werden. Der Arzt ist ebenso über den Hb-Wert im Bilde und kann medizinische Empfehlungen geben. So entsteht insgesamt ein verbesserter Service für Spender.

Hämoglobin-Test

Arztgespräch

Künftig wird der Hämoglobinwert (Bild links) vor der Untersuchung durch den Arzt am Blutspendertermin bestimmt (Bild rechts)).

 

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Stefanie Sklarzik

Seit 2015 beim BSD. Liebt Sport, besonders outdoor, am besten jeden Tag, und engagiert sich GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

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