Rückgang der Blutspenden: Poststreik bedroht sichere Versorgung mit Blutprodukten

Ein Beitrag von Lisa Rudolph vom 22.06.2015
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Um bis zu 20 Prozent weniger Spender sind in den vom Poststreik betroffenen Regionen gekommen. Wenn der Postmann nicht mehr klingelt – traurig, aber wahr – dann ist auch die Blutversorgung in Bayern in Gefahr. Wer liefert nun die schriftlichen Einladungen mit den Blutspendeterminen an potenzielle Spender aus. Vermehrt bleiben die Spendenliegen leer.

Patientinnen und Patienten in Bayern sind auf das Engagement Ihrer Mitmenschen angewiesen! Etwa 2.000 Blutspenden werden täglich in Bayern benötigt. Daher bittet der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) um die Unterstützung der Bevölkerung: Wenn Sie Zeit haben, kommen Sie auf einen der nächsten Blutspendetermine und bringen Sie am besten gleich noch jemand mit!

Spendeaufkommen

„Die Situation, dass die Menschen bei schönem Wetter nicht so zahlreich wie sonst bei den Blutspendeterminen erscheinen, gibt es immer wieder und darauf sind wir auch vorbereitet. Durch den Poststreik und die verspätete Zustellung der Blutspendetermine sind die Spendezahlen jedoch deutlich eingebrochen.“, so Georg Götz, Geschäftsführer beim BSD. Erythrozyten-Konzentrate sind nur 42 Tage haltbar und es ist wichtig, dass der BSD immer einen ausreichend Vorrat vorhält. Die schwachen Spendetage haben jedoch dazu geführt, dass dieser Vorrat nicht so gut gefüllt ist wie sonst. „Blutspenden retten Leben! Patientinnen und Patienten sind besonders jetzt auf unsere Solidarität angewiesen.“, so der Appell vom Blutspendedienst an die Bevölkerung.

Termine in Ihrer Nähe finden Sie unter www.blutspendedienst.com/termine! Das Team vom BSD freut sich auf Sie.

 

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Lisa Rudolph

Marketing & Kommunikation

Seit 2015 beim BSD. Macht am liebsten Marketing für eine richtig gute Sache und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

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