Solidaritätsprinzip – Jeder Dritte braucht einmal in seinem Leben Blut

Ein Beitrag von Fabienne Dechert vom 24.04.2013
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Oft fragt man sich doch, warum immer erst etwas passieren muss, damit gehandelt wird? Mir fällt spontan ein Beispiel ein: erst nach einem Unfall an einem Bahnübergang wird eine Schranke angebracht. Ich glaube so ist es auch beim Blut spenden: erst wenn man selbst oder jemand aus dem Familien- oder Freundeskreis auf Blutspenden angewiesen ist, macht man sich Gedanken.

 

Das ist wahrscheinlich ein Grund, warum 94% der in Deutschland lebenden Bevölkerung Blut spenden zwar für wichtig halten, aber nur 3,5% tatsächlich aktiv werden. Dabei werden allein in Bayern täglich etwa 2.200 Blutkonserven benötigt.

Auch wenn es “altbacken“ klingt: unsere Gesellschaft funktioniert an ganz vielen Stellen, weil sich Menschen für die Gemeinschaft engagieren. Und ich finde dieses Solidaritätsprinzip sehr beruhigend!

Solidarität – Der Zusammenhalt zwischen gleichgesinnten oder gleichgestellten Individuen und Gruppen und deren Einsatz für gemeinsame Werte. (Quelle: Wikipedia)

Zwei Drittel aller Menschen benötigen irgendwann in ihrem Leben eine Blutspende bzw. Produkte, die aus einer Blutspende hergestellt werden. Solange wir also spenden können, sollten sich unsere Mitmenschen auf uns verlassen können. Und wenn ich selbst Blut benötigen sollte, spendet hoffentlich auch jemand für mich.

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Fabienne Dechert

Seit 2013 beim BSD. Radelt gerne durch München, geht gerne auf Reisen und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT.

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