Ruhig Blut – Blutspende in Zeiten des Corona-Virus

Ein Beitrag von Lisa Rudolph vom 26.05.2021
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Fragen & Antworten zur Blutspende in Zeiten des Coronavirus

Werden Spender bzw. wird das Blut auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) getestet?

  • Blutspenden werden nicht auf Coronaviren mit direktem Virusnachweis getestet. Transfusionsassoziierte Infektionen mit SARS-CoV-2 gelten als ausgeschlossen. Nur wer fit und gesund ist, kommt zur Blutspende. Wie bei anderen Infektionsrisiken auch gelten Sperrfristen für Personen mit Symptomen, Erkrankung oder Exposition (siehe unten).

  • Testungen auf Antikörper sind ein Hinweis auf eine abgelaufene Infektion. Entsprechende Screening-Teste werden von Arztpraxen, Kliniken und teilweise Gesundheitsämtern durchgeführt, einige Krankenkassen bieten eine Kostenübernahme an. Aufgrund der Spezifität des Tests kann jedoch ein reaktives Ergebnis auch falsch positiv sein, sodass fälschlicherweise auf eine Immunität geschlossen werden könnte. 

  • Aufgabe und Pflicht des Blutspendedienstes ist es, sicherzustellen, dass die freigegebenen Blutprodukte kein Risiko für den jeweiligen Empfänger darstellen. Hierfür durchläuft das gespendete Blut eine Reihe von Testverfahren, bevor es zur Verwendung freigegeben werden kann. Transfusionsassoziierte Infektionen mit SARS-CoV-2 gelten als ausgeschlossen. Auch bei anderen Erregern respiratorischer Infektionen, insbesondere Influenza, gibt es keine Hinweise auf transfusionsassoziierte Infektionen. Da die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte als ausgeschlossen gilt, gehört die Testung auf SARS-CoV-2-Viren bzw. -Antikörper nicht zu diesen Testverfahren. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert.

 

Finden aktuell Blutspendetermine statt?

 

Wer kann aktuell Blut spenden? In welchen Fällen erfolgt eine vorsorgliche Rückstellung?

  • Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden.
  • Spendewillige mit den Symptomen Halskratzen, Schüttelfrost, Husten oder Kurzatmigkeit werden nicht zur Spende zulassen und für 4 Wochen zurückgestellt. 
  • Spendewillige mit Körpertemperatur von über 38 °C oder höher werden nicht zur Spende zugelassen. 
  • Spendewillige, die engen Kontakt zu einem an Coronavirus (SARS-CoV-2)-Erkrankten laut Robert-Koch-Institut hatten, werden für 14 Tage nach Exposition von der Blutspende zurückgestellt. Diese Rückstellung kann leider nicht durch ein negatives Testergebnis (betrifft alle Testverfahren) verkürzt werden.
  • Spendewillige, die am Coronavirus (SARS-CoV-2) erkrankt sind, müssen für 4 Wochen nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt werden.
  • Spendewillige, die nach der Coronavirus-Einreiseverordnung in häusliche Quarantäne müssen, dürfen leider kein Blut spenden.
    • Menschen, die sich in einem Corona-Risikogebiet (Coronavirus-Risikogebiet laut Robert-Koch-Institut) aufgehalten haben, werden für 10 Tage von der Blutspende zurückgestellt. Ausnahmen gelten für Genesene, negativ getestete oder vollständig geimpfte Personen.
    • Menschen, die sich in einem Corona-Hochinzidenzgebiet (Coronavirus-Risikogebiet laut Robert-Koch-Institut) aufgehalten haben, werden für 10 Tage von der Blutspende zurückgestellt. Eine Abkürzung der Wartezeit ist frühestens nach fünf Tagen durch ein negatives Testergebnis möglich.
    • Menschen, die sich in einem Corona-Virusvarianten-Gebiet (Coronavirus-Risikogebiet laut Robert-Koch-Institut) aufgehalten haben, werden für 14 Tage von der Blutspende zurückgestellt.
    • Für Grenzpendler und Grenzgänger sowie für Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik einreisen, gilt keine Quarantäne- oder Nachweispflicht. Werden hier von den Behörden abweichende, strengere Regelungen getroffen, gelten diese.
  • Die Überprüfung der Spendefähigkeit nach Aufenthalt außerhalb Deutschlands ist im ReiseCheck möglich.
  • Bei allen derzeit in Deutschland eingesetzten Impfstoffen ist laut Paul-Ehrlich-Institut grundsätzlich keine Rückstellung bis zur nächsten Blutspende erforderlich. Wir empfehlen allerdings rein vorsorglich, einen Tag bis zur Blutspende zu warten, um eventuell auftretende Nebenwirkungen abgrenzen zu können.

 

Kann ich nach bzw. vor einer SARS-CoV-2-Impfung Blut spenden?

  • Aktuell erhalten immer mehr Menschen das Angebot, sich gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen. Eine Blutspende ist generell vor und nach dieser Impfung problemlos möglich. Gegen SARS-CoV-2 geimpfte Personen können weiterhin Vollblut, Plasma und Thrombozyten spenden, sofern sie die geltenden Zulassungskriterien erfüllen.
  • Blutspende nach SARS-CoV-2-Impfung: Bei allen derzeit in Deutschland eingesetzten Impfstoffen ist laut Paul-Ehrlich-Institut grundsätzlich keine Rückstellung bis zur nächsten Blutspende erforderlich. Wir empfehlen allerdings rein vorsorglich, einen Tag bis zur Blutspende zu warten, um eventuell auftretende Nebenwirkungen abgrenzen zu können.
  • Blutspende vor SARS-CoV-2-Impfung: Bezüglich einer SARS-CoV-2-Impfung nach der Blutspende gibt es keine Vorschriften oder Empfehlungen hinsichtlich eines einzuhaltenden Mindestabstands. Wer sich nach der Blutspende fit fühlt, könnte im Anschluss einen Impftermin wahrnehmen.
  • Der Blutverlust durch Blutspenden führt nicht zu einer schlechteren Wirkung der SARS-COV-2-Impfung. Der Antikörperverlust ist minimal, die Langzeitimmunität über die Gedächtniszellen wird dadurch nicht beeinflusst.
  • Der Erhalt von Blutpräparaten einer gegen SARS-CoV-2 geimpften Person ist unbedenklich laut Paul-Ehrlich-Institut. Transfusionsassoziierte Infektionen mit SARS-CoV-2 gelten als ausgeschlossen. Im Zusammenhang mit einer Transfusion von Blutkomponenten einer gegen SARS-CoV-2 geimpften Person kommt es nicht zu Wirkungen des Impfstoffes beim Transfusionsempfänger. Verimpfte bzw. in Folge einer SARS-CoV-2-Impfung gebildete Spike-Proteine könnten höchstens kurzfristig, jedoch nur in geringer und für den Organismus eines Transfusionsempfängers nicht wirksamer Menge, vorhanden sein. Die SARS-CoV-2-Impfung sorgt für die Ausbildung spezifischer Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus. Eine Impfung gegen SARS-CoV-2 zerstört weder das Immunsystem der geimpften Person noch eines möglichen Transfusionsempfängers. 
  • Der Impfstatus in Bezug auf einzelne Impfungen wird nicht abgefragt, weder in Bezug auf SARS-CoV-2, noch auf andere Impfungen. Für die Zulassung zur Blutspende ist nur relevant, ob der erforderliche Mindestabstand zwischen der letzten Impfung und Blutspendetermin allgemein eingehalten wurde. Blutpräparate werden nicht explizit mit dem Hinweis auf beispielsweise eine erfolgte Impfung an Kliniken weitergegeben.
  • Aufgabe und Pflicht für uns als Blutspendedienst ist es, sicherzustellen, dass die freigegebenen Blutprodukte kein Risiko für den jeweiligen Empfänger darstellen. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert.


Gelten besondere Rückstellungen für Personal von medizinischen Einrichtungen?

  • Personal von medizinischen Einrichtungen, das keinen Kontakt zu bestätigten COVID-19 Erkrankten hatte, darf – sofern es keine anderweitigen Gründe für eine Rückstellung gibt – Blut spenden.
  • Personal von Einrichtungen, das für die Behandlung, die Pflege und / oder den Transport bestätigter COVID-19 Erkrankter verantwortlich ist, wird bei Anwendung geeigneter Schutzmaßnahmen zur Spende zugelassen.

 

Welche infektionseindämmenden Maßnahmen setzt der Blutspendedienst um?

  • Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien.
  • Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Helfer. Denn nur wer sich gesund und fit fühlt, kommt in der Regel zur Blutspende. 
  • Bei der Blutspende besteht also keine erhöhte Ansteckungsgefahr. Dies bestätigt auch das Referat für Gesundheit und Umwelt, Gesundheitsschutz Hygiene und Umweltmedizin der Stadt München, stellvertretend für die 71 Gesundheitsämter in Bayern.
  • Zum Schutz für die Spender und ehrenamtlichen Helfer werden bei den Blutspendeterminen zusätzlich folgende Maßnahmen umgesetzt:
    • An allen Eingängen der Blutspendelokale werden Plakate mit Checklisten ausgehängt. Die Spender werden aufgefordert, das Spendelokal nur zu betreten, wenn alle Aussagen bestätigt werden können.
    • Der effektivste Schutz liegt bei den Menschen selbst. Auf die wichtigsten Hygiene-Empfehlungen weisen wir ausdrücklich auf den Blutspendeterminen hin. Auf allen Terminen gibt es die Möglichkeit zum Händewaschen und es stehen Desinfektionsmittel zur Verfügung.
    • Blutspender werden gebeten, während Ihres Aufenthalts im Spendelokal eine FFP2-Maske zu tragen. Bei Bedarf erhalten Blutspender eine FFP2-Maske.
    • Hygienetücher für Armstütze und Kopf: Aus hygienischen Gründen wird die Punktion nur unter Verwendung einer Einmalunterlage für den Arm durchgeführt. Wenn gewünscht, kann ein weiteres Hygienetuch auch für das Kopfteil der Spenderliege genutzt werden. Die Ausgabe der Hygienetücher erfolgt am sogenannten Etikettierplatz.
    • Es wird auf die „Entzerrung“ der Warteschlangen und der Einhaltung eines ausreichenden Abstands geachtet.
    • Die Handschuhe der Mitarbeiter werden nach jedem Spender desinfiziert oder gewechselt.
    • Die Spendeliegen werden mit einem Abstand von mind. 1,5 m aufgebaut.
    • Die Räumlichkeiten werden regelmäßig gelüftet.
    • Die Kontaktflächen auf den Spendeliegen werden regelmäßig desinfiziert.
    • Anstelle des üblichen Imbiss werden Care-Pakete gereicht, um den Aufenthalt der Spender und die Kontaktflächen zu minimieren.
    • Mitarbeiter des Blutspendedienstes mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen sowie Mitarbeiter, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, werden nicht eingesetzt.
    • Die Online-Terminreservierung reduziert Wartezeiten beim Blutspendetermin, schafft Verbindlichkeit, und ist eine wertvolle Unterstützung des bestehenden Hygienekonzepts. Alle Informationen zur Blutspende zum Wunschtermin: www.blutspendedienst.com/terminreservierung
  • Blutpräparate sind für zahlreiche Kranke und Verletzte die einzige Überlebenschance. Es gibt keine künstliche Alternative für gespendetes Blut, das nur 42 Tage haltbar ist.
  • Es gibt keine Hinweise für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert. 

 

Werden Spender, Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer mit Masken ausgestattet?

  • Blutspender werden gebeten, während Ihres Aufenthalts im Spendelokal eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Bei Bedarf erhalten Blutspender eine FFP2-Maske.


Terminreservierung: Blutspende zum Wunschtermin

  • Nach erfolgreicher Testphase wird die mobile Blutspende mit Terminreservierung ab sofort bayernweit ausgebaut, bis zum Jahresende 2021 soll für alle mobilen Blutspendetermine eine Terminreservierung erforderlich sein.
  • Die Online-Terminreservierung reduziert Wartezeiten beim Blutspendetermin, schafft Verbindlichkeit, ermöglicht eine optimierte, bedarfsgerechte Terminauslastung und unterstützt so die Umsetzung erforderlicher Hygienekonzepte.
  • Eine Terminreservierung vorab ist erforderlich für alle Blutspendetermine, die mit dem Hinweis "Bitte Termin reservieren!" gekennzeichnet sind.
  • Die Termine werden im 15- oder 20-Minuten-Takt vergeben. Das bedeutet, dass Sie innerhalb dieses 15- bzw. 20-minütigen Zeitfensters für die Blutspende registriert werden, anschließend durchlaufen Sie wie gewohnt die weiteren Stationen des Blutspendetermins. Insgesamt bitten wir Sie weiterhin ca. eine Stunde für den Besuch des Blutspendetermins einzuplanen.
  • Bitte beachten Sie: Spendewillige, die ohne Terminreservierung zum Blutspendetermin kommen, sollen nach Möglichkeit ebenfalls Gelegenheit haben, Blut zu spenden, müssen jedoch mit längeren Wartezeiten rechnen. Abhängig von der Terminauslastung wird Blutspenderinnen und Blutspendern ohne Reservierung empfohlen, einen anderen Termin zu reservieren.
  • Die Terminreservierung ist jeweils 90 Tage im Voraus möglich. Bereits ausgebuchte Termine bleiben weiterhin sichtbar, um im Falle kurzfristiger Absagen auch diese Plätze erneut vergeben zu können.
  • Alle Informationen zur Blutspende zum Wunschtermin: www.blutspendedienst.com/terminreservierung

 

Gelten die normalen Zulassungkriterien auch unter den aktuellen Umständen?

  • Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, sollten wir diese aufgrund eines Rückgangs der Spendebereitschaft bzw. Spenderverfügbarkeit lockern, informieren wir umgehend.
  • An allen Eingängen der Blutspendelokale werden Plakate mit Checklisten ausgehängt. Die Spender werden aufgefordert, das Spendelokal nur zu betreten, wenn alle Aussagen bestätigt werden können.
  • Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden.
  • Blutpräparate sind für zahlreiche Kranke und Verletzte die einzige Überlebenschance. Es gibt keine künstliche Alternative für gespendetes Blut. Aufgrund der geringen Haltbarkeit von 42 Tagen ist ein kontinuierliches Engagement unabdingbar.

 

Gibt es aktuell ausreichend Blutspender?

  • Täglich werden allein in Bayern 2.000 Blutspenden benötigt.
  • Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt. Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
  • Es gibt keine künstliche Alternative zu Blutspenden. Ohne Blutspenden ist die Versorgung von Kranken und Verletzten nicht gesichert. Aufgrund der geringen Haltbarkeit von 42 Tagen ist ein kontinuierliches Engagement unabdingbar.


Ich will Blut spenden, aber in meiner Nähe gibt es keine Termine? 

  • Täglich werden allein in Bayern 2.000 Blutspenden benötigt.
  • Maßgeblich für unsere Terminplanung ist, dass der Bedarf an Blutpräparaten gedeckt werden kann.
  • Wir bieten flächendeckend bayernweit Blutspendetermine an. Aufgrund der aufwändigen Logistik für die Durchführung mobiler Spendetermine können wir allerdings nicht zeitgleich in allen Kommunen präsent sein.
  • Entscheidend für die Sicherung der bayernweiten Versorgung ist also, dass die stattfindenden Blutspendetermine ausreichend gut besucht werden.
  • Da Blutpräparte nur 42 Tage haltbar sind, sind wir auf das kontinuierliche Engagement unserer Spender angewiesen. 
  • Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
  • Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.

 


 

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Lisa Rudolph

Marketing & Kommunikation

Seit 2015 beim BSD. Macht am liebsten Marketing für eine richtig gute Sache und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

Kommentare

Sepp 04.03.2020, 17:58 Uhr
Hallo Lisa, das verwundert mich nun doch etwas! Du schreibst hier: "Für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise." Im Blog https://www.blutspendedienst.com/blog/frage-des-monats-warum-bestehen-wartezeiten-nach-auslandsaufenthalten-und-wie-finde-ich-heraus-ob-ich-aktuell-blut-spenden-darf jedoch heißt es: "Wenn ein Risiko für Zika- und Chikungunya- oder MERS-Coronavirus gegeben ist, besteht eine 4-wöchige Sperre ganzjährig." Besteht hier tatsächlich so ein gravierender Unterschied zwischen dem MERS- und dem SARS-Corona-Virus in Bezug auf das Risiko bei Übertragung von Blutprodukten? Schöne Grüße, Sepp

Lisa Rudolph 05.03.2020, 10:00 Uhr
Hallo Sepp,
es gibt keine belastbaren Daten für die Übertragung von SARS/MERS durch Blutprodukte, die Sperrfrist wird dennoch vorsorglich gesetzt.
Spendewillige, die Kontakt zu einem an Coronavirus-Erkrankten oder zu einem Verdachtsfall hatten, werden für 4 Wochen nach Exposition von der Blutspende zurückgestellt. Personen, die an Coronavirus (SARS-CoV-2) erkrankt sind, müssen für mindestens 2 Monate nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt werden.
Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen werden generell nicht zur Blutspende zugelassen.
Für weitere Auskünfte zu den von Ihnen aufgeführten Virusinfektionen verweise ich Sie an die hierfür zuständige Behörde, das Robert-Koch-Institut.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Conny Trentl 28.04.2020, 17:45 Uhr
Besteht nach einer ausgeheilten SARS-CoV-2-Infektion eine Sperrfrist von 4 Wochen oder 2 Monaten? Die Angaben sind leider widersprüchlich. MfG

Fabienne Dechert - BSD 29.04.2020, 08:15 Uhr
Guten Morgen Conny, vielen Dank für Ihre Frage! Personen, die am Coronavirus (SARS-CoV-2) erkrankt sind, müssen für 4 Wochen nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt werden. Danach ist eine Blutspende wieder möglich, wenn man sich fit und gesund fühlt. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Conny Trentl 30.04.2020, 18:44 Uhr
Vielen Dank für die Information!!! :-)

Ihre Antwort

Christa 04.03.2020, 20:19 Uhr
Ich war heute beim Spenden, und es war ein außergewöhnlicher Termin. Beim Überprüfen des Eisenwertes und beim Arzt bildete sich eine Schlange, gut zehn Leute waren je vor mir. Bei einem Arzt ging gar nichts weiter - Erstspender und genaues Nachfragen (was an sich ja auch gut ist). Ich hatte Glück und war bei dem Arzt, der immer wieder an dem Ort ist. Nach einer Stunde erhielt ich die Utensilien zum Spenden. Auf den Liegen ein paar Leute, niemand vor mir. Ein Schwätzchen mit den sehr netten Mitarbeitern, die sonst an diesem Ort nur rennen müssen, um nachzukommen. Während meiner Spendezeit und kurzem Sitzenbleiben danach (sonst schon fast Luxus) kam dann noch gerade mal eine Person, die vom Arzt grünes Licht hatte. Wo waren die ganzen Leute hin? Als ich beim Essen fertig war, kamen dann doch noch zwei, die in der Schlange fünf Plätze hinter mir gewesen waren. Negativ sind mir aber tatsächlich einzelne Spendewillige aufgefallen, die trotz eines offensichtlichen Infekts tatsächlich spenden wollten. Der Arzt hatte dies aber erkannt. Das widerspricht dann leider den Hygienetipps, weil von den Betreffenden leider auch kein Abstand gehalten wurde.

Lisa Rudolph 05.03.2020, 09:31 Uhr
Hallo Christa,
herzlichen Dank, dass Sie gestern Blut gespendet haben und hier über Ihre Erfahrung berichten!
Wir freuen uns, Sie bei nächster Gelegenheit wieder im Kreis unserer Lebensretter begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Nicki 18.03.2020, 08:32 Uhr
Wir wollten gestern auch Blutspenden gehen in Bellenberg, aber der Termin wurde dann einfach abgesagt. Gibt es dafür eine Begründung? Ihr schreibt ständig es wird dringend Blut benötigt und dann werden Termine aber abgesagt. Liebe Grüße

Fabienne Dechert - BSD 18.03.2020, 10:17 Uhr
Hallo Nicki, vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Der Termin in Bellenberg wurde zur Sicherheit abgesagt, da das Terminlokal sehr eng ist und der notwendige Abstand der Liegen nicht eingehalten hätte werden können. Sie können versichert sein, dass wir gerade jetzt ungern Termine absagen, da natürlich auch gerade jetzt die Versorgung mit lebensnotwenigen Blutpräparaten sichergestellt werden muss. Der Schutz der Spender und unserer Mitarbeiter hat aber auch jetzt Vorrang. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie zu einem anderen Termin in Ihrer Nähe begrüßen dürften! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Michael 05.03.2020, 11:14 Uhr
Hallo, habe heute per Mail gleichzeitig eine Einladung und ein Absage des Blutspendetermins in 93339 Riedenburg erhalten. Bin mir jetzt nicht sicher. Findet der Termin nun statt oder entfällt er tatsächlich? Aber vielleicht steht es auch morgen noch in der Lokalpresse. Oder wissen Sie das? Gruß Michael

Lisa Rudolph 05.03.2020, 11:37 Uhr

Hallo Michael,
der Termin in Riedenburg am Freitag, 06.03.2020, findet leider nicht statt. 
Die E-Mail Einladungen werden automatisch acht Tage bzw. einen Tag vor dem Spendetermin, jeweils um 9.00 Uhr, versendet. Da uns am frühen Abend die Information erreicht hat, dass der Termin nicht stattfindet, haben Sie anschließend die Terminabsage per E-Mail erhalten.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Peter 31.05.2021, 20:26 Uhr
Ich bin slowakischer Staatsbürger, arbeite in Deutschland, spende regelmäßig, möchte in Deutschland Blut spenden, ist das möglich?

Verena Hundemer 01.06.2021, 14:14 Uhr
Hallo Peter,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Blut spenden kann in Deutschland jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag bis einen Tag vor dem 73. Geburtstag, der mindestens 50kg wiegt. Allerdings brauchen Sie einen festen Wohnsitz in Deutschland. Wenn Sie den haben, können Sie also gerne auch hier in Deutschland zur Blutspende gehen, mitbringen müssen Sie nur Ihren Personalausweis.
Auf unserer Terminsuche unter www.blutspende.com/termine können Sie sich einen passenden Termin in Ihrer Nähe suchen. Wir freuen uns auf Sie!
Viele Grüße, Verena vom BSD

Ihre Antwort

Markus 06.03.2020, 08:03 Uhr
Hallo, ich habe vor, heute zur Blutspende zu gehen. Ich war bis vor einer Woche in Südtirol. Bis vor Kurzem war Südtirol kein Risikogebiet, offenbar ist es das neuerdings. Frage: macht es überhaupt Sinn, zur Blutspende zu erscheinen? Danke & Gruß, Markus

Luisa Gärtner 09.03.2020, 15:10 Uhr
Hallo Markus,
vielen Dank für Ihr Engagement!
In dringenden Anfragen – wie Ihre Anfrage vom Freitag – ist es am besten, wenn man sich an unsere Ärzte-Hotline wendet: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz).
Um Ihre Frage zu beantworten, die Wartezeit nach einem Aufenthalt in Südtirol beträgt 4 Wochen ab Rückkehr.
Nach dieser Frist würden wir uns freuen, Sie wieder auf einem unserer Termine begrüßen zu dürfen.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Maria-Anna Polster 13.03.2020, 09:47 Uhr
Hallo, ich habe vor, nächste Woche zur Blutspende zu gehen. Ich selbst war in keinem Risikogebiet, allerdings hatte ich Kontakt zu Personen, die vor Kurzem in Südtirol waren, bisher besteht bei diesen noch kein Verdacht auf eine Erkrankung. Auch ich bin aktuell gesund und fühle mich fit. Falls ich bis nächste Woche noch immer fit und gesund bin, würde ich gerne Gutes tun und wieder Blut spenden, bin jetzt allerdings unsicher, ob ich Segen des Kontakts lieber nicht gehen sollte? Viele Grüße, Maria-Anna

Lisa Rudolph 13.03.2020, 10:37 Uhr
Hallo Maria-Anna,
toll, dass Du zur Blutspende kommst und Dich vorab erkundigst - vielen Dank!
Aktuell gilt: Spendewillige, die Kontakt zu gesunden Reiserückkehrern hatten, können gerne zur Blutspende kommen.
Alle Termine bayernweit findest Du hier www.blutspendedienst.com/termine.
Wir freuen uns auf Dich!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Ingrid 13.03.2020, 12:11 Uhr
Hallo, ich möchte auch am Dienstag zum Spenden gehen, ich war selbst in keinem Risikogebiet und bin gesund. Bei mir sieht der Fall mit Kontaktpersonen wie folgt aus: Person A ist ein Verdachtsfall, das Ergebnis steht aber noch aus. Person B hatte Kontakt zu Person A, ist aber selbst noch kein Verdachtsfall, da das Ergebnis ja noch aussteht. Person B hatte Kontakt zu Person C. Wenn ich nun am Wochenende Kontakt zu Person C hätte (zu den Personen A und B nicht), dürfte ich dann spenden? Falls das Ergebnis von Person A negativ ist, wäre es ja kein Problem, aber was wäre wenn A positiv getestet wird? Viele Grüße

Lisa Rudolph 13.03.2020, 15:54 Uhr

Hallo Ingrid,
danke, dass Du zur Blutspende kommst und Dich vorab meldest! 
Du kannst gerne Blut spenden. Lediglich Spendewillige, die Kontakt zu einem an Coronavirus (SARS-CoV-2)-Erkrankten oder zu einem Verdachtsfall (dessen Testergebnis noch aussteht) hatten, werden für vier Wochen nach Exposition von der Blutspende zurückgestellt. Das trifft auf Dein Szenario nicht zu.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Heike 14.03.2020, 12:05 Uhr
Ich würde gerne Blut spenden. Allerdings war ich im Dezember in Südostasien -Urlaub und bin dadurch 6 Monate gesperrt. Werden diese Regeln bei Knappheit aufgehoben?

Lisa Rudolph 15.03.2020, 20:11 Uhr
Hallo Heike,
schön, dass Du nachfragst, lieben Dank! Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, sollten wir diese aufgrund eines Rückgangs der Spendebereitschaft bzw. Spenderverfügbarkeit lockern, informieren wir auf allen Kanälen.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Anja 14.03.2020, 14:09 Uhr
Hallo, ich würde gerne nächste Woche zum Spendetermin gehen bin aber sehr verunsichert. Bei bisherigen Terminen bilden sich immer lange, enge Schlangen bei der Anmeldung, bei der Voruntersuchung und beim Arzt. Das sind Kontakte die wir doch vermeiden sollten. Sicher gehen die Personen mit Symtomen nicht zur Spende aber man kann lesen dass viele keine Symtome haben und trotzdem ansteckend sind. Kann mir jemand etwas dazu sagen. Vielen Dank

Lisa Rudolph 15.03.2020, 20:18 Uhr
Hallo Anja,
schön, dass Du nachfragst, lieben Dank! 
Die Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Aufgrund der aktuellen Entwicklung werden umfangreiche zusätzliche Maßnahmen umgesetzt, um die Blutspendetermine noch sicherer zu gestalten, indem Hygienemaßnahmen (Handhygiene, Lüften, Desinfektion von Kontaktflächen) gewährleistet und der Kontakt mit Spendern, ehren- und hauptamtlichen Helfern minimiert werden. 
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Monika 15.03.2020, 12:07 Uhr
Ich habe den nächsten Blutspende Termin Anfang April. Jedoch wollte ich fragen ob es Sinn machen würde zB nächste Woche Plasma oder Thrombozyten spenden zu gehen (nachdem ich gelesen habe dass momentan weniger Menschen Blutspenden gehen) oder ob es hier eh noch keine Versorgungsengpässe gibt? LG aus München

Lisa Rudolph 15.03.2020, 20:20 Uhr
Hallo Monika,
danke für Dein Engagement und Deine Anfrage!
Wenn Du gesund bist und Dich fit fühlst, kannst Du gerne zur Thrombozyten- oder Plasmaspende kommen. 
Hier kannst Du einen Termin für Deine Thrombozytenspende https://thrombozytenspende.blutspendedienst.com/ bzw. Plasmaspende https://www.plasmazentrum-wuerzburg.de/ vereinbaren.
Wir freuen uns auf Dich!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Monika 15.03.2020, 18:11 Uhr
Ich war vom 8.-15.03.2020 in der Steiermark und möchte am 19.03.2020 zum Blutspenden. Laut Reisecheck wäre das möglich, obwohl ich gleichzeitig nicht auf die Arbeit darf. Wie passt das zusammen?

Lisa Rudolph 15.03.2020, 20:21 Uhr
Hallo Monika,
danke für Dein Engagement und Deine Anfrage!
Wir erkundigen uns bei den Kollegen aus dem Ärzte-Team und melden uns, sobald wir Feedback haben.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Luisa Gärtner 16.03.2020, 12:47 Uhr
Hallo Monika,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft auch in dieser Zeit der Unsicherheit zum Blutspenden zu gehen!
Derzeit ist laut Robert-Koch-Institut in Österreich nur Tirol als Risikogebiet für Sars-CoV-2 eingestuft. Wenn ein Spender nur in der Steiermark war und gesund geblieben ist, darf er spenden.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Laura 15.03.2020, 20:34 Uhr
Hallo, ist eine Blutspende zurzeit sicher, oder ist der Körper von einer Blutspende geschwächt und dadurch angreifbarer? Ich bin Erstspender und habe von Bekannten gehört, dass diese eine Blutspende nicht so gut vertragen haben (schwarz vor Augen geworden ist). Viele Grüße

Luisa Gärtner 16.03.2020, 12:45 Uhr
Hallo Laura,
vielen Dank für Ihr Interesse und Ihr Engagement!
Sie können unbesorgt Blut spenden - das Immunsystem wird nicht durch die Blutspende geschwächt. Wer gesund ist und war, kann also Blut spenden.
Eine Reaktion des Kreislaufs im Zusammenhang mit einer Blutspende bedeutet nicht, dass das Immunsystem belastet wird. Um den Körper optimal auf eine Blutspende vor zu bereiten, sollte aber ausreichend getrunken und gegessen werden, das stabilisiert den Kreislauf. Wenn sich ein Spender gut vorbereitet, am Spendetag Sport vermeidet und sich Zeit lässt, sollte die Blutspende gut verkraftet werden.
Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.blutspendedienst.com/blutspende/tipps-vor-der-blutspende und https://www.blutspendedienst.com/blutspende/spendeinfos
Wir würden uns freuen Sie auf einem unser Spendetermine begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Ivana Radovanovic 16.03.2020, 07:28 Uhr
Guten Morgen! Ich würde gerne spenden, habe aber in den letzten Wochen berufsbedingt sowie privat mit vielen Menschen Kontakt gehabt und bin verunsichert. Bis dato ist niemand wirklich erkrankt. Es heißt aber an vielerlei stelle, dass Menschen auch infiziert und überträger sein können ohne es zu merken. Anfang März war ich zudem noch in Paris. Können Sie mir Hilfestellung geben? Danke!

Luisa Gärtner 16.03.2020, 13:56 Uhr
Hallo Ivana,
vielen Dank für Ihr Engagement und Ihr bedachtes Handeln!
Aktuell ist in Frankreich laut Robert-Koch-Institut nur „Grand Est“ als Risikogebiet für Sars-CoV-2 kategorisiert - Paris gehört nicht dazu.
Lediglich Spendewillige, die Kontakt zu einem an Coronavirus (SARS-CoV-2)-Erkrankten oder zu einem Verdachtsfall (dessen Testergebnis noch aussteht) hatten, werden für vier Wochen nach Exposition von der Blutspende zurückgestellt.
Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Theresa 16.03.2020, 10:34 Uhr
Hallo ich würde gerne Spenden und wollte fragen, wenn das Blut zur Zeit so knapp ist ob ich dann trotzdem die 56 Tage zwischen den Spenden einhalten muss? Meine letzte Spende war am 27.01.2020

Lisa Rudolph 16.03.2020, 10:46 Uhr
Hallo Theresa,
wenn die letzte Blutspende am 27.01.2020 war, können Sie ab 23.03.2020 wieder Blut spenden.
Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, sollten wir diese aufgrund eines Rückgangs der Spendebereitschaft bzw. Spenderverfügbarkeit lockern, informieren wir auf allen Kanälen.
Aufgrund der geringen Haltbarkeit von 42 Tagen ist ein kontinuierliches Engagement unabdingbar, sodass wir uns auch Ende März bzw. Anfang April sehr über Deine Blutspende freuen.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Toni 20.03.2020, 19:13 Uhr
Mit Einverständnis des Arztes kann der Zeitraum auch verkürzt werden. Bei mir waren es meine ich ca 50 Tage.

Thomas 06.04.2020, 11:16 Uhr
Hallo DRK, gibt es hierzu bitte eine offizielle Antwort ? Für uns gibt es noch einen letzten lokalen Termin am Fr, ab Mo (d.h. 3 Tage später) dürften wir wieder, und lokale ortsnahe Termine gibt es erstmal nicht bis Anfang Juli ... Grüße

Lisa Rudolph 06.04.2020, 12:47 Uhr
Hallo Thomas,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, d.h. zwischen zwei Blutspenden ist ein Abstand von 55 spendefreien Tagen einzuhalten. Die letztendliche Entscheidung über die Zulassung zur Blutspende liegt beim Spendearzt vor Ort, der ggf. unter Berücksichtigung des Hb-Wertes, der Vitalwerte und weiterer Faktoren über eine verfrühte Zulassung entscheiden kann. Sollten sich die Zulassungskriterien flächendeckend ändern, informieren wir umgehend.
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Daniel 16.03.2020, 13:10 Uhr
Ich hätte eine Frage, wird die Spende auf Coronavirus geprüft?

Lisa Rudolph 16.03.2020, 13:14 Uhr
Hallo Daniel,
es wird nicht auf das Virus getestet, da es für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte keine Hinweise gibt. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert.
Aufgrund der geringen Haltbarkeit von Blutpräparaten ist ein kontinuierliches Engagement essenziell.
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Philipp 17.03.2020, 12:45 Uhr
Ich würde gerne Blut spenden, habe das noch nie gemacht, jedoch schon immer mal vorgehabt. Jetzt wäre vermutlich mal wieder ein guter Zeitpunkt. Leider gibt es in den nächsten zwei Wochen laut der Seite hier genau einen einzigen Termin in meinem Umkreis und das wäre auch schon 30 km weg. Ich wohne nicht im Niemandsland, sondern in einer 14.000 Einwohner Stadt mit vielen ähnlich großen Ortschaften in direkter Nähe. Wie kann es sein, dass zwar auf der einen Seite aufgerufen wird, dass mehr gespendet werden soll, gerade aktuell, aber es auf der anderen Seite weder Termine noch Lokalitäten zu geben scheint, wo man das vornehmen könnte?

Lisa Rudolph 17.03.2020, 15:19 Uhr

Hallo Philipp,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Über die Gegebenheiten in Ihrer Region kann ich ohne weitere Angaben leider keine Aussage treffen.
Ich möchte Ihnen versichern, dass wir seit Wochen unter Einsatz aller verfügbaren Kollegen und Ressourcen unter Hochdruck daran arbeiten, unseren bayernweiten Versorgungsauftrag sowie den Schutz unserer Spender und ehren- wie hauptamtlichen Helfer zu gewährleisten.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


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Anas Alali Alkrdi 17.03.2020, 18:02 Uhr
Hallo, ich hab mehrmals Blut gespendet,würde momentan noch spenden, deshalb frage ich, ob ich an die Blutspende Termine anhalten soll, oder einfach zum Roten Kreuz gehen und spenden.

Lisa Rudolph 17.03.2020, 18:21 Uhr
Hallo Anas,
danke für Deinen Kommentar und Deine Bereitschaft, Blut zu spenden!
Aktuell kann die Versorgung gewährleistet werden, jedoch ist flächendeckend ein Abwärtstrend festzustellen.
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, sollten wir diese aufgrund eines Rückgangs der Spendebereitschaft bzw. Spenderverfügbarkeit lockern, informieren wir an dieser Stelle und über unsere Social Media Kanäle Facebook und Instagram.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Klaus Liebkies 17.03.2020, 18:37 Uhr
Hallo. Nachdem ich von der zurückgehenden Bereitschaft gelesen habe, möchte ich mich gerne als Erstspender zur Verfügung stellen. Ich wohne in Nürnberg und musste nun feststellen, dass der nächste Blutspendetermin beim BRK erst im April ist. Dann erst wieder im Mai, im Schnitt nur einmal im Monat. Das ist doch bei der aktuellen Situation zu wenig. Gibt es tatsächlich keine weiteren Termine?

Lisa Rudolph 17.03.2020, 18:47 Uhr
Hallo Klaus,
danke für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wir versuchen derzeit natürlich, weitere Spendetermine zu organisieren, das ist aktuell aber leider nicht so leicht.
Da wir bei der Blutspende ohnehin auf das kontinuierliche Engagement unserer Spender angewiesen sind, freuen wir uns auch im April oder Mai sehr über Ihre Blutspende!
Schauen Sie regelmäßig auf www.blutspendedienst.com/termine nach, ob und wann ein passender Termin stattfindet.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Christian 17.03.2020, 21:39 Uhr
Liebes BRK-Team, ich war heute beim Blutspenden in München-Aubing (Altostraße). Leider muss ich sagen, dass ich schockiert bin, wie dort in Zeiten von Corona verfahren wird. Mittags höre ich noch die Pressekonferenz des Bundesgesundheitsministers und der bayerischen Gesundheitsministerin, die erneut dazu mahnen große Menschenansammlung zu vermeiden und das immer ein Mindestabstand einzuhalten ist. Letzteres schafft jedes Restaurant (welches bis 15 Uhr offen haben darf). Supermärkte kleben Linien auf den Boden, damit der Mindestabstand eingehalten wird, um nur einige Beispiele zu nennen. Und beim Blut spenden, ist die Warteschlange dicht an dicht, ohne das jemand nachhilft den Abstand einzuhalten. In den Wartebereichen sitzt man ohne jeglichen Abstand Zentimeter nah nebeneinander. Fotos stelle ich bei Bedarf gerne zu Verfügung. Und zusätzlich sind in diesen Raum über 20 Personen. DAS sind Corona Parties! Ich bin wirklich schockiert, dass das BRK dies zu lässt. Ja, am Eingang wird Fieber gemessen. Wir wissen aber alle, dass dies kein ausreichendes Ausschlusskriterium ist. Ich bin der letzte der Panik machen will, aber wenn die "Grundregeln" in Zeiten von Corona nicht eingehalten werden - und das obwohl medizinisches Personal anwesend ist - ist es kein Wunder, wenn das Virus sich ungehindert verbreiten kann. Ich würde mich wirklich wünschen, dass Sie bei künftigen Terminen, auch Ihre Organisation an die aktuelle Gegebenheiten anpassen. Wir müssen ALLE unseren Beitrag liefern.

Lisa Rudolph 18.03.2020, 07:31 Uhr
Hallo Christian,
danke, dass Sie gestern Blut gespendet haben und uns mitteilen, wie Sie den Blutspendetermin erlebt haben.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung werden umfangreiche zusätzliche Maßnahmen umgesetzt, um die Blutspendetermine noch sicherer zu gestalten. Darüber, dass diese beim Blutspendetermin in München-Aubing nur unzureichend umgesetzt werden konnten, habe ich unsere hierfür zuständigen Kollegen informiert.

Wie Sie sicherlich wissen, sind Blutpräparate sind für zahlreiche Kranke und Verletzte die einzige Überlebenschance. Es gibt keine künstliche Alternative für gespendetes Blut, das nur 42 Tage haltbar ist. 

Ich möchte Ihnen versichern, dass wir weiterhin unter Einsatz aller verfügbaren Kollegen und Ressourcen alles dafür geben, unseren bayernweiten Versorgungsauftrag sowie den Schutz unserer Spender und ehren- wie hauptamtlichen Helfer zu gewährleisten.

Viele Grüße, Lisa vom BSD

Christian 18.03.2020, 08:41 Uhr
Hallo Lisa, ich habe mich auch gefreut, dass so viele Leute spenden gegangen sind. Mir ist die Wichtigkeit definitiv bewusst. Aber gerade aufgrund der Relevanz der Spenden, müssen Anpassungen vorgenommen werden. Stellt Euch vor, es kommt raus, dass beim Blut spenden in Aubing zig Leute angesteckt wurden. Dann geht so schnell niemand mehr zum Blutspenden. Nochmal: In Aubing gab es keinerlei Anpassungen an die aktuelle Situation außer Fiebermessen (keine Sicherheit) und zwei Handdesinfektionsspender. Du sagst "Ich möchte Ihnen versichern, dass wir weiterhin unter Einsatz aller verfügbaren Kollegen und Ressourcen alles dafür geben, unseren bayernweiten Versorgungsauftrag sowie den Schutz unserer Spender und ehren- wie hauptamtlichen Helfer zu gewährleisten." Das ist bei weitem nicht passiert. Bitte handelt JETZT. Diese Art von Organisation beim Blut spenden darf es nicht mehr geben! Dann muss eben die Schlange auf der Straße entsprechend lang sein und nicht alle Spender in ein kleines Wartezelt gequetscht werden. Turnhallen und Co, wo ausreichend Platz ist, sind ja jetzt auch frei. Bitte reagiert! Genau wie es jetzt jeder in uns in der Gesellschaft machen muss. Viele Grüße Christian

Lisa Rudolph 18.03.2020, 13:54 Uhr
Hallo Christian,
danke für Ihre Rückmeldung und Ihren Appell, den wir sehr ernst nehmen.
Die extrem hohe solidarische Spendenbereitschaft in der Bevölkerung, die gestern in München-Aubing den Aufrufen in den Medien gefolgt ist, hat sowohl uns als auch unsere ehrenamtlichen Helfer der BRK-Bereitschaft München-West am sehr überrascht. Dadurch war der von Ihnen angesprochene Mindestabstand nicht durchgehend einzuhalten. Die Kollegen der der BRK-Bereitschaft München-West sind daher offen in die Kommunikation mit den Wartenden, teils auch schon vor Betreten des Terminlokals, gegangen, fast alle Spender sind geblieben.
Der Termin gestern hat gezeigt, dass wir bei der Durchführung von Blutspendeterminen bei den Kollegen der BRK-Bereitschaft München-West in Bezug auf die Räumlichkeiten an Grenzen stoßen, insbesondere, wenn unplanmäßig deutlich mehr Spender den Termin wahrnehmen als für gewöhnlich. Die Suche nach alternativen Terminlokalen läuft bereits.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Marina 17.03.2020, 22:08 Uhr
Liebes BRK-Team, soeben habe ich einen Artikel gelesen, im welchem über die aktuell knappe Versorgung von Blutkonserven berichtet wird. In wieweit gibt es hier Änderungen der Zulassungskriterien, wenn man innerhalb der letzten 6 Monate einen Auslandsaufenthalt hatte? Werden diese gelockert? Ich habe viele Freunde, die kommende Woche gerne spenden würden, allerdings durch Urlaubsaufenthalte noch nicht spenden dürften. Die Bereitschaft ist bei vielen da, nur die Sperrfristen erschweren das Ganze leider.. Viele Grüße Marina

Lisa Rudolph 18.03.2020, 07:33 Uhr
Hallo Marina,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!

Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, sollten wir diese aufgrund eines Rückgangs der Spendebereitschaft bzw. Spenderverfügbarkeit lockern, informieren wir an dieser Stelle und über unsere Social Media Kanäle Facebook und Instagram.
Aktuell kann die Versorgung gewährleistet werden, jedoch ist flächendeckend ein Abwärtstrend festzustellen.

Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.

Viele Grüße, Lisa vom BSD 

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Felia 18.03.2020, 01:44 Uhr
Liebes BRK- Team, ich wäre Erstspender und würde gerne in den kommenden Tagen in München zur Blutspende gehen (alle Kriterien erfüllt). Die Termine sind jedoch bis in den Mai bereits vergeben. Soll man trotzdem vorbeikommen oder gucken, dass ein Termin möglicherweise frei wird? Viele Grüße

Lisa Rudolph 18.03.2020, 07:35 Uhr
Hallo Felia,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!

Wir versuchen derzeit natürlich, weitere Spendetermine zu organisieren, das ist aktuell aber leider nicht so leicht. Da wir bei der Blutspende ohnehin auf das kontinuierliche Engagement unserer Spender angewiesen sind, freuen wir uns auch im Mai sehr über Ihre Blutspende!

Schauen Sie gerne regelmäßig auf www.blutspendedienst.com/termine nach, ob und wann ein passender Termin stattfindet.

Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Claudia 18.03.2020, 13:21 Uhr
Liebes BRK Team, ich habe heute eine Einladung zur Blutspende bekommen. Der Termin ist Anfang April in Donauwörth in einem Schützenheim. Ich habe dort schon gespendet und weiß daher, dass es dort sehr eng ist. Dass es im Altersheim nicht machbar ist, ist wohl klar. Aber warum kann man das nicht in der Grundschule stattfinden lassen? Dort ist mehr Platz und dort fanden bisher auch viele Termine statt! Im Moment findet ja auch keine Schule statt.

Lisa Rudolph 19.03.2020, 07:28 Uhr
Hallo Claudia,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Helfer. Denn nur wer sich gesund und fit fühlt, kommt in der Regel zur Blutspende. Bei der Blutspende besteht also keine erhöhte Ansteckungsgefahr.
Zum Schutz der Spender, ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter werden sämtliche Terminlokale in Bayern derzeit in Bezug auf die Umsetzbarkeit infektionseindämmender Maßnahmen überprüft, sollten diese nicht ausreichend umsetzbar sein, bemühen wir uns um alternative Terminlokale.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Wir freuen uns auf Sie!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Leonhard Claren 18.03.2020, 19:57 Uhr
Findet der Blutspendetermin am Fr. 20.03.2020 im BRK Centrum Ansbach statt?

Lisa Rudolph 19.03.2020, 07:30 Uhr
Hallo Leonhard,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt, darunter auch der Blutspendetermin am 20.03.2020 in Ansbach.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Wir freuen uns auf Sie!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Vroni 19.03.2020, 01:26 Uhr
Liebes BRK-Team, ich habe nach den Zeitungsberichten über die Blutknappheit in den letzten Tagen öfter überlegt, Blut zu spenden. Ich wäre Erstspender. Allerdings war ich ca. Im Jahr 2000 in GB und damals hieß es, dass man wegen dem damaligen Rinderwahnsinn dort lebenslang kein Blut spenden darf. Wie schaut es diesbezüglich aus, gilt das Verbot immer noch oder dürfte ich heutzutage Blut spenden? Viele Grüße Vroni

Fabienne Dechert - BSD 19.03.2020, 09:44 Uhr
Guten Morgen Vroni, vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Wer sich innerhalb des Zeitraums von 01.01.1980 bis 31.12.1996 insgesamt länger als 6 Monate in Großbritannien und Nordirland aufgehalten hat, darf leider dauerhaft kein Blut spenden. Wenn man nur im Jahr 2000 dort war und nicht operiert wurde oder eine Bluttransfusion erhalten hat, darf man eigentlich spenden. Um sicher zu gehen, wäre es toll, wenn Sie sich zur genauen Abklärung mit unserem Ärzte-Team über die 0800 11 949 11 (kostenfrei) in Verbindung setzen könnten. Vielen Dank für Ihre Mithilfe & viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Sabine Eichenseer 19.03.2020, 07:42 Uhr
Hallo, findet der Termin in 85296 Rohrbach heute statt?? Danke für die Info.

Lisa Rudolph 19.03.2020, 08:14 Uhr
Hallo Sabine,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt, darunter auch der Termin in Rohrbach am 19.03.2020.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Wir freuen uns auf Sie!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Carmen 19.03.2020, 08:27 Uhr
Hallo, wird das Blut in irgend einer Form getestet? Ich fühle mich gesund, kann ja aber trotzdem bereits infiziert sein. Wie verhält es sich dann? Danke für die tolle Arbeit und liebe Grüße Carmen

Lisa Rudolph 19.03.2020, 08:57 Uhr
Hallo Carmen,
vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Bereitschaft, Blut zu spenden!
es wird nicht auf das Virus getestet, da es für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte keine Hinweise gibt. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert.
Aufgrund der geringen Haltbarkeit von Blutpräparaten ist ein kontinuierliches Engagement essenziell.
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Claudia 19.03.2020, 12:43 Uhr
Hallo! Ich möchte gerne Blut spenden, doch in meiner Gegend gibt es erst wieder im Mai Termine. Ein Auto habe ich nicht ... Werden angesichts der Pandemie zusätzliche Termine angesetzt? Danke, viele Grüße und alles Gute!

Lisa Rudolph 19.03.2020, 13:38 Uhr

Hallo Claudia,
danke für Deinen Kommentar und Deine Bereitschaft, Blut zu spenden!
Da die aktuelle Situation sehr dynamisch ist, reagieren wir flexibel - teilweise kommt es zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen. Schau gerne regelmäßig auf www.blutspendedienst.com/termine nach, ob und wann ein passender Termin stattfindet. 
Maßgeblich für unsere Terminplanung ist, dass der Bedarf an Blutpräparaten gedeckt werden kann. Wir bieten flächendeckend bayernweit Blutspendetermine an. Aufgrund der aufwändigen Logistik für die Durchführung mobiler Spendetermine können wir allerdings nicht zeitgleich in allen Kommunen präsent sein. Entscheidend für die Sicherung der bayernweiten Versorgung ist also, dass die stattfindenden Blutspendetermine gut besucht werden.
Da wir bei der Blutspende aufgrund der nur 42 haltbaren Blutpräparate ohnehin auf das kontinuierliche Engagement unserer Spender angewiesen sind, freuen wir uns auch im Mai sehr über Deine Blutspende!
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Marco S. 19.03.2020, 20:20 Uhr
Hallo. Ich war am 17.03.20 Blutspenden.Es war nicht soviel los und wurde am Eingang auf Fieber gemessen.Bei Anmeldung musste ich Hände desinfizieren und vor und nach Blutspenden Hände gründlich waschen. In der schwierigen Zeit des Coronavirus,wollte ich Blut spenden um anderen zu helfen!Da müssen wir alle zamhalten. Ich war dass 56mal beim Blutspenden und hat alles prima geklappt! Viele Grüße Marco 😊

Lisa Rudolph 19.03.2020, 20:43 Uhr
Hallo Marco,
vielen Dank, dass Sie Blut spenden und Ihre Erfahrung hier mit anderen teilen!
Wir sind stolz, Sie im Kreis unserer Lebensretter zu wissen und freuen uns, Sie bei nächster Gelegenheit wieder begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

David 19.03.2020, 22:22 Uhr
Hallo, ihr schreibt als Bedingung, dass man in den letzten vier Wochen keinen Kontakt mit einem Coronapatienten gehabt haben darf, aber wenn man "nur" in einem Risikogebiet war gilt das für immer. Das macht keinen Sinn. Bitte passt das doch an. Zwei Wochen nach Risikogebiet sollten doch ausreichen, oder?

Lisa Rudolph 20.03.2020, 09:43 Uhr
Hallo David,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
die vier Wochen Rückstellung nach Rückkehr aus einem gemäß RKI internationale Risikogebiet gehen auf die Anordnung des Paul-Ehrlich-Instituts vom 10.02.2020 zurück.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Alexander 25.03.2020, 09:45 Uhr
Hallo Frau Rudolph, die Information, dass die Rückstellung "4 Wochen" für Reiserückkehrer aus Risikogebieten dauert fehlt aber in ihrer Information oben auf dieser Seite. Sie nennen 4 Wochen, wenn man Kontakt mit Erkrankten hatte und 2 Monate wenn man selbst erkrankt war, nennen aber für die Rückkehrer keine Zeit. Das findet man erst hier unten in den Kommentaren.

Fabienne Dechert - BSD 25.03.2020, 11:55 Uhr
Hallo Alexander, vielen Dank für das aufmerksame Lesen und Ihren damit verbundenen Hinweis! Wir werden den Zusatz mit den 4 Wochen oben im Beitrag ergänzen. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Kati 20.03.2020, 06:29 Uhr
Sollte die Ausgangssperre in Bayern kommen, darf man dann überhaupt noch zum Blutspenden gehen?

Lisa Rudolph 20.03.2020, 07:48 Uhr
Hallo Kati,
danke für Ihre Nachricht und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Blutspendetermine fallen nicht unter das Veranstaltungsverbot und gelten als Teil der sogenannten kritsichen Infrastruktur. Die Durchführung der Blutspendetermine wird vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration unterstützt und als unbedingt notwendig erachtet. 
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt. Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Maria 20.03.2020, 07:09 Uhr
Hallo, ich war vom 28.2. bis 1.3. in Bozen, darf ich trotzdem spenden?

Lisa Rudolph 20.03.2020, 09:50 Uhr
Hallo Maria,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Sie können ab dem 29.03.20 wieder Blut spenden, da 4 Wochen Abstand zur Rückkehr aus Italien eingehalten werden müssen.
Da wir bei der Blutspende aufgrund der nur 42 haltbaren Blutpräparate ohnehin auf das kontinuierliche Engagement unserer Spender angewiesen sind, und jeden Tag allein in Bayern 2.000 Blutspenden benötigt werden, freuen wir uns auch im im März oder April sehr über Ihre Blutspende!
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Michael 21.03.2020, 13:47 Uhr
Hallo, gerne würde ich demnächst zum Blutspenden gehen. Wie wird denn sichergestellt, dass das BRK-Personal keine Corona-Viren streut, tw. gibt es ja insbesondere bei Jüngeren keine Symptome! Beispielsweise dürfen Friseure wg. des fehlenden Abstands nicht mehr arbeiten, beim Blutspenden ist der direkte Körperkontakt bei Untersuchung und beim Spenden aber erforderlich. Ich habe eine Familie und eine pflegebedürftige Mutter, eine Infektion ist deshalb das letzte was ich brauchen kann!

Fabienne Dechert - BSD 23.03.2020, 13:46 Uhr
Hallo Michael, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!

Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Mitarbeiter des Blutspendedienstes mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen sowie Mitarbeiter, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, werden nicht eingesetzt. Darüber hinaus werden ab heute alle Kollegen vor Ort und die ehrenamtlichen Helfer mit Mundschutz ausgestattet. Einen 100% Infektionsschutz im öffentlichen Raum gibt es derzeit jedoch leider nicht.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir gerade in dieser besonderne Zeit einen unserer Blutspendetermine besuchen würden. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Babu 22.03.2020, 10:01 Uhr
Warum tragen die Mitarbeiter keinen Mundschutz? Warum werden diese nicht geschützt? Schließlich haben diese reichlich Kontakt und wenig Abstand? Überall heißt es Abstand und keine Grppenversammlung. Dass alle die da reinkommen gesund sind ist ja wenig glaubwürdig.

Fabienne Dechert - BSD 23.03.2020, 13:30 Uhr
Hallo Babu, vielen Dank für Ihre Frage! Sie haben recht, unsere Kollegen auf den Terminen vor Ort und die ehrenamtlichen Helfer sind aufgrund der Aufenthaltsdauer und der Anzahl der Kontakte einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt. Daher konnten wir glücklicherweise Mundschutz für diese organisieren, die heute bei den Teams eingetroffen sind. Sie können versichert sein, dass wir stetig dabei sind weitere Maßnahmen zur Sicherheit zu bewerten und bei Bedarf umzusetzen. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Stephan Seifriedsberger 23.03.2020, 07:00 Uhr
Guten Morgen, Ich bin gesund und möchte spenden gehen! Wird das Blut eigentlich auf covid 19 untersucht? Und wenn ja erfährt man es wenn das Ergebnis positiv wäre? Mit freundlichen Grüßen Stephan Seifriedsberger

Fabienne Dechert - BSD 23.03.2020, 08:50 Uhr
Guten Morgen Herr Seifriedsberger, vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Es wird nicht auf das Virus getestet, da es für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte keine Hinweise gibt. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert.
Aufgrund der geringen Haltbarkeit von Blutpräparaten ist ein kontinuierliches Engagement essenziell.
Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Lea 24.03.2020, 07:58 Uhr
Hallo, wir würden heute gerne in unserem Ort Blut spenden gehen. Allerdings waren wir letztes Jahr auf Bali. Die 6-Monats-Sperrfrist läuft erst in 10Tagen ab. Muss die Frist auf den Tag genau eingehalten werden, oder kann man hinsichtlich der aktuellen Lage und der benötigen Blutspenden auch über die letzten 10 Tage hinwegsehen? Viele Grüße

Fabienne Dechert - BSD 24.03.2020, 09:18 Uhr
Guten Morgen Lea, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!

Aktuell gelten die regulären Zulassungskriterien, sollten wir diese aufgrund eines Rückgangs der Spendebereitschaft bzw. Spenderverfügbarkeit lockern, informieren wir umgehend.

Falls Sie Rückfragen dazu haben, melden Sie sich gerne über unsere kostenfreie Spender-Hotline 0800 11 949 11. Ansonsten würden wir uns freuen, wenn wir Sie nach der Wartezeit wieder auf einem unserer Termine begrüßen dürften! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Theresa 24.03.2020, 11:17 Uhr
Guten Morgen, ich würde gerne demnächst Blut spenden, habe mich aber vom 28.Oktober bis 13. Januar in Thailand aufgehalten. Laut dem Test kann ich deswegen leider nicht Blut Spenden gehen, ist es aber vielleicht möglich Plasma oder Thrombozyten Spenden gehen oder gilt hierfür die gleiche Regelung? Vielen Dank:)

Fabienne Dechert - BSD 24.03.2020, 12:32 Uhr
Hallo Theresa, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Die 6-monatige Sperre nach Aufenthalt in Malariarisikogebieten, wie Thailand, gilt für jede Spendeart. Eine Spende ist daher leider erst ab dem 14.07.20 möglich. Wir freuen uns, wenn Sie dann wieder dabei sind! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Sissy Brunner 24.03.2020, 17:51 Uhr
Hallo, laut Terminplan findet die Spende morgen in Pförring statt. Wird denn evtl die Uhrzeit ausgeweitet bzw eher begonnen, da ja aufgrund des corona Virus vermutlich längere Wartezeiten zu erwarten sind? Vielen dank

Lisa Rudolph 24.03.2020, 17:55 Uhr

Hallo Sissy,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wo es uns in Bezug auf das Terminlokal und inbesondere auf die Verfügbarkeit der ehrenamtlichen Helfer, Spendeärzte und Mitarbeiter möglich ist, verlängern wir die Termindauer entsprechend. Die aktuellen Informationen sind jeweils auf www.blutspendedienst.com/termine zu finden.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Michael Werther 24.03.2020, 18:05 Uhr
Hallo BRK-Team, leider ist heute der Termin in 84048 ausgefallen, war dem Veranstalter (wurde mehr privat organisiert) dann doch zu riskant meines Wissens... Laut Terminkalender gibt es in nächster Zeit wohl gar keinen Termin mehr? Wurden die jetzt wirklich alle abgesagt? Frühestens Mai wird in meiner Nähe (85283) angezeigt. Würde echt gern spenden, da bumperlgsund und Blut trotz all der Krise sicher benötigt wird. Vielen Dank schonmal und weiterhin gsund bleim MfG Michael

Lisa Rudolph 25.03.2020, 06:45 Uhr
Hallo Michael,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Der Spendetermin in Mainburg konnte leider kurzfristig nicht wie geplant stattfinden. Wir bemühen uns um einen Ersatztermin.
Da die aktuelle Situation sehr dynamisch ist, reagieren wir flexibel - teilweise kommt es zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen.
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Alexander Lahr 25.03.2020, 06:10 Uhr
Guten Morgen. Ich überlege ob ich heute spenden soll. Bei der Lektüre Ihrer Maßnahmen sind mir 2 Fragen gekommen: 1) Abstand der Liegen - warum halten Sie den geforderten Abstand von 1,5m nicht ein? 2) Geben Sie Masken an die Spender aus? Freundliche Grüße Alexander Lahr

Lisa Rudolph 25.03.2020, 06:49 Uhr
Hallo Alexander,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Helfer. Denn nur wer sich gesund und fit fühlt, kommt in der Regel zur Blutspende. Bei der Blutspende besteht also keine erhöhte Ansteckungsgefahr.
Selbstverständlich platzieren wir - sofern es die Räumlichkeiten ermöglichen - die Liegen so weit voneinander entfernt wie möglich. Flächendeckend für alle Terminlokale können wir verbindlich den erwähnten Mindestabstand einhalten. Zum Schutz der Spender, ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter werden sämtliche Terminlokale in Bayern derzeit in Bezug auf die Umsetzbarkeit infektionseindämmender Maßnahmen überprüft, sollten diese nicht ausreichend umsetzbar sein, bemühen wir uns um alternative Terminlokale.  
Die Beschaffung entsprechender Masken ist unter den aktuellen Bedingungen sehr schwierig. Mit dem nun zur Verfügung stehenden Bestand können wir leider nicht alle Mitarbeiter, ehrenamtlichen Helfer und 2.000 Spender täglich ausstatten. Die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer sind aufgrund der Aufenthaltsdauer und der Anzahl der Kontakte einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Günther 25.03.2020, 11:55 Uhr
ich war für 10 Tage in Quarantäne da mein Arbeitskollege positiv getestet wurde, ich hatte keinen Test bin jetzt wieder in der Arbeit. Darf ich trotzdem Spenden ?

Fabienne Dechert - BSD 25.03.2020, 12:47 Uhr
Hallo Günther, vielen Dank für Ihre Frage! Ab dem letzten Kontakt zu der positiv auf Covid-19 getesteten Person muss ein Abstand von mindestens 4 Wochen bis zu einer Blutsende eingehalten werden. Wir freuen uns, wenn Du nach dieser Wartezeit wieder dabei bist. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Anna 25.03.2020, 12:17 Uhr
Hallo, ich arbeite in einer Notaufnahme bei den Covid 19 Verdachtsfällen und habe ausschließlich mit Schutzkleidung Kontakt zu den Patienten. Natürlich bestätigen sich einige Fälle. Kann ich trotzdem Blut spenden? Vielen Dank!

Lisa Rudolph 25.03.2020, 15:24 Uhr
Hallo Anna,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wir haben uns hierzu mit unseren Kollegen aus dem Ärzte-Team besprochen und müssen Sie bitten, momentan nicht zur Blutspende zu kommen, da auch trotz Schutzkleidung keine hundertprozentige Sicherheit besteht, wenn man mit sicher Infizierten Kontakt hat.
Viele Grüße & herzlichen Dank für Ihr Engagement,
Lisa

Ihre Antwort

Sandra 26.03.2020, 07:26 Uhr
Ich würde aufgrund der aktuellen Situation gerne wieder zur Blutspende kommen, da ich mit 0- auch eine relative hilfreiche Blutgruppe habe, jedoch ist mein Piercing (seriöses Studio, sehr hygienisch) noch keine vier Monate her. Oben steht, wenn die normalen Zulassungskriterien geändert werden, wird man informiert. Würden in dem Fall dann alle registrierten Spender eine E-Mail erhalten? LG Sandra

Fabienne Dechert - BSD 26.03.2020, 07:43 Uhr
Guten Morgen Sandra, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden. Ob wir dann eine E-Mail verschicken, haben wir zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht entschieden. Wir werden aber sicherlich über alle Kanäle, wie die Website, Facebook, Instagram und die Blutspende-App informieren. Wir freuen uns sehr, wenn Sie nach der Wartezeit von 4 Monaten wieder einen unserer Blutspendetermine besuchen! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Mark 28.03.2020, 10:18 Uhr
Ich denke, wenn Sie anbieten könnten, das Blut als Gegenleistung auf Corona Antikörper zu testen - selbst wenn man etwas dafür zahlen müsste - dann wäre die Spenderbereitschaft deutlich höher. Dies würde auch insgesamt sehr helfen, wenn „immune“ Bürger wieder arbeiten gehen könnten.

Lisa Rudolph 30.03.2020, 15:05 Uhr
Hallo Mark,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Grundsätzlich ist der Gedanke zur Testung auf Antikörper als Hinweis auf eine abgelaufene Infektion sinnvoll. Aktuell weisen die verfügbaren Teste noch schlechte Spezifitäten auf. Das heißt., dass ein reaktiver Antikörpertest auch falsch positiv sein kann und in Folge fälschlicherweise auf eine Immunität geschlossen wird. Die Entwicklung dieser Screening-Teste läuft aktuell mit Hochdruck, so dass bald Testverfahren zur Verfügung stehen werden. Ob und wann diese Art von Testverfahren dann auch von Blutspendediensten eingesetzt werden können, hängt von deren Verfügbarkeiten und den Entscheidungen der an dieser Stelle zuständigen Behörden ab.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Angelika Langer 04.04.2020, 11:34 Uhr
Ich glaube auch, dass die Spendebereitschaft erheblich höher wäre, wenn man einen Antikörpertest bekäme als Gegenleistung dafür, dass man beim Spenden aufs Social Distancing verzichtet und sich so in Gefahr bringt. Wann ist denn mit der Entscheidung der zuständigen Behörden zu rechnen? Welche Behörde ist die "zuständige Behörde"? Die Antikörpertests sind nicht nur im Ausland bereits im Einsatz; in München werden ab morgen im Rahmen einer Studie 3.000 Haushalte getestet. Es wäre also möglich, Blutspender zu testen - und für die Studien zum Einsatz von Rekonvaleszenten-Plasma würde der Test auch helfen. Wann wird über den Antikörpertest der Blutspenden von wem entschieden?

Lisa Rudolph 06.04.2020, 11:15 Uhr
Hallo Angelika,
danke für Ihren Kommentar und IhreBereitschaft, Blut zu spenden!
Blutspenden werden nicht auf Coronaviren mit direktem Virusnachweis getestet. Eine Testung auf SARS-CoV-2 ist aufgrund der aktuell geringen Verfügbarkeit von Test-Kits nicht möglich. Durch eine Testung würde zudem ein falscher Anreiz für potenziell Erkrankte geschaffen, zur Blutspende zu kommen und damit andere zu gefährden. Nur wer fit und gesund ist, kommt zur Blutspende. Wie bei anderen Infektionsrisiken auch gelten Sperrfristen von 4 Wochen bis 2 Monate für Personen mit Symptomen, Erkrankung oder Exposition. Testungen auf Antikörper als Hinweis auf eine abgelaufene Infektion weisen aktuell noch schlechte Spezifitäten auf, sodass ein reaktiver Antikörpertest auch falsch positiv sein kann und in Folge fälschlicherweise auf eine Immunität geschlossen wird. Die Entwicklung dieser Screening-Teste läuft aktuell mit Hochdruck, so dass bald Testverfahren für Gesundheitsämter und Kliniken zur Verfügung stehen werden. An der Studie zum Einsatz von Rekonvaleszenten-Plasma werden wir uns selbstverständlich beiteiligen, allerdings nicht im Rahmen unserer Blutspendetermine, sondern über die gezielte Ansprache bereits wieder genesener an Covid-Erkrankter. Wir informieren zeitnah hierzu.
Die zuständigen Behörden sind Paul-Ehrlich-Institut, Robert-Koch-Institut, sowie die bundes- und landesweiten Gesundheitsministerien.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Gisela 28.03.2020, 19:10 Uhr
Den Vorschlag von Mark mit dem Antikörpertest finde ich auch super und würde mich freuen, wenn dies umgesetzt wird. Allein schon um aufzuzeigen, dass schon eine gewisse Imunität besteht.

Lisa Rudolph 30.03.2020, 15:05 Uhr
Hallo Gisela,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Grundsätzlich ist der Gedanke zur Testung auf Antikörper als Hinweis auf eine abgelaufene Infektion sinnvoll. Aktuell weisen die verfügbaren Teste noch schlechte Spezifitäten auf. Das heißt., dass ein reaktiver Antikörpertest auch falsch positiv sein kann und in Folge fälschlicherweise auf eine Immunität geschlossen wird. Die Entwicklung dieser Screening-Teste läuft aktuell mit Hochdruck, so dass bald Testverfahren zur Verfügung stehen werden. Ob und wann diese Art von Testverfahren dann auch von Blutspendediensten eingesetzt werden können, hängt von deren Verfügbarkeiten und den Entscheidungen der an dieser Stelle zuständigen Behörden ab.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Franziska 30.03.2020, 12:58 Uhr
Hallo, wurde der Blutspende Termin für heute ( 30.03.2020) in Waakirchen kurzfristig abgesagt? Gestern war der Termin noch online, heute ist er nicht mehr auffindbar. Vielen Dank.

Lisa Rudolph 30.03.2020, 13:01 Uhr
Hallo Franziska,
danke für Deinen Kommentar und Deine Bereitschaft, Blut zu spenden!
Der Termin in Waakirchen musste kurzfristig abgesagt werden. Der Spendetermin kann leider kurzfristig nicht wie geplant stattfinden. Wir bemühen uns um einen Ersatztermin.
Da die aktuelle Situation sehr dynamisch ist, reagieren wir flexibel - teilweise kommt es zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen.
Alle auf www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine finden statt.
Da es kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen kommen kann, ist es sinnvoll, kurz vor dem Blutspendetermin nochmal auf www.blutspendedienst.com/termine zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Franziska Demmel 30.03.2020, 13:22 Uhr
Danke für die schnelle Nachricht. Ich hätte noch eine Frage: Und zwar war ich Mitte November für eine Woche in Ägypten-Region Hurghada/Makadi Bay. Darf ich schon wieder spenden? Im Internet gibt es verschiedene Auskünfte zu Ägypten.

Luisa Gärtner 30.03.2020, 16:10 Uhr
Hallo Franziska,
vielen Dank nochmal für Dein Interesse!
Die Region um Hurghada ist malariafrei. Wenn die Reise im November 2019 war, ist jetzt eine Blutspende möglich.
Wir freuen uns Dich auf einem unserer nächsten Termine begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Ramona 03.04.2020, 20:21 Uhr
Hallo, ich arbeite als Krankenschwester auf einer Station mit Covid positiven, habe aber nur geschützten Kontakt zu diesen, also mit FFP2-Masken und Schutzkleidung. Ich wurde auch mehrmals negativ getestet. Darf ich unter diesen Umständen Blut spenden oder nicht? Liebe Grüße

Lisa Rudolph 06.04.2020, 12:30 Uhr
Hallo Ramona,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Auch in Schutzkleidung muss ab dem letzten Kontakt zu Covid-19-Infizierten ein 4-wöchiger Abstand bis zur nächsten Spende eingehalten werden.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Michaela 09.04.2020, 11:05 Uhr
Hallo, ich würde heute gerne zur Blutspende gehen. Fühle mich auch gesund und fit. Hatte letzte Woche ein Herpes-Bläschen. Ohne Infekt und ohne Fieber. Ist aktuell auch bereits verheilt. Darf ich dann heute überhaupt spenden?

Fabienne Dechert - BSD 09.04.2020, 11:51 Uhr
Hallo Michaela, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Wenn Sie gesund waren und sind sowie die Herpesblase vollständig abgeheilt ist, also auch keine Kruste oder offene Stelle an der Lippe mehr ist, köennen Sie jetzt Blut spenden. Sie müssen dann keine Mindestwartezeit nach Ausheilung einhalten. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Michael 12.04.2020, 19:17 Uhr
Hallo, besteht eine erhöhte Gefahr wenn man gespendet hat und anschließend unmittelbar an Covid 19 erkrankt?

Lisa Rudolph 14.04.2020, 09:56 Uhr
Hallo Michael,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Im Fall einer gesicherten Infektion mit SARS-CoV-2 bitte ich Sie, sich um gehend bei unseren Kollegen aus der Spenderbetreuung zu melden: 0800 1194911, damit wir betroffene Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer, sowie Spender informieren können.
Gute Besserung!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Michael 14.04.2020, 14:43 Uhr
Hallo, es geht mir nicht um eine konkrete Erkrankung und einer daraus resultierenden Gefährdung anderer. Meine Frage lautete, ob es für mich als Spender einer besondere Gefährdung im Anschluss an eine Spende gibt, für den theoretischen Ansatz, dass im NACH einer Spende an Covid 19 erkranke.

Lisa Rudolph 14.04.2020, 14:50 Uhr
Hallo Michael,
danke für Ihre Rückmeldung. 
An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert, da es für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte keine Hinweise gibt. Es gibt keine Berichte von transfusionsassoziierten Infektionen mit SARS-CoV-2. Auch bei anderen Erregern respiratorischer Infektionen, insbesondere Influenza, gibt es keine Hinweise auf transfusionsassoziierte Infektionen.
Im Fall einer gesicherten Infektion mit SARS-CoV-2 eines Spenders werden betroffene Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer, sowie unmittelbar betroffene Spender informiert.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Sepp 15.04.2020, 08:23 Uhr
Hallo Lisa, ich verstehe Michaels Frage so, dass er befürchtet, dass durch die Blutspende sein Immunsystem geschwächt werden könnte und er somit anfälliger für eine Covid-19 Erkrankung wird. Ich denke die Frage ist durchaus berechtigt - schließlich verliert man ja mit einem halben Liter Blut auch etwa 10% von den gerade im Kreislauf befindlichen für das Immunsystem relevanten Stoffe (Immunglobuline, Leukozyten, Eisen, Zink, Selen...). Entscheidend dürfte nun sein, wie lange braucht der Körper um diese Verluste wieder auszugleichen? Was natürlich, je nach Füllgrad der relevanten Speicher (v.a. in der Leber) bzw. der Ernährungslage individuell sehr verschieden sein könnte.

Lisa Rudolph 15.04.2020, 09:48 Uhr
Hallo Sepp und Michael (falls Ihre Anfrage noch nicht beantwortet war),
das Immunsystem wird nicht durch die Blutspende geschwächt. Volumen, Zellen und Proteine sind sehr schnell wieder ersetzt. Lediglich das Eisen braucht eben länger, um wieder aufgebaut zu werden. Da man aber nur zugelassen wird, wenn der Hämoglobinwert normal ist und wenn kein Eisenmangel besteht und man deshalb gerade Eisen zu sich nimmt, fällt der Hb-Wert durch die Blutspende nicht soweit ab, dass eine Blutarmut entstehen und den Körper belasten würde.
Der Volumenverlust wird durch Zunahme des Plasmavolumens innerhalb 24 Stunden ausgeglichen. Die Leukozyten- und Thrombozytenproduktion wird erhöht und führen innerhalb von wenigen Stunden wieder zum Ausgleichswert. Der Proteinverlust wird mehr oder weniger „praktisch sofort“ wieder ausgeglichen. Limitierender Faktor ist der Eisenmangel von etwa 250 mg. Der Ausgleich kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Reinhard 16.04.2020, 09:14 Uhr
Servus, meine Frage hier stelle ich für meinen Sohn (bisher ca. 5 Blutspenden) und hat nicht unmittelbar mit einer 'normalen' Blutspende zu tun - wäre aber dennoch für eine Antwort dankbar. Er wurde vor knapp vier Wochen positiv auf SARS-CoV-2 getestet, der Krankheitsverlauf verlief relativ mild und er ist seit ca. zwei Wochen wieder symptomfrei (er war in der gesamten Zeit nicht bei uns zuhause sondern in seiner WG-Wohnung isoliert). Nun hörte er davon dass auch Blut-Plasma von infizierten und genesenen Personen für Krankenhäuser zur Behandlung von schwersterkrankten Corona-Patienten (zur schnelleren Bildung von Antikörpern und damit sichererem Behandlungserfolg) benötigt wird. Laut telef. Aussage ist dafür aber ein 'Negativ-Test' zur überstandenen Krankheit erforderlich den die Krankenkassen wegen der medizinischen Nicht-Notwendigkeit nicht erstatten. Hierzu meine Frage: Nimmt auch das BRK eine solche Plasmaentnahme vor? Wird dann vorab ein solcher Test durchgeführt? Oder wie ist damit sonst zu verfahren (Spende nur in den Krankenhäusern, diese führen aber momentan keine Negativ-Tests durch, verlangen diesen aber vom Spendenwilligen und müsste den dann ja selbst bezahlen)? Vielen Dank für eine Antwort Beste Grüße Reinhard

Lisa Rudolph 16.04.2020, 13:44 Uhr
Hallo Reinhard,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
An der Studie zum Einsatz von Rekonvaleszenten-Plasma werden wir uns selbstverständlich beiteiligen, allerdings nicht im Rahmen unserer Blutspendetermine, sondern über die gezielte Ansprache bereits wieder genesener an Covid-Erkrankter, die länger als 4 Wochen symptomfrei sind. Ein Nachweis über einen negativen Testabstrich wird hierfür nicht erforderlich sein, die Überprüfung erfolgt im Rahmen einer Antikörpertestung unsererseits. Wir informieren zeitnah hierzu.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Melanie 22.04.2020, 08:31 Uhr
Hallo, leider kann ich nichts finden über eine Sperrfrist von Reisenden. Ist man derzeit aufgrund des Virus generell vier Wochen nach Rückreise gesperrt? Ich bin vor drei Wochen aus Neuseeland zurück gereist. Kann ich jetzt spenden?

Fabienne Dechert - BSD 22.04.2020, 09:08 Uhr
Guten Morgen Melanie, vielen Dank für Ihre Frage! Wegen Covid-19 gibt es keine Reisebeschränkungen.

Trotzdem gelten darüber hinaus noch die bestehenden Zulassungskriterien. Nach einem Neuseelandaufenthalt besteht keine Sperre. Es könnte jedoch eine Wartezeit geben, wenn man beim Zwischenstopp auf dem Hin- oder Rückflug außerhalb des Flughafenbereichs z. B. zu einer Stadtbesichtigung in einem anderen Land unterwegs war, z. B. gäbe es für die Vereinigten Arabischen Emirate eine 4-wöchige Sperre. Falls Sie Rückfragen dazu haben, melden Sie sich gerne über die 0800 11 949 11 (kostenfrei) oder hier. Vielen Dank & viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Anne 27.04.2020, 07:44 Uhr
Hallo, ich hätte eine allgemeine Frage, wo kann ich Informationen erhalten, ob ich Blutspenden darf? Wie schaut es bei einer Schilddrüsenunterfunktion mit Hashimoto aus? Kann man da trotzdem Blut spenden? Liebe Grüße

Luisa Gärtner 27.04.2020, 11:52 Uhr
Hallo Anne,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft Blut zu spenden! Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen Bestandteile körpereigener Organe (in diesem Fall der Schilddrüse) richtet. Ist diese Erkrankung akut, könnten Antikörper in hohen Konzentrationen sowie Entzündungsproteine vom Spender auf einen Patienten übertragen werden. Wenn uns der Nachweis vorliegt, dass keine akute Entzündungsreaktion mehr vorliegt (Antikörper im Normbereich oder andere Hinweise, dass die Schilddrüsenfunktion seit mindestens zwei Jahren stabil ist – kurze und formlose Bestätigung des behandelnden Arztes genügt), kann man zugelassen werden.
In der Regel senden wir dem potenziellen Spender einen Brief, der auch einen frankierten Rückumschlag für die Zusendung der Befunde enthält. Nach Eingang der Befunde werden diese von unserer ärztlichen Leitung geprüft und der Spender erhält wieder per Post einen Bescheid über die Spendereignung. Hierfür melden Sie Sich bitte entweder telefonisch bei unserem Ärzte-Team unter 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder Sie schreiben eine E-Mail an info@blutspendedienst.com.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe & viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Marion 29.04.2020, 06:58 Uhr
Hallo, ich wollte gestern Blutspenden, wurde jedoch aufgrund meines Berufes abgelehnt. Demzu würde ich gerne verstehen warum ich als DGKP weggeschickt werde obwohl ich 1. aktuell neativ auf COVID-19 getestet bin und 2. in einem "geschützen" Bereich arbeite, wo wir stets nach den aktuellsten Hygienerichtlinien handeln und mit sorgfältiger Schutzausrüstung im Dienst sind. Andererseits dürfen Mitarbeiter aus beispielsweise dem Lebensmittelhandel spenden, welche leider nicht wissen, mit welchen Personen sie in Kontakt kommen. Gehören diese Zulassungskriterien nicht überdenkt da, wie man so oft liest, es viel zu wenig Blutspender gibt? Viel Gesundheit, liebe Grüße Marion

Fabienne Dechert - BSD 29.04.2020, 11:48 Uhr
Hallo Marion, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Die aktuellen Richtlinien, die in Absprache mit dem Robert-Koch-Institut erstellt wurden, sehen eine zeitlich begrenzte Rückstellung für spendewillige Personen vor, die Kontakt zu gesichert coronapositiv-getesteten Patienten hatten:

Daher gelten für Personal von medizinischen Einrichtungen besondere Rückstellungen:

  • Personal von medizinischen Einrichtungen, das keinen Kontakt zu bestätigten COVID-19 Erkrankten hatte, darf – sofern es keine anderweiten Gründe für eine Rückstellung gibt – Blut spenden.
  • Personal von Einrichtungen, das für die Behandlung, die Pflege und / oder den Transport bestätigter COVID-19 Erkrankter verantwortlich ist, wird für 2 Wochen ab Exposition von der Blutspende zurückgestellt. Medizinisches Personal, das bestätigte Fälle von COVID-19 Erkrankungen behandelt, hat trotz Schutzkleidung und Mundschutz ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 als der bundesweite Durchschnitt, daher erfolgt die vorsorgliche Rückstellung von medizinischem Personal und Altenpflegekräften mit Kontakt zu bestätigten COVID-19 Fällen unabhängig von getroffenen Schutzmaßnahmen.
Im Lebensmitteleinzelhandel beschäftigte Personen würden bei gesichertem Kontakt zu einer coronapositiv getesteten Person natürlich auch von der Spende zurückgestellt.

Wir bieten nach wie vor flächendeckend bayernweit Blutspendetermine an. Natürlich ist entscheidend für die Sicherung der bayernweiten Versorgung, dass die stattfindenden Blutspendetermine gut besucht werden. Grundsätzlich ist für unsere Terminplanung maßgeblich, dass der Bedarf an Blutpräparaten gedeckt werden kann und dies im momentan der Fall. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Stefan 29.04.2020, 21:20 Uhr
Ich habe gerade meine Terminreservierung abgesagt, weil ich nicht durch eine Maske und die damit einhergehende erschwerte Atmung spenden will. Das macht für mich keinen Sinn. Ich hoffe es finden sich so genügend Spender.

Fabienne Dechert - BSD 30.04.2020, 09:32 Uhr
Guten Morgen Stefan, vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre generelle Bereitschaft, Blut zu spenden! Wir freuen uns, wenn Sie wieder dabei sind, sobald sich die Situation dahingehend beruhigt hat. Viele Grüße & alles Gute, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Andreas 30.04.2020, 09:22 Uhr
Ich habe seit 16. März eine Gesichtslähmung (Facialis Parese), war 3 Tage im KHS, habe Cortison bekommen und bis Anfang April Antibiotika genommen. Kann ich zur Blutspende kommen?

Luisa Gärtner 30.04.2020, 12:05 Uhr
Hallo Andreas,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Mit einer akuten Gesichtslähmung darf man leider nicht Blut spenden. Wenn sich die Lähmung vollständig zurückgebildet hat, hängt die Spendereignung von der Ursache der Gesichtslähmung ab. Wenn z. B. eine chronische Borreliose die Ursache ist, dann wäre eine Blutspende auf Dauer nicht mehr möglich.
Für eine genaue Abklärung, wenden Sie sich bitte direkt an unser Ärzte-Team unter 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz).
Alles Gute für Sie & viele Grüße, Luisa vom BSD

Andreas Wenzel 02.05.2020, 14:43 Uhr
Im KHS wurde ein erhöhter Borrelienwert festgestellt, deswegen habe ich Doxycyclin genommen. Eine weitere Blutentnahme hat ergeben, das sich der Borrelienwert nicht erhöht hat. Laut Neurologe, bei dem ich am letzten Mittwoch war, handelt es sich um eine reine Nervensache (incl. Nerventest), die mit Ergotherapie behandelt werden soll.

Fabienne Dechert - BSD 04.05.2020, 11:27 Uhr
Hallo Herr Wenzel, vielen Dank für Ihre Rückmeldung! Wenn eine Fazialisparese im Rahmen einer Borreliose auftritt, dann spricht das für eine chronische Borreliose und damit ist man dann dauerhaft vom Spenden ausgeschlossen. Für eine genaue Abklärung wäre es wichtig, dass Sie sich über die 0800 11 949 11 (kostenfrei) bei unserem Ärzte-Team melden. Vielen Dank & viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Renate Neiber 10.05.2020, 17:34 Uhr
Muss man bei der Spende mundschutz tragen, weil ich habe da Probleme mit mundschutz.

Lisa Rudolph 11.05.2020, 09:33 Uhr

Hallo Renate,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende! 
Aktuell ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf den Blutspendeterminen verpflichtend, insofern wäre derzeit eine Blutspende leider nicht möglich. 
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Stefan 11.05.2020, 00:30 Uhr
Hallo Zusammen, ich würde im Mai gerne Blutspenden bin aber wg einer Reise unsicher. Ich war im Februar diesen Jahres für zwei Wochen in Mexiko, dort jedoch ausschließlich in Cancun. Welche Sperrfrist gilt für mich?

Luisa Gärtner 11.05.2020, 11:37 Uhr
Hallo Stefan,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
In Cancun besteht zwar nur ein geringes Malariarisiko, dennoch darf man erst 6 Monate nach der Rückkehr wieder Blut spenden.
Wir würden uns freuen, wenn wir Sie im Spätsommer/Herbst wieder auf einem unserer Termine begrüßen dürften!
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Tosten 13.05.2020, 20:53 Uhr
Ich möchte morgen Blutspenden gehen. Auf Grund der aktuellen COVID-19 Sicherheitsmaßnahmen kommt es sicher zu längeren Wartezeiten? Gibt es eine Empfehlung/Erfahrungswerte ob man ehr am Anfang oder am Ende des Termins gehen sollte?

Fabienne Dechert - BSD 14.05.2020, 09:05 Uhr
Guten Morgen Torsten, vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Es ist möglich, dass es aufgrund der infektionseindämmenden Maßnahmen zu Wartezeiten kommt. Im Hinblick auf die Versorgung kranker und verletzter Mitmenschen bitten wir um Verständnis für eventuelle Wartezeiten.

Wir sind von der hohen solidarischen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung wirklich begeistert. Unter den Spendern sind derzeit – erfreulicherweise – zahlreiche Erstspender, bei denen sowohl Registrierung als auch Hb-Wert-Bestimmung jeweils mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bei langjährigen, routinierten Spendern, was ebenfalls zu längeren Wartezeiten führt.

Leider können wir momentan nicht sagen, zu welchem Zeitpunkt es am günstigsten ist zu spenden. Bitte bachten Sie jedoch, dass unsere Kollegen aus der mobilen Blutspende und unsere ehrenamtlichen Helfer der BRK-Kreisverbände bzw. Bereitschaften angewiesen sind, kontinuierlich zu prüfen, ob die Terminzeit ausreicht, um allen anwesenden Spendern den kompletten Spendeablauf zu ermöglichen. Es versteht sich von selbst, dass wir gerne jedem Spender die Möglichkeit geben möchten, Blut zu spenden.

Gleichzeitig müssen wir hierbei auch auf die Verfügbarkeit der Kollegen vor Ort im Blick behalten: Nach Terminende müssen die Terminlokale abgebaut und gereinigt werden, die Teams aus der mobilen Blutspende erledigen anschließend die erforderliche Dokumentation und müssen zum Hauptstandort zurückkehren, von dem aus das gespendete Blut an unser Produktions- und Logistikzentrum in Unterfranken transportiert wird.

Es ist also möglich, dass zu einem gewissen Zeitpunkt nur noch ein Teil der bereits anwesenden Spender registriert werden kann. 

Wichtig zu wissen: indem Sie Wartezeiten in Kauf nehmen, helfen Sie uns, einen anderorts womöglich weniger stark besuchten Blutspendetermin auszugleichen und somit in Summe den bayernweiten Bedarf an Blutpräparaten zu sichern. Wir freuen uns daher, wenn wir Sie heute bei uns begrüßen dürfen! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Christa 16.05.2020, 19:04 Uhr
Hallo liebes BRK-Team, als langjährige Spenderin war ich Ende April zum 97. Mal beim Spenden. Die Umstände zu Corona-Zeiten waren ja außergewöhnlich, trotzdem hat es das Team vor Ort in Burgheim mit viel Umsicht gemeistert. Nur möchte ich beim Lesen Eurer Hinweise und meiner langen - fast dreißigjährigen - Spenderkarriere in verschiedenen Orten etwas zu den Erstspendern sagen. Gegenüber 1991 hat sich sehr viel geändert, die ausführlichen und aufwändigen Belehrungen sind mittlerweile wohl vorgeschrieben und auch richtig. Damals ging man hin, bekam eine kurze Erklärung, ging den Fragebogen durch, Hb-Wert ermitteln, das kurze Gespräch mit dem Arzt war in Ordnung, Spende, Brotzeit, heimfahren. So in etwa verliefen 95 meiner Spendetermine, bis auf zwei, wo ich einmal umgefallen bin und einmal der Verband nicht gut saß und ich statt eines weißen dann einen dunkelroten Verband hatte. Die Veränderungen sollten sich meiner Meinung nach aber auch in einer anderen Organisation niederschlagen. Ich freue mich immer, wenn die jungen Burschen und Mädels zu den Terminen kommen. Beim letzten Mal waren von 10 zu überblickenden Leuten drei vor und zwei hinter mir. Wäre es nicht eine Möglichkeit, die Erstspender nach der Registrierung in eine "zweite Linie" zu bringen? Hb-Wert und Arztgespäch und natürlich der Bogen samt Broschüre sind naturgemäß sehr zeitintensiv. Dort könnte detailliert auf die Erstspender eingegangen werden. Als Mehrfachspenderin sage ich jeweils immer dazu, dass ich auf eine ausführliche Belehrung verzichte. Die Mehrfachspender und auch Ihre Mitarbeiter könnten dadurch entlastet werden. Beim letzten Mal brauchte ich bis zur Hb-Wert-Station über eine Stunde, zum Arzt weitere 25 Minuten (das Gespräch mit Blutdruckmessen dauerte zwei Minuten), die Spende 10 Minuten. Insgesamt dauerte der Termin ohne Brotzeit zwei Stunden. Gewisse Wartezeiten sind immer zu erwarten und auch in Ordnung. Die Corona-Situation ist ja ungewöhnlich. Ich gehe auch aus Überzeugung spenden. Trotzdem ist es nicht immer möglich, mal eben zwei Stunden nach einem Arbeitstag zu erübrigen. Ich habe - erinnerlich Sommer 2015 - nach dringenden Aufrufen auch einen Termin im südlichen Landkreis erlebt, wo die Warteschlange gezielt nach Erstspendern abgegangen wurde. Diese wurden regelrecht hofiert mit der Folge, dass damals etliche anwesende Wartende sauer geworden waren und dann gegangen sind.  Das sind meine Beobachtungen aus fast 30 Jahren. Dinge ändern sich.

Lisa Rudolph 19.05.2020, 10:34 Uhr
Hallo Christa,
vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr langjähriges, treues Engagement für die Blutspende!
Wir freuen uns, dass wir auch in diesen turbulenten Zeiten auf Sie zählen können und dass Sie den Blutspendetermin in Burgheim als angenehm und der gegenwärtigen Situation angemessen empfunden haben.
Ihre Idee, separate Kapazitäten bei den Spendeärzten für Erst- und Mehrfachspender anzubieten, wurde bereits intern diskutiert und wird regelmäßig neu bewertet. Dass wir uns bewusst dafür entschieden haben, Erst- und Mehrfachspender weiterhin ohne weitere Zuordnung auf die mindestens zwei anwesenden Spendeärzte zu verteilen, hat folgende Gründe:

  • Durch eine Aufteilung würden sich eventuelle Wartezeiten bei den Erstspendern ausschließlich und verstärkt dort bemerkbar machen.
  • Die Räumlichkeiten, die uns für die Durchführung von Blutspendeterminen zur Verfügung stehen, eignen sich nicht flächendecken für die systematische Aufteilung nach Erst- und Mehrfachspendern.
  • Die Zuteilung zum Spendearzt soll nach dem Zufallsprinzip erfolgen, um zu gewährleisten, dass bei der Feststellung der Spendereignung keine unangebrachte Routine entsteht. Die Spendeärzte sind neben der Feststellung der Spendereignung auch für die Erstversorgung bei Kollapsen verantwortlich, wodurch es sein kann, dass diese Station zeitweise nicht doppelt bzw. dreifach besetzt ist. Sollten bei einem Blutspendetermin gleichzeitig viele Erstspender erscheinen und diese einverstanden sein, führen unsere Spendeärzte sogenannte „Sammelaufklärungen“ durch – da der Anteil der Erstspender im Vorfeld jedoch nicht feststeht, ist dies nicht im Voraus planbar.
  • Erst- und Mehrfachspender sollen gleich behandelt werden. Der Kontakt von Erst- und Mehrfachspendern und der Austausch untereinander ist wichtig – nur so können Informationen ausgetauscht, Abläufe erklärt oder Unklarheiten bzw. Vorbehalte ausgeräumt werden.
Die zum Schutz für Spender sowie haupt- und ehrenamtliche Helfer aufgrund der aktuellen Situation umgesetzten infektionseindämmenden Maßnahmen führen mitunter zu längeren Wartezeiten. Wir sind darüber hinaus von der hohen gegenwärtigen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung begeistert. Unter den Spendern sind derzeit – erfreulicherweise – zahlreiche Erstspender, bei denen sowohl Registrierung, Hb-Wert-Bestimmung als auch Aufklärung jeweils mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bei langjährigen, routinierten Spendern, was ebenfalls zu längeren Wartezeiten führt.
Wir bitten vor diesem Hintergrund um Verständnis, dass es regional einzelne Blutspendetermine dadurch überdurchschnittlich gut besucht sind. Indem Sie Wartezeiten in Kauf nehmen, helfen Sie uns, einen anderorts womöglich weniger stark besuchten Blutspendetermin auszugleichen und somit in Summe den bayernweiten Bedarf an Blutpräparaten zu sichern.

Vielleicht haben Sie ja im Rahmen Ihrer nächsten Blutspende Gelegenheit, sich - mit gebotenem Abstand - mit einem Erstpender auszutauschen und bereits vor dem Arztgespräch Fragen klären zu können, wodurch sich die Dauer des folgenden Arztgesprächs verkürzt.

Wir freuen uns, Sie bei nächster Gelegenheit im Kreis unserer Lebensretter begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Christa 19.05.2020, 12:05 Uhr
Hallo Lisa, vielen Dank für Ihre Antwort. Ihre Argumente kann ich teilweise nachvollziehen. Ich glaube aber nicht, dass ich einem Erstspender mehr oder weniger den Arzt ersetzen kann. Meine Anregung kam aus der Erfahrung der letzten Jahre. Wie Sie schreiben, sind erfreulicherweise zahlreiche Erstspender dabei. Jedoch ist die Spende aufgrund der Zunahme der Belehrungen und Voraussetzungen - insbesondere für die Erstspender - eben sehr zeitintensiv geworden, was sich eben in der Wartezeit für alle niederschlägt. Auch beim Termin vom 04.03.2020 war dies der Fall, obwohl dort dann viele Leute nicht zur Spende zugelassen worden sind und die Liegen fast leer waren (siehe mein Kommentar vom 04.03.2020). Beim letzten Mal im April schrammte ich gerade so um einen zu niedrigen Hb-Wert herum. Ich hätte nun die über eine Stunde Wartezeit zu dieser Station umsonst investiert. Wie gesagt, ich gehe aus Überzeugung zum Spenden und nehme je nach Spendeort dabei auch Umwege auf dem Heimweg im Kauf, was sich auf dem Land schon mal auf 20 km summiert. Es sollte aber doch auch so sein, dass wegen "überlanger Wartezeiten" (@Heinrich) die Hürde grundsätzlich nicht zu hoch gesetzt wird. Bei den letzten beiden Termin kam einfach auch die Ausgangssperre dazu. Aus etlichen Gesprächen hörte ich mit, dass zum Spenden gegangen wurde, um einfach mal raus zu kommen. (Dass damit noch was Gutes getan worden ist, ist ja positiv).

Lisa Rudolph 19.05.2020, 17:49 Uhr

Hallo Christa,
gern geschehen, danke für Ihre Rückmeldung! 
Ich wollte keinesfalls zum Ausdruck bringen, dass Sie die Aufgabe unserer Spendeärzte übernehmen sollen. Vielmehr wollte ich darauf hinaus, dass getrennte Kapazitäten für Erst- und Mehrfachspender aus oben genannten Gründen nicht möglich sind und wir uns freuen, wenn Sie die Blutspende auch weiterhin als solidarische Gemeinschaft wahrnehmen. Es ist großartig, dass Sie uns seit vielen Jahren treu sind und für die Blutspende Bayern auch längere Wartezeiten oder Umwege in Kauf nehmen - herzlichen Dank dafür!
Vor dem Hintergrund begrenzter Haltbarkeit von Blutpräparaten und der Ungewissheit, wie viele Erstspender zurückkehren bzw. wie sich die Spendebereitschaft in der kommenden Zeit entwickeln wird, sind wir auf kontinuierliches Engagement wie Ihres angewiesen. 
Wir freuen uns sehr, Sie bei nächster Gelegenheit wieder im Kreise unserer Lebensretter willkommen heißen zu dürfen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Heinrich 17.05.2020, 12:44 Uhr
hallo liebes BRK-Team, in der o.g. Pos. "Welche infektionseindämmenden Maßnahmen setzt der Blutspendedienst um?" steht der Punkt "An allen Eingängen der Blutspendelokale werden Plakate mit Checklisten ausgehängt. Die Spender werden ......". Steht diese Checkliste auch online zur Verfügung ? Zuhause hätte man wesentlich mehr Zeit das genauer durchzulesen und damit ließe sich Zeit sparen. Hoffentlich fällt der Termin am 19.5. nicht wieder ganz kurzfristig aus so wie am 3. März in Wartenberg (da gabs noch kein Problem mit Corona), was ich gar nicht gut finden würde. Mich verwundern diese kurzfristigen Absagen, da man doch die Spende-Örtlichkeiten und Ansprechpartner kennt und sich darauf vorbereiten kann. Irgendwie kommt mir das dilettantisch vor. In der Vorgänger-Organisation gabs so etwas nicht. Als langjähriger Spender würde ich mich freuen, wenn der angesprochene Vorschlag einer separaten Behandlung von Erstspendern umgesetzt werden könnte. Überlange Wartezeiten vergällen einem sonst das Spenden.

Lisa Rudolph 19.05.2020, 10:37 Uhr
Hallo Heinrich,

vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr Engagement für die Blutspende!
Wir freuen uns, dass wir auch in diesen turbulenten Zeiten auf Sie zählen können und dass Sie sich mit Ihrem Feedback direkt an uns wenden!

Selbstverständlich steht die Checkliste für die Blutspende in Zeiten des Coronavirus auch online zur Verfügung, diese finden Sie sowohl in unserem Corona-Blog, den Sie hier kommentiert haben: www.blutspendedienst.com/coronavirus, als auch in einem separaten Blog-Beitrag: www.blutspendedienst.com/blog/aktuelle-checkliste-fuer-die-blutspende.

Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Zum Schutz für Spender sowie haupt- und ehrenamtliche Helfer werden bei den Blutspendeterminen umfangreiche zusätzliche infektionseindämmende Maßnahmen umgesetzt. Wir bitten um Verständnis dafür, dass die aktuelle sehr dynamisch ist und wir daher flexibel reagieren müssen, sollten nicht ausreichend haupt- bzw. ehrenamtliche Helfer zur Verfügung stehen, Spendelokale nicht für die Umsetzung der infektionseindämmenden Maßnahmen geeignet sein oder falls Spendelokale aufgrund kurzfristiger Absagen seitens des Betreibers nicht genutzt werden können.

Grundsätzlich arbeiten wir nach dem Prinzip der bedarfsgerechten Herstellung von Blutpräparaten und orientieren uns bei der Planung unserer Blutspendetermine am Bedarf der Kliniken. Aufgrund der geringen Haltbarkeit der Blutpräparate von nur 42 Tagen soll nur so viel Blut abgenommen werden, wie tatsächlich benötigt wird, wobei selbstverständlich immer ein bestimmter Puffer für sogenannte Großschadenslagen vorgehalten wird. Wir müssen vermeiden, dass mit der Durchführung eines Blutspendetermins ein Überschuss an Spenderblut entsteht, der nicht benötigt wird und Spender aufgrund der 56-tägigen Wartezeit zur nächsten Blutspende nicht erneut Blut spenden können, falls der Bedarf seitens der Kliniken wieder ansteigt. Daher ist es möglich, dass Blutspendetermine vereinzelt mitunter kurzfristig abgesagt werden müssen.

Neben im Monatsrhythmus stattfindenden Blutspendeterminen, die nur rund 15 % unserer Blutspendetermine pro Jahr ausmachen, werden 75 % unserer Blutspendetermine mit deutlich kürzeren Vorlaufzeiten geplant, um die Anzahl der Blutspendetermine an den aktuellen Bedarf an Blutpräparaten anpassen zu können. Diese flexiblen Spendetermine werden auf unserer Website und in der Blutspende App veröffentlicht, sobald sie feststehen. Weil die Spendetermine, die sich am aktuellen Bedarf orientieren, jeweils mit weniger Vorlaufzeit geplant und veröffentlicht werden, lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf www.blutspendedienst.com/termine.
Ausführliche Informationen zu unserer Terminplanung finden Sie hier: www.blutspendedienst.com/blog/unsere-terminsuche-so-finden-sie-ihren-nachsten-spendetermin.

Maßgeblich für unsere Terminplanung ist also, dass der Bedarf an Blutpräparaten gedeckt werden kann. Wir bieten flächendeckend bayernweit Blutspendetermine an. Aufgrund der aufwändigen Logistik für die Durchführung mobiler Blutspendetermine können wir allerdings nicht zeitgleich in allen Kommunen präsent sein. Entscheidend für die Sicherung der bayernweiten Versorgung ist also, dass die stattfindenden Blutspendetermine gut besucht werden.

Ihre Idee, separate Kapazitäten bei den Spendeärzten für Erst- und Mehrfachspender anzubieten, wurde bereits intern diskutiert und wird regelmäßig neu bewertet. Dass wir uns bewusst dafür entschieden haben, Erst- und Mehrfachspender weiterhin ohne weitere Zuordnung auf die mindestens zwei anwesenden Spendeärzte zu verteilen, hat folgende Gründe:

  • Durch eine Aufteilung würden sich eventuelle Wartezeiten bei den Erstspendern ausschließlich und verstärkt dort bemerkbar machen.
  • Die Räumlichkeiten, die uns für die Durchführung von Blutspendeterminen zur Verfügung stehen, eignen sich nicht flächendecken für die systematische Aufteilung nach Erst- und Mehrfachspendern.
  • Die Zuteilung zum Spendearzt soll nach dem Zufallsprinzip erfolgen, um zu gewährleisten, dass bei der Feststellung der Spendereignung keine unangebrachte Routine entsteht. Die Spendeärzte sind neben der Feststellung der Spendereignung auch für die Erstversorgung bei Kollapsen verantwortlich, wodurch es sein kann, dass diese Station zeitweise nicht doppelt bzw. dreifach besetzt ist. Sollten bei einem Blutspendetermin gleichzeitig viele Erstspender erscheinen und diese einverstanden sein, führen unsere Spendeärzte sogenannte „Sammelaufklärungen“ durch – da der Anteil der Erstspender im Vorfeld jedoch nicht feststeht, ist dies nicht im Voraus planbar.
  • Erst- und Mehrfachspender sollen gleich behandelt werden. Der Kontakt von Erst- und Mehrfachspendern und der Austausch untereinander ist wichtig – nur so können Informationen ausgetauscht, Abläufe erklärt oder Unklarheiten bzw. Vorbehalte ausgeräumt werden.
Vielleicht haben Sie ja im Rahmen Ihrer nächsten Blutspende Gelegenheit, sich - mit gebotenem Abstand - mit einem Erstpender auszutauschen und bereits vor dem Arztgespräch Fragen klären zu können, wodurch sich die Dauer des folgenden Arztgesprächs verkürzt.

Die zum Schutz für Spender sowie haupt- und ehrenamtliche Helfer aufgrund der aktuellen Situation umgesetzten infektionseindämmenden Maßnahmen führen mitunter zu längeren Wartezeiten. Wir sind darüber hinaus von der hohen gegenwärtigen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung begeistert. Unter den Spendern sind derzeit – erfreulicherweise – zahlreiche Erstspender, bei denen sowohl Registrierung, Hb-Wert-Bestimmung als auch Aufklärung jeweils mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bei langjährigen, routinierten Spendern, was ebenfalls zu längeren Wartezeiten führt.

Wir bitten vor diesem Hintergrund um Verständnis, dass es regional einzelne Blutspendetermine dadurch überdurchschnittlich gut besucht sind. Indem Sie Wartezeiten in Kauf nehmen, helfen Sie uns, einen anderorts womöglich weniger stark besuchten Blutspendetermin auszugleichen und somit in Summe den bayernweiten Bedarf an Blutpräparaten zu sichern.

Ich möchte Ihnen versichern, dass wir weiterhin unter Einsatz aller verfügbaren Kollegen und Ressourcen alles dafür geben, unseren bayernweiten Versorgungsauftrag sowie den Schutz unserer Spender, ehren- wie hauptamtlichen Helfer und Mitarbeiter zu gewährleisten.

Wir freuen uns, Sie bei nächster Gelegenheit im Kreis unserer Lebensretter willkommen heißen zu dürfen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Heinrich 20.05.2020, 16:51 Uhr
Hallo Lisa, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Gestern war wieder ein Blutspendetermin angesetzt und der fand auch statt. Ich war nachmittags kurz nach der Öffnung in der Halle und war überrascht, dass relativ wenig Andrang war. Ich kenne das anders. So schnell gings noch nie (vermutlich dank Corona). Dementsprechend reibungslos lief alles ab. Nach knapp 1 Std. war ich mein Blut los. Dem Personal muß ich ein großes Lob aussprechen. Sie alle waren sehr zuvorkommend und freundlich und auch der Ablauf war gut organisiert. Vermutlich wäre das nicht so optimal gelaufen, wenn die sonst übliche hohe Personenzahl angestanden hätte und Erstspender anwesend gewesen wären (@Christa). Aber so war alles bestens. Viele Grüße

Lisa Rudolph 22.05.2020, 08:01 Uhr
Hallo Heinrich,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Ihr Engagement für die Blutspende!
Wir freuen uns, dass Sie Ihren letzten Blutspendetermin als angenehm und der gegenwärtigen Situation angemessen empfunden haben. Ihr positives Feedback geben wir gerne an die zuständigen Kollegen weiter!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Michelle 18.05.2020, 10:03 Uhr
Liebes BRK-Team, ich spende wirklich sehr gerne Blut, ich war letzte Woche mein 10. mal. Aber ich war leider wirklich ein klein wenig schockiert. Während draußen vor dem Eingang noch der Abstand eingehalten wurde, war es drinnen einfach nicht mehr möglich. Die Leute waren regelrecht eingepfercht im Raum weil immer mehr Leute reingedrückt haben. Erst viel zu spät wurde dann reagiert und keine Leute mehr reingelassen. Drinnen standen die Leute komplett eng an eng, man hatte gar keine Möglichkeit mehr einen Abstand einzuhalten. Meine Ehrung für die 10. Blutspende habe ich mir dann nicht mehr abgeholt, weil ich nochmal komplett durch die Menschenmasse zurück an die Anmeldung müssen hätte. Sehr schade. Ein Lob aber dennoch: obwohl offizielles Ende um 20:00 Uhr war (wir waren um 18:30 Uhr da, um 21:00 Uhr waren wir dann fertig, hinter uns immer noch endlose Menge) waren alle Mitarbeiter super geduldig und freundlich. Respekt! Obwohl es schon so spät war, haben sie die Leute trotzdem ermahnt ausreichend lange nach der Spende noch liegen zu bleiben.

Lisa Rudolph 18.05.2020, 11:08 Uhr
Hallo Michelle,
danke für Ihren Beitrag und dass wir auch in diesen turbulenten Zeiten auf Sie zählen können!
Wir nehmen Ihr Feedback sehr ernst und möchten dies gerne an die zuständigen Kollegen weiterleiten. Könnten Sie uns hierzu bitte den Spendeort und das Datum des Blutspendetermins nennen? Gerne können Sie diese Informationen alternativ auch als E-Mail an socialmedia@blutspendedienst.com schicken und darin kurz Bezug auf Ihren Beitrag hier nehmen.
Danke für Ihre Unterstützung & viele Grüße, Lisa vom BSD

Michelle 18.05.2020, 11:14 Uhr
Es geht um den Termin am 15.05. in Mainburg :) Ich möchte auch den Mitarbeitern damit gar keinen Vorwurf machen, die Zeiten sind eben verrückt...aber vielleicht ist es ein Anreiz, mehr darauf zu achten, das gerade an so Örtlichkeiten wi ein Mainburg darauf geachtet wird, das die Leute nicht endlos in das Gebäude rein drücken

Lisa Rudolph 18.05.2020, 11:43 Uhr

Hallo Michelle,
danke für Ihre rasche Rückmeldung und Ihr Verständnis!
Es ist schön, dass Sie nachvollziehen können, dass unsere Kollegen vor Ort derzeit besonders gefordert sind und dass Sie anerkennen, wie tatkräftig wir im Einsatz sind. Gleichzeitig müssen Wartezeiten ohne ausreichende Möglichkeit, Abstand zu halten, aktuell vermieden werden. Ihr Feedback hilft uns, die Prozesse für die Durchführung des nächsten Blutspendetermins anzupassen. Ihre wohlverdiente Urkunde für die 10. Blutspende schicken wir gerne direkt zu Ihnen nach Hause, wenden Sie sich hierfür gerne an meine Kollegen aus der Spenderbetreuung: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com. In der Regel wird bei Ehrungen dann auch der Blutspendeausweis einbehalten und zusammen mit der Ehrung zurückgegeben. Sollten Sie Ihren Blutspendeausweis daher nicht mehr haben, informieren Sie bitte die Kollegen auch hierzu.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Rainer 19.05.2020, 21:16 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren, ich war heute das erste mal beim Blutspenden und wenn mein Blut "brauchbar" ist werde ich nicht zum letzten mal beim Spenden gewesen sein! Ich möchte ein riesen grosses Lob an das gesamte Team und die tolle Organisation aussprechen. Blutspendetermin heute in Plattling. Ich wurde top über alles aufgeklärt und der gesammte Ablauf verlief reibungslos! Bleibt alle Gesund und ich kann nur diejenigen die noch nicht Spenden waren ermutigen zum Blutspenden zu gehen!!!! Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit Mit freundlichen Grüssen Rainer

Lisa Rudolph 20.05.2020, 08:33 Uhr
Hallo Rainer,
vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr Engagement für die Blutspende! Wir freuen uns, dass wir in diesen turbulenten Zeiten auf Sie zählen können und dass Sie den Blutspendetermin in Plattling als angenehm und der gegenwärtigen Situation angemessen empfunden haben. Ihr positives Feedback geben wir gerne an die zuständigen Kollegen weiter.
Wir freuen uns, Sie bei nächster Gelegenheit wieder im Kreis unserer Lebensretter willkommen heißen zu dürfen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Susi 31.05.2020, 10:49 Uhr
Hallo, ich durfte im Mai nicht spenden da mein HB Wert zu niedrig war. Wie lang muss ich warten bis ich den nächsten Versuch starte? Wieder 3 Monate oder geht das schon früher?

Luisa Gärtner 02.06.2020, 12:51 Uhr
Hallo Susi,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wenn der Hb-Wert nur leicht zu niedrig war und man deswegen abgelehnt wurde, wäre eine Blutspende theoretisch schon wieder am Folgetag möglich. Es wurde dann nur für diesen Tag eine Rückstellung ausgesprochen, aber keine längere Wartezeit eingetragen. Wenn dem Spender aber bei der Rückstellung auch noch eine Mitteilung für den Hausarzt mitgegeben wurde, dann war der Wert deutlich erniedrigt und in diesem Fall sollte der Spender vor einem erneuten Spendeversuch den Hb-Wert unbedingt beim Hausarzt abklären lassen.
Wenn Sie unsicher sind, ob Sie bereits wieder spenden dürfen, melden Sie sich gerne über die 0800 11 949 11 (kostenfrei) direkt bei unserem Ärzte-Team.
Alles Gute für Sie & viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Hedwig Saumweber 07.06.2020, 09:37 Uhr
Wann darf man nach einer professionellen Zahnreinigung wieder spenden ?

Lisa Rudolph 08.06.2020, 12:59 Uhr
Hallo Hedwig,
vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Nach einer professionellen Zahnreinigung reicht 1 Tag Abstand aus, wenn sich nichts entzündet hat und nicht auch eine Zahntaschen- oder Paradontosebehandlung durchgeführt wurde.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Ulrike Naumann 26.06.2020, 08:39 Uhr
Hallo zusammen, nachdem ja so langsam wieder etwas Normalität einkehrt und man auch wieder reisen darf: gibt es -Corona-bedingt - noch eine spezielle Grundregelung, wie lange man nach einem Aufenthalt im Ausland nicht spenden darf? Ich meine mich zu erinnern, dass letztes Mal pauschal eine Zurückstellung für 2 oder 4 Wochen nach Rückkehr erfolgte, bin mir aber definitiv nicht sicher. Würde gern wieder gehen, möchte aber auch verhindern, dass ich mich umsonst anstelle. Vielen Dank und viele Grüße Ulrike Naumann

Lisa Rudolph 26.06.2020, 14:06 Uhr
Hallo Ulrike,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Alle reisebedingten Wartezeiten können Sie im ReiseCheck abfragen und so Ihr nächstmögliches Spendedatum errechnen lassen. Für die weiterführende individuelle Abklärung Ihrer Spendefähigkeit, stehen unsere Kollegen aus dem Ärzte-Team gerne zur Verfügung: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Stefan 29.06.2020, 10:55 Uhr
Hallo. Ich möchte eine kritische Anmerkung zum Blutspendetermin am 26.06.2020 in Unterbiberg anbringen: Vorab muss ich sagen, dass ich das Thema wichtig finde und wahrscheinlich auch weiter spenden werde. Allerdings finde ich es fast schon unverschämt, dass i eine freiwillige, nicht vergütete Spende 3 Stunden dauern muss. Ich war kurz vor 15 Uhr (beginn der Spendenaktion) vor Ort. Um 17:30 Uhr hing ich endlich am Tropf und dann müsste man eigentlich noch vor Ort warten und sich ausruhen (nachdem man gespendet hat). Alles schöne Ideen, aber wenn daheim zwei kleine Kinder warten und eine Frau die sich extra die Zeit nimmt auf die Kinder aufzupassen ist das alles andere als Optimal. Das ganze lässt sich aber nicht auf die Corona bedingten Auflagen zurückführen, da einfach zu wenig Liegen vor Ort waren. Es kann sich ja anfangs aufstauen, wegen der Abstandsregeln, aber dies dürfte sich ja irgendwann erledigen da durch Corona die Leute nicht langsamer "abgearbeitet" werden. Als ich ging, standen aber genau so viele (sie standen zumindest an der gleichen Stelle) Spender an. Bei dem Blutspendetermin zuvor waren von außen auch große Schlangen zu sehen und die Wartezeit gleich lang (ich habe jemanden vor mir in der Schlange gefragt). Deswegen bitte ich sie das nächste Mal für eine größere Kapazität vor Ort zu sorgen, ansonsten kann ich nur in meinem Urlaub spenden und dann ist der allgemeine Spenderückgang (ich denke, dass es vielen anderen auch so geht) eigentlich nicht verwunderlich, da sich nicht jeder für eine freiwillige Spende Urlaub nehmen will. Zumal ich für den selben Zeitaufwand zu einem Uniklinikum fahren kann und dort eine Aufwandsentschädigung erhalte und nicht in der Sonne anstehen muss. Ein etwas frustrierter Erstspender.

Fabienne Dechert - BSD 01.07.2020, 08:56 Uhr
Hallo Stefan, wir sind wirklich dankbar, dass wir in diesen turbulenten Zeiten auf Sie zählen können und dass Sie uns mitteilen, wie Sie Ihre erste Blutspende in Unterbiberg erlebt haben.

Sie haben Recht! Lange Wartezeiten bei Blutspendeterminen sind eine Zumutung. Als Spender investieren Sie wertvolle Zeit, da sollten Sie nicht unnötig warten müssen. Entschuldigen Sie bitte!
Insgesamt war der Termin in Unterbiberg am 26.06. sehr gut besucht. Unter den Spendern waren – erfreulicherweise – stolze 80 Erstspender, bei denen sowohl Registrierung als auch Hb-Wert-Bestimmung jeweils mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bei langjährigen, routinierten Spendern.

Darüber hinaus unterliegen Blutspendetermine zwar generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Zum Schutz für Spender sowie haupt- und ehrenamtliche Helfer werden bei den Blutspendeterminen jedoch aktuell weitere umfangreiche zusätzliche infektionseindämmende Maßnahmen umgesetzt, was zu Wartezeiten führen kann.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Kollegen kann ich Ihnen mitteilen, dass wir für die kommenden Termine eine Erweiterung der Kapazitäten einplanen. Außerdem befinden wir uns seit einiger Zeit im Gespräch mit der Universität der BW in der Nähe, sodass Studenten dann direkt eine Anlaufstellen zum Blutspenden haben und der Termin entlastet wird.

Ich möchte Ihnen versichern, dass wir mit allen verfügbaren Kollegen und Ressourcen im Einsatz sind und alles dafür geben, unseren bayernweiten Versorgungsauftrag sowie den Schutz unserer Spender, ehren- wie hauptamtlichen Helfer und Mitarbeiter zu gewährleisten.

Ich bitte Sie nochmals in aller Form die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und hoffe, dass wir Sie dennoch beim nächsten Blutspendetermin begrüßen dürfen! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Stefan 01.07.2020, 09:30 Uhr
Vielen Dank für die Antwort. Es ist schön zu hören, dass die Kapazitäten erhöht werden. Dann kann der Blutespendetermin viel eher wahrgenommen werden. Viele Grüße

Ihre Antwort

Tamara 05.07.2020, 12:17 Uhr
Hallo, ist zur Corona Zeit eine Terminvereinbarung notwendig oder kann man ohne Anmeldung vorbei kommen?

Fabienne Dechert - BSD 06.07.2020, 08:32 Uhr
Guten Morgen Tamara, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Nur beim Spendetermin in München in der Herzog-Henrich-Straße benötigt man eine Terminreservierung (www.blutspendedienst.com/muenchen) vorab. Die Einführung eines Terminreservierungssystems für andere mobile Blutspendetermine ist aktuell im Gespräch. Sollten wir dieses kurzfristig einsetzen, informieren wir umgehend. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Lena 08.07.2020, 09:32 Uhr
Hallo, mit meinen 22 Jahren drücke ich mich schon länger vor einer Blutspende, als mir lieb ist. Deshalb möchte ich demnächst meine Angst vor Spritzen und Nadeln überwinden und Blut spenden gehen. Kann ich dort irgendwie angeben, dass ich wirklich Angst habe vor Spritzen oder bringt das nichts? Wenn das erste Erlebnis nicht negativ ausfallen sollte, habe ich vor öfter zu kommen. Vielen Dank und viele Grüße

Fabienne Dechert - BSD 08.07.2020, 13:04 Uhr
Hallo Lena, toll, dass Sie sich überwinden und uns demnächst auf einem unserer Blutspendetermine besuchen möchten - das ist wirklich keine Selbstverständlichkeit, wenn Sie Angst vor Spritzen haben! Sagen Sie auf jeden Fall unserem Team vor Ort Bescheid. Generell wird natürlich auf Erstspender sowieso schon besonders geachtet. 
Bitte denken Sie daran am Tag der Blutspende viel zu trinken und ausreichend zu essen (nicht zu fettreicht).
Um die Spendefähigkeit bereits vorab zu überprüfen, empfehle ich Ihnen unseren Spende-Check: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/services/spende-check. Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne. Wir freuen uns sehr, dass Sie diesen Schritt gehen möchten! Viele Grüße, Fabienne

Ihre Antwort

Steffi 04.08.2020, 15:34 Uhr
Hallo! Bei mir wurde vor etlichen Jahren eine Kreuzreaktivität festgestellt. Darf ich trotzdem Blutspenden? VG Steffi

Lisa Rudolph 05.08.2020, 12:40 Uhr
Hallo Steffi,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wir gehen davon aus, dass Sie von Kreuzreaktivität spezifischer Allergene spricht z. Bsp. Tierhaarallergene. Beim Vorliegen von Allergien kann bei Beschwerdefreiheit Blut gespendet werden. Für eine weiterführende Abklärung Ihrer Spendefähigkeit bitte ich Sie, unsere Kollegen aus dem Ärzte-Team direkt zu kontaktieren: : 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Steffi 05.08.2020, 13:52 Uhr
Nein. Es geht darum, dass z. B. mein AIDS-Test positiv ausfiel, was eigentlich unmöglich war. Als ich meinem Arzt von der Kreuzreaktion erzählte, wurde mein Blut genauer untersucht und auch festgestellt, dass alles in Ordnung ist.

Lisa Rudolph 06.08.2020, 13:00 Uhr
Hallo Steffi,
danke für Ihr Feedback. Auch und insbesondere in diesem Fall muss ich Sie auf unsere Kollegen aus dem Ärzte-Team verweisen: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Madeleine 05.08.2020, 13:07 Uhr
Hallo! Ich habe normalerweise beim Blutspenden immer jemanden dabei, der mich dann auch fährt. Dürfen diese Personen aktuell mitkommen oder müssen diese draußen warten? Danke für eine Antwort!

Lisa Rudolph 06.08.2020, 12:59 Uhr
Hallo Madeleine,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Wir bitten aktuell, dass Begleitpersonen, wenn sie nicht selbst Blut spenden, das Spendelokal nicht zu betreten. Vor dem Hintergrund infektionseindämmender Maßnahmen gilt es sicherzustellen, dass nur Spenderinnen und Spender bzw. für die Durchführung des Spendetermins erforderliche Kolleginnen und Kollegen vor Ort sind. Danke für Ihr Verständnis - wir hoffen, Sie finden dennoch eine Möglichkeit, Blut zu spenden!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Anett 15.08.2020, 15:28 Uhr
Hallo! Mein Kollege (sitzt mit mir im selben Zimmer) war 3 Wochen im Urlaub und wurde dann positiv auf das Coronavirus getestet. Nun kommt er am Montag nach 2 Wochen Quarantäne wieder in die Arbeit. Zählt das auch als "Kontakt zu einem an Coronavirus (SARS-CoV-2)-Erkrankten" oder kann ich am Dienstag Blutspenden gehen? Viele Grüße und Danke für die Antwort!

Luisa Gärtner 17.08.2020, 16:03 Uhr
Hallo Anett,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wenn der Kollege wieder zur Arbeit kommt, d.h. er wieder gesund ist und seine 2-wöchige Quarantäne beendet ist, dann gilt er ja nicht mehr als Kranker und damit ist man keine Kontaktperson eines Covid-19-Positiven. Man darf also zur Spende kommen.
Wir würden uns freuen, Sie auf einem unserer Termine begrüßen zu dürfen!
Alle Termine finden Sie unter www.blutspendedienst.com/termine
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Conny 05.09.2020, 16:55 Uhr
Sparmaßnahmen? Nach meiner letzten Spende überlege ich, ob ich überhaupt noch spenden gehen werde. Die Organisation der Termine habe ich bisher sehr gut erlebt, die Schutzmaßnahmen wirkten alle sehr durchdacht. Aber als ich nach der letzten Spende Kreislaufprobleme bekam ( ich vermute weil ich durch die Maske schlecht Luft bekam) habe ich die absolute Einsparung erlebt. Ein Arzt war gleich bei mir. Er wollte mit eine Cola bringen und war etwas irritiert als die Kollegen meinten, dass es das nicht mehr gibt. Nur Wasser, nun gut. Keine zwei Minuten später klagte die Nächste über Kreislaufprobleme, im selben Moment ist in der nächsten Ecke ein Mann umgefallen. Ich dachte ich wäre im falschen Film. Es gab wohl nur einen Arzt, ich vermute schon lange in Pension und einfach körperlich nicht in der Lage 4 Patienten zeitgleich zu versorgen. Ich beobachtete als Patient, dass die Mitarbeiter den Arzt kritisieren, nicht genug Versorgung (Getränke, Kissen für Lagerung...) zu Verfügung stand und wohl zu wenig Personal da war. Bevor ich den Raum verlassen habe, hatte ich einer Frau eine Liege zugeschoben, die in die Knie gegangen ist. Wohl auch Kreislaufprobleme. Dann sind die Anwesenden mal auf die Idee gekommen ein Fenster zu öffnen. Auch andere Spender waren erschrocken über diese unvorbereitete Situation. Ich Spende seit über 10 Jahren und von Jahr zu Jahr scheint weniger Geld zu Verfügung zu stehen um die Spender gut zu versorgen. Das ist eine traurige Entwicklung.

Lisa Rudolph 07.09.2020, 10:37 Uhr
Hallo Conny,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende! 
Es tut uns sehr leid, dass Sie bei Ihrer letzten Blutspende eine derart ungute Erfahrung gemacht haben. Wir nehmen Ihre Rückmeldung sehr ernst und möchten gerne Feedback mit den zuständigen Kollegen halten. Um der Angelegenheit nachzugehen, benötigen wir weitere Angaben von Ihnen. Bitte teilen Sie uns per E-Mail an socialmedia@blutspendedienst.com oder telefonisch (0800 1194911, kostenfrei aus Fest- und Mobilfunknetz) mit, wo und wann Sie zuletzt Blut gespendet haben. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Tobias 19.10.2020, 18:46 Uhr
Sind bei der Blutspende die "Smile by ego" - Masken aus transparentem Kunststoff erlaubt? Ich denke, dass man darunter wesentlich einfacher Luft bekommt als unter den herkömmlichen Stoffmasken.

Nicole Frimmer 21.10.2020, 13:42 Uhr
Hallo Tobias,

danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!

Die Kunststoffmasken sind eher Schilde, da sie nach unten offen sind. Die zu tragenden Masken müssen nach außen ringsum abschließen, daher sind diese Masken nicht geeignet. Vor Ort werden beim Spenden geeignete Masken ausgegeben.

Viele Grüße,

Nicole vom BSD

Ihre Antwort

Torsten Metzger 24.10.2020, 23:09 Uhr
Benötigt man auch einen negativen Abstrichtest auf SARS-CoV-2, wenn man sich in einem inländischen Risikogebiet aufhält? Ich lebe in Augsburg und möchte hier Blut spenden. Derzeit gibt es hier aber fast 200 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

Michaela Wittwer 26.10.2020, 10:53 Uhr
Lieber Torsten,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden.
Derzeit gibt es noch keine inländische Reiseverordnung innerhalb Bayerns - von daher können Sie ohne Test, bei voller Gesundheit, zur Blutspende gehen.

Falls Sie noch Fragen haben sollten, melden Sie sich gerne.
Liebe Grüße
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Andrea 26.10.2020, 14:07 Uhr
Hallo, vor einigen Jahren bekam ich mal die Info, dass ich nicht zum Blutspenden kommen soll, da ich Blutgruppe Kell positiv habe. Ist das noch immer so? Bei uns ist bald wieder einen Blutspendetermin. Ich bin mir aber nun nicht sicher, ob ich gehen soll oder nicht. Finde dazu leider auch keine offizielle Info. Danke

Lisa Rudolph 26.10.2020, 14:56 Uhr

Hallo Andrea,
danke für Ihren Beitrag und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Grundsätzlich spricht nichts gegen eine Blutspende mit der Eigenschaft "Kell positiv". Um Ihre individuelle Spendefähigkeit zu überprüfen, bitten wir Sie, unsere Kollegen aus der Ärzte-Hotline zu kontaktieren: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Ruth 27.10.2020, 09:02 Uhr
Ich habe eine Frage: Ich wohne grenznah zu Österreich/Tirol und fahre regelmäßig z.B. zum tanken nach Österreich. Das sind immer nur kurze Aufenthalte, nie Übernachtungen o.ä., gilt auch dann die Sperrfrist von 14 Tagen? Dann kann ich quasi nie spenden.......

Nicole Frimmer 27.10.2020, 10:26 Uhr
Hallo Ruth,

danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!

Bei kurzen, unter 48 Stunden dauernden Aufenthalten in Österreich in Grenznähe ohne den Besuch von Menschenansammlungen ist das Blutspenden, ohne 2 Wochen Abstand einhalten zu müssen, möglich. Das bedeutet, Sie dürfen gerne zum Spenden kommen!

Viele Grüße,

Nicole vom BSD

Ihre Antwort

Caro 15.11.2020, 11:04 Uhr
Hallo, ich habe leider noch nirgends gelesen oder einen Hinweis gefunden, ob man aktuell auch Blutspenden darf, wenn man eine Befreiung des Mund Nasen Schutzes hat und diesen aus gesundheitlichen Gründen nicht aufsetzen kann. Vielen Dank für eine Antwort vorab und evtl könnte man dies bei den aktuellen Hinweisen hinzufügen. Grüße Caro

Michaela Wittwer 16.11.2020, 11:16 Uhr
Liebe Caro,

danke für Ihre Frage und Ihr Interesse am Thema Blutspende.
Man darf nicht spenden, wenn man eine Befreiung des Mund Nasen Schutzes hat. Zum Schutz der anderen Spender und unseres Personals, welches am Spender direkt und ohne Abstand tätig wird, darf man nicht spenden und wird nicht in das Spendelokal eingelassen. 

Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Peter Glocker 16.11.2020, 23:06 Uhr
Hallo Lisa, ich wohne in der Nähe von Lindau, also im Grenzgebiet zwischen Bayern und Baden-Württemberg. Einige Blutspendetermine in Baden-Württemberg arbeiten mit festen Terminvereinbarung. Dadurch sind die Wartezeiten nach Aussage von Teilnehmern deutlich geringer, außerdem ist die Ansteckungsgefahr durch Wegfall der Warteschlangen geringer. Warum bietet das BRK eine solche Lösung nicht an. Ich werde wohl in Zukunft zum Blutspenden nach Baden-Württemberg gehen müssen. Viele Grüße Peter

Michaela Wittwer 17.11.2020, 10:07 Uhr
Hallo Peter,
danke für Deine Nachricht.
Wir sind momentan dabei ein Terminreservierungssystem einzuführen, was auch zu deutlich geringeren Wartezeiten verhilft.
Ob und wann ein Lokal in Deiner Nähe online reservierbar ist, kann ich Dir leider noch nicht sagen. Du kannst bei der Terminsuche sehen, ob eine Reservierung vorher erwünscht wird - dann ist dort das TRS schon eingeführt.

Ganz liebe Grüße und noch eine schöne Woche
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Johann Dirnberger 28.11.2020, 17:40 Uhr
Ich möchte gerne grundsätzlich die Einführung einer Terminreservierung loben!! Wir haben vor kurzem in Regensburg im Marina-Center gespendet, mit Terminvorreservierung. Das war nicht nur hinsichtlich Corona eine gute Sache, sondern würde auch nach Corona ewiges Schlangestehen ersparen. Ich komme aus Regenstauf, da gibt es immer lange Schlangen, warum kann man die Terminplanung nicht auch hier einführen?! Schöne Grüße, Johann

Michaela Wittwer 07.12.2020, 11:53 Uhr
Hallo Johann,

danke für Ihren Kommentar und Ihr Interesse am Thema Blutspende.
Leider kann ich Ihnen nicht sagen, ob und wann das TRS auch in Ihrem Ort eingeführt wird.

Anfang 2021 wird die Planung diesbezüglich stehen und sobald das System auch bei Ihnen eingeführt wird, werden Sie darüber informiert. Ansonsten dürfen Sie natürlich auch gerne noch einmal nachfragen ;-)

Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Adventszeit.

Liebe Grüße
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Maike 06.12.2020, 18:06 Uhr
Bei der Blutspende wird geraten, sich eine weitere Person (evtl. sogar einen erfahrenen Spender) mitzunehmen, mit der man sich dann während der Blutspende auch unterhalten kann. Ist das denn unter den aktuellen Bedingungen überhaupt möglich?

Michaela Wittwer 07.12.2020, 11:42 Uhr
Liebe Maike,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse am Thema Blutspende.
Momentan sollte es vermieden werden, Begleitpersonen mitzubringen, da der Platz für die Spender vorgesehen ist. Sollte es sich aber ebenfalls um einen Spender handeln, geht das natürlich unter den normalen Hygienevorschriften.

Ganz liebe Grüße
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Benno Lichtenegger 09.12.2020, 21:45 Uhr
Am 27.11.20 war ich bei der Blutspende in Bad Tölz. Heute bekam ich eine Nachricht, dass ich den nächsten Blutspendetermin in Geretsried wahrnehmen soll. Kann man das Spendedatum in der EDV nicht berücksichtigen und mich von unnötigen Einladungen bewahren. Dies war schon mehrfach der Fall.

Michaela Wittwer 10.12.2020, 09:51 Uhr
Hallo Benno,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden.
Sie sind in der Datenbank Dietramszell zugeordnet. Dieser Ort wird aktuell zu Geretsried als Gast eingeladen, der am 10.12.2020 stattfindet.

Die Selektion der Einladungen erfolgt drei Wochen vor Termin, sodass die Einladungen bereits am 18.11.2020 selektiert wurden.

Da konnte die Spende in Bad Tölz noch nicht berücksichtigt werden.
Wir können Ihren Einladungsort einfach auf Bad Tölz ändern, dann bekommen Sie auch nur noch dazu die Einladungen.
Ist das so ok für Sie?

Liebe Grüße
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Benno Lichtenegger 10.12.2020, 11:36 Uhr
Warum ist kein Vernetzung mit dem letzten Spendedatum möglich? Man bekommt auch Aufrufe zur Blutspende, obwohl man bereits innerhalb der Frist war.

Michaela Wittwer 16.12.2020, 08:57 Uhr
Hallo Benno,

um die Daten genauer abgleichen zu können, melden Sie sich doch bitte bei unserer Hotline: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz).

Vielen Dank und liebe Grüße
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Lissi 11.12.2020, 20:39 Uhr
Hallo, ich überlege ob ich das 1. Mal zum Blutspenden gehen soll. Ist dies ein guter Zeitpunkt, um Erstspender zu werden oder wird wegen der Corona Situation lieber auf bestehende Spender zurückgegriffen? Ich möchte keinen unnötigen Mehraufwand verursachen, wenn der Bedarf auch so gedeckt ist, aber habe auch gehört, dass es zu wenige Spender momentan gibt. Deswegen bin ich unsicher... Evtl ist es auch standortabhängig? Ich komme aus Bayern, Nürnberger Umland

Michaela Wittwer 14.12.2020, 12:28 Uhr
Liebe Lissi,

vielen lieben Dank für Ihre Frage und Ihr Interesse am Thema Blutspende.
Wir freuen uns jederzeit über Neuspender, Sie sind also herzlich Willkommen!

Bei der Erstspende bitte ich Sie, ein wenig Zeit einzuplanen, da der Ablauf etwas länger dauert. Vielleicht gibt es ja einen Terminort in Ihrer Nähe, an dem Sie sich online einen Termin reservieren können. Auf der Website sind diese Termine extra gekennzeichnet.

Falls Sie noch Fragen haben, gerne.

Ganz liebe Grüße und viel Erfolg
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Jessica 08.01.2021, 15:19 Uhr
Hallöchen Ich würde sehr gerne Blut spenden, habe allerdings als Kind ein paar Mal immunglobuline bekommen. Ist das ein Ausschuss Kriterium? Freu mich auf die Antwort Liebe Grüße Jessica

Lisa Rudolph 11.01.2021, 16:56 Uhr
Hallo Jessica,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! 
Man darf 4 Monate nach dem Erhalt von Immunglobulinen spenden, sofern keine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Schaut also gut aus - wir freuen uns auf Sie!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Thomas 15.01.2021, 08:20 Uhr
Frage Werden ihre Mitarbeiter regelmäßig auf Corona getestet. Wenn ja wie oft. Sollten Blutspendewillige bei der Impfung bevorzugt werden?

Lisa Rudolph 15.01.2021, 13:26 Uhr
Hallo Thomas,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden im Falle auftretender grippaler oder Erkältungs-Symptomen bzw. nach Aufenthalt in einem Corona-Risikogebiet laut Robert Koch-Institut (RKI) nicht im Rahmen mobiler Blutspendetermine eingesetzt. Regelmäßige Massentest auf COVID-19 finden nicht statt, da die Testergebnisse jeweils nur eine Momentaufnahme darstellen und negative Testergebnisse zu einem Gefühl falscher Sicherheit führen könnten.
Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen und die Umsetzung umfangreicher infektionseindämmender Maßnahmen gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspenderinnen und Blutspender, sowie haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Bei der Blutspende besteht also keine erhöhte Ansteckungsgefahr. Dies bestätigt auch das Referat für Gesundheit und Umwelt, Gesundheitsschutz Hygiene und Umweltmedizin der Stadt München, stellvertretend für die 71 Gesundheitsämter in Bayern.
Aufgabe und Pflicht des Blutspendedienstes ist es, sicherzustellen, dass die freigegebenen Blutprodukte kein Risiko für den jeweiligen Empfänger darstellen. Es gibt keine Berichte von transfusionsassoziierten Infektionen mit SARS-CoV-2. Auch bei anderen Erregern respiratorischer Infektionen, insbesondere Influenza, gibt es keine Hinweise auf transfusionsassoziierte Infektionen. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich nichts geändert.
Die Reihenfolge der COVID-19-Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut. Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen. Mit Blick auf das Durchschnittalter der Blutspenderinnen und Blutspender in Bayern wäre das Bevorzugen Blutspendewilliger bei den COVID-19-Impfungen nicht mit der Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums in Einklang zu bringen.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Finauer Anita 18.01.2021, 19:33 Uhr
Guten Tag, Jetzt muss ich mal meinen Frust los werden..... Es wird immer gesagt, dass Blutspenden rar sind..... Ja. Ich gehe meist nach Altötting und habe dort schon sehr, sehr viel Unmut von den wartenden mitbekommen. Ich habe selber schon über 75 mal gespendet, aber bei dem letzten Termin wurde mir es endgültig zu viel und ich bin an der Warteschlange vorbei gefahren.... Es ist keine Seltenheit dass man in Aö bis zu zwei Stunden in der Schlange steht.... und das nicht erst seit Corona.... mich wundert es ja immer wieder, wie viele Menschen nach einem harten Arbeitstag diese Wartezeiten auf sich nehmen, aber ich kenne auch sehr viele die inzwischen nicht mehr hin gehen, oder so wie ich einfach heim fahren wenn die Warteschlange ewig lange ist... Im Sommer in der prallen Hitze und im Winter in der Kälte.... Das BRK Team kann nichts dafür, die Arbeiten zügig und korrekt, aber leider wurden in der Vergangenheit wie überall in kleineren Ortschaften die Möglichkeit zur Blutspende aus Kostengründen eingespart..... Ich finde es halt schade, dass dadurch mit Sicherheit einige Spender verprellt werden, die nicht die Zeit haben Stundenlang anzustehen.... Blutspende ist ja freiwillig.... daran sollte vielleicht öfter mal gedacht werden.... dann muss vielleicht auch nicht gejammert werden das zu wenig zur Blutspende gehen.... Denkt mal darüber nach- Dankeschön und bleibt gesund.

Michaela Wittwer 20.01.2021, 13:09 Uhr
Liebe Frau Finauer,
vielen Dank für die Informationen zur letzten Blutspendeaktion in Altötting.

Wir sind dankbar, dass wir auch in diesen turbulenten Zeiten auf Sie zählen können und dass Sie uns mitteilen, wie Sie Ihren letzten Blutspendetermin in Altötting erlebt haben.
Ich freue mich, dass Sie sich mit Ihrem Anliegen an uns wenden und uns so die Möglichkeit geben, Stellung zu nehmen und – wo gegeben – nachzubessern.

Da wir auf das freiwillige Engagement unserer Spender angewiesen sind, sollten wir Ihnen mit der Serviceorientierung und Wertschätzung begegnen, die Ihnen als freiwilligen Spender zweifelsfrei zusteht – denn ohne Sie geht es nicht. Umso mehr tut es mir leid, dass Sie bei Ihrem letzten Blutspendetermin in Altötting keine gute Erfahrung gemacht haben.

Ich gebe Ihnen Recht, die langen Warteperioden sind nicht akzeptabel. Wir beobachten die sich entwickelnden Wartezeiten intensiv und wollen Ihnen als Spender die Aufenthalte so kurz wie möglich machen.

Leider ließ sich dies bei den letzten Aktionen – auch durch den Einsatz von mehr Personal – nicht oder nur selten kompensieren. Die Zuläufe - insbesondere in der Coronazeit – sind sehr hoch. Viele Menschen hatten und haben durch die Lockdowns Zeit und investieren diese in die Blutspende. Das ist wirklich toll, sprengt aber an vielen Orten die Kapazitäten, da deutlich mehr Spender/Innen als sonst zu den Terminen kommen. Dabei darf man nicht vergessen, dass die Blutspende freiwillig und bisher ohne Terminierung stattgefunden hatte.  

Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, haben wir ein Termin - Reservierungssystem entwickelt, was derzeit in verschiedenen Bereichen getestet und ausprobiert wird. Dieses System ermöglicht Ihnen die Reservierung eines eigenen Termins online oder via Phone und uns gemeinsam einen geregelten Ablauf am Termin.

Wir arbeiten derzeit intensiv daran und werden das System nach und nach an den Terminen ausrollen. Für Termine in Altötting ist bereits ab Februar das System geplant und eingerichtet. Unter www.blutspendediens.com/altoetting können Sie sich einen Termin reservieren. Ich bin absolut überzeugt, dass wir Ihnen als Spender damit eine sehr gute Basis schaffen und die Wartezeiten allgemein reduzieren werden. Die Erfahrungen zeigen sehr gute Abläufe und dass wir diese auch in Altötting umsetzen können.

Weiterhin werden sich damit auch die langen Schlangen vor den Lokalen erübrigen und keiner muss mehr im Regen, der Sonne oder im Schneetreiben stehen und warten.
Geben Sie uns die Chance an den notwendigen Stellschrauben zu drehen und zu beweisen, dass wir Ihnen die beschriebene Sicherheit und Abläufe garantieren können. Verschiedene Abstimmungen zu diesem Thema laufen bereits im Hintergrund und ich bin zuversichtlich, dass wir diese bereits beim nächsten Termin im Februar umsetzen werden.

Wir freuen uns, Sie bei nächster Gelegenheit wieder im Kreise unserer Lebensretter begrüßen zu dürfen.
Viele Grüße
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Peter 23.01.2021, 18:30 Uhr
Ich habe eine Frage, am 28. Dezember 2020 hatte ich Covid 19, zu diesem Zeitpunkt habe ich keine Symptome und ich wurde am 14. Januar 2021 negativ getestet. Ich weiß, dass Blut von denen gespendet werden kann, die von Covid 19 geheilt wurden, das Antikörper enthält. Welchen Vorschlag können Sie mir geben, wann und wo Blut zu spenden? Ich lebe in Erding, ich habe keine anderen Krankheiten, die gegen eine Spende sind, ich habe zuvor gespendet (nicht in Deutschland) und ich bin 57 Jahre alt.

Michaela Wittwer 25.01.2021, 11:57 Uhr
Hallo Peter,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Plasma für Covid-19-Erkrankte zu spenden!

Wir sind froh, dass Sie Ihre Erkrankung gut überstanden haben und nun mit einer Rekonvaleszentenplasmaspende helfen möchten.

Bitte lesen Sie die auf dieser Website aufgeführten Informationen durch und füllen Sie das Formular aus: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/services/rekonvaleszentenplasma aus, meine zuständigen Kollegen melden sich zeitnah bei Ihnen.

Besten Dank & viele Grüße,
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Andy 26.01.2021, 14:09 Uhr
Hallo, Eine Frage, braucht man eine Anmeldung bzw Termin wenn man zu einem Blutspendetermin gehen will oder kann man einfach so hin gehen? Grüße Andy

Lisa Rudolph 26.01.2021, 15:09 Uhr
Hallo Andy,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Die flächendeckende Einführung des Terminreservierungssystems wird derzeit geplant und getestet. Alle Blutspendetermine auf www.blutspendedienst.com/termine, für die eine Terminreservierung vorab erforderlich ist, sind mit dem Hinweis "Bitte Termin reservieren!" versehen, für alle Termine ohne diesen Hinweis ist keine Reservierung vorab erforderlich bzw. möglich.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Martina Bistritzky 05.02.2021, 18:41 Uhr
Wir waren gerade in Kissing beim Blutspenden mussten echt lang anstehen da es ohne Termin statt fand war etwas doof und dann hat auch noch jemand meine Semmeln aus der Tüte genommen

Michaela Wittwer 08.02.2021, 11:10 Uhr
Hallo Martina,

danke für Ihre Nachricht. Es tut mir leid, dass Sie so lange warten mussten, das Terminreservierungssystem wird nach und nach in den Orten ausgeweitet, um die Wartezeiten zu verringern.

Viele Grüße
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Helmut 21.02.2021, 12:52 Uhr
Hallo, ich bin regelmäßiger Blutspender und habe für den 01.03.21 eine Terminreservierung vorgenommen. Da aber doch auch Spender kommen, die nicht reserviert haben, werde ich doch trotzdem in der Warteschlange stehen, oder werden angemeldete Spender vorgezogen?

Michaela Wittwer 22.02.2021, 11:54 Uhr
Hallo Helmut, 

danke für Ihre Nachricht und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden.
Die Termine werden im 15- oder 20-Minuten-Takt vergeben. Das bedeutet, dass Sie innerhalb dieses 15- bzw. 20-minütigen Zeitfensters für die Blutspende registriert werden, anschließend durchlaufen Sie wie gewohnt die weiteren Stationen des Blutspendetermins. 

Falls es bei Ihnen vor Ort der erste Termin mit Reservierung ist kann es durch den neuen Ablauf für Spender und Personal noch zu Wartezeiten kommen. Erfahrungsgemäß dauert es ca. 2 Termine bis sich alle an den neuen Ablauf gewöhnt haben. 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Start in die Woche!

Viele Grüße
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Sabrina 08.03.2021, 06:03 Uhr
Guten Morgen, ich hatte gestern die erste Covidimpfung - welche Frist muss ich bis zur nächsten Plasmaspende einhalten? Vielen Dank :) Liebe Grüße

Michaela Wittwer 08.03.2021, 12:13 Uhr
Hallo Sabrina,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden.
Wir empfehlen bis zum Folgetag zu warten und wenn man dann ohne Impfreaktionen ist, kann man zur Spende gehen.

Liebe Grüße
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Angelika 10.03.2021, 18:45 Uhr
Kann ich nach einem Stress-Cardio-MRT (am 9.3.), bei dem sich nichts Krankhaftes ergeben hat, am 15.3. Blut spenden?

Lisa Rudolph 11.03.2021, 13:45 Uhr
Hallo Angelika,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Abhängig davon, welche Beschwerden vorliegen, ob weitere Untersuchungen geplant sind und ob ggf. Medikamente eingenommen werden, wird die Spendefähigkeit in diesem Fall beurteilt. Wenden Sie sich für die weiterführende Abklärung gerne an unsere Kolleginnen aus dem Ärzte-Team: 0800 1194911 (kostenfrei aus Fest- und Mobilfunknetz).
Danke für Ihre Mithilfe & viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Thomas 29.03.2021, 12:34 Uhr
Hallo, Mein nächster Blutspendetermin liegt genau zw. meinen covid-Impfterminen. Zw. Der 1. Impfung und der Blutspende würden 2 Wochen liegen und der 2. Impftermin wäre eine Woche nach der Blutspende. Kann ich beide Bedenkenlos machen oder ist es eher Ratsam die Blutspende zu verschieben? Vielen Dank!

Michaela Wittwer 29.03.2021, 12:59 Uhr
Hallo Thomas,

danke für Ihre Nachricht und Ihr Interesse am Thema Blutspende.
Das ist kein Problem. Wir empfehlen einen Tag Pause zwischen Impf- und Blutspendetermin.

Viel Erfolg und liebe Grüße
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Lisa 04.04.2021, 20:18 Uhr
Hallo. Ich habe von einer Freundin erfahren, dass bei ihr im Ort vor der Spende ein schnelltest erfolgen musste. Ist das jetzt immer der Fall? Ich will am Dienstag spenden gehen. Ein test würde mich allerdings zögern lassen.

Lisa Rudolph 06.04.2021, 13:00 Uhr
Hallo Lisa,
danke für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden und Ihren Kommentar!
Eine generelle Schnelltestpflicht auf SARS-COV-2 gibt es nicht. Darf ich fragen, wo Sie zur Blutspende kommen wollen?
Danke für Ihre Mithilfe!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Andreas Wenzel 09.04.2021, 17:54 Uhr
Hallo liebes Blutspende-Team! Ich hatte am 6. April 2021 meine 132 Blutspende. Im Dezember 2020 bekam ich ein Schreiben bzgl. Ehrung für meine 125 Spenden. Wann sind wieder Ehrungen möglich? Im Falle keiner persönlichen Ehrung, werden die Ehrungsunterlagen per Post zugesandt? MfG Andreas

Michaela Wittwer 12.04.2021, 11:59 Uhr
Hallo Andreas,

danke für Ihre Nachricht und Ihre zahlreichen Spenden.
Leider werde auch dieses Jahr keine Ehrungen veranstaltet. Damit wir die Ehrungsunterlagen versenden können, melden Sie sich doch bitte an der Hotline: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) 

Vielen Dank und liebe Grüße
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Christa 13.04.2021, 22:37 Uhr
Ich hoffe, dass es weiterhin keine Schnelltestpflicht vor einer Blutspende geben wird. Trotz meiner kürzlich vollendeten 100sten Spende aus Überzeugung habe ich mit einer Testpflicht ein Problem. Die nun fünf Termine in Coronazeiten an zwei Spendeorten waren alle sehr gut mit Konzepten durchgeführt worden.

Michaela Wittwer 14.04.2021, 09:35 Uhr
Hallo Christa,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre zahlreichen Blutspenden.
Wir sind da an die Vorgaben gebunden und warten nun die Entscheidungen ab. Natürlich werden wir weiterhin versuchen, den Spendetermin so unproblematisch wie möglich zu organisieren.

Viele Grüße und einen schönen Tag
Michaela vom BSD

Ihre Antwort

Günther Bernhard 25.04.2021, 17:16 Uhr
Guten Tag! Ich bin 73 Jahre alt und darf deswegen in Hessen nicht mehr Blut spenden. Gilt diese Altersbeschränkung auch in Bayern? Da ich mich richtig Fit fühle, und auch sonst keine Wehwechen habe, und Aschaffenburg und Umgebung in Sichtweite sind, würde ich gerne weiterhin spenden ! Gerne höre ( lese ) ich von ihnen.

Michaela Wittwer 26.04.2021, 12:26 Uhr
Hallo Günther,

danke für Ihre Nachricht und Ihr Engagement für die Blutspende.
Es tut mir leid, aber in Bayern gilt die gleiche Altersbeschränkung.

Die Altersgrenze wird im Sinne des Spender- und Empfängerschutzes umgesetzt, da mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit für (mitunter ggf. unerkannte) gesundheitliche Einschränkungen und damit Risiko für Spender und / oder Empfänger steigt.

Ich wünsche Ihnen weiterhin vielGesundheit und alles Gute!
Viele Grüße
Michaela vom BSD 

Ihre Antwort

Claus Haubensack 30.04.2021, 16:46 Uhr
Hallo, ich hätte mich gefreut wenn es eine gewisse Impfpriorisierung für Blutspender gegeben hätte. In den Briefen werden wir immer als Lebensretter gefeiert. Wahlhelfer ist ein Grund für Priorisierung. Da sieht man, dass die Regeln von Politikern gemacht werden.

Lisa Rudolph 30.04.2021, 16:52 Uhr
Hallo Claus,
danke für Ihren Beitrag und Ihr Engagement für die Blutspende!
Ihr Gedanke, durch die Priorisierung von Blutspenderinnen und Blutspendern für die COVID-19 Impfung einen zusätzlichen Anreiz für die Blutspende zu schaffen, ist grundsätzlich interessant – vielen Dank dafür!

Die Reihenfolge der COVID-19-Impfungen ist zudem in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut. Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen. Mit Blick auf das Durchschnittalter der Blutspenderinnen und Blutspender in Bayern wäre das Bevorzugen Blutspendewilliger bei den COVID-19-Impfungen nicht mit der Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums in Einklang zu bringen.

Das Wissen, mit ihrer Blutspende kranken und verletzten Mitmenschen neues Leben zu schenken, stellt sicherlich auch eine wichtige Motivation für die Blutspende dar. Regelmäßiges Blutspenden in Bayern wird übrigens mit kostenfreien zusätzlichen Blutuntersuchungen in Form unseres „Gesundheitschecks“ belohnt. Alle Infos: www.blutspendedienst.com/gesundheitscheck.

Bitte lassen Sie sich versichern: Wir freiern Sie und alle Blutspenderinnen und Blutspender als Lebensretterinnen und Lebensretter - jeden Tag! Danke für Ihr Engagement!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Claus Haubensack 02.05.2021, 23:03 Uhr
Kein Dank für die nichtssagende Antwort

Ihre Antwort

Dr. Thomas Fengler 06.05.2021, 10:43 Uhr
Es ist verwunderlich, dass wir einerseits Inzidenzen in Abhängigkeit von schwankenden Testzahlen mehr oder weniger Betroffener zum Maßstab für Verordnungen und Einschränkungen von Grundrechten aktzeptieren, auf der anderen Seite aber die Möglichkeit eines breiten Screening über die Blutspendedienste nicht wahrnehmen. Eine vertane Chance, um wirklich eine Pandemie-Welle zu beobachten und die Durchseuchung zu beobachten. Das Argument, jemand würde sich so ein Testergebnis "erschleichen" ist seltsam, da es ja eine routinemäßige Überprüfung der Blutspenden z.B. auf AIDS und Hepatitis gibt. Da gilt es dann ja nicht als Argument. Das Einfache und Offensichtliche in Zeiten der Atemwegsinfektionen zu tun (Maske, Abstand, Hygiene) und die nüchterne Bewertung der harten Zahlen wie Intensivbettenbelegung, Beobachtung der Übersterblichkeit statt der aktuellen These einer dritten Welle, die Testzahl-getriggert sein könnte, ja wir wissen es nicht! Vor allem endlich die personelle Ertüchtigung unseres vergleichsweise guten Gesundheitssystems durch Mitarbeiter, die die Intensivpflege entlasten helfen, das erscheint mir als die eigentliche Aufgabe in der nun kommenden Aerosol-freien Sommerzeit, wo statt der Atemwegsinfektionen wieder die fäkalen Infektionen überwiegen. England und Frankreich hatten trotz massivem Lockdown eine wesentlich höhere Anzahl an Verstorbenen als Deutschland, Schweden wiederum sieht nicht unbedingt so schlimm aus, wie es dargestellt wurde. Die Medien sind sich da leider "alternativlos" einig, ohne kritisch zu vergleichen. Wie lange wurde gemeldet, dass die Toten "an Corona" gestorben wären, weil sie entweder als positiv registriert waren (und aus einem anderen nicht ankreuzbaren Grund starben) oder aber an Lungenerkrankungen, sowie die, die tatsächlich aufgrund des Krankheitsverlaufs als Corona-Erkrankte verstarben. Erinnert sich noch jemand an die Kinderlähmung? Wir Kinder sind in die Schule gegangen, die ganze Zeit, ohne Mundschutz! Diese Erkrankung betraf v.a. junge Menschen und war infektiös, bevor typische Symptome warnen konnten. Das erscheint mir noch immer als schlimmer. Bei Corona sind zwei Drittel der Verstorbenen alte Menschen (wie ich) sind. Kinderlähmung ist grausam, weil sie teilweise schwer behinderte Kinder viele Jahre leben und leiden lässt. Die Schluck-Impfung mit abgeschwächten Polio-Viren erzeugte dabei gelegentlich die Krankheit (meines Wissens 1:100.000). Schauen wir uns die aktuelle Diskussion um Astra Zeneca an, dann ist erkennbar, dass wir die Abwägung zwischen wirklichen Risiken (Corona-Erkrankung im Promille-Bereich) und aktuell gemeldeten (7 pro 3 Millionen?) nicht richtig machen! Ich konnte mich so glücklicherweise schon mit Astra Zeneca impfen lassen, nachdem das Paul Ehrlich-Institut erst Ü60 ausschloss, dann umgekehrt, es für Unter-60jährige ausschloss. Was für ein unsicheres Verhalten der viel beschworenen Wissenschaft, die viel zu hastig und oberflächlich ständige Neubewertungen auf Basis von Big Data ("Inzidenzen") vornimmt. Die vielen Daten beruhen dabei teilweise auf einem zweifelhaften Testverhalten. Warum? Nun, ich habe es so erlebt, als ich Corona hatte: Wer sich so krank fühlt, bleibt nämlich zuhause (wohin niemand zum Testen kommt) oder wird im Krankenhaus nach erorderlicher Notfall-Einlieferung getestet. Viele Tests werden aber aus purer Angst oder Anlass-bezogen (Urlaub, Arbeitgeber) durchgeführt, die Leute sieht man in den Schlangen bzw. so war es noch im letzten Jahr, das ändert sich ja jetzt wegen der Testpflicht zum Eintritt in die Konsumtempel. Die Test-Zahlen schwanken - wer geht schon am Samstag testen, das macht man während der Woche - und aktuell liegen sie gerade jetzt höher und werden ja nicht als Korrekturfaktor mit berechnet, da die Inzidenzen absolut genannt werden, ohne auf die Testzahlen bezogen zu werden. Erinnert sich noch jemand an die Hongkong-Grippe 1968/69? Wie jedes Jahr dominieren im Winter die Atemwegserkrankungen, im Sommer die Schmierinfektionen, ein Rhythmus von Infektionserkrankungen, dem wir bestenfalls mit Impfungen und Hygiene begegnen können. Nicht mit Hysterie und Aktionismus.

Lisa Rudolph 06.05.2021, 10:52 Uhr

Hallo Thomas,
danke für Ihren ausführlichen Kommentar. Gerne greifen wir den kurzen, die Blutspende betreffenden Absatz, auf.
Im Rahmen epidemiologischer und therapeutischer Forschung im Kampf gegen die Corona-Pandemie gibt es derzeit eine Vielzahl an Institutionen, die wissenschaftliche Studien durchführen. Hierbei sind zahlreiche Fachbereiche und auch interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaften beteiligt. Der Blutspendedienst des BRK beispielsweise beteiligt sich an einer Antikörperstudie, die derzeit durchgeführt wird. Wissenschaftler unter der Leitung von Michael Hölscher, Direktor des Tropeninstituts der Uniklinik München, testen Menschen auf Antikörper gegen Sars-CoV-2, um repräsentative Hinweise auf die gegenwärtige Durchseuchung der Bevölkerung zu erlangen und die Entwicklung von Antikörpertest zu unterstützen. Der Blutspendedienst des BRK stellt für diese Zwecke Blutproben aus 2019 sowie aktuelle Blutproben zur Verfügung. Die Spenderdaten werden anonymisiert und nicht an das Tropeninstituts der Uniklinik München weitergegeben.
Viele Grüße, Lisa vom BSD


Dr. Thomas Fengler 06.05.2021, 11:00 Uhr
Das ist gut, noch besser wäre es, wenn die Medien auch diese Hinweise aufnehmen würden statt immer die gleichen Impulse (Notbremse, Ausgangssperre, Inzidenzen...) zu bedienen. Aber Sie haben ja Recht: Das ist nicht Gegenstand der Diskussion. Ich hoffe also, dass wir bald ein Screening der Blutspendedienste erhalten, finanziert vom Bundesgesundheitsministerium.

Ihre Antwort

Michael 10.05.2021, 11:52 Uhr
Hallo, ich gehe nicht mehr zum Blutspenden weil der Blutspendedienst es nicht organisiert bekommt, vernünftige Terminbuchungen zu machen und ich mich jedes Mal richtig ärgere weil die Spenderzentren überlaufen sind. Teilweise bin ich schon vor der Anmeldung wieder gefahren. Ich mein jeder hat doch heute irgendwie ein Mobiltelefon/Laptop/Zugang zum Internet über Bekannte/Verwandte um sich seinen Termin zu buchen, damit man wenigstens sehen könnte, wie viele Heerscharen sich am Spenderzentrum tummeln um in Grüppchen von einigen haushaltsunabhängingen Personen "Abstand" zu halten während man sich über Alltagsthemen unterhält. Oder das man die Registrierung veröffentlicht wie viele Personen aktuell vor Ort sind. So viele Möglichkeiten, keine einzige bekommt man seit Jahren nicht auf die Reihe. Wenn diese Menschenansammlungen eventuell nachlassen würde und sich damit die Spenderzeit verringert, bin ich auch wieder bereit Blut zu spenden, aber so kann ich mir keinen "Mangel" vorstellen. Gruß, Michael

Lisa Rudolph 10.05.2021, 13:45 Uhr
Hallo Michael,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Feedback zur Blutspende!
Die Online-Terminreservierung reduziert Wartezeiten, ermöglicht bedarfsgerechte Terminauslastung und unterstützt so die Umsetzung erforderlicher Hygienekonzepte. Nach erfolgreicher Testphase bauen wir die mobile Blutspende mit Terminreservierung ab sofort bayernweit aus, bis zum Jahresende 2021 soll für alle Termine die Terminreservierung erforderlich sein. Alle Infos: www.blutspendedienst.com/terminreservierung
Haben Sie kürzlich einen Termin für die Blutspende reserviert und dann keine gute Erfahrung gemacht? Schreiben Sie uns doch gerne an socialmedia@blutspendedienst.com, wo und wann Sie Blut gespendet haben, dann geben wir Ihre Rückmeldung gerne an die zuständigen Kolleginnen und Kollegen weiter. Es wäre schön, Sie weiterhin im Kreis unserer Lebensretterinnen und Lebensretter zu wissen!
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Christa 10.05.2021, 21:40 Uhr
@ Michael: Ich habe vor kurzem meinen "Hunderter" voll genacht, zum ersten Mal mit Termin. Ich war begeistert, noch im August dauerte die gesamte Spende an diesem Ort über zwei Stunden. Dort war es schon öfter überlaufen gewesen. Der Termin im August war mich für hart an der Grenze. Geben Sie Ihrem Spendeort mit Termin nochmal eine Chance! Oder gehen Sie in die Landgemeinden, falls möglich. Wir werden gebraucht, ich bin Angehörige eines vor kurzem schwer Erkrankten. Zwei Tage zuvor war ich eben noch spenden. Jetzt ist eine Spende noch wichtiger.

Lisa Rudolph 11.05.2021, 12:06 Uhr
Hallo Christa,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Wir freuen uns sehr, dass Sie von der Blutspende zum Wunschtermin ebenso begeistert sind wie wir und dass Sie Ihre positive Erfahrung hier mit uns und anderen teilen.
Alles Gute für Sie und Ihre Familie,
Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Lena 17.05.2021, 11:47 Uhr
Hallo, ich habe vor heute Blutspenden zu gehen. Da ich gesehen habe, dass es zeitlich und örtlich gut passt. Ich war noch nie Blutspenden, hatte aber oft schon überlegt. Jetzt stell ich mir die Frage - grad auch wegen Coronazeiten- ob man da einfach spontan hingehen darf oder ob man da einen Termin vorher vereinbaren muss? Und muss ich was bestimmtes mitbringen? Dankeschön schon mal im Voraus! :)

Verena Hundemer 17.05.2021, 13:38 Uhr
Hallo Lena,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wir sind tatsächlich gerade dabei, ein Terminreservierungsprogramm einzurichten. Ob Ihr Wunschtermin mit Reservierung ist, erkennen Sie, an der Kennzeichnung „Bitte Termin reservieren!“ auf unserer Terminsuche www.blutspendedienst.com/termine. Falls diese Kennzeichnung nicht vorhanden ist, können Sie ohne Reservierung zur Blutspende kommen.
Mitbringen müssen Sie als Erstspender nur Ihren Personalausweis und ca. eine Stunde Ihrer Zeit. Wir freuen uns auf Sie!
Viele Grüße und viel Spaß bei der Spende, Verena vom BSD

Ihre Antwort

Karl Lochner 18.05.2021, 09:38 Uhr
Hallo Lena Meine nächsten Termine für eine Spende wären der 26. bzw. 28.05.21 in meiner Wohnortnähe. Am 26.05. habe ich aber vorher meinen 2.Impftermin Corona weshalb ich an diesem Tag nicht spenden sollte. Am 28.05. habe ich vorher einen Termin beim Zahnarzt zur Entfernung von zwei Backenzähnen. Kann ich diesen Termin dann trotzdem wahrnehmen und darf ich trotzdem spenden oder wie lange muss ich danach pausieren. Ich möchte nämlich bis zu meinem 73.geb.Tag 75 Spenden erreichen.

Verena Hundemer 18.05.2021, 12:36 Uhr
Hallo Karl,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Nach der Entfernung zweier Backenzähne besteht grundsätzlich eine einwöchige Wartezeit bis  zur nächsten Blutspende, solltest du Antibiotika einnehmen müssen, beträgt die Sperrfrist 4 Wochen. Wir hoffen sehr für Sie, dass Sie Ihr persönliches Spendeziel bis zu Ihrem Geburtstag noch erreichen können. Falls das nicht mehr möglich ist, können Sie stolz auf Ihre 74 bereits geleisteten Blutspenden sein. Damit haben Sie jetzt schon einen sehr wichtigen Beitrag zur Sicherung der bayernweiten Versorgung mit Blutpräparaten geleistet!
Alles Gute und viele Grüße, Verena vom BSD

Ihre Antwort

Hartmut Kull 25.05.2021, 22:34 Uhr
Hallo, kann das Blut von Geimpften noch genutzt werden? Ich selbst darf nicht geimpft werden. Kann mich, falls ich eine Blutspende benötige, das durch den corona Impfstoff veränderte Blut gefährden?

Lisa Rudolph 26.05.2021, 08:01 Uhr
Hallo Hartmut,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Interesse!
Blut von gegen SARS-CoV-2 Geimpften kann bedenkenlos für Therapie und Notfallversorgung eingesetzt werden. Transfusionsassoziierte Infektionen mit SARS-CoV-2 gelten als ausgeschlossen. Auch bei anderen Erregern respiratorischer Infektionen, insbesondere Influenza, gibt es keine Hinweise auf transfusionsassoziierte Infektionen. Im Zusammenhang mit einer Transfusion von Blutkomponenten einer gegen SARS-CoV-2 geimpften Person kommt es nicht zu Wirkungen von geimpfter mRNA beim Transfusionsempfänger.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Hartmut Kull 26.05.2021, 08:44 Uhr
Es geht nicht um corona, sondern um die mRNA Impfstoffe, die im Blut sind.... Können die mich bei einer Bluttransfusion gefährden? Ich gehe davon aus, dass der enthaltene Impfstoff zusätzlich krank machen kann. Ihre Stellungnahme?

Lisa Rudolph 26.05.2021, 12:48 Uhr
Hallo Hartmut,
der Erhalt von Blutpräparaten einer gegen SARS-CoV-2 geimpften Person ist unbedenklich. Im Zusammenhang mit einer Transfusion von Blutkomponenten einer gegen SARS-CoV-2 geimpften Person kommt es laut Paul-Ehrlich-Institut bei keinem der SARS-CoV-2-Impfstoffe, die inaktivierte Viren oder nicht-infektiöse Virusbestandteile enthalten wie z. B. mRNA Impfstoffe oder Vektor-basierte Impfstoffe mit nicht-humanpathogenen replikationsfähigen Virusbestandteilen zu Wirkungen beim Transfusionsempfänger.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Hartmut Kull 26.05.2021, 09:30 Uhr
In den USA können Geimpfte kein Blut spenden, weil der Impfstoff ihre natürlichen Antikörper vollständig zerstört... Es ist vermutlich davon auszugehen, dass eine Blutspende von Geimpften an Ungeimpfte auch deren Immunsystem zerstört. Gerne erwarte ich ihre Rückmeldung.

Lisa Rudolph 26.05.2021, 12:49 Uhr
Hallo Hartmut,
der Beitrag eines einzelnen TikTok-Nutzers auf den Sie sich hier beziehen, wurde von zwischenzeitlich von Politifact, einem amerikanischen journalistischen Recherche- und Überprüfungs-Projekt, offiziell als Falschmeldung eingestuft: https://www.politifact.com/factchecks/2021/may/04/tiktok-posts/no-red-cross-isnt-warning-vaccinated-people-not-do/.
Gegen SARS-CoV-2 geimpfte Personen können weiterhin bedenkenlos Vollblut, Plasma und Thrombozyten spenden, sofern sie die geltenden Zulassungskriterien erfüllen. Die SARS-CoV-2-Impfung sorgt für die Ausbildung spezifischer Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus. Eine Impfung gegen SARS-CoV-2 zerstört weder das Immunsystem der geimpften Person noch eines möglichen Transfusionsempfängers.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Alex Leinert 31.05.2021, 15:20 Uhr
Wohnort in Dachau

Lisa Rudolph 31.05.2021, 15:40 Uhr
Hallo Alex,
danke für Ihren Kommentar - hier scheint ein Teil Ihrer Anfrage zu fehlen. Wie können wir weiterhelfen?
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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katya 07.06.2021, 23:23 Uhr
hallo Lisa, wie lange ca kann ich nach meiner Genesung Plasma fuer Antikoerper spenden? habe schon 2 mal und der wert ist von 128 auf 114 in einer Woche gefallen... ist es normal?

Lisa Rudolph 08.06.2021, 13:54 Uhr
Hallo Katya,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Rekonvaleszentenplasma zu spenden!
Wir bieten derzeit keine Möglichkeit mehr an, Rekonvaleszentenplasma für die Therapie von an COVID-19-Erkrankten zu spenden. Gegebenfalls gibt es in Ihrer Nähe eine Einrichtung, die weiterhin Rekonvaleszentenplasma abnimmt, dort kann man Ihnen sicherlich auch Auskunft zu einer eventuell erforderlichen Antikörpermenge geben.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Joachim 09.06.2021, 08:24 Uhr
Bei mir wurde vor ca 10 Jahren beim Erstspenden Antikörper auf Hepatitis festgestellt und ich als Spender dadurch ausgeschlossen. Ist das heute immer noch so? Gruß Joachim

Michaela Wittwer 09.06.2021, 09:59 Uhr
Hallo Joachim,

danke für Ihre Nachricht und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden.
Wenn man von der Spende wegen Hepatitis-AK ausgeschlossen wurde, (dann ging es um eine Hep. B oder C) dann besteht damit eine Dauersperre, selbst wenn es eine unspezifische Reaktion war. Gern können Sie sich zur genaueren Abklärung bei uns an der Hotline melden: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) 

Vielen Dank und liebe Grüße
Michaela vom BSD

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