Wissenswertes: Warum werden manche Blutgruppen häufiger benötigt als andere?

Ein Beitrag von Fabienne Dechert vom 31.10.2013
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Der Bedarf hängt von der Verträglichkeit der Blutgruppen untereinander ab. Menschen mit der Blutgruppe 0 und dem Rhesusfaktor negativ gelten als Universalspender.

Die Blutgruppe 0 negativ kann allen Empfängern mit anderen Blutgruppen gegeben werden. Patienten mit dieser Blutgruppe (6 % der Bevölkerung) vertragen hingegen nur ihre eigene Blutgruppe und sind daher auf 0 Rhesus negatives Blut angewiesen. Menschen mit der Blutgruppe AB mit dem Rhesusfaktor positiv vertragen Erythrozyten (=rote Blutkörperchen) von allen anderen Blutgruppen und gelten damit als Universalempfänger.

Die meisten Menschen in Deutschland haben die Blutgruppen A (43 %) und 0 (41 %). Daher ist für diese beiden der Bedarf am höchsten.

Neben der Blutgruppe ist bei der Verträglichkeit auch ein weiteres Merkmal entscheidend: der Rhesusfaktor. Blutgruppen mit Rhesus negativem Merkmal können auch Empfängern mit derselben Blutgruppe mit Rhesus positivem Merkmal übertragen werden. Somit steigt der Bedarf an Rhesus negativen Blutgruppen.

Die Grafik zeigt Dir die genaue Verteilung der Blutgruppen und deren Verträglichkeit untereinander.

  

Blutgruppenverteilung und ihre Verträglichkeit

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Fabienne Dechert

Seit 2013 beim BSD. Radelt gerne durch München, geht gerne auf Reisen und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT.

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