Ruhig Blut – Blutspende in Zeiten des Corona-Virus

Ein Beitrag von Lisa Rudolph vom 03.08.2020
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Fragen & Antworten zur Blutspende in Zeiten des Coronavirus

Werden Spender bzw. wird das Blut auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) getestet?

  • Blutspenden werden nicht auf Coronaviren mit direktem Virusnachweis getestet. Eine Testung auf SARS-CoV-2 ist aufgrund der aktuell begrenzten Verfügbarkeit von Test-Kits nicht möglich. Durch eine Testung würde zudem ein falscher Anreiz für potenziell Erkrankte geschaffen, zur Blutspende zu kommen und damit andere zu gefährden. Nur wer fit und gesund ist, kommt zur Blutspende. Wie bei anderen Infektionsrisiken auch gelten Sperrfristen von 2 bis 4 Wochen für Personen mit Symptomen, Erkrankung oder Exposition.

  • Testungen auf Antikörper sind ein Hinweis auf eine abgelaufene Infektion. Entsprechende Screening-Teste werden von Arztpraxen, Kliniken und teilweise Gesundheitsämtern durchgeführt, einige Krankenkassen bieten eine Kostenübernahme an. Aufgrund der Spezifität des Tests kann jedoch ein reaktives Ergebnis auch falsch positiv sein, sodass fälschlicherweise auf eine Immunität geschlossen werden könnte. 

  • Aufgabe und Pflicht des Blutspendedienstes ist es, sicherzustellen, dass die freigegebenen Blutprodukte kein Risiko für den jeweiligen Empfänger darstellen. Hierfür durchläuft das gespendete Blut eine Reihe von Testverfahren, bevor es zur Verwendung freigegeben werden kann. Es gibt keine Berichte von transfusionsassoziierten Infektionen mit SARS-CoV-2. Auch bei anderen Erregern respiratorischer Infektionen, insbesondere Influenza, gibt es keine Hinweise auf transfusionsassoziierte Infektionen. Da es für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte keine Hinweise gibt, gehört die Testung auf SARS-CoV-2-Viren bzw. -Antikörper nicht zu diesen Testverfahren. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert.

 

Finden aktuell Blutspendetermine statt?

  • Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt. Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
  • Es gibt keine künstliche Alternative zu Blutspenden. Ohne Blutspenden ist die Versorgung von Kranken und Verletzten nicht gesichert.

 

Wer kann aktuell Blut spenden? In welchen Fällen erfolgt eine vorsorgliche Rückstellung?

  • Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden.
  • Spendewillige mit den Symptomen Halskratzen, Schüttelfrost, Husten oder Kurzatmigkeit werden nicht zur Spende zulassen und für 4 Wochen zurückgestellt. 
  • Spendewillige mit Körpertemperatur von 38 °C oder höher werden nicht zur Spende zugelassen. 
  • Spendewillige, die Kontakt zu einem an Coronavirus (SARS-CoV-2)-Erkrankten werden für 2 Wochen nach Exposition von der Blutspende zurückgestellt.
  • Personen, die am Coronavirus (SARS-CoV-2) erkrankt sind, müssen für 4 Wochen nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt werden.

 

Gelten besondere Rückstellungen für Personal von medizinischen Einrichtungen?

  • Personal von medizinischen Einrichtungen, das keinen Kontakt zu bestätigten COVID-19 Erkrankten hatte, darf – sofern es keine anderweitigen Gründe für eine Rückstellung gibt – Blut spenden.
  • Personal von Einrichtungen, das für die Behandlung, die Pflege und / oder den Transport bestätigter COVID-19 Erkrankter verantwortlich ist, wird für 2 Wochen ab Exposition von der Blutspende zurückgestellt. Medizinisches Personal, das bestätigte Fälle von COVID-19 Erkrankungen behandelt, hat trotz Schutzkleidung und Mundschutz ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 als der bundesweite Durchschnitt, daher erfolgt die vorsorgliche Rückstellung von medizinischem Personal und Altenpflegekräften mit Kontakt zu bestätigten COVID-19 Fällen unabhängig von getroffenen Schutzmaßnahmen.

 

Welche infektionseindämmenden Maßnahmen setzt der Blutspendedienst um?

  • Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien.
  • Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Helfer. Denn nur wer sich gesund und fit fühlt, kommt in der Regel zur Blutspende. 
  • Bei der Blutspende besteht also keine erhöhte Ansteckungsgefahr. Dies bestätigt auch das Referat für Gesundheit und Umwelt, Gesundheitsschutz Hygiene und Umweltmedizin der Stadt München, stellvertretend für die 71 Gesundheitsämter in Bayern.
  • Zum Schutz für die Spender und ehrenamtlichen Helfer werden bei den Blutspendeterminen zusätzlich folgende Maßnahmen umgesetzt:
    • An allen Eingängen der Blutspendelokale werden Plakate mit Checklisten ausgehängt. Die Spender werden aufgefordert, das Spendelokal nur zu betreten, wenn alle Aussagen bestätigt werden können.
    • Der effektivste Schutz liegt bei den Menschen selbst. Auf die wichtigsten Hygiene-Empfehlungen weisen wir ausdrücklich auf den Blutspendeterminen hin. Auf allen Terminen gibt es die Möglichkeit zum Händewaschen und es stehen Desinfektionsmittel zur Verfügung.
    • Alle Blutspender, ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter müssen in den Spendelokalen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Für Spender steht Mund-Nasen-Schutz (MNS; synonym Operationsmasken – OP-Masken) zur Verfügung. 
    • Es wird auf die „Entzerrung“ der Warteschlangen und der Einhaltung eines ausreichenden Abstands geachtet.
    • Die Handschuhe der Mitarbeiter werden nach jedem Spender desinfiziert oder gewechselt.
    • Die Spendeliegen werden mit einem Abstand von mind. 1,5 m aufgebaut.
    • Die Räumlichkeiten werden regelmäßig gelüftet.
    • Die Kontaktflächen auf den Spendeliegen werden regelmäßig desinfiziert.
    • Anstelle des üblichen Imbiss werden Care-Pakete gereicht, um den Aufenthalt der Spender und die Kontaktflächen zu minimieren.
    • Mitarbeiter des Blutspendedienstes mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen sowie Mitarbeiter, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, werden nicht eingesetzt.
  • Blutpräparate sind für zahlreiche Kranke und Verletzte die einzige Überlebenschance. Es gibt keine künstliche Alternative für gespendetes Blut, das nur 42 Tage haltbar ist.
  • Es gibt keine Hinweise für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert. 

 

Werden Spender, Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer mit Masken ausgestattet?

  • Alle Blutspender, ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter müssen in den Spendelokalen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Für Spender steht Mund-Nasen-Schutz (MNS; synonym Operationsmasken – OP-Masken) zur Verfügung. 
  • Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes schützt vor möglicherweise über Mund oder Nase abgegebene (potentiell infektiöse) Speichel- bzw. Schleimtröpfchen und kann darüber hinaus wirkungsvoll das Auftreffen größerer Tröpfchen verhindern. Zudem schützt ein Mund-Nasen-Schutz Mund und Nase des Trägers vor Berührungen durch kontaminierte Hände. Falls ohnehin vorhanden, können Spender selbstverständlich auch gerne den eigenen Mund-Nasen-Schutz anlegen.

 

Gelten die normalen Zulassungskriterien auch unter den aktuellen Umständen?

  • Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, sollten wir diese aufgrund eines Rückgangs der Spendebereitschaft bzw. Spenderverfügbarkeit lockern, informieren wir umgehend.
  • Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden.
  • Blutpräparate sind für zahlreiche Kranke und Verletzte die einzige Überlebenschance. Es gibt keine künstliche Alternative für gespendetes Blut. Aufgrund der geringen Haltbarkeit von 42 Tagen ist ein kontinuierliches Engagement unabdingbar.

 

Können sich genesene COVID-19-Patient für eine Rekonvaleszenten-Plasmaspende beim Blutspendedienst des BRK melden?

  • Wer an COVID-19 erkrankt war und seit 4 Wochen geheilt ist, trägt Antikörper gegen das Virus in sich. Diese können mittels einer Blutplasmaspende entnommen werden.
  • Beim Blutspendedienst des BRK gibt an den Standorten Würzburg, Nürnberg und München die Möglichkeit, eine Plasmaspende durchzuführen und so das Rekonvaleszenten-Plasma zu gewinnen.
  • Alle Informationen zur Rekonvaleszenten-Plasma und das Anmeldeformular finden Sie hier.

 

Gibt es aktuell ausreichend Blutspender?

  • Täglich werden allein in Bayern 2.000 Blutspenden benötigt.
  • Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt. Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
  • Es gibt keine künstliche Alternative zu Blutspenden. Ohne Blutspenden ist die Versorgung von Kranken und Verletzten nicht gesichert. Aufgrund der geringen Haltbarkeit von 42 Tagen ist ein kontinuierliches Engagement unabdingbar.


Ich will Blut spenden, aber in meiner Nähe gibt es keine Termine? 

  • Täglich werden allein in Bayern 2.000 Blutspenden benötigt.
  • Maßgeblich für unsere Terminplanung ist, dass der Bedarf an Blutpräparaten gedeckt werden kann.
  • Wir bieten flächendeckend bayernweit Blutspendetermine an. Aufgrund der aufwändigen Logistik für die Durchführung mobiler Spendetermine können wir allerdings nicht zeitgleich in allen Kommunen präsent sein.
  • Entscheidend für die Sicherung der bayernweiten Versorgung ist also, dass die stattfindenden Blutspendetermine ausreichend gut besucht werden.
  • Da Blutpräparte nur 42 Tage haltbar sind, sind wir auf das kontinuierliche Engagement unserer Spender angewiesen. 
  • Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
  • Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.

 


 

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Lisa Rudolph

Marketing & Kommunikation

Seit 2015 beim BSD. Macht am liebsten Marketing für eine richtig gute Sache und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

Kommentare

Sepp 04.03.2020, 17:58 Uhr
Hallo Lisa, das verwundert mich nun doch etwas! Du schreibst hier: "Für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise." Im Blog https://www.blutspendedienst.com/blog/frage-des-monats-warum-bestehen-wartezeiten-nach-auslandsaufenthalten-und-wie-finde-ich-heraus-ob-ich-aktuell-blut-spenden-darf jedoch heißt es: "Wenn ein Risiko für Zika- und Chikungunya- oder MERS-Coronavirus gegeben ist, besteht eine 4-wöchige Sperre ganzjährig." Besteht hier tatsächlich so ein gravierender Unterschied zwischen dem MERS- und dem SARS-Corona-Virus in Bezug auf das Risiko bei Übertragung von Blutprodukten? Schöne Grüße, Sepp

Lisa Rudolph 05.03.2020, 10:00 Uhr
Hallo Sepp,
es gibt keine belastbaren Daten für die Übertragung von SARS/MERS durch Blutprodukte, die Sperrfrist wird dennoch vorsorglich gesetzt.
Spendewillige, die Kontakt zu einem an Coronavirus-Erkrankten oder zu einem Verdachtsfall hatten, werden für 4 Wochen nach Exposition von der Blutspende zurückgestellt. Personen, die an Coronavirus (SARS-CoV-2) erkrankt sind, müssen für mindestens 2 Monate nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt werden.
Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen werden generell nicht zur Blutspende zugelassen.
Für weitere Auskünfte zu den von Ihnen aufgeführten Virusinfektionen verweise ich Sie an die hierfür zuständige Behörde, das Robert-Koch-Institut.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Conny Trentl 28.04.2020, 17:45 Uhr
Besteht nach einer ausgeheilten SARS-CoV-2-Infektion eine Sperrfrist von 4 Wochen oder 2 Monaten? Die Angaben sind leider widersprüchlich. MfG

Fabienne Dechert - BSD 29.04.2020, 08:15 Uhr
Guten Morgen Conny, vielen Dank für Ihre Frage! Personen, die am Coronavirus (SARS-CoV-2) erkrankt sind, müssen für 4 Wochen nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt werden. Danach ist eine Blutspende wieder möglich, wenn man sich fit und gesund fühlt. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Conny Trentl 30.04.2020, 18:44 Uhr
Vielen Dank für die Information!!! :-)

Ihre Antwort

Christa 04.03.2020, 20:19 Uhr
Ich war heute beim Spenden, und es war ein außergewöhnlicher Termin. Beim Überprüfen des Eisenwertes und beim Arzt bildete sich eine Schlange, gut zehn Leute waren je vor mir. Bei einem Arzt ging gar nichts weiter - Erstspender und genaues Nachfragen (was an sich ja auch gut ist). Ich hatte Glück und war bei dem Arzt, der immer wieder an dem Ort ist. Nach einer Stunde erhielt ich die Utensilien zum Spenden. Auf den Liegen ein paar Leute, niemand vor mir. Ein Schwätzchen mit den sehr netten Mitarbeitern, die sonst an diesem Ort nur rennen müssen, um nachzukommen. Während meiner Spendezeit und kurzem Sitzenbleiben danach (sonst schon fast Luxus) kam dann noch gerade mal eine Person, die vom Arzt grünes Licht hatte. Wo waren die ganzen Leute hin? Als ich beim Essen fertig war, kamen dann doch noch zwei, die in der Schlange fünf Plätze hinter mir gewesen waren. Negativ sind mir aber tatsächlich einzelne Spendewillige aufgefallen, die trotz eines offensichtlichen Infekts tatsächlich spenden wollten. Der Arzt hatte dies aber erkannt. Das widerspricht dann leider den Hygienetipps, weil von den Betreffenden leider auch kein Abstand gehalten wurde.

Lisa Rudolph 05.03.2020, 09:31 Uhr
Hallo Christa,
herzlichen Dank, dass Sie gestern Blut gespendet haben und hier über Ihre Erfahrung berichten!
Wir freuen uns, Sie bei nächster Gelegenheit wieder im Kreis unserer Lebensretter begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Nicki 18.03.2020, 08:32 Uhr
Wir wollten gestern auch Blutspenden gehen in Bellenberg, aber der Termin wurde dann einfach abgesagt. Gibt es dafür eine Begründung? Ihr schreibt ständig es wird dringend Blut benötigt und dann werden Termine aber abgesagt. Liebe Grüße

Fabienne Dechert - BSD 18.03.2020, 10:17 Uhr
Hallo Nicki, vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Der Termin in Bellenberg wurde zur Sicherheit abgesagt, da das Terminlokal sehr eng ist und der notwendige Abstand der Liegen nicht eingehalten hätte werden können. Sie können versichert sein, dass wir gerade jetzt ungern Termine absagen, da natürlich auch gerade jetzt die Versorgung mit lebensnotwenigen Blutpräparaten sichergestellt werden muss. Der Schutz der Spender und unserer Mitarbeiter hat aber auch jetzt Vorrang. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie zu einem anderen Termin in Ihrer Nähe begrüßen dürften! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Michael 05.03.2020, 11:14 Uhr
Hallo, habe heute per Mail gleichzeitig eine Einladung und ein Absage des Blutspendetermins in 93339 Riedenburg erhalten. Bin mir jetzt nicht sicher. Findet der Termin nun statt oder entfällt er tatsächlich? Aber vielleicht steht es auch morgen noch in der Lokalpresse. Oder wissen Sie das? Gruß Michael

Lisa Rudolph 05.03.2020, 11:37 Uhr

Hallo Michael,
der Termin in Riedenburg am Freitag, 06.03.2020, findet leider nicht statt. 
Die E-Mail Einladungen werden automatisch acht Tage bzw. einen Tag vor dem Spendetermin, jeweils um 9.00 Uhr, versendet. Da uns am frühen Abend die Information erreicht hat, dass der Termin nicht stattfindet, haben Sie anschließend die Terminabsage per E-Mail erhalten.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Markus 06.03.2020, 08:03 Uhr
Hallo, ich habe vor, heute zur Blutspende zu gehen. Ich war bis vor einer Woche in Südtirol. Bis vor Kurzem war Südtirol kein Risikogebiet, offenbar ist es das neuerdings. Frage: macht es überhaupt Sinn, zur Blutspende zu erscheinen? Danke & Gruß, Markus

Luisa Gärtner 09.03.2020, 15:10 Uhr
Hallo Markus,
vielen Dank für Ihr Engagement!
In dringenden Anfragen – wie Ihre Anfrage vom Freitag – ist es am besten, wenn man sich an unsere Ärzte-Hotline wendet: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz).
Um Ihre Frage zu beantworten, die Wartezeit nach einem Aufenthalt in Südtirol beträgt 4 Wochen ab Rückkehr.
Nach dieser Frist würden wir uns freuen, Sie wieder auf einem unserer Termine begrüßen zu dürfen.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Maria-Anna Polster 13.03.2020, 09:47 Uhr
Hallo, ich habe vor, nächste Woche zur Blutspende zu gehen. Ich selbst war in keinem Risikogebiet, allerdings hatte ich Kontakt zu Personen, die vor Kurzem in Südtirol waren, bisher besteht bei diesen noch kein Verdacht auf eine Erkrankung. Auch ich bin aktuell gesund und fühle mich fit. Falls ich bis nächste Woche noch immer fit und gesund bin, würde ich gerne Gutes tun und wieder Blut spenden, bin jetzt allerdings unsicher, ob ich Segen des Kontakts lieber nicht gehen sollte? Viele Grüße, Maria-Anna

Lisa Rudolph 13.03.2020, 10:37 Uhr
Hallo Maria-Anna,
toll, dass Du zur Blutspende kommst und Dich vorab erkundigst - vielen Dank!
Aktuell gilt: Spendewillige, die Kontakt zu gesunden Reiserückkehrern hatten, können gerne zur Blutspende kommen.
Alle Termine bayernweit findest Du hier www.blutspendedienst.com/termine.
Wir freuen uns auf Dich!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Ingrid 13.03.2020, 12:11 Uhr
Hallo, ich möchte auch am Dienstag zum Spenden gehen, ich war selbst in keinem Risikogebiet und bin gesund. Bei mir sieht der Fall mit Kontaktpersonen wie folgt aus: Person A ist ein Verdachtsfall, das Ergebnis steht aber noch aus. Person B hatte Kontakt zu Person A, ist aber selbst noch kein Verdachtsfall, da das Ergebnis ja noch aussteht. Person B hatte Kontakt zu Person C. Wenn ich nun am Wochenende Kontakt zu Person C hätte (zu den Personen A und B nicht), dürfte ich dann spenden? Falls das Ergebnis von Person A negativ ist, wäre es ja kein Problem, aber was wäre wenn A positiv getestet wird? Viele Grüße

Lisa Rudolph 13.03.2020, 15:54 Uhr

Hallo Ingrid,
danke, dass Du zur Blutspende kommst und Dich vorab meldest! 
Du kannst gerne Blut spenden. Lediglich Spendewillige, die Kontakt zu einem an Coronavirus (SARS-CoV-2)-Erkrankten oder zu einem Verdachtsfall (dessen Testergebnis noch aussteht) hatten, werden für vier Wochen nach Exposition von der Blutspende zurückgestellt. Das trifft auf Dein Szenario nicht zu.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Heike 14.03.2020, 12:05 Uhr
Ich würde gerne Blut spenden. Allerdings war ich im Dezember in Südostasien -Urlaub und bin dadurch 6 Monate gesperrt. Werden diese Regeln bei Knappheit aufgehoben?

Lisa Rudolph 15.03.2020, 20:11 Uhr
Hallo Heike,
schön, dass Du nachfragst, lieben Dank! Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, sollten wir diese aufgrund eines Rückgangs der Spendebereitschaft bzw. Spenderverfügbarkeit lockern, informieren wir auf allen Kanälen.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Anja 14.03.2020, 14:09 Uhr
Hallo, ich würde gerne nächste Woche zum Spendetermin gehen bin aber sehr verunsichert. Bei bisherigen Terminen bilden sich immer lange, enge Schlangen bei der Anmeldung, bei der Voruntersuchung und beim Arzt. Das sind Kontakte die wir doch vermeiden sollten. Sicher gehen die Personen mit Symtomen nicht zur Spende aber man kann lesen dass viele keine Symtome haben und trotzdem ansteckend sind. Kann mir jemand etwas dazu sagen. Vielen Dank

Lisa Rudolph 15.03.2020, 20:18 Uhr
Hallo Anja,
schön, dass Du nachfragst, lieben Dank! 
Die Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Aufgrund der aktuellen Entwicklung werden umfangreiche zusätzliche Maßnahmen umgesetzt, um die Blutspendetermine noch sicherer zu gestalten, indem Hygienemaßnahmen (Handhygiene, Lüften, Desinfektion von Kontaktflächen) gewährleistet und der Kontakt mit Spendern, ehren- und hauptamtlichen Helfern minimiert werden. 
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Monika 15.03.2020, 12:07 Uhr
Ich habe den nächsten Blutspende Termin Anfang April. Jedoch wollte ich fragen ob es Sinn machen würde zB nächste Woche Plasma oder Thrombozyten spenden zu gehen (nachdem ich gelesen habe dass momentan weniger Menschen Blutspenden gehen) oder ob es hier eh noch keine Versorgungsengpässe gibt? LG aus München

Lisa Rudolph 15.03.2020, 20:20 Uhr
Hallo Monika,
danke für Dein Engagement und Deine Anfrage!
Wenn Du gesund bist und Dich fit fühlst, kannst Du gerne zur Thrombozyten- oder Plasmaspende kommen. 
Hier kannst Du einen Termin für Deine Thrombozytenspende https://thrombozytenspende.blutspendedienst.com/ bzw. Plasmaspende https://www.plasmazentrum-wuerzburg.de/ vereinbaren.
Wir freuen uns auf Dich!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Monika 15.03.2020, 18:11 Uhr
Ich war vom 8.-15.03.2020 in der Steiermark und möchte am 19.03.2020 zum Blutspenden. Laut Reisecheck wäre das möglich, obwohl ich gleichzeitig nicht auf die Arbeit darf. Wie passt das zusammen?

Lisa Rudolph 15.03.2020, 20:21 Uhr
Hallo Monika,
danke für Dein Engagement und Deine Anfrage!
Wir erkundigen uns bei den Kollegen aus dem Ärzte-Team und melden uns, sobald wir Feedback haben.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Luisa Gärtner 16.03.2020, 12:47 Uhr
Hallo Monika,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft auch in dieser Zeit der Unsicherheit zum Blutspenden zu gehen!
Derzeit ist laut Robert-Koch-Institut in Österreich nur Tirol als Risikogebiet für Sars-CoV-2 eingestuft. Wenn ein Spender nur in der Steiermark war und gesund geblieben ist, darf er spenden.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Laura 15.03.2020, 20:34 Uhr
Hallo, ist eine Blutspende zurzeit sicher, oder ist der Körper von einer Blutspende geschwächt und dadurch angreifbarer? Ich bin Erstspender und habe von Bekannten gehört, dass diese eine Blutspende nicht so gut vertragen haben (schwarz vor Augen geworden ist). Viele Grüße

Luisa Gärtner 16.03.2020, 12:45 Uhr
Hallo Laura,
vielen Dank für Ihr Interesse und Ihr Engagement!
Sie können unbesorgt Blut spenden - das Immunsystem wird nicht durch die Blutspende geschwächt. Wer gesund ist und war, kann also Blut spenden.
Eine Reaktion des Kreislaufs im Zusammenhang mit einer Blutspende bedeutet nicht, dass das Immunsystem belastet wird. Um den Körper optimal auf eine Blutspende vor zu bereiten, sollte aber ausreichend getrunken und gegessen werden, das stabilisiert den Kreislauf. Wenn sich ein Spender gut vorbereitet, am Spendetag Sport vermeidet und sich Zeit lässt, sollte die Blutspende gut verkraftet werden.
Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.blutspendedienst.com/blutspende/tipps-vor-der-blutspende und https://www.blutspendedienst.com/blutspende/spendeinfos
Wir würden uns freuen Sie auf einem unser Spendetermine begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Ivana Radovanovic 16.03.2020, 07:28 Uhr
Guten Morgen! Ich würde gerne spenden, habe aber in den letzten Wochen berufsbedingt sowie privat mit vielen Menschen Kontakt gehabt und bin verunsichert. Bis dato ist niemand wirklich erkrankt. Es heißt aber an vielerlei stelle, dass Menschen auch infiziert und überträger sein können ohne es zu merken. Anfang März war ich zudem noch in Paris. Können Sie mir Hilfestellung geben? Danke!

Luisa Gärtner 16.03.2020, 13:56 Uhr
Hallo Ivana,
vielen Dank für Ihr Engagement und Ihr bedachtes Handeln!
Aktuell ist in Frankreich laut Robert-Koch-Institut nur „Grand Est“ als Risikogebiet für Sars-CoV-2 kategorisiert - Paris gehört nicht dazu.
Lediglich Spendewillige, die Kontakt zu einem an Coronavirus (SARS-CoV-2)-Erkrankten oder zu einem Verdachtsfall (dessen Testergebnis noch aussteht) hatten, werden für vier Wochen nach Exposition von der Blutspende zurückgestellt.
Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Theresa 16.03.2020, 10:34 Uhr
Hallo ich würde gerne Spenden und wollte fragen, wenn das Blut zur Zeit so knapp ist ob ich dann trotzdem die 56 Tage zwischen den Spenden einhalten muss? Meine letzte Spende war am 27.01.2020

Lisa Rudolph 16.03.2020, 10:46 Uhr
Hallo Theresa,
wenn die letzte Blutspende am 27.01.2020 war, können Sie ab 23.03.2020 wieder Blut spenden.
Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, sollten wir diese aufgrund eines Rückgangs der Spendebereitschaft bzw. Spenderverfügbarkeit lockern, informieren wir auf allen Kanälen.
Aufgrund der geringen Haltbarkeit von 42 Tagen ist ein kontinuierliches Engagement unabdingbar, sodass wir uns auch Ende März bzw. Anfang April sehr über Deine Blutspende freuen.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Toni 20.03.2020, 19:13 Uhr
Mit Einverständnis des Arztes kann der Zeitraum auch verkürzt werden. Bei mir waren es meine ich ca 50 Tage.

Thomas 06.04.2020, 11:16 Uhr
Hallo DRK, gibt es hierzu bitte eine offizielle Antwort ? Für uns gibt es noch einen letzten lokalen Termin am Fr, ab Mo (d.h. 3 Tage später) dürften wir wieder, und lokale ortsnahe Termine gibt es erstmal nicht bis Anfang Juli ... Grüße

Lisa Rudolph 06.04.2020, 12:47 Uhr
Hallo Thomas,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, d.h. zwischen zwei Blutspenden ist ein Abstand von 55 spendefreien Tagen einzuhalten. Die letztendliche Entscheidung über die Zulassung zur Blutspende liegt beim Spendearzt vor Ort, der ggf. unter Berücksichtigung des Hb-Wertes, der Vitalwerte und weiterer Faktoren über eine verfrühte Zulassung entscheiden kann. Sollten sich die Zulassungskriterien flächendeckend ändern, informieren wir umgehend.
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Daniel 16.03.2020, 13:10 Uhr
Ich hätte eine Frage, wird die Spende auf Coronavirus geprüft?

Lisa Rudolph 16.03.2020, 13:14 Uhr
Hallo Daniel,
es wird nicht auf das Virus getestet, da es für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte keine Hinweise gibt. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert.
Aufgrund der geringen Haltbarkeit von Blutpräparaten ist ein kontinuierliches Engagement essenziell.
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Philipp 17.03.2020, 12:45 Uhr
Ich würde gerne Blut spenden, habe das noch nie gemacht, jedoch schon immer mal vorgehabt. Jetzt wäre vermutlich mal wieder ein guter Zeitpunkt. Leider gibt es in den nächsten zwei Wochen laut der Seite hier genau einen einzigen Termin in meinem Umkreis und das wäre auch schon 30 km weg. Ich wohne nicht im Niemandsland, sondern in einer 14.000 Einwohner Stadt mit vielen ähnlich großen Ortschaften in direkter Nähe. Wie kann es sein, dass zwar auf der einen Seite aufgerufen wird, dass mehr gespendet werden soll, gerade aktuell, aber es auf der anderen Seite weder Termine noch Lokalitäten zu geben scheint, wo man das vornehmen könnte?

Lisa Rudolph 17.03.2020, 15:19 Uhr

Hallo Philipp,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Über die Gegebenheiten in Ihrer Region kann ich ohne weitere Angaben leider keine Aussage treffen.
Ich möchte Ihnen versichern, dass wir seit Wochen unter Einsatz aller verfügbaren Kollegen und Ressourcen unter Hochdruck daran arbeiten, unseren bayernweiten Versorgungsauftrag sowie den Schutz unserer Spender und ehren- wie hauptamtlichen Helfer zu gewährleisten.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Anas Alali Alkrdi 17.03.2020, 18:02 Uhr
Hallo, ich hab mehrmals Blut gespendet,würde momentan noch spenden, deshalb frage ich, ob ich an die Blutspende Termine anhalten soll, oder einfach zum Roten Kreuz gehen und spenden.

Lisa Rudolph 17.03.2020, 18:21 Uhr
Hallo Anas,
danke für Deinen Kommentar und Deine Bereitschaft, Blut zu spenden!
Aktuell kann die Versorgung gewährleistet werden, jedoch ist flächendeckend ein Abwärtstrend festzustellen.
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, sollten wir diese aufgrund eines Rückgangs der Spendebereitschaft bzw. Spenderverfügbarkeit lockern, informieren wir an dieser Stelle und über unsere Social Media Kanäle Facebook und Instagram.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Klaus Liebkies 17.03.2020, 18:37 Uhr
Hallo. Nachdem ich von der zurückgehenden Bereitschaft gelesen habe, möchte ich mich gerne als Erstspender zur Verfügung stellen. Ich wohne in Nürnberg und musste nun feststellen, dass der nächste Blutspendetermin beim BRK erst im April ist. Dann erst wieder im Mai, im Schnitt nur einmal im Monat. Das ist doch bei der aktuellen Situation zu wenig. Gibt es tatsächlich keine weiteren Termine?

Lisa Rudolph 17.03.2020, 18:47 Uhr
Hallo Klaus,
danke für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wir versuchen derzeit natürlich, weitere Spendetermine zu organisieren, das ist aktuell aber leider nicht so leicht.
Da wir bei der Blutspende ohnehin auf das kontinuierliche Engagement unserer Spender angewiesen sind, freuen wir uns auch im April oder Mai sehr über Ihre Blutspende!
Schauen Sie regelmäßig auf www.blutspendedienst.com/termine nach, ob und wann ein passender Termin stattfindet.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Christian 17.03.2020, 21:39 Uhr
Liebes BRK-Team, ich war heute beim Blutspenden in München-Aubing (Altostraße). Leider muss ich sagen, dass ich schockiert bin, wie dort in Zeiten von Corona verfahren wird. Mittags höre ich noch die Pressekonferenz des Bundesgesundheitsministers und der bayerischen Gesundheitsministerin, die erneut dazu mahnen große Menschenansammlung zu vermeiden und das immer ein Mindestabstand einzuhalten ist. Letzteres schafft jedes Restaurant (welches bis 15 Uhr offen haben darf). Supermärkte kleben Linien auf den Boden, damit der Mindestabstand eingehalten wird, um nur einige Beispiele zu nennen. Und beim Blut spenden, ist die Warteschlange dicht an dicht, ohne das jemand nachhilft den Abstand einzuhalten. In den Wartebereichen sitzt man ohne jeglichen Abstand Zentimeter nah nebeneinander. Fotos stelle ich bei Bedarf gerne zu Verfügung. Und zusätzlich sind in diesen Raum über 20 Personen. DAS sind Corona Parties! Ich bin wirklich schockiert, dass das BRK dies zu lässt. Ja, am Eingang wird Fieber gemessen. Wir wissen aber alle, dass dies kein ausreichendes Ausschlusskriterium ist. Ich bin der letzte der Panik machen will, aber wenn die "Grundregeln" in Zeiten von Corona nicht eingehalten werden - und das obwohl medizinisches Personal anwesend ist - ist es kein Wunder, wenn das Virus sich ungehindert verbreiten kann. Ich würde mich wirklich wünschen, dass Sie bei künftigen Terminen, auch Ihre Organisation an die aktuelle Gegebenheiten anpassen. Wir müssen ALLE unseren Beitrag liefern.

Lisa Rudolph 18.03.2020, 07:31 Uhr
Hallo Christian,
danke, dass Sie gestern Blut gespendet haben und uns mitteilen, wie Sie den Blutspendetermin erlebt haben.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung werden umfangreiche zusätzliche Maßnahmen umgesetzt, um die Blutspendetermine noch sicherer zu gestalten. Darüber, dass diese beim Blutspendetermin in München-Aubing nur unzureichend umgesetzt werden konnten, habe ich unsere hierfür zuständigen Kollegen informiert.

Wie Sie sicherlich wissen, sind Blutpräparate sind für zahlreiche Kranke und Verletzte die einzige Überlebenschance. Es gibt keine künstliche Alternative für gespendetes Blut, das nur 42 Tage haltbar ist. 

Ich möchte Ihnen versichern, dass wir weiterhin unter Einsatz aller verfügbaren Kollegen und Ressourcen alles dafür geben, unseren bayernweiten Versorgungsauftrag sowie den Schutz unserer Spender und ehren- wie hauptamtlichen Helfer zu gewährleisten.

Viele Grüße, Lisa vom BSD

Christian 18.03.2020, 08:41 Uhr
Hallo Lisa, ich habe mich auch gefreut, dass so viele Leute spenden gegangen sind. Mir ist die Wichtigkeit definitiv bewusst. Aber gerade aufgrund der Relevanz der Spenden, müssen Anpassungen vorgenommen werden. Stellt Euch vor, es kommt raus, dass beim Blut spenden in Aubing zig Leute angesteckt wurden. Dann geht so schnell niemand mehr zum Blutspenden. Nochmal: In Aubing gab es keinerlei Anpassungen an die aktuelle Situation außer Fiebermessen (keine Sicherheit) und zwei Handdesinfektionsspender. Du sagst "Ich möchte Ihnen versichern, dass wir weiterhin unter Einsatz aller verfügbaren Kollegen und Ressourcen alles dafür geben, unseren bayernweiten Versorgungsauftrag sowie den Schutz unserer Spender und ehren- wie hauptamtlichen Helfer zu gewährleisten." Das ist bei weitem nicht passiert. Bitte handelt JETZT. Diese Art von Organisation beim Blut spenden darf es nicht mehr geben! Dann muss eben die Schlange auf der Straße entsprechend lang sein und nicht alle Spender in ein kleines Wartezelt gequetscht werden. Turnhallen und Co, wo ausreichend Platz ist, sind ja jetzt auch frei. Bitte reagiert! Genau wie es jetzt jeder in uns in der Gesellschaft machen muss. Viele Grüße Christian

Lisa Rudolph 18.03.2020, 13:54 Uhr
Hallo Christian,
danke für Ihre Rückmeldung und Ihren Appell, den wir sehr ernst nehmen.
Die extrem hohe solidarische Spendenbereitschaft in der Bevölkerung, die gestern in München-Aubing den Aufrufen in den Medien gefolgt ist, hat sowohl uns als auch unsere ehrenamtlichen Helfer der BRK-Bereitschaft München-West am sehr überrascht. Dadurch war der von Ihnen angesprochene Mindestabstand nicht durchgehend einzuhalten. Die Kollegen der der BRK-Bereitschaft München-West sind daher offen in die Kommunikation mit den Wartenden, teils auch schon vor Betreten des Terminlokals, gegangen, fast alle Spender sind geblieben.
Der Termin gestern hat gezeigt, dass wir bei der Durchführung von Blutspendeterminen bei den Kollegen der BRK-Bereitschaft München-West in Bezug auf die Räumlichkeiten an Grenzen stoßen, insbesondere, wenn unplanmäßig deutlich mehr Spender den Termin wahrnehmen als für gewöhnlich. Die Suche nach alternativen Terminlokalen läuft bereits.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Marina 17.03.2020, 22:08 Uhr
Liebes BRK-Team, soeben habe ich einen Artikel gelesen, im welchem über die aktuell knappe Versorgung von Blutkonserven berichtet wird. In wieweit gibt es hier Änderungen der Zulassungskriterien, wenn man innerhalb der letzten 6 Monate einen Auslandsaufenthalt hatte? Werden diese gelockert? Ich habe viele Freunde, die kommende Woche gerne spenden würden, allerdings durch Urlaubsaufenthalte noch nicht spenden dürften. Die Bereitschaft ist bei vielen da, nur die Sperrfristen erschweren das Ganze leider.. Viele Grüße Marina

Lisa Rudolph 18.03.2020, 07:33 Uhr
Hallo Marina,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!

Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, sollten wir diese aufgrund eines Rückgangs der Spendebereitschaft bzw. Spenderverfügbarkeit lockern, informieren wir an dieser Stelle und über unsere Social Media Kanäle Facebook und Instagram.
Aktuell kann die Versorgung gewährleistet werden, jedoch ist flächendeckend ein Abwärtstrend festzustellen.

Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.

Viele Grüße, Lisa vom BSD 

Ihre Antwort

Felia 18.03.2020, 01:44 Uhr
Liebes BRK- Team, ich wäre Erstspender und würde gerne in den kommenden Tagen in München zur Blutspende gehen (alle Kriterien erfüllt). Die Termine sind jedoch bis in den Mai bereits vergeben. Soll man trotzdem vorbeikommen oder gucken, dass ein Termin möglicherweise frei wird? Viele Grüße

Lisa Rudolph 18.03.2020, 07:35 Uhr
Hallo Felia,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!

Wir versuchen derzeit natürlich, weitere Spendetermine zu organisieren, das ist aktuell aber leider nicht so leicht. Da wir bei der Blutspende ohnehin auf das kontinuierliche Engagement unserer Spender angewiesen sind, freuen wir uns auch im Mai sehr über Ihre Blutspende!

Schauen Sie gerne regelmäßig auf www.blutspendedienst.com/termine nach, ob und wann ein passender Termin stattfindet.

Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Claudia 18.03.2020, 13:21 Uhr
Liebes BRK Team, ich habe heute eine Einladung zur Blutspende bekommen. Der Termin ist Anfang April in Donauwörth in einem Schützenheim. Ich habe dort schon gespendet und weiß daher, dass es dort sehr eng ist. Dass es im Altersheim nicht machbar ist, ist wohl klar. Aber warum kann man das nicht in der Grundschule stattfinden lassen? Dort ist mehr Platz und dort fanden bisher auch viele Termine statt! Im Moment findet ja auch keine Schule statt.

Lisa Rudolph 19.03.2020, 07:28 Uhr
Hallo Claudia,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Helfer. Denn nur wer sich gesund und fit fühlt, kommt in der Regel zur Blutspende. Bei der Blutspende besteht also keine erhöhte Ansteckungsgefahr.
Zum Schutz der Spender, ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter werden sämtliche Terminlokale in Bayern derzeit in Bezug auf die Umsetzbarkeit infektionseindämmender Maßnahmen überprüft, sollten diese nicht ausreichend umsetzbar sein, bemühen wir uns um alternative Terminlokale.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Wir freuen uns auf Sie!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Leonhard Claren 18.03.2020, 19:57 Uhr
Findet der Blutspendetermin am Fr. 20.03.2020 im BRK Centrum Ansbach statt?

Lisa Rudolph 19.03.2020, 07:30 Uhr
Hallo Leonhard,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt, darunter auch der Blutspendetermin am 20.03.2020 in Ansbach.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Wir freuen uns auf Sie!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Vroni 19.03.2020, 01:26 Uhr
Liebes BRK-Team, ich habe nach den Zeitungsberichten über die Blutknappheit in den letzten Tagen öfter überlegt, Blut zu spenden. Ich wäre Erstspender. Allerdings war ich ca. Im Jahr 2000 in GB und damals hieß es, dass man wegen dem damaligen Rinderwahnsinn dort lebenslang kein Blut spenden darf. Wie schaut es diesbezüglich aus, gilt das Verbot immer noch oder dürfte ich heutzutage Blut spenden? Viele Grüße Vroni

Fabienne Dechert - BSD 19.03.2020, 09:44 Uhr
Guten Morgen Vroni, vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Wer sich innerhalb des Zeitraums von 01.01.1980 bis 31.12.1996 insgesamt länger als 6 Monate in Großbritannien und Nordirland aufgehalten hat, darf leider dauerhaft kein Blut spenden. Wenn man nur im Jahr 2000 dort war und nicht operiert wurde oder eine Bluttransfusion erhalten hat, darf man eigentlich spenden. Um sicher zu gehen, wäre es toll, wenn Sie sich zur genauen Abklärung mit unserem Ärzte-Team über die 0800 11 949 11 (kostenfrei) in Verbindung setzen könnten. Vielen Dank für Ihre Mithilfe & viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Sabine Eichenseer 19.03.2020, 07:42 Uhr
Hallo, findet der Termin in 85296 Rohrbach heute statt?? Danke für die Info.

Lisa Rudolph 19.03.2020, 08:14 Uhr
Hallo Sabine,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt, darunter auch der Termin in Rohrbach am 19.03.2020.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Wir freuen uns auf Sie!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Carmen 19.03.2020, 08:27 Uhr
Hallo, wird das Blut in irgend einer Form getestet? Ich fühle mich gesund, kann ja aber trotzdem bereits infiziert sein. Wie verhält es sich dann? Danke für die tolle Arbeit und liebe Grüße Carmen

Lisa Rudolph 19.03.2020, 08:57 Uhr
Hallo Carmen,
vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Bereitschaft, Blut zu spenden!
es wird nicht auf das Virus getestet, da es für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte keine Hinweise gibt. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert.
Aufgrund der geringen Haltbarkeit von Blutpräparaten ist ein kontinuierliches Engagement essenziell.
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Claudia 19.03.2020, 12:43 Uhr
Hallo! Ich möchte gerne Blut spenden, doch in meiner Gegend gibt es erst wieder im Mai Termine. Ein Auto habe ich nicht ... Werden angesichts der Pandemie zusätzliche Termine angesetzt? Danke, viele Grüße und alles Gute!

Lisa Rudolph 19.03.2020, 13:38 Uhr

Hallo Claudia,
danke für Deinen Kommentar und Deine Bereitschaft, Blut zu spenden!
Da die aktuelle Situation sehr dynamisch ist, reagieren wir flexibel - teilweise kommt es zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen. Schau gerne regelmäßig auf www.blutspendedienst.com/termine nach, ob und wann ein passender Termin stattfindet. 
Maßgeblich für unsere Terminplanung ist, dass der Bedarf an Blutpräparaten gedeckt werden kann. Wir bieten flächendeckend bayernweit Blutspendetermine an. Aufgrund der aufwändigen Logistik für die Durchführung mobiler Spendetermine können wir allerdings nicht zeitgleich in allen Kommunen präsent sein. Entscheidend für die Sicherung der bayernweiten Versorgung ist also, dass die stattfindenden Blutspendetermine gut besucht werden.
Da wir bei der Blutspende aufgrund der nur 42 haltbaren Blutpräparate ohnehin auf das kontinuierliche Engagement unserer Spender angewiesen sind, freuen wir uns auch im Mai sehr über Deine Blutspende!
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Marco S. 19.03.2020, 20:20 Uhr
Hallo. Ich war am 17.03.20 Blutspenden.Es war nicht soviel los und wurde am Eingang auf Fieber gemessen.Bei Anmeldung musste ich Hände desinfizieren und vor und nach Blutspenden Hände gründlich waschen. In der schwierigen Zeit des Coronavirus,wollte ich Blut spenden um anderen zu helfen!Da müssen wir alle zamhalten. Ich war dass 56mal beim Blutspenden und hat alles prima geklappt! Viele Grüße Marco 😊

Lisa Rudolph 19.03.2020, 20:43 Uhr
Hallo Marco,
vielen Dank, dass Sie Blut spenden und Ihre Erfahrung hier mit anderen teilen!
Wir sind stolz, Sie im Kreis unserer Lebensretter zu wissen und freuen uns, Sie bei nächster Gelegenheit wieder begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

David 19.03.2020, 22:22 Uhr
Hallo, ihr schreibt als Bedingung, dass man in den letzten vier Wochen keinen Kontakt mit einem Coronapatienten gehabt haben darf, aber wenn man "nur" in einem Risikogebiet war gilt das für immer. Das macht keinen Sinn. Bitte passt das doch an. Zwei Wochen nach Risikogebiet sollten doch ausreichen, oder?

Lisa Rudolph 20.03.2020, 09:43 Uhr
Hallo David,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
die vier Wochen Rückstellung nach Rückkehr aus einem gemäß RKI internationale Risikogebiet gehen auf die Anordnung des Paul-Ehrlich-Instituts vom 10.02.2020 zurück.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Alexander 25.03.2020, 09:45 Uhr
Hallo Frau Rudolph, die Information, dass die Rückstellung "4 Wochen" für Reiserückkehrer aus Risikogebieten dauert fehlt aber in ihrer Information oben auf dieser Seite. Sie nennen 4 Wochen, wenn man Kontakt mit Erkrankten hatte und 2 Monate wenn man selbst erkrankt war, nennen aber für die Rückkehrer keine Zeit. Das findet man erst hier unten in den Kommentaren.

Fabienne Dechert - BSD 25.03.2020, 11:55 Uhr
Hallo Alexander, vielen Dank für das aufmerksame Lesen und Ihren damit verbundenen Hinweis! Wir werden den Zusatz mit den 4 Wochen oben im Beitrag ergänzen. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Kati 20.03.2020, 06:29 Uhr
Sollte die Ausgangssperre in Bayern kommen, darf man dann überhaupt noch zum Blutspenden gehen?

Lisa Rudolph 20.03.2020, 07:48 Uhr
Hallo Kati,
danke für Ihre Nachricht und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Blutspendetermine fallen nicht unter das Veranstaltungsverbot und gelten als Teil der sogenannten kritsichen Infrastruktur. Die Durchführung der Blutspendetermine wird vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration unterstützt und als unbedingt notwendig erachtet. 
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt. Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Maria 20.03.2020, 07:09 Uhr
Hallo, ich war vom 28.2. bis 1.3. in Bozen, darf ich trotzdem spenden?

Lisa Rudolph 20.03.2020, 09:50 Uhr
Hallo Maria,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Sie können ab dem 29.03.20 wieder Blut spenden, da 4 Wochen Abstand zur Rückkehr aus Italien eingehalten werden müssen.
Da wir bei der Blutspende aufgrund der nur 42 haltbaren Blutpräparate ohnehin auf das kontinuierliche Engagement unserer Spender angewiesen sind, und jeden Tag allein in Bayern 2.000 Blutspenden benötigt werden, freuen wir uns auch im im März oder April sehr über Ihre Blutspende!
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Michael 21.03.2020, 13:47 Uhr
Hallo, gerne würde ich demnächst zum Blutspenden gehen. Wie wird denn sichergestellt, dass das BRK-Personal keine Corona-Viren streut, tw. gibt es ja insbesondere bei Jüngeren keine Symptome! Beispielsweise dürfen Friseure wg. des fehlenden Abstands nicht mehr arbeiten, beim Blutspenden ist der direkte Körperkontakt bei Untersuchung und beim Spenden aber erforderlich. Ich habe eine Familie und eine pflegebedürftige Mutter, eine Infektion ist deshalb das letzte was ich brauchen kann!

Fabienne Dechert - BSD 23.03.2020, 13:46 Uhr
Hallo Michael, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!

Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Mitarbeiter des Blutspendedienstes mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen sowie Mitarbeiter, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, werden nicht eingesetzt. Darüber hinaus werden ab heute alle Kollegen vor Ort und die ehrenamtlichen Helfer mit Mundschutz ausgestattet. Einen 100% Infektionsschutz im öffentlichen Raum gibt es derzeit jedoch leider nicht.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir gerade in dieser besonderne Zeit einen unserer Blutspendetermine besuchen würden. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Babu 22.03.2020, 10:01 Uhr
Warum tragen die Mitarbeiter keinen Mundschutz? Warum werden diese nicht geschützt? Schließlich haben diese reichlich Kontakt und wenig Abstand? Überall heißt es Abstand und keine Grppenversammlung. Dass alle die da reinkommen gesund sind ist ja wenig glaubwürdig.

Fabienne Dechert - BSD 23.03.2020, 13:30 Uhr
Hallo Babu, vielen Dank für Ihre Frage! Sie haben recht, unsere Kollegen auf den Terminen vor Ort und die ehrenamtlichen Helfer sind aufgrund der Aufenthaltsdauer und der Anzahl der Kontakte einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt. Daher konnten wir glücklicherweise Mundschutz für diese organisieren, die heute bei den Teams eingetroffen sind. Sie können versichert sein, dass wir stetig dabei sind weitere Maßnahmen zur Sicherheit zu bewerten und bei Bedarf umzusetzen. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Stephan Seifriedsberger 23.03.2020, 07:00 Uhr
Guten Morgen, Ich bin gesund und möchte spenden gehen! Wird das Blut eigentlich auf covid 19 untersucht? Und wenn ja erfährt man es wenn das Ergebnis positiv wäre? Mit freundlichen Grüßen Stephan Seifriedsberger

Fabienne Dechert - BSD 23.03.2020, 08:50 Uhr
Guten Morgen Herr Seifriedsberger, vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Es wird nicht auf das Virus getestet, da es für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte keine Hinweise gibt. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert.
Aufgrund der geringen Haltbarkeit von Blutpräparaten ist ein kontinuierliches Engagement essenziell.
Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Lea 24.03.2020, 07:58 Uhr
Hallo, wir würden heute gerne in unserem Ort Blut spenden gehen. Allerdings waren wir letztes Jahr auf Bali. Die 6-Monats-Sperrfrist läuft erst in 10Tagen ab. Muss die Frist auf den Tag genau eingehalten werden, oder kann man hinsichtlich der aktuellen Lage und der benötigen Blutspenden auch über die letzten 10 Tage hinwegsehen? Viele Grüße

Fabienne Dechert - BSD 24.03.2020, 09:18 Uhr
Guten Morgen Lea, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!

Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, sollten wir diese aufgrund eines Rückgangs der Spendebereitschaft bzw. Spenderverfügbarkeit lockern, informieren wir umgehend.

Falls Sie Rückfragen dazu haben, melden Sie sich gerne über unsere kostenfreie Spender-Hotline 0800 11 949 11. Ansonsten würden wir uns freuen, wenn wir Sie nach der Wartezeit wieder auf einem unserer Termine begrüßen dürften! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Theresa 24.03.2020, 11:17 Uhr
Guten Morgen, ich würde gerne demnächst Blut spenden, habe mich aber vom 28.Oktober bis 13. Januar in Thailand aufgehalten. Laut dem Test kann ich deswegen leider nicht Blut Spenden gehen, ist es aber vielleicht möglich Plasma oder Thrombozyten Spenden gehen oder gilt hierfür die gleiche Regelung? Vielen Dank:)

Fabienne Dechert - BSD 24.03.2020, 12:32 Uhr
Hallo Theresa, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Die 6-monatige Sperre nach Aufenthalt in Malariarisikogebieten, wie Thailand, gilt für jede Spendeart. Eine Spende ist daher leider erst ab dem 14.07.20 möglich. Wir freuen uns, wenn Sie dann wieder dabei sind! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Sissy Brunner 24.03.2020, 17:51 Uhr
Hallo, laut Terminplan findet die Spende morgen in Pförring statt. Wird denn evtl die Uhrzeit ausgeweitet bzw eher begonnen, da ja aufgrund des corona Virus vermutlich längere Wartezeiten zu erwarten sind? Vielen dank

Lisa Rudolph 24.03.2020, 17:55 Uhr

Hallo Sissy,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wo es uns in Bezug auf das Terminlokal und inbesondere auf die Verfügbarkeit der ehrenamtlichen Helfer, Spendeärzte und Mitarbeiter möglich ist, verlängern wir die Termindauer entsprechend. Die aktuellen Informationen sind jeweils auf www.blutspendedienst.com/termine zu finden.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Michael Werther 24.03.2020, 18:05 Uhr
Hallo BRK-Team, leider ist heute der Termin in 84048 ausgefallen, war dem Veranstalter (wurde mehr privat organisiert) dann doch zu riskant meines Wissens... Laut Terminkalender gibt es in nächster Zeit wohl gar keinen Termin mehr? Wurden die jetzt wirklich alle abgesagt? Frühestens Mai wird in meiner Nähe (85283) angezeigt. Würde echt gern spenden, da bumperlgsund und Blut trotz all der Krise sicher benötigt wird. Vielen Dank schonmal und weiterhin gsund bleim MfG Michael

Lisa Rudolph 25.03.2020, 06:45 Uhr
Hallo Michael,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Der Spendetermin in Mainburg konnte leider kurzfristig nicht wie geplant stattfinden. Wir bemühen uns um einen Ersatztermin.
Da die aktuelle Situation sehr dynamisch ist, reagieren wir flexibel - teilweise kommt es zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen.
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Alexander Lahr 25.03.2020, 06:10 Uhr
Guten Morgen. Ich überlege ob ich heute spenden soll. Bei der Lektüre Ihrer Maßnahmen sind mir 2 Fragen gekommen: 1) Abstand der Liegen - warum halten Sie den geforderten Abstand von 1,5m nicht ein? 2) Geben Sie Masken an die Spender aus? Freundliche Grüße Alexander Lahr

Lisa Rudolph 25.03.2020, 06:49 Uhr
Hallo Alexander,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Helfer. Denn nur wer sich gesund und fit fühlt, kommt in der Regel zur Blutspende. Bei der Blutspende besteht also keine erhöhte Ansteckungsgefahr.
Selbstverständlich platzieren wir - sofern es die Räumlichkeiten ermöglichen - die Liegen so weit voneinander entfernt wie möglich. Flächendeckend für alle Terminlokale können wir verbindlich den erwähnten Mindestabstand einhalten. Zum Schutz der Spender, ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter werden sämtliche Terminlokale in Bayern derzeit in Bezug auf die Umsetzbarkeit infektionseindämmender Maßnahmen überprüft, sollten diese nicht ausreichend umsetzbar sein, bemühen wir uns um alternative Terminlokale.  
Die Beschaffung entsprechender Masken ist unter den aktuellen Bedingungen sehr schwierig. Mit dem nun zur Verfügung stehenden Bestand können wir leider nicht alle Mitarbeiter, ehrenamtlichen Helfer und 2.000 Spender täglich ausstatten. Die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer sind aufgrund der Aufenthaltsdauer und der Anzahl der Kontakte einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Günther 25.03.2020, 11:55 Uhr
ich war für 10 Tage in Quarantäne da mein Arbeitskollege positiv getestet wurde, ich hatte keinen Test bin jetzt wieder in der Arbeit. Darf ich trotzdem Spenden ?

Fabienne Dechert - BSD 25.03.2020, 12:47 Uhr
Hallo Günther, vielen Dank für Ihre Frage! Ab dem letzten Kontakt zu der positiv auf Covid-19 getesteten Person muss ein Abstand von mindestens 4 Wochen bis zu einer Blutsende eingehalten werden. Wir freuen uns, wenn Du nach dieser Wartezeit wieder dabei bist. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Anna 25.03.2020, 12:17 Uhr
Hallo, ich arbeite in einer Notaufnahme bei den Covid 19 Verdachtsfällen und habe ausschließlich mit Schutzkleidung Kontakt zu den Patienten. Natürlich bestätigen sich einige Fälle. Kann ich trotzdem Blut spenden? Vielen Dank!

Lisa Rudolph 25.03.2020, 15:24 Uhr
Hallo Anna,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wir haben uns hierzu mit unseren Kollegen aus dem Ärzte-Team besprochen und müssen Sie bitten, momentan nicht zur Blutspende zu kommen, da auch trotz Schutzkleidung keine hundertprozentige Sicherheit besteht, wenn man mit sicher Infizierten Kontakt hat.
Viele Grüße & herzlichen Dank für Ihr Engagement,
Lisa

Ihre Antwort

Sandra 26.03.2020, 07:26 Uhr
Ich würde aufgrund der aktuellen Situation gerne wieder zur Blutspende kommen, da ich mit 0- auch eine relative hilfreiche Blutgruppe habe, jedoch ist mein Piercing (seriöses Studio, sehr hygienisch) noch keine vier Monate her. Oben steht, wenn die normalen Zulassungskriterien geändert werden, wird man informiert. Würden in dem Fall dann alle registrierten Spender eine E-Mail erhalten? LG Sandra

Fabienne Dechert - BSD 26.03.2020, 07:43 Uhr
Guten Morgen Sandra, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden. Ob wir dann eine E-Mail verschicken, haben wir zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht entschieden. Wir werden aber sicherlich über alle Kanäle, wie die Website, Facebook, Instagram und die Blutspende-App informieren. Wir freuen uns sehr, wenn Sie nach der Wartezeit von 4 Monaten wieder einen unserer Blutspendetermine besuchen! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Mark 28.03.2020, 10:18 Uhr
Ich denke, wenn Sie anbieten könnten, das Blut als Gegenleistung auf Corona Antikörper zu testen - selbst wenn man etwas dafür zahlen müsste - dann wäre die Spenderbereitschaft deutlich höher. Dies würde auch insgesamt sehr helfen, wenn „immune“ Bürger wieder arbeiten gehen könnten.

Lisa Rudolph 30.03.2020, 15:05 Uhr
Hallo Mark,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Grundsätzlich ist der Gedanke zur Testung auf Antikörper als Hinweis auf eine abgelaufene Infektion sinnvoll. Aktuell weisen die verfügbaren Teste noch schlechte Spezifitäten auf. Das heißt., dass ein reaktiver Antikörpertest auch falsch positiv sein kann und in Folge fälschlicherweise auf eine Immunität geschlossen wird. Die Entwicklung dieser Screening-Teste läuft aktuell mit Hochdruck, so dass bald Testverfahren zur Verfügung stehen werden. Ob und wann diese Art von Testverfahren dann auch von Blutspendediensten eingesetzt werden können, hängt von deren Verfügbarkeiten und den Entscheidungen der an dieser Stelle zuständigen Behörden ab.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Angelika Langer 04.04.2020, 11:34 Uhr
Ich glaube auch, dass die Spendebereitschaft erheblich höher wäre, wenn man einen Antikörpertest bekäme als Gegenleistung dafür, dass man beim Spenden aufs Social Distancing verzichtet und sich so in Gefahr bringt. Wann ist denn mit der Entscheidung der zuständigen Behörden zu rechnen? Welche Behörde ist die "zuständige Behörde"? Die Antikörpertests sind nicht nur im Ausland bereits im Einsatz; in München werden ab morgen im Rahmen einer Studie 3.000 Haushalte getestet. Es wäre also möglich, Blutspender zu testen - und für die Studien zum Einsatz von Rekonvaleszenten-Plasma würde der Test auch helfen. Wann wird über den Antikörpertest der Blutspenden von wem entschieden?

Lisa Rudolph 06.04.2020, 11:15 Uhr
Hallo Angelika,
danke für Ihren Kommentar und IhreBereitschaft, Blut zu spenden!
Blutspenden werden nicht auf Coronaviren mit direktem Virusnachweis getestet. Eine Testung auf SARS-CoV-2 ist aufgrund der aktuell geringen Verfügbarkeit von Test-Kits nicht möglich. Durch eine Testung würde zudem ein falscher Anreiz für potenziell Erkrankte geschaffen, zur Blutspende zu kommen und damit andere zu gefährden. Nur wer fit und gesund ist, kommt zur Blutspende. Wie bei anderen Infektionsrisiken auch gelten Sperrfristen von 4 Wochen bis 2 Monate für Personen mit Symptomen, Erkrankung oder Exposition. Testungen auf Antikörper als Hinweis auf eine abgelaufene Infektion weisen aktuell noch schlechte Spezifitäten auf, sodass ein reaktiver Antikörpertest auch falsch positiv sein kann und in Folge fälschlicherweise auf eine Immunität geschlossen wird. Die Entwicklung dieser Screening-Teste läuft aktuell mit Hochdruck, so dass bald Testverfahren für Gesundheitsämter und Kliniken zur Verfügung stehen werden. An der Studie zum Einsatz von Rekonvaleszenten-Plasma werden wir uns selbstverständlich beiteiligen, allerdings nicht im Rahmen unserer Blutspendetermine, sondern über die gezielte Ansprache bereits wieder genesener an Covid-Erkrankter. Wir informieren zeitnah hierzu.
Die zuständigen Behörden sind Paul-Ehrlich-Institut, Robert-Koch-Institut, sowie die bundes- und landesweiten Gesundheitsministerien.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Gisela 28.03.2020, 19:10 Uhr
Den Vorschlag von Mark mit dem Antikörpertest finde ich auch super und würde mich freuen, wenn dies umgesetzt wird. Allein schon um aufzuzeigen, dass schon eine gewisse Imunität besteht.

Lisa Rudolph 30.03.2020, 15:05 Uhr
Hallo Gisela,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Grundsätzlich ist der Gedanke zur Testung auf Antikörper als Hinweis auf eine abgelaufene Infektion sinnvoll. Aktuell weisen die verfügbaren Teste noch schlechte Spezifitäten auf. Das heißt., dass ein reaktiver Antikörpertest auch falsch positiv sein kann und in Folge fälschlicherweise auf eine Immunität geschlossen wird. Die Entwicklung dieser Screening-Teste läuft aktuell mit Hochdruck, so dass bald Testverfahren zur Verfügung stehen werden. Ob und wann diese Art von Testverfahren dann auch von Blutspendediensten eingesetzt werden können, hängt von deren Verfügbarkeiten und den Entscheidungen der an dieser Stelle zuständigen Behörden ab.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Franziska 30.03.2020, 12:58 Uhr
Hallo, wurde der Blutspende Termin für heute ( 30.03.2020) in Waakirchen kurzfristig abgesagt? Gestern war der Termin noch online, heute ist er nicht mehr auffindbar. Vielen Dank.

Lisa Rudolph 30.03.2020, 13:01 Uhr
Hallo Franziska,
danke für Deinen Kommentar und Deine Bereitschaft, Blut zu spenden!
Der Termin in Waakirchen musste kurzfristig abgesagt werden. Der Spendetermin kann leider kurzfristig nicht wie geplant stattfinden. Wir bemühen uns um einen Ersatztermin.
Da die aktuelle Situation sehr dynamisch ist, reagieren wir flexibel - teilweise kommt es zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen.
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Franziska Demmel 30.03.2020, 13:22 Uhr
Danke für die schnelle Nachricht. Ich hätte noch eine Frage: Und zwar war ich Mitte November für eine Woche in Ägypten-Region Hurghada/Makadi Bay. Darf ich schon wieder spenden? Im Internet gibt es verschiedene Auskünfte zu Ägypten.

Luisa Gärtner 30.03.2020, 16:10 Uhr
Hallo Franziska,
vielen Dank nochmal für Dein Interesse!
Die Region um Hurghada ist malariafrei. Wenn die Reise im November 2019 war, ist jetzt eine Blutspende möglich.
Wir freuen uns Dich auf einem unserer nächsten Termine begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Ramona 03.04.2020, 20:21 Uhr
Hallo, ich arbeite als Krankenschwester auf einer Station mit Covid positiven, habe aber nur geschützten Kontakt zu diesen, also mit FFP2-Masken und Schutzkleidung. Ich wurde auch mehrmals negativ getestet. Darf ich unter diesen Umständen Blut spenden oder nicht? Liebe Grüße

Lisa Rudolph 06.04.2020, 12:30 Uhr
Hallo Ramona,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Auch in Schutzkleidung muss ab dem letzten Kontakt zu Covid-19-Infizierten ein 4-wöchiger Abstand bis zur nächsten Spende eingehalten werden.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Michaela 09.04.2020, 11:05 Uhr
Hallo, ich würde heute gerne zur Blutspende gehen. Fühle mich auch gesund und fit. Hatte letzte Woche ein Herpes-Bläschen. Ohne Infekt und ohne Fieber. Ist aktuell auch bereits verheilt. Darf ich dann heute überhaupt spenden?

Fabienne Dechert - BSD 09.04.2020, 11:51 Uhr
Hallo Michaela, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Wenn Sie gesund waren und sind sowie die Herpesblase vollständig abgeheilt ist, also auch keine Kruste oder offene Stelle an der Lippe mehr ist, köennen Sie jetzt Blut spenden. Sie müssen dann keine Mindestwartezeit nach Ausheilung einhalten. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Michael 12.04.2020, 19:17 Uhr
Hallo, besteht eine erhöhte Gefahr wenn man gespendet hat und anschließend unmittelbar an Covid 19 erkrankt?

Lisa Rudolph 14.04.2020, 09:56 Uhr
Hallo Michael,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Im Fall einer gesicherten Infektion mit SARS-CoV-2 bitte ich Sie, sich um gehend bei unseren Kollegen aus der Spenderbetreuung zu melden: 0800 1194911, damit wir betroffene Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer, sowie Spender informieren können.
Gute Besserung!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Michael 14.04.2020, 14:43 Uhr
Hallo, es geht mir nicht um eine konkrete Erkrankung und einer daraus resultierenden Gefährdung anderer. Meine Frage lautete, ob es für mich als Spender einer besondere Gefährdung im Anschluss an eine Spende gibt, für den theoretischen Ansatz, dass im NACH einer Spende an Covid 19 erkranke.

Lisa Rudolph 14.04.2020, 14:50 Uhr
Hallo Michael,
danke für Ihre Rückmeldung. 
An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert, da es für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte keine Hinweise gibt. Es gibt keine Berichte von transfusionsassoziierten Infektionen mit SARS-CoV-2. Auch bei anderen Erregern respiratorischer Infektionen, insbesondere Influenza, gibt es keine Hinweise auf transfusionsassoziierte Infektionen.
Im Fall einer gesicherten Infektion mit SARS-CoV-2 eines Spenders werden betroffene Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer, sowie unmittelbar betroffene Spender informiert.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Sepp 15.04.2020, 08:23 Uhr
Hallo Lisa, ich verstehe Michaels Frage so, dass er befürchtet, dass durch die Blutspende sein Immunsystem geschwächt werden könnte und er somit anfälliger für eine Covid-19 Erkrankung wird. Ich denke die Frage ist durchaus berechtigt - schließlich verliert man ja mit einem halben Liter Blut auch etwa 10% von den gerade im Kreislauf befindlichen für das Immunsystem relevanten Stoffe (Immunglobuline, Leukozyten, Eisen, Zink, Selen...). Entscheidend dürfte nun sein, wie lange braucht der Körper um diese Verluste wieder auszugleichen? Was natürlich, je nach Füllgrad der relevanten Speicher (v.a. in der Leber) bzw. der Ernährungslage individuell sehr verschieden sein könnte.

Lisa Rudolph 15.04.2020, 09:48 Uhr
Hallo Sepp und Michael (falls Ihre Anfrage noch nicht beantwortet war),
das Immunsystem wird nicht durch die Blutspende geschwächt. Volumen, Zellen und Proteine sind sehr schnell wieder ersetzt. Lediglich das Eisen braucht eben länger, um wieder aufgebaut zu werden. Da man aber nur zugelassen wird, wenn der Hämoglobinwert normal ist und wenn kein Eisenmangel besteht und man deshalb gerade Eisen zu sich nimmt, fällt der Hb-Wert durch die Blutspende nicht soweit ab, dass eine Blutarmut entstehen und den Körper belasten würde.
Der Volumenverlust wird durch Zunahme des Plasmavolumens innerhalb 24 Stunden ausgeglichen. Die Leukozyten- und Thrombozytenproduktion wird erhöht und führen innerhalb von wenigen Stunden wieder zum Ausgleichswert. Der Proteinverlust wird mehr oder weniger „praktisch sofort“ wieder ausgeglichen. Limitierender Faktor ist der Eisenmangel von etwa 250 mg. Der Ausgleich kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Reinhard 16.04.2020, 09:14 Uhr
Servus, meine Frage hier stelle ich für meinen Sohn (bisher ca. 5 Blutspenden) und hat nicht unmittelbar mit einer 'normalen' Blutspende zu tun - wäre aber dennoch für eine Antwort dankbar. Er wurde vor knapp vier Wochen positiv auf SARS-CoV-2 getestet, der Krankheitsverlauf verlief relativ mild und er ist seit ca. zwei Wochen wieder symptomfrei (er war in der gesamten Zeit nicht bei uns zuhause sondern in seiner WG-Wohnung isoliert). Nun hörte er davon dass auch Blut-Plasma von infizierten und genesenen Personen für Krankenhäuser zur Behandlung von schwersterkrankten Corona-Patienten (zur schnelleren Bildung von Antikörpern und damit sichererem Behandlungserfolg) benötigt wird. Laut telef. Aussage ist dafür aber ein 'Negativ-Test' zur überstandenen Krankheit erforderlich den die Krankenkassen wegen der medizinischen Nicht-Notwendigkeit nicht erstatten. Hierzu meine Frage: Nimmt auch das BRK eine solche Plasmaentnahme vor? Wird dann vorab ein solcher Test durchgeführt? Oder wie ist damit sonst zu verfahren (Spende nur in den Krankenhäusern, diese führen aber momentan keine Negativ-Tests durch, verlangen diesen aber vom Spendenwilligen und müsste den dann ja selbst bezahlen)? Vielen Dank für eine Antwort Beste Grüße Reinhard

Lisa Rudolph 16.04.2020, 13:44 Uhr
Hallo Reinhard,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
An der Studie zum Einsatz von Rekonvaleszenten-Plasma werden wir uns selbstverständlich beiteiligen, allerdings nicht im Rahmen unserer Blutspendetermine, sondern über die gezielte Ansprache bereits wieder genesener an Covid-Erkrankter, die länger als 4 Wochen symptomfrei sind. Ein Nachweis über einen negativen Testabstrich wird hierfür nicht erforderlich sein, die Überprüfung erfolgt im Rahmen einer Antikörpertestung unsererseits. Wir informieren zeitnah hierzu.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Melanie 22.04.2020, 08:31 Uhr
Hallo, leider kann ich nichts finden über eine Sperrfrist von Reisenden. Ist man derzeit aufgrund des Virus generell vier Wochen nach Rückreise gesperrt? Ich bin vor drei Wochen aus Neuseeland zurück gereist. Kann ich jetzt spenden?

Fabienne Dechert - BSD 22.04.2020, 09:08 Uhr
Guten Morgen Melanie, vielen Dank für Ihre Frage! Wegen Covid-19 gibt es keine Reisebeschränkungen.

Trotzdem gelten darüber hinaus noch die bestehenden Zulassungskriterien. Nach einem Neuseelandaufenthalt besteht keine Sperre. Es könnte jedoch eine Wartezeit geben, wenn man beim Zwischenstopp auf dem Hin- oder Rückflug außerhalb des Flughafenbereichs z. B. zu einer Stadtbesichtigung in einem anderen Land unterwegs war, z. B. gäbe es für die Vereinigten Arabischen Emirate eine 4-wöchige Sperre. Falls Sie Rückfragen dazu haben, melden Sie sich gerne über die 0800 11 949 11 (kostenfrei) oder hier. Vielen Dank & viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Anne 27.04.2020, 07:44 Uhr
Hallo, ich hätte eine allgemeine Frage, wo kann ich Informationen erhalten, ob ich Blutspenden darf? Wie schaut es bei einer Schilddrüsenunterfunktion mit Hashimoto aus? Kann man da trotzdem Blut spenden? Liebe Grüße

Luisa Gärtner 27.04.2020, 11:52 Uhr
Hallo Anne,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft Blut zu spenden! Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen Bestandteile körpereigener Organe (in diesem Fall der Schilddrüse) richtet. Ist diese Erkrankung akut, könnten Antikörper in hohen Konzentrationen sowie Entzündungsproteine vom Spender auf einen Patienten übertragen werden. Wenn uns der Nachweis vorliegt, dass keine akute Entzündungsreaktion mehr vorliegt (Antikörper im Normbereich oder andere Hinweise, dass die Schilddrüsenfunktion seit mindestens zwei Jahren stabil ist – kurze und formlose Bestätigung des behandelnden Arztes genügt), kann man zugelassen werden.
In der Regel senden wir dem potenziellen Spender einen Brief, der auch einen frankierten Rückumschlag für die Zusendung der Befunde enthält. Nach Eingang der Befunde werden diese von unserer ärztlichen Leitung geprüft und der Spender erhält wieder per Post einen Bescheid über die Spendereignung. Hierfür melden Sie Sich bitte entweder telefonisch bei unserem Ärzte-Team unter 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder Sie schreiben eine E-Mail an info@blutspendedienst.com.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe & viele Grüße, Luisa vom BSD

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Marion 29.04.2020, 06:58 Uhr
Hallo, ich wollte gestern Blutspenden, wurde jedoch aufgrund meines Berufes abgelehnt. Demzu würde ich gerne verstehen warum ich als DGKP weggeschickt werde obwohl ich 1. aktuell neativ auf COVID-19 getestet bin und 2. in einem "geschützen" Bereich arbeite, wo wir stets nach den aktuellsten Hygienerichtlinien handeln und mit sorgfältiger Schutzausrüstung im Dienst sind. Andererseits dürfen Mitarbeiter aus beispielsweise dem Lebensmittelhandel spenden, welche leider nicht wissen, mit welchen Personen sie in Kontakt kommen. Gehören diese Zulassungskriterien nicht überdenkt da, wie man so oft liest, es viel zu wenig Blutspender gibt? Viel Gesundheit, liebe Grüße Marion

Fabienne Dechert - BSD 29.04.2020, 11:48 Uhr
Hallo Marion, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Die aktuellen Richtlinien, die in Absprache mit dem Robert-Koch-Institut erstellt wurden, sehen eine zeitlich begrenzte Rückstellung für spendewillige Personen vor, die Kontakt zu gesichert coronapositiv-getesteten Patienten hatten:

Daher gelten für Personal von medizinischen Einrichtungen besondere Rückstellungen:

  • Personal von medizinischen Einrichtungen, das keinen Kontakt zu bestätigten COVID-19 Erkrankten hatte, darf – sofern es keine anderweiten Gründe für eine Rückstellung gibt – Blut spenden.
  • Personal von Einrichtungen, das für die Behandlung, die Pflege und / oder den Transport bestätigter COVID-19 Erkrankter verantwortlich ist, wird für 2 Wochen ab Exposition von der Blutspende zurückgestellt. Medizinisches Personal, das bestätigte Fälle von COVID-19 Erkrankungen behandelt, hat trotz Schutzkleidung und Mundschutz ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 als der bundesweite Durchschnitt, daher erfolgt die vorsorgliche Rückstellung von medizinischem Personal und Altenpflegekräften mit Kontakt zu bestätigten COVID-19 Fällen unabhängig von getroffenen Schutzmaßnahmen.
Im Lebensmitteleinzelhandel beschäftigte Personen würden bei gesichertem Kontakt zu einer coronapositiv getesteten Person natürlich auch von der Spende zurückgestellt.

Wir bieten nach wie vor flächendeckend bayernweit Blutspendetermine an. Natürlich ist entscheidend für die Sicherung der bayernweiten Versorgung, dass die stattfindenden Blutspendetermine gut besucht werden. Grundsätzlich ist für unsere Terminplanung maßgeblich, dass der Bedarf an Blutpräparaten gedeckt werden kann und dies im momentan der Fall. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Stefan 29.04.2020, 21:20 Uhr
Ich habe gerade meine Terminreservierung abgesagt, weil ich nicht durch eine Maske und die damit einhergehende erschwerte Atmung spenden will. Das macht für mich keinen Sinn. Ich hoffe es finden sich so genügend Spender.

Fabienne Dechert - BSD 30.04.2020, 09:32 Uhr
Guten Morgen Stefan, vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre generelle Bereitschaft, Blut zu spenden! Wir freuen uns, wenn Sie wieder dabei sind, sobald sich die Situation dahingehend beruhigt hat. Viele Grüße & alles Gute, Fabienne vom BSD

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Andreas 30.04.2020, 09:22 Uhr
Ich habe seit 16. März eine Gesichtslähmung (Facialis Parese), war 3 Tage im KHS, habe Cortison bekommen und bis Anfang April Antibiotika genommen. Kann ich zur Blutspende kommen?

Luisa Gärtner 30.04.2020, 12:05 Uhr
Hallo Andreas,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Mit einer akuten Gesichtslähmung darf man leider nicht Blut spenden. Wenn sich die Lähmung vollständig zurückgebildet hat, hängt die Spendereignung von der Ursache der Gesichtslähmung ab. Wenn z. B. eine chronische Borreliose die Ursache ist, dann wäre eine Blutspende auf Dauer nicht mehr möglich.
Für eine genaue Abklärung, wenden Sie sich bitte direkt an unser Ärzte-Team unter 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz).
Alles Gute für Sie & viele Grüße, Luisa vom BSD

Andreas Wenzel 02.05.2020, 14:43 Uhr
Im KHS wurde ein erhöhter Borrelienwert festgestellt, deswegen habe ich Doxycyclin genommen. Eine weitere Blutentnahme hat ergeben, das sich der Borrelienwert nicht erhöht hat. Laut Neurologe, bei dem ich am letzten Mittwoch war, handelt es sich um eine reine Nervensache (incl. Nerventest), die mit Ergotherapie behandelt werden soll.

Fabienne Dechert - BSD 04.05.2020, 11:27 Uhr
Hallo Herr Wenzel, vielen Dank für Ihre Rückmeldung! Wenn eine Fazialisparese im Rahmen einer Borreliose auftritt, dann spricht das für eine chronische Borreliose und damit ist man dann dauerhaft vom Spenden ausgeschlossen. Für eine genaue Abklärung wäre es wichtig, dass Sie sich über die 0800 11 949 11 (kostenfrei) bei unserem Ärzte-Team melden. Vielen Dank & viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Renate Neiber 10.05.2020, 17:34 Uhr
Muss man bei der Spende mundschutz tragen, weil ich habe da Probleme mit mundschutz.

Lisa Rudolph 11.05.2020, 09:33 Uhr

Hallo Renate,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende! 
Aktuell ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf den Blutspendeterminen verpflichtend, insofern wäre derzeit eine Blutspende leider nicht möglich. 
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


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Stefan 11.05.2020, 00:30 Uhr
Hallo Zusammen, ich würde im Mai gerne Blutspenden bin aber wg einer Reise unsicher. Ich war im Februar diesen Jahres für zwei Wochen in Mexiko, dort jedoch ausschließlich in Cancun. Welche Sperrfrist gilt für mich?

Luisa Gärtner 11.05.2020, 11:37 Uhr
Hallo Stefan,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
In Cancun besteht zwar nur ein geringes Malariarisiko, dennoch darf man erst 6 Monate nach der Rückkehr wieder Blut spenden.
Wir würden uns freuen, wenn wir Sie im Spätsommer/Herbst wieder auf einem unserer Termine begrüßen dürften!
Viele Grüße, Luisa vom BSD

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Tosten 13.05.2020, 20:53 Uhr
Ich möchte morgen Blutspenden gehen. Auf Grund der aktuellen COVID-19 Sicherheitsmaßnahmen kommt es sicher zu längeren Wartezeiten? Gibt es eine Empfehlung/Erfahrungswerte ob man ehr am Anfang oder am Ende des Termins gehen sollte?

Fabienne Dechert - BSD 14.05.2020, 09:05 Uhr
Guten Morgen Torsten, vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Es ist möglich, dass es aufgrund der infektionseindämmenden Maßnahmen zu Wartezeiten kommt. Im Hinblick auf die Versorgung kranker und verletzter Mitmenschen bitten wir um Verständnis für eventuelle Wartezeiten.

Wir sind von der hohen solidarischen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung wirklich begeistert. Unter den Spendern sind derzeit – erfreulicherweise – zahlreiche Erstspender, bei denen sowohl Registrierung als auch Hb-Wert-Bestimmung jeweils mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bei langjährigen, routinierten Spendern, was ebenfalls zu längeren Wartezeiten führt.

Leider können wir momentan nicht sagen, zu welchem Zeitpunkt es am günstigsten ist zu spenden. Bitte bachten Sie jedoch, dass unsere Kollegen aus der mobilen Blutspende und unsere ehrenamtlichen Helfer der BRK-Kreisverbände bzw. Bereitschaften angewiesen sind, kontinuierlich zu prüfen, ob die Terminzeit ausreicht, um allen anwesenden Spendern den kompletten Spendeablauf zu ermöglichen. Es versteht sich von selbst, dass wir gerne jedem Spender die Möglichkeit geben möchten, Blut zu spenden.

Gleichzeitig müssen wir hierbei auch auf die Verfügbarkeit der Kollegen vor Ort im Blick behalten: Nach Terminende müssen die Terminlokale abgebaut und gereinigt werden, die Teams aus der mobilen Blutspende erledigen anschließend die erforderliche Dokumentation und müssen zum Hauptstandort zurückkehren, von dem aus das gespendete Blut an unser Produktions- und Logistikzentrum in Unterfranken transportiert wird.

Es ist also möglich, dass zu einem gewissen Zeitpunkt nur noch ein Teil der bereits anwesenden Spender registriert werden kann. 

Wichtig zu wissen: indem Sie Wartezeiten in Kauf nehmen, helfen Sie uns, einen anderorts womöglich weniger stark besuchten Blutspendetermin auszugleichen und somit in Summe den bayernweiten Bedarf an Blutpräparaten zu sichern. Wir freuen uns daher, wenn wir Sie heute bei uns begrüßen dürfen! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Christa 16.05.2020, 19:04 Uhr
Hallo liebes BRK-Team, als langjährige Spenderin war ich Ende April zum 97. Mal beim Spenden. Die Umstände zu Corona-Zeiten waren ja außergewöhnlich, trotzdem hat es das Team vor Ort in Burgheim mit viel Umsicht gemeistert. Nur möchte ich beim Lesen Eurer Hinweise und meiner langen - fast dreißigjährigen - Spenderkarriere in verschiedenen Orten etwas zu den Erstspendern sagen. Gegenüber 1991 hat sich sehr viel geändert, die ausführlichen und aufwändigen Belehrungen sind mittlerweile wohl vorgeschrieben und auch richtig. Damals ging man hin, bekam eine kurze Erklärung, ging den Fragebogen durch, Hb-Wert ermitteln, das kurze Gespräch mit dem Arzt war in Ordnung, Spende, Brotzeit, heimfahren. So in etwa verliefen 95 meiner Spendetermine, bis auf zwei, wo ich einmal umgefallen bin und einmal der Verband nicht gut saß und ich statt eines weißen dann einen dunkelroten Verband hatte. Die Veränderungen sollten sich meiner Meinung nach aber auch in einer anderen Organisation niederschlagen. Ich freue mich immer, wenn die jungen Burschen und Mädels zu den Terminen kommen. Beim letzten Mal waren von 10 zu überblickenden Leuten drei vor und zwei hinter mir. Wäre es nicht eine Möglichkeit, die Erstspender nach der Registrierung in eine "zweite Linie" zu bringen? Hb-Wert und Arztgespäch und natürlich der Bogen samt Broschüre sind naturgemäß sehr zeitintensiv. Dort könnte detailliert auf die Erstspender eingegangen werden. Als Mehrfachspenderin sage ich jeweils immer dazu, dass ich auf eine ausführliche Belehrung verzichte. Die Mehrfachspender und auch Ihre Mitarbeiter könnten dadurch entlastet werden. Beim letzten Mal brauchte ich bis zur Hb-Wert-Station über eine Stunde, zum Arzt weitere 25 Minuten (das Gespräch mit Blutdruckmessen dauerte zwei Minuten), die Spende 10 Minuten. Insgesamt dauerte der Termin ohne Brotzeit zwei Stunden. Gewisse Wartezeiten sind immer zu erwarten und auch in Ordnung. Die Corona-Situation ist ja ungewöhnlich. Ich gehe auch aus Überzeugung spenden. Trotzdem ist es nicht immer möglich, mal eben zwei Stunden nach einem Arbeitstag zu erübrigen. Ich habe - erinnerlich Sommer 2015 - nach dringenden Aufrufen auch einen Termin im südlichen Landkreis erlebt, wo die Warteschlange gezielt nach Erstspendern abgegangen wurde. Diese wurden regelrecht hofiert mit der Folge, dass damals etliche anwesende Wartende sauer geworden waren und dann gegangen sind.  Das sind meine Beobachtungen aus fast 30 Jahren. Dinge ändern sich.

Lisa Rudolph 19.05.2020, 10:34 Uhr
Hallo Christa,
vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr langjähriges, treues Engagement für die Blutspende!
Wir freuen uns, dass wir auch in diesen turbulenten Zeiten auf Sie zählen können und dass Sie den Blutspendetermin in Burgheim als angenehm und der gegenwärtigen Situation angemessen empfunden haben.
Ihre Idee, separate Kapazitäten bei den Spendeärzten für Erst- und Mehrfachspender anzubieten, wurde bereits intern diskutiert und wird regelmäßig neu bewertet. Dass wir uns bewusst dafür entschieden haben, Erst- und Mehrfachspender weiterhin ohne weitere Zuordnung auf die mindestens zwei anwesenden Spendeärzte zu verteilen, hat folgende Gründe:

  • Durch eine Aufteilung würden sich eventuelle Wartezeiten bei den Erstspendern ausschließlich und verstärkt dort bemerkbar machen.
  • Die Räumlichkeiten, die uns für die Durchführung von Blutspendeterminen zur Verfügung stehen, eignen sich nicht flächendecken für die systematische Aufteilung nach Erst- und Mehrfachspendern.
  • Die Zuteilung zum Spendearzt soll nach dem Zufallsprinzip erfolgen, um zu gewährleisten, dass bei der Feststellung der Spendereignung keine unangebrachte Routine entsteht. Die Spendeärzte sind neben der Feststellung der Spendereignung auch für die Erstversorgung bei Kollapsen verantwortlich, wodurch es sein kann, dass diese Station zeitweise nicht doppelt bzw. dreifach besetzt ist. Sollten bei einem Blutspendetermin gleichzeitig viele Erstspender erscheinen und diese einverstanden sein, führen unsere Spendeärzte sogenannte „Sammelaufklärungen“ durch – da der Anteil der Erstspender im Vorfeld jedoch nicht feststeht, ist dies nicht im Voraus planbar.
  • Erst- und Mehrfachspender sollen gleich behandelt werden. Der Kontakt von Erst- und Mehrfachspendern und der Austausch untereinander ist wichtig – nur so können Informationen ausgetauscht, Abläufe erklärt oder Unklarheiten bzw. Vorbehalte ausgeräumt werden.
Die zum Schutz für Spender sowie haupt- und ehrenamtliche Helfer aufgrund der aktuellen Situation umgesetzten infektionseindämmenden Maßnahmen führen mitunter zu längeren Wartezeiten. Wir sind darüber hinaus von der hohen gegenwärtigen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung begeistert. Unter den Spendern sind derzeit – erfreulicherweise – zahlreiche Erstspender, bei denen sowohl Registrierung, Hb-Wert-Bestimmung als auch Aufklärung jeweils mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bei langjährigen, routinierten Spendern, was ebenfalls zu längeren Wartezeiten führt.
Wir bitten vor diesem Hintergrund um Verständnis, dass es regional einzelne Blutspendetermine dadurch überdurchschnittlich gut besucht sind. Indem Sie Wartezeiten in Kauf nehmen, helfen Sie uns, einen anderorts womöglich weniger stark besuchten Blutspendetermin auszugleichen und somit in Summe den bayernweiten Bedarf an Blutpräparaten zu sichern.

Vielleicht haben Sie ja im Rahmen Ihrer nächsten Blutspende Gelegenheit, sich - mit gebotenem Abstand - mit einem Erstpender auszutauschen und bereits vor dem Arztgespräch Fragen klären zu können, wodurch sich die Dauer des folgenden Arztgesprächs verkürzt.

Wir freuen uns, Sie bei nächster Gelegenheit im Kreis unserer Lebensretter begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Christa 19.05.2020, 12:05 Uhr
Hallo Lisa, vielen Dank für Ihre Antwort. Ihre Argumente kann ich teilweise nachvollziehen. Ich glaube aber nicht, dass ich einem Erstspender mehr oder weniger den Arzt ersetzen kann. Meine Anregung kam aus der Erfahrung der letzten Jahre. Wie Sie schreiben, sind erfreulicherweise zahlreiche Erstspender dabei. Jedoch ist die Spende aufgrund der Zunahme der Belehrungen und Voraussetzungen - insbesondere für die Erstspender - eben sehr zeitintensiv geworden, was sich eben in der Wartezeit für alle niederschlägt. Auch beim Termin vom 04.03.2020 war dies der Fall, obwohl dort dann viele Leute nicht zur Spende zugelassen worden sind und die Liegen fast leer waren (siehe mein Kommentar vom 04.03.2020). Beim letzten Mal im April schrammte ich gerade so um einen zu niedrigen Hb-Wert herum. Ich hätte nun die über eine Stunde Wartezeit zu dieser Station umsonst investiert. Wie gesagt, ich gehe aus Überzeugung zum Spenden und nehme je nach Spendeort dabei auch Umwege auf dem Heimweg im Kauf, was sich auf dem Land schon mal auf 20 km summiert. Es sollte aber doch auch so sein, dass wegen "überlanger Wartezeiten" (@Heinrich) die Hürde grundsätzlich nicht zu hoch gesetzt wird. Bei den letzten beiden Termin kam einfach auch die Ausgangssperre dazu. Aus etlichen Gesprächen hörte ich mit, dass zum Spenden gegangen wurde, um einfach mal raus zu kommen. (Dass damit noch was Gutes getan worden ist, ist ja positiv).

Lisa Rudolph 19.05.2020, 17:49 Uhr

Hallo Christa,
gern geschehen, danke für Ihre Rückmeldung! 
Ich wollte keinesfalls zum Ausdruck bringen, dass Sie die Aufgabe unserer Spendeärzte übernehmen sollen. Vielmehr wollte ich darauf hinaus, dass getrennte Kapazitäten für Erst- und Mehrfachspender aus oben genannten Gründen nicht möglich sind und wir uns freuen, wenn Sie die Blutspende auch weiterhin als solidarische Gemeinschaft wahrnehmen. Es ist großartig, dass Sie uns seit vielen Jahren treu sind und für die Blutspende Bayern auch längere Wartezeiten oder Umwege in Kauf nehmen - herzlichen Dank dafür!
Vor dem Hintergrund begrenzter Haltbarkeit von Blutpräparaten und der Ungewissheit, wie viele Erstspender zurückkehren bzw. wie sich die Spendebereitschaft in der kommenden Zeit entwickeln wird, sind wir auf kontinuierliches Engagement wie Ihres angewiesen. 
Wir freuen uns sehr, Sie bei nächster Gelegenheit wieder im Kreise unserer Lebensretter willkommen heißen zu dürfen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


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Heinrich 17.05.2020, 12:44 Uhr
hallo liebes BRK-Team, in der o.g. Pos. "Welche infektionseindämmenden Maßnahmen setzt der Blutspendedienst um?" steht der Punkt "An allen Eingängen der Blutspendelokale werden Plakate mit Checklisten ausgehängt. Die Spender werden ......". Steht diese Checkliste auch online zur Verfügung ? Zuhause hätte man wesentlich mehr Zeit das genauer durchzulesen und damit ließe sich Zeit sparen. Hoffentlich fällt der Termin am 19.5. nicht wieder ganz kurzfristig aus so wie am 3. März in Wartenberg (da gabs noch kein Problem mit Corona), was ich gar nicht gut finden würde. Mich verwundern diese kurzfristigen Absagen, da man doch die Spende-Örtlichkeiten und Ansprechpartner kennt und sich darauf vorbereiten kann. Irgendwie kommt mir das dilettantisch vor. In der Vorgänger-Organisation gabs so etwas nicht. Als langjähriger Spender würde ich mich freuen, wenn der angesprochene Vorschlag einer separaten Behandlung von Erstspendern umgesetzt werden könnte. Überlange Wartezeiten vergällen einem sonst das Spenden.

Lisa Rudolph 19.05.2020, 10:37 Uhr
Hallo Heinrich,

vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr Engagement für die Blutspende!
Wir freuen uns, dass wir auch in diesen turbulenten Zeiten auf Sie zählen können und dass Sie sich mit Ihrem Feedback direkt an uns wenden!

Selbstverständlich steht die Checkliste für die Blutspende in Zeiten des Coronavirus auch online zur Verfügung, diese finden Sie sowohl in unserem Corona-Blog, den Sie hier kommentiert haben: www.blutspendedienst.com/coronavirus, als auch in einem separaten Blog-Beitrag: www.blutspendedienst.com/blog/aktuelle-checkliste-fuer-die-blutspende.

Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Zum Schutz für Spender sowie haupt- und ehrenamtliche Helfer werden bei den Blutspendeterminen umfangreiche zusätzliche infektionseindämmende Maßnahmen umgesetzt. Wir bitten um Verständnis dafür, dass die aktuelle sehr dynamisch ist und wir daher flexibel reagieren müssen, sollten nicht ausreichend haupt- bzw. ehrenamtliche Helfer zur Verfügung stehen, Spendelokale nicht für die Umsetzung der infektionseindämmenden Maßnahmen geeignet sein oder falls Spendelokale aufgrund kurzfristiger Absagen seitens des Betreibers nicht genutzt werden können.

Grundsätzlich arbeiten wir nach dem Prinzip der bedarfsgerechten Herstellung von Blutpräparaten und orientieren uns bei der Planung unserer Blutspendetermine am Bedarf der Kliniken. Aufgrund der geringen Haltbarkeit der Blutpräparate von nur 42 Tagen soll nur so viel Blut abgenommen werden, wie tatsächlich benötigt wird, wobei selbstverständlich immer ein bestimmter Puffer für sogenannte Großschadenslagen vorgehalten wird. Wir müssen vermeiden, dass mit der Durchführung eines Blutspendetermins ein Überschuss an Spenderblut entsteht, der nicht benötigt wird und Spender aufgrund der 56-tägigen Wartezeit zur nächsten Blutspende nicht erneut Blut spenden können, falls der Bedarf seitens der Kliniken wieder ansteigt. Daher ist es möglich, dass Blutspendetermine vereinzelt mitunter kurzfristig abgesagt werden müssen.

Neben im Monatsrhythmus stattfindenden Blutspendeterminen, die nur rund 15 % unserer Blutspendetermine pro Jahr ausmachen, werden 75 % unserer Blutspendetermine mit deutlich kürzeren Vorlaufzeiten geplant, um die Anzahl der Blutspendetermine an den aktuellen Bedarf an Blutpräparaten anpassen zu können. Diese flexiblen Spendetermine werden auf unserer Website und in der Blutspende App veröffentlicht, sobald sie feststehen. Weil die Spendetermine, die sich am aktuellen Bedarf orientieren, jeweils mit weniger Vorlaufzeit geplant und veröffentlicht werden, lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf www.blutspendedienst.com/termine.
Ausführliche Informationen zu unserer Terminplanung finden Sie hier: www.blutspendedienst.com/blog/unsere-terminsuche-so-finden-sie-ihren-nachsten-spendetermin.

Maßgeblich für unsere Terminplanung ist also, dass der Bedarf an Blutpräparaten gedeckt werden kann. Wir bieten flächendeckend bayernweit Blutspendetermine an. Aufgrund der aufwändigen Logistik für die Durchführung mobiler Blutspendetermine können wir allerdings nicht zeitgleich in allen Kommunen präsent sein. Entscheidend für die Sicherung der bayernweiten Versorgung ist also, dass die stattfindenden Blutspendetermine gut besucht werden.

Ihre Idee, separate Kapazitäten bei den Spendeärzten für Erst- und Mehrfachspender anzubieten, wurde bereits intern diskutiert und wird regelmäßig neu bewertet. Dass wir uns bewusst dafür entschieden haben, Erst- und Mehrfachspender weiterhin ohne weitere Zuordnung auf die mindestens zwei anwesenden Spendeärzte zu verteilen, hat folgende Gründe:

  • Durch eine Aufteilung würden sich eventuelle Wartezeiten bei den Erstspendern ausschließlich und verstärkt dort bemerkbar machen.
  • Die Räumlichkeiten, die uns für die Durchführung von Blutspendeterminen zur Verfügung stehen, eignen sich nicht flächendecken für die systematische Aufteilung nach Erst- und Mehrfachspendern.
  • Die Zuteilung zum Spendearzt soll nach dem Zufallsprinzip erfolgen, um zu gewährleisten, dass bei der Feststellung der Spendereignung keine unangebrachte Routine entsteht. Die Spendeärzte sind neben der Feststellung der Spendereignung auch für die Erstversorgung bei Kollapsen verantwortlich, wodurch es sein kann, dass diese Station zeitweise nicht doppelt bzw. dreifach besetzt ist. Sollten bei einem Blutspendetermin gleichzeitig viele Erstspender erscheinen und diese einverstanden sein, führen unsere Spendeärzte sogenannte „Sammelaufklärungen“ durch – da der Anteil der Erstspender im Vorfeld jedoch nicht feststeht, ist dies nicht im Voraus planbar.
  • Erst- und Mehrfachspender sollen gleich behandelt werden. Der Kontakt von Erst- und Mehrfachspendern und der Austausch untereinander ist wichtig – nur so können Informationen ausgetauscht, Abläufe erklärt oder Unklarheiten bzw. Vorbehalte ausgeräumt werden.
Vielleicht haben Sie ja im Rahmen Ihrer nächsten Blutspende Gelegenheit, sich - mit gebotenem Abstand - mit einem Erstpender auszutauschen und bereits vor dem Arztgespräch Fragen klären zu können, wodurch sich die Dauer des folgenden Arztgesprächs verkürzt.

Die zum Schutz für Spender sowie haupt- und ehrenamtliche Helfer aufgrund der aktuellen Situation umgesetzten infektionseindämmenden Maßnahmen führen mitunter zu längeren Wartezeiten. Wir sind darüber hinaus von der hohen gegenwärtigen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung begeistert. Unter den Spendern sind derzeit – erfreulicherweise – zahlreiche Erstspender, bei denen sowohl Registrierung, Hb-Wert-Bestimmung als auch Aufklärung jeweils mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bei langjährigen, routinierten Spendern, was ebenfalls zu längeren Wartezeiten führt.

Wir bitten vor diesem Hintergrund um Verständnis, dass es regional einzelne Blutspendetermine dadurch überdurchschnittlich gut besucht sind. Indem Sie Wartezeiten in Kauf nehmen, helfen Sie uns, einen anderorts womöglich weniger stark besuchten Blutspendetermin auszugleichen und somit in Summe den bayernweiten Bedarf an Blutpräparaten zu sichern.

Ich möchte Ihnen versichern, dass wir weiterhin unter Einsatz aller verfügbaren Kollegen und Ressourcen alles dafür geben, unseren bayernweiten Versorgungsauftrag sowie den Schutz unserer Spender, ehren- wie hauptamtlichen Helfer und Mitarbeiter zu gewährleisten.

Wir freuen uns, Sie bei nächster Gelegenheit im Kreis unserer Lebensretter willkommen heißen zu dürfen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Heinrich 20.05.2020, 16:51 Uhr
Hallo Lisa, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Gestern war wieder ein Blutspendetermin angesetzt und der fand auch statt. Ich war nachmittags kurz nach der Öffnung in der Halle und war überrascht, dass relativ wenig Andrang war. Ich kenne das anders. So schnell gings noch nie (vermutlich dank Corona). Dementsprechend reibungslos lief alles ab. Nach knapp 1 Std. war ich mein Blut los. Dem Personal muß ich ein großes Lob aussprechen. Sie alle waren sehr zuvorkommend und freundlich und auch der Ablauf war gut organisiert. Vermutlich wäre das nicht so optimal gelaufen, wenn die sonst übliche hohe Personenzahl angestanden hätte und Erstspender anwesend gewesen wären (@Christa). Aber so war alles bestens. Viele Grüße

Lisa Rudolph 22.05.2020, 08:01 Uhr
Hallo Heinrich,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Ihr Engagement für die Blutspende!
Wir freuen uns, dass Sie Ihren letzten Blutspendetermin als angenehm und der gegenwärtigen Situation angemessen empfunden haben. Ihr positives Feedback geben wir gerne an die zuständigen Kollegen weiter!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Michelle 18.05.2020, 10:03 Uhr
Liebes BRK-Team, ich spende wirklich sehr gerne Blut, ich war letzte Woche mein 10. mal. Aber ich war leider wirklich ein klein wenig schockiert. Während draußen vor dem Eingang noch der Abstand eingehalten wurde, war es drinnen einfach nicht mehr möglich. Die Leute waren regelrecht eingepfercht im Raum weil immer mehr Leute reingedrückt haben. Erst viel zu spät wurde dann reagiert und keine Leute mehr reingelassen. Drinnen standen die Leute komplett eng an eng, man hatte gar keine Möglichkeit mehr einen Abstand einzuhalten. Meine Ehrung für die 10. Blutspende habe ich mir dann nicht mehr abgeholt, weil ich nochmal komplett durch die Menschenmasse zurück an die Anmeldung müssen hätte. Sehr schade. Ein Lob aber dennoch: obwohl offizielles Ende um 20:00 Uhr war (wir waren um 18:30 Uhr da, um 21:00 Uhr waren wir dann fertig, hinter uns immer noch endlose Menge) waren alle Mitarbeiter super geduldig und freundlich. Respekt! Obwohl es schon so spät war, haben sie die Leute trotzdem ermahnt ausreichend lange nach der Spende noch liegen zu bleiben.

Lisa Rudolph 18.05.2020, 11:08 Uhr
Hallo Michelle,
danke für Ihren Beitrag und dass wir auch in diesen turbulenten Zeiten auf Sie zählen können!
Wir nehmen Ihr Feedback sehr ernst und möchten dies gerne an die zuständigen Kollegen weiterleiten. Könnten Sie uns hierzu bitte den Spendeort und das Datum des Blutspendetermins nennen? Gerne können Sie diese Informationen alternativ auch als E-Mail an socialmedia@blutspendedienst.com schicken und darin kurz Bezug auf Ihren Beitrag hier nehmen.
Danke für Ihre Unterstützung & viele Grüße, Lisa vom BSD

Michelle 18.05.2020, 11:14 Uhr
Es geht um den Termin am 15.05. in Mainburg :) Ich möchte auch den Mitarbeitern damit gar keinen Vorwurf machen, die Zeiten sind eben verrückt...aber vielleicht ist es ein Anreiz, mehr darauf zu achten, das gerade an so Örtlichkeiten wi ein Mainburg darauf geachtet wird, das die Leute nicht endlos in das Gebäude rein drücken

Lisa Rudolph 18.05.2020, 11:43 Uhr

Hallo Michelle,
danke für Ihre rasche Rückmeldung und Ihr Verständnis!
Es ist schön, dass Sie nachvollziehen können, dass unsere Kollegen vor Ort derzeit besonders gefordert sind und dass Sie anerkennen, wie tatkräftig wir im Einsatz sind. Gleichzeitig müssen Wartezeiten ohne ausreichende Möglichkeit, Abstand zu halten, aktuell vermieden werden. Ihr Feedback hilft uns, die Prozesse für die Durchführung des nächsten Blutspendetermins anzupassen. Ihre wohlverdiente Urkunde für die 10. Blutspende schicken wir gerne direkt zu Ihnen nach Hause, wenden Sie sich hierfür gerne an meine Kollegen aus der Spenderbetreuung: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com. In der Regel wird bei Ehrungen dann auch der Blutspendeausweis einbehalten und zusammen mit der Ehrung zurückgegeben. Sollten Sie Ihren Blutspendeausweis daher nicht mehr haben, informieren Sie bitte die Kollegen auch hierzu.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Rainer 19.05.2020, 21:16 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren, ich war heute das erste mal beim Blutspenden und wenn mein Blut "brauchbar" ist werde ich nicht zum letzten mal beim Spenden gewesen sein! Ich möchte ein riesen grosses Lob an das gesamte Team und die tolle Organisation aussprechen. Blutspendetermin heute in Plattling. Ich wurde top über alles aufgeklärt und der gesammte Ablauf verlief reibungslos! Bleibt alle Gesund und ich kann nur diejenigen die noch nicht Spenden waren ermutigen zum Blutspenden zu gehen!!!! Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit Mit freundlichen Grüssen Rainer

Lisa Rudolph 20.05.2020, 08:33 Uhr
Hallo Rainer,
vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr Engagement für die Blutspende! Wir freuen uns, dass wir in diesen turbulenten Zeiten auf Sie zählen können und dass Sie den Blutspendetermin in Plattling als angenehm und der gegenwärtigen Situation angemessen empfunden haben. Ihr positives Feedback geben wir gerne an die zuständigen Kollegen weiter.
Wir freuen uns, Sie bei nächster Gelegenheit wieder im Kreis unserer Lebensretter willkommen heißen zu dürfen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Susi 31.05.2020, 10:49 Uhr
Hallo, ich durfte im Mai nicht spenden da mein HB Wert zu niedrig war. Wie lang muss ich warten bis ich den nächsten Versuch starte? Wieder 3 Monate oder geht das schon früher?

Luisa Gärtner 02.06.2020, 12:51 Uhr
Hallo Susi,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wenn der Hb-Wert nur leicht zu niedrig war und man deswegen abgelehnt wurde, wäre eine Blutspende theoretisch schon wieder am Folgetag möglich. Es wurde dann nur für diesen Tag eine Rückstellung ausgesprochen, aber keine längere Wartezeit eingetragen. Wenn dem Spender aber bei der Rückstellung auch noch eine Mitteilung für den Hausarzt mitgegeben wurde, dann war der Wert deutlich erniedrigt und in diesem Fall sollte der Spender vor einem erneuten Spendeversuch den Hb-Wert unbedingt beim Hausarzt abklären lassen.
Wenn Sie unsicher sind, ob Sie bereits wieder spenden dürfen, melden Sie sich gerne über die 0800 11 949 11 (kostenfrei) direkt bei unserem Ärzte-Team.
Alles Gute für Sie & viele Grüße, Luisa vom BSD

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Hedwig Saumweber 07.06.2020, 09:37 Uhr
Wann darf man nach einer professionellen Zahnreinigung wieder spenden ?

Lisa Rudolph 08.06.2020, 12:59 Uhr
Hallo Hedwig,
vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Nach einer professionellen Zahnreinigung reicht 1 Tag Abstand aus, wenn sich nichts entzündet hat und nicht auch eine Zahntaschen- oder Paradontosebehandlung durchgeführt wurde.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Ulrike Naumann 26.06.2020, 08:39 Uhr
Hallo zusammen, nachdem ja so langsam wieder etwas Normalität einkehrt und man auch wieder reisen darf: gibt es -Corona-bedingt - noch eine spezielle Grundregelung, wie lange man nach einem Aufenthalt im Ausland nicht spenden darf? Ich meine mich zu erinnern, dass letztes Mal pauschal eine Zurückstellung für 2 oder 4 Wochen nach Rückkehr erfolgte, bin mir aber definitiv nicht sicher. Würde gern wieder gehen, möchte aber auch verhindern, dass ich mich umsonst anstelle. Vielen Dank und viele Grüße Ulrike Naumann

Lisa Rudolph 26.06.2020, 14:06 Uhr
Hallo Ulrike,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Alle reisebedingten Wartezeiten können Sie im ReiseCheck abfragen und so Ihr nächstmögliches Spendedatum errechnen lassen. Für die weiterführende individuelle Abklärung Ihrer Spendefähigkeit, stehen unsere Kollegen aus dem Ärzte-Team gerne zur Verfügung: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Stefan 29.06.2020, 10:55 Uhr
Hallo. Ich möchte eine kritische Anmerkung zum Blutspendetermin am 26.06.2020 in Unterbiberg anbringen: Vorab muss ich sagen, dass ich das Thema wichtig finde und wahrscheinlich auch weiter spenden werde. Allerdings finde ich es fast schon unverschämt, dass i eine freiwillige, nicht vergütete Spende 3 Stunden dauern muss. Ich war kurz vor 15 Uhr (beginn der Spendenaktion) vor Ort. Um 17:30 Uhr hing ich endlich am Tropf und dann müsste man eigentlich noch vor Ort warten und sich ausruhen (nachdem man gespendet hat). Alles schöne Ideen, aber wenn daheim zwei kleine Kinder warten und eine Frau die sich extra die Zeit nimmt auf die Kinder aufzupassen ist das alles andere als Optimal. Das ganze lässt sich aber nicht auf die Corona bedingten Auflagen zurückführen, da einfach zu wenig Liegen vor Ort waren. Es kann sich ja anfangs aufstauen, wegen der Abstandsregeln, aber dies dürfte sich ja irgendwann erledigen da durch Corona die Leute nicht langsamer "abgearbeitet" werden. Als ich ging, standen aber genau so viele (sie standen zumindest an der gleichen Stelle) Spender an. Bei dem Blutspendetermin zuvor waren von außen auch große Schlangen zu sehen und die Wartezeit gleich lang (ich habe jemanden vor mir in der Schlange gefragt). Deswegen bitte ich sie das nächste Mal für eine größere Kapazität vor Ort zu sorgen, ansonsten kann ich nur in meinem Urlaub spenden und dann ist der allgemeine Spenderückgang (ich denke, dass es vielen anderen auch so geht) eigentlich nicht verwunderlich, da sich nicht jeder für eine freiwillige Spende Urlaub nehmen will. Zumal ich für den selben Zeitaufwand zu einem Uniklinikum fahren kann und dort eine Aufwandsentschädigung erhalte und nicht in der Sonne anstehen muss. Ein etwas frustrierter Erstspender.

Fabienne Dechert - BSD 01.07.2020, 08:56 Uhr
Hallo Stefan, wir sind wirklich dankbar, dass wir in diesen turbulenten Zeiten auf Sie zählen können und dass Sie uns mitteilen, wie Sie Ihre erste Blutspende in Unterbiberg erlebt haben.

Sie haben Recht! Lange Wartezeiten bei Blutspendeterminen sind eine Zumutung. Als Spender investieren Sie wertvolle Zeit, da sollten Sie nicht unnötig warten müssen. Entschuldigen Sie bitte!
Insgesamt war der Termin in Unterbiberg am 26.06. sehr gut besucht. Unter den Spendern waren – erfreulicherweise – stolze 80 Erstspender, bei denen sowohl Registrierung als auch Hb-Wert-Bestimmung jeweils mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bei langjährigen, routinierten Spendern.

Darüber hinaus unterliegen Blutspendetermine zwar generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Zum Schutz für Spender sowie haupt- und ehrenamtliche Helfer werden bei den Blutspendeterminen jedoch aktuell weitere umfangreiche zusätzliche infektionseindämmende Maßnahmen umgesetzt, was zu Wartezeiten führen kann.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Kollegen kann ich Ihnen mitteilen, dass wir für die kommenden Termine eine Erweiterung der Kapazitäten einplanen. Außerdem befinden wir uns seit einiger Zeit im Gespräch mit der Universität der BW in der Nähe, sodass Studenten dann direkt eine Anlaufstellen zum Blutspenden haben und der Termin entlastet wird.

Ich möchte Ihnen versichern, dass wir mit allen verfügbaren Kollegen und Ressourcen im Einsatz sind und alles dafür geben, unseren bayernweiten Versorgungsauftrag sowie den Schutz unserer Spender, ehren- wie hauptamtlichen Helfer und Mitarbeiter zu gewährleisten.

Ich bitte Sie nochmals in aller Form die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und hoffe, dass wir Sie dennoch beim nächsten Blutspendetermin begrüßen dürfen! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Stefan 01.07.2020, 09:30 Uhr
Vielen Dank für die Antwort. Es ist schön zu hören, dass die Kapazitäten erhöht werden. Dann kann der Blutespendetermin viel eher wahrgenommen werden. Viele Grüße

Ihre Antwort

Tamara 05.07.2020, 12:17 Uhr
Hallo, ist zur Corona Zeit eine Terminvereinbarung notwendig oder kann man ohne Anmeldung vorbei kommen?

Fabienne Dechert - BSD 06.07.2020, 08:32 Uhr
Guten Morgen Tamara, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Nur beim Spendetermin in München in der Herzog-Henrich-Straße benötigt man eine Terminreservierung (www.blutspendedienst.com/muenchen) vorab. Die Einführung eines Terminreservierungssystems für andere mobile Blutspendetermine ist aktuell im Gespräch. Sollten wir dieses kurzfristig einsetzen, informieren wir umgehend. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Lena 08.07.2020, 09:32 Uhr
Hallo, mit meinen 22 Jahren drücke ich mich schon länger vor einer Blutspende, als mir lieb ist. Deshalb möchte ich demnächst meine Angst vor Spritzen und Nadeln überwinden und Blut spenden gehen. Kann ich dort irgendwie angeben, dass ich wirklich Angst habe vor Spritzen oder bringt das nichts? Wenn das erste Erlebnis nicht negativ ausfallen sollte, habe ich vor öfter zu kommen. Vielen Dank und viele Grüße

Fabienne Dechert - BSD 08.07.2020, 13:04 Uhr
Hallo Lena, toll, dass Sie sich überwinden und uns demnächst auf einem unserer Blutspendetermine besuchen möchten - das ist wirklich keine Selbstverständlichkeit, wenn Sie Angst vor Spritzen haben! Sagen Sie auf jeden Fall unserem Team vor Ort Bescheid. Generell wird natürlich auf Erstspender sowieso schon besonders geachtet. 
Bitte denken Sie daran am Tag der Blutspende viel zu trinken und ausreichend zu essen (nicht zu fettreicht).
Um die Spendefähigkeit bereits vorab zu überprüfen, empfehle ich Ihnen unseren Spende-Check: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/services/spende-check. Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne. Wir freuen uns sehr, dass Sie diesen Schritt gehen möchten! Viele Grüße, Fabienne

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Steffi 04.08.2020, 15:34 Uhr
Hallo! Bei mir wurde vor etlichen Jahren eine Kreuzreaktivität festgestellt. Darf ich trotzdem Blutspenden? VG Steffi

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