DER BLUTSPENDEDIENST

Institut für Transfusionsmedizin München

Seit 1974 ist der BRK-Blutspendedienst des BRK in München in der Herzog-Heinrich-Straße 2, seit 1986 zusätzlich in der Nummer 4. Hier hat sich sowohl das Institut als auch die angrenzende Hauptverwaltung, dank seiner kompetenten und engagierten Mitarbeiter, einen Namen als Dienstleister und Spezialinstitut gemacht.

In dem nach ISO 9001 zertifizierten Institut für Tranfusionsmedizin in München werden alle entnommenen Blutkonserven des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes labortechnisch (serologisch) untersucht und freigegeben. Einzig die PCR wird weiterhin in Wiesentheid durchgeführt. Ein Referenzlabor zur speziellen Antikörperdiagnostik hat sich etabliert.

Das Entnahmespektrum an Blutkonserven im Institut reicht von der Eigenblutspende über die Apheresethrombozytenkonzentrate mit Plasma bis hin zu allogenen und autologen Stammzellen. Letztgenannte werden in GMP-gerechten Arbeitsräumen aufgearbeitet und tiefgefroren gelagert. Alle Blutprodukte – außer Plasma – können hier bestrahlt und geteilt werden. Je nach Anforderung ist es außerdem möglich, andere Spezialpräparate herzustellen. Die Angebotspalette des ITM München beinhaltet aber auch langzeitkonservierte Erythrozytenkonzentrate.

Um eine rund-um-die-Uhr-Versorgung der Patienten mit kompatiblen Erythrozytenkonzentraten zu garantieren, wurde für alle umliegenden Kliniken und Praxen ein 24-Stunden-Dienst sowie ein ärztlicher transfusionsmedizinischer Konsiliardienst eingerichtet. Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes in München bietet zudem seinen externen Sachverstand als Qualitätsmanagementbeauftragter Hämotherapie und Transfusionsverantwortlicher an.

Zur Blutspende haben Sie die Möglichkeit, öffentliche Spendetermine im Bereich der mobilen Blutspende wahrzunehmen. Sie erfahren diese unter unserer kostenlosen Hotline 0800 11 949 11 oder der Terminsuche.

  • Dr. med. Franz Weinauer
    Dr. med. Franz Weinauer
    Institutsleiter
  • Dr. med. Gabriele Fauchald
    Dr. med. Gabriele Fauchald
    Leiterin der Herstellung

Mögliche Blutspendearten:

  • Thrombozytenspende (Thrombozytapherese)
  • Eigenblutentnahme
  • autologe und allogene Stammzellapherese

Herstellung von speziellen Blutkomponentenpräparaten, z. B.:

  • Antigen-selektierte (z. B.: Jk(a)-, Fy(a)-, Le(a)-negative) Erythrozytenkonzentrate
  • Antigen-selektierte (z. B.: HLA Kl. I) Thrombozytenkonzentrate
  • CMV-negative Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentrate
  • plasmadepletierte ("gewaschene") Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentrate
  • bestrahlte (30 Gy) Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentrate
  • volumenadaptierte Erythrozytenkonzentrate für den pädiatrischen Transfusionsbedarf
  • Kryokonservierung (in flüssigem Stickstoff)
  • Erythrozytenkonzentrate mit extrem seltenen Blutgruppenkonstellationen
  • autologe und allogene Stammzellen (Separation und/oder Verarbeitung und/oder Lagerung)
  • Verarbeitung von autologen Stammzellen

Qualitätskontrolle

  • aller hergestellten Blutpräparate
  • der autologen Stammzellpräparate
  • sowie von Eigenblutkonserven im Lohnauftrag

Labordiagnostik

  • infektionsserologische und immunhämatologische Untersuchungen der Blutspender
  • immunhämatologische Untersuchungen der Blutempfänger: z. B. Antigen-Austestungen, serologische Verträglichkeitsproben, Antikörperdifferenzierungen etc.
Logo: Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes