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Wissenswertes: Welche Untersuchungen erfolgen am Blutspendetermin vor Ort? (Teil 1)

Ein Beitrag von Fabienne Dechert vom 26.03.2014
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Die ersten Untersuchungen erfolgen im Rahmen des Arztgesprächs am Blutspendetermin. Dort werden Dein Blutdruck, Puls und Deine Körpertemperatur kontrolliert.

Wenn da alles OK ist, wird Dein Hämoglobin-Wert, also der Gehalt an rotem Blutfarbstoff, in Deinem Blut gemessen. Nur wenn der sogenannte Hb-Wert hoch genug ist, besitzt Du ausreichend Eisenreserven zur gesteigerten Neubildung von voll funktionsfähigen Erythrozyten (= rote Blutkörperchen) und Du kannst spenden. Falls nicht, darfst Du zu Deiner eigenen Sicherheit nicht spenden.

Warum sind die roten Blutkörperchen so wichtig?

Die roten Blutkörperchen haben die Aufgabe, alle Körperzellen mit lebenswichtigem Sauerstoff zu versorgen und auf dem Rückweg zur Lunge Kohlendioxid als Stoffwechselendprodukt zu entfernen. Sauerstoff und Kohlendioxid werden mit Hilfe des roten Blutfarbstoffes, also dem Hämoglobin transportiert. Dieses befindet sich in den roten Blutkörperchen und enthält Eisen, das den Sauerstoff binden kann.

Durch die Blutspende verlierst Du natürlich einen Teil Deiner roten Blutkörperchen und damit auch einen Teil Deiner Eisenreserven, daher ist der Hb-Wert ein wichtiger Messwert für die Zulassung zur Blutspende. Falls Du mal aufgrund eines zu niedrigen Wertes nicht spenden darfst, denk daran, dass das zu Deinem eigenen Schutz passiert.

Hb-Wert

Mit jeder Blutspende erhältst Du eine kostenlose ärztliche Kontrolle. Diese Untersuchungen haben in der Vergangenheit schon öfter dazu geführt, dass bei ein paar Blutspendern Krankheiten, wie z.B. Bluthochdruck, frühzeitig entdeckt werden konnten.

Du willst auch einen solchen Mini-Checkup? Dann freuen wir uns darauf, Dich bei einem unserer nächsten Blutspendetermine begrüßen zu dürfen:-) Alle Termine der nächsten sechs Wochen findest Du auf unserer Website unter www.blutspendedienst.com/termine

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Fabienne Dechert

Seit 2013 beim BSD. Radelt gerne durch München, geht gerne auf Reisen und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT.

Kommentare

Jacqueline 07.08.2018, 14:15 Uhr
Ist es möglich, andere Blutwerte gleich mit Testen zu lassen, wenn man zuvor hier mal einen Mangel hatte?

Lisa Rudolph 07.08.2018, 16:09 Uhr

Hallo Jacqueline,
im Rahmen der Blutuntersuchungen vor bzw. nach der Blutspende sind nur die standardmäßig enthaltenen Untersuchungen möglich.

Vor der Blutspende: Blutdruck, Puls, Körpertemperatur, Hb-Wert
Nach der Blutspende: Blutgruppenbestimmung nach dem AB0-System, Bestimmung des Rhesus-Faktors, Untersuchung nach irregulären Blutgruppen-Antikörpern, Untersuchung auf Antikörper bzw. Antigene gegen Hepatitis-B und Hepatitis-C, HIV sowie Syphilis, sowie Virusdirektnachweis mittels der PCR-Testung auf Hepatitis-A, Hepatitis-B, Hepatitis-C-Viren, HI-Virus, Parvovirus B19 (= Erreger der Ringelröteln), Cytomegalievirus (CM-Virus).

Als Dankeschön für das Engagement seiner Blutspender bietet der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes kostenfrei zusätzliche Blutuntersuchungen an. Diese zusätzlichen Untersuchungen erhalten:
Frauen, die drei Mal, und Männer, die vier Mal innerhalb von 12 Monaten Blut gespendet haben bzw. Blutspender, die einen Erstspender mitbringen.
Im Rahmen des Gesundheitschecks werden folgende Untersuchungen durchgeführt: Die Leberwerte Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT), Glutamat-Oxalat-Transaminase (GOT), Gamma-Glutamyl-Transferase (GammaGT) und Bilirubin (TBI).Die Blutfettwerte Gesamtcholesterin (CHOL), High-Density-Lipoprotein (HDL)-Cholesterin (das sogenannte „gute Cholesterin“), Low-Densitiy-Lipoprotein (LDL)-Cholesterin (das sogenannte „schlechte Cholesterin“) und Triglyceride (TGL). Der Nierenwert Kreatinin (CREA) und die Harnsäure (HS).

Viele Grüße, Lisa vom BSD


Elke 06.09.2019, 20:36 Uhr
Wie ist das bei einem Menschen mit HPV Viren, der sich einer Feigwarzen-Laser-Behandlung hingeben musste? Auf diesen HPV Virus wird nicht untersucht?

Ihre Antwort

Renate Cater 18.09.2018, 13:55 Uhr
Bei mir wurde vor 3 Monaten Rheumatoide Arthritis festgestellt. Kann ich in Zukunft noch Blut spenden, und was wurde aus meiner letzten Spende?

Lisa Rudolph 18.09.2018, 16:13 Uhr
Hallo Renate,
da wir Dich in unserer Spenderdatenbank ohne weitere Angaben nicht finden können, direkt der Hinweis, dass ich an dieser Stelle für den Blutspendedienst des BRK antworte, falls Du bei einem anderen Blutspendedienst spendest.
Wir raten bei rheumatoider Arthritis von einer Blutspende ab, insbesondere, falls Du Medikamente benötigst.
Falls Du bei uns Blut spendest und wissen möchtest, ob Deine letzte Blutspende verwendet werden konnte, schick mir bitte Deine Anschrift und Dein Geburtsdatum per E-Mail an socialmedia@blutspendedienst.com, dann schauen wir gerne für Dich nach.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Andrea 18.12.2018, 16:38 Uhr
Hallo, wird die gefährliche Eisenspeicherkrankheit auch erkannt nach einer Blutspende? Und wird mir Bescheid gegeben, wenn irgendetwas entdeckt wurde?

Fabienne Dechert - BSD 19.12.2018, 12:01 Uhr
Hallo Andrea, vielen Dank für Ihre Frage! Zur Entdeckung der Eisenspeicherkrankheit ist die Bestimmung des Ferritinwertes nötig - dieser Wert wird bei der Blutspende nicht bestimmt. Diese Untersuchung müssten Sie bei Ihrem Hausarzt durchführen lassen.
Wenn die von uns durchgeführten Infektionstestungen einen auffälligen Befund ergeben, werden Sie schriftlich informiert. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Vivian 13.02.2019, 14:28 Uhr
Hallo, meine Frage ist: Wenn man schwanger ist, und man selbst das nicht weiß, wird das direkt getestet bevor man spendet oder kommt das erst nach der Blutspende raus?

Quirin Kreitmaier 13.02.2019, 15:06 Uhr
Hallo Vivian,
wir machen weder vor noch nach der Spende einen Schwangerschaftstest. Wenn man weiß, dass man schwanger ist, darf man nicht spenden. Wenn man es nicht weiß und trotzdem spendet, passiert nichts, das ist für den Fötus unproblematisch, aber für die Schwangere ein Risiko für einen Eisenmangel, da der Fötus zur Blutbildung Eisen von der Schwangeren abzieht. Das ist aber in einer Frühschwangerschaft noch nicht gefährlich und macht sich erst in der fortschreitenden Schwangerschaft bemerkbar.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

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Herman 17.07.2019, 15:30 Uhr
Hallo, ich hatte dieses Jahr eine Chlamydia Infektion welche erfolgreich mit Antibiotika behandelt wurde. Kann ich dennoch spenden? & gibt es eine Liste auf was das Blut geprüft wird?

Quirin Kreitmaier 17.07.2019, 16:01 Uhr
Hallo Herman,
man darf 4 Monate nach Ende der Behandlung einer Chlamydieninfektion wieder spenden. Auf Chlamydien wird das Blut nicht untersucht, aber auf Hepatitis und HIV und Syphilis. Eine Liste haben lediglich die zuständigen Abnahmeärzte vor Ort.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Ihre Antwort

Jonas 20.08.2019, 16:16 Uhr
Wird bei der Untersuchung nur ein PCR HIV Test gemacht oder ein Antikörper? PCR wegkann doch garnicht 100% nachweisen?! Dann könnte das Blut ja infiziert sein?

Quirin Kreitmaier 21.08.2019, 15:10 Uhr
Hallo Jonas,

Mittlerweile sind durch die zusätzliche PCR-Testung, also die Testung auf die Viren selbst, die Blutkonserven sehr sicher geworden.
Das Restrisiko einer HIV-Infektion liegt bei 1 : 12 Millionen, für Hepatitis-C-Infektion ebenso bei 1 : 12 Millionen und für Hepatitis-B- Infektion bei 1 : 5 Millionen.

Hingegen sollte bei der Verwendung von Schnelltesten sicherheitshalber nach 6 Wochen noch ein Antigen-Antikörper-Test durchgeführt werden, reine Antikörperteste können bis zu 12 Wochen nach dem Risikokontakt positiv werden. In der Regel werden aber nur die Antigen-Antikörper-Tests verwendet und die ergeben nach bis zu 6 Wochen, selbst wenn noch keine Antikörper feststellbar sind, über die Antigenkomponente in der Regel ein sicheres Ergebnis.

Viele Grüße, Quirin vom BSD

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Vanessa Baber 11.10.2019, 18:57 Uhr
Ich wollte gestern Blutspenden, allerdings durfte ich nicht da mein Blutdruck zu hoch war. Nun meine Frage, wird auch der „kleine Blutstropfen“ im Labor untersucht oder wirklich nur die komplette Blutkonserve?

Luisa Gärtner 14.10.2019, 13:29 Uhr
Hallo Vanessa,

schade, dass es letzte Woche mit Deiner Spende nicht geklappt hat! Da wir Dich als Spenderin behalten wollen, liegt uns Deine Gesundheit sehr am Herzen und so durftest Du zu Deinem eigenen Schutz nicht spenden. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du das nächste Mal wieder dabei bist – vielen Dank für Dein Engagement!
 
Nun zu Deiner Frage: Wenn Dein Blutdruck für zu hoch befunden wurde, wurdest ja nicht zum Blutspenden zugelassen; d.h. es wurden auch die Test-Röhrchen nicht befüllt.
Du meintest vermutlich den Blutstropfen zur Blutgruppenbestimmung. Dieser Blutstropfen dient lediglich der Bestimmung des Hb-Wertes und der vorläufigen Blutgruppe. Er wird dann nicht weiter im Labor untersucht.

Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Sandra 12.11.2019, 17:38 Uhr
Hallo. Meine Frage bekommt man nachdem Blut spenden eine Info wenn man schwanger ist und das selbst noch nicht weiß? Ich habe bei anderen Online Kommentaren gelesen, das einige nach Ihrer Blutspende die Info erhalten haben das sie schwanger sind. Danke.

Fabienne Dechert - BSD 13.11.2019, 09:36 Uhr
Guten Morgen Sandra, vielen Dank für Ihre Frage! Eine Schwangerschaft kann beim Blutspenden nicht festgestellt werden. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Marion 28.11.2019, 11:59 Uhr
Sollte ich eine Art Diabetes haben, kann das bei einer Blutspende festgestellt werden?

Luisa Gärtner 28.11.2019, 14:51 Uhr
Hallo Marion,
nein, eine Blutzuckertestung wird im Rahmen der Spenderuntersuchung nicht durchgeführt. Alle Infos zu den Blutuntersuchungen nach der Blutspende: https://www.blutspendedienst.com/gegengleichgueltigkeit/beitraege/articles/wissenswertes-auf-welche-krankheiten-wird-das-blut-nach-der-spende-untersucht-teil-2--2.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Mario Klemmt 18.12.2019, 14:14 Uhr
Kann man wünschen seine Blutwerte auch dann zu bekommen wenn einem nichts fehlt

Lisa Rudolph 18.12.2019, 14:29 Uhr
Hallo Mario,
die Untersuchungsergebnisse der ärztlichen Untersuchung (Hb-Wert, Blutdruck, Temperatur) im Rahmen des Blutspendetermins können Sie beim Spendearzt vor Ort (Blutdruck, Temperatur) bzw. beim Labor-Arbeitsplatz (Hb-Wert) für sich notieren.
Nach Abschluss des Blutspendetermins gehen die Spenden in unser Produktions- und Logistikzentrum nach Wiesentheid. Dort werden die Spenden nicht nur in ihre einzelnen Blutbestandteile aufgeteilt, sondern natürlich auch mit modernsten Verfahren auf unterschiedliche Krankheiten hin getestet. Falls bei einer der aufgeführten Untersuchungen ein Befund von der Norm abweichen sollte, werden sowohl Sie, als auch Ihr Hausarzt per Einschreiben informiert.
Für regelmäßige Spender bieten wir darüber hinaus unseren Gesundheitscheck an: Anspruch auf den kostenfreien Gesundheitscheck haben Männer, die innerhalb von 12 Monaten viermal und Frauen, die innerhalb von 12 Monaten dreimal Blut spenden. Der Gutschein wird automatisch per Post zugestellt. Auch Spender, die einen Neuspender mit zum Spendetermin bringen, erhalten einen Gutschein, der in diesem Fall direkt vor Ort übergeben wird. Die Spender müssen beim Termin angeben, ob sie die Ergebnisse digital via Spenderservice/App oder per Post erhalten möchten. In der Regel sind die Ergebnisse bereits 3-5 Arbeitstage nach dem Spendetermin verfügbar. Spender, die die Ergebnisse via Spenderservice/App erhalten möchten und sich dort registriert haben, erhalten eine E-Mail, sobald die Ergebnisse vorliegen. Bei Erhalt per Post kommt natürlich noch die Versanddauer dazu.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Jessi 30.12.2019, 11:09 Uhr
Hallo, Habe eine Frage, wie es mit THC Konsum? Wenn es ab und an konsumiert wird, darf man dann spenden? Oder bekommt man Probleme? Liebe Grüße

Lisa Rudolph 06.01.2020, 14:04 Uhr
Hallo Jessi,
ein glückliches und gesundes neues Jahr wünschen wir Dir!
Bei regelmäßigem THC-Konsum muss ein Ausschluss erfolgen, da die Abbauprodukte etwa 4 Wochen lang im Blut sind.
Daher darf man frühestens 4 Wochen nach einem THC-Konsum wieder spenden.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Bianca 05.02.2020, 17:44 Uhr
Hallo, Ich war eben beim blutspende, leider musste nach 5 Minuten abgebrochen werden weil es viel zu langsam lief. Meine erste Frage: wird mein Blut trotzdem untersucht? (im Beutel waren nur knapp 110 ml) Und muss ich bis zur nächsten Spende jetzt genau so lange warten wie bei einer "gelungenen" Spende oder kann ich evtl schon früher wieder spenden gehen? Danke und LG

Luisa Gärtner 06.02.2020, 10:58 Uhr
Hallo Bianca,
zunächst möchten wir Ihnen für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden, danken! Um Ihre erste Frage zu beantworten: Vor der Füllung des Blutbeutels wird das Blut für die Untersuchung in die Röhrchen abgeleitet, d.h. wenn sich der Beutel nicht genügend gefüllt hat, wird das Blut aus den Röhrchen dennoch untersucht und ein Erstspender erhält seinen Blutspendeausweis per Post, wenn alles in Ordnung ist. Sollten die Ergebnisse auffällig sein, erhalten Sie einen Brief. Wenn alle Untersuchungen unauffällig sind, erhält man keinen Brief.

Da man aber innerhalb von 56 Tagen nur maximal 500 ml Blut spenden darf, müssen Sie auch jetzt mindestens 56 Tage warten, bis eine erneute Spende möglich ist, da Sie sonst über die 500ml-Gernze kämen. Das heißt, Sie dürfen ab dem 01.04.2020 wieder Blut spenden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie dann wieder auf einem unserer Blutspendetermine begrüßen dürfen!
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Luisa 19.03.2020, 23:30 Uhr
Hallo, wie lange dauert es, bis man über ggf. normabweichende Werte informiert wird? Und kommt die Information mit Einschreiben oder „normal“? ... Sollte diese Post per Einschreiben kommen, was passiert, wenn man vorübergehend nicht zuhause ist? Danke & vG!

Lisa Rudolph 20.03.2020, 07:39 Uhr
Hallo Luisa,
danke für Deinen Kommentar und Deine Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wenn wir im Rahmen der Untersuchungen auf Infektionskrankheiten, die nach jeder Blutspende durchgeführt werden, Auffälligkeiten in Form eines wertigen pathologischen Befundes feststellen, erfolgt die Benachrichtigung des Spenders und des vom Spender genannten Hausarztes innerhalb von vier Wochen, jeweils per Einschreiben. 
Wie die Deutsche Post verfährt, wenn der Empfänger nicht zuhause ist, können wir leider nicht beantworten.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Britta 27.03.2020, 16:53 Uhr
Hallo, vor gut einem Jahr wurde bei mit Rheumatoide Arthritis diagnostiziert, die medikamentös behandelt wurde. Rheumaindikatoren im Blut wurden zu keiner Zeit festgestellt. vor einem halben Jahr habe ich auf eigene Verantwortung alle Medikamente abgestzt und es geht mit gut. Seit über einem Jahr war ich nicht mehr zur Blutspende, würde kommenden Montag aber gerne wieder gehen, weil gerade jetzt jede Spende zählt. Was meinen Sie? Kann mein Blut verwendet werden? Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund.

Luisa Gärtner 30.03.2020, 12:22 Uhr
Hallo Britta,
vielen Dank für Ihr Engagement und die Bereitschaft auch jetzt zur Blutspende zu kommen!
Nach einer aktivierten rheumatoiden Arthritis mit oraler Medikation besteht eine 2 Jahre dauernde Sperre ab Ausheilung und Absetzen der Medikamente. Diese Maßnahme dient vor allem dem Schutz des Spenders! Um in Ihrem Fall ganz sicher zu gehen und alle Rückfragen zu klären, wenden Sie sich bitte an unsere Ärzte-Hotline zur Abklärung: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz).
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Philipp 29.03.2020, 22:55 Uhr
Wird man vor der Blutspende gewogen?

Luisa Gärtner 30.03.2020, 13:25 Uhr
Hallo Philipp,
vielen Dank für Ihr Interesse am Thema Blutspende! Nein, man wird nicht vor der Blutspende gewogen, allerdings muss sein Gewicht im Anamnesefragebogen angeben, d.h. als Blutspender sollte man sein aktuelles Gewicht kennen, das mindestens 50 kg betragen muss, um zur Spende zugelassen zu werden. Hier finden Sie weitere Informationen zum Ablauf einer Blutspende: Ablauf einer Blutspende.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Pascal 31.05.2020, 07:35 Uhr
Moin. Ich habe ne frage und zwar wenn endzündungswerte zu hoch sind, wird man benachrichtigt?

Luisa Gärtner 02.06.2020, 12:49 Uhr
Hallo Pascal,
vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Da bei der Blutuntersuchung im Rahmen der Blutspende keine Entzündungswerte bestimmt werden, können wir hier auch keine Informationen weitergegeben. Wenn Sie in Bezug auf Ihre Blutwerte nicht sicher sind, ob die Werte erhöht sind, empfehlen wir vor der Blutspende die Abklärung über den Hausarzt.
Bei weiteren Fragen oder Unklarheiten, können Sie sich auch gerne direkt an unsere Ärzte-Hotline wenden: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder eine E-Mail an info@blutspendedienst.com schreiben.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Petrella 19.05.2021, 23:35 Uhr
Hallo, ich habe gelesen, dass bei Bluthochdruck regelmäßiges Blutspenden sehr hilfreich ist. Wieso wird man dann aber nicht zugelassen?

Verena Hundemer 20.05.2021, 12:52 Uhr
Hallo Petrella,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihr Interesse am Thema Blutspende mit Bluthochdruck.
Bis zu einem Wert von 180/100 mmHg ist eine Zulassung möglich und auch hilfreich zur Unterstützung der Senkung des Blutdrucks. Bei höheren Werten wird man abgelehnt, weil bei sehr hohem Blutdruck das Blut bei der Spende sehr schnell herausfließen würde und es dann zu einem Kreislaufkollaps kommen kann. Bei Werten über 180/100 ist eine Abklärung beim Hausarzt und evtl. eine Tabletteneinnahme nötig. Bei so hohen Werten würde auch eine Blutspende nicht ausreichen, um die Werte in einen normalen Bereich zu senken.
Anlässlich des Welthypertonietages am 17.05.2021 haben wir zu diesem Thema auch einen Blog-Beitrag auf unserer Website veröffentlicht. Diesen finden Sie hier: www.blutspendedienst.com/blog/blutspende-mit-bluthochdruck
Viele Grüße, Verena vom BSD

Ihre Antwort

Marie 12.08.2021, 10:59 Uhr
Hallo Fabienne, wie misst der Blutspendedienst meinen Hämoglobin Wert vor der Blutspende? Wird hierzu eine Bluttropfen aus meinem Finger genommen, der dann wie bei Corona mit einem Schnelltest ausgewertet wird? Oder geht mein Blut in eine Art "Minilabor" der Blutspendestation, in dem es auf den Hb Wert untersucht wird? Falls es die Schnelltests sind, kann man die als "Laie" auch in der Apotheke kaufen, sodass man seinen Wert auch schon Zuhause einmal testen kann? Danke für deine Auskunft! Viele Grüße, Marie

Ihre Antwort

Marie 12.08.2021, 10:59 Uhr
Hallo Fabienne, wie misst der Blutspendedienst meinen Hämoglobin Wert vor der Blutspende? Wird hierzu eine Bluttropfen aus meinem Finger genommen, der dann wie bei Corona mit einem Schnelltest ausgewertet wird? Oder geht mein Blut in eine Art "Minilabor" der Blutspendestation, in dem es auf den Hb Wert untersucht wird? Falls es die Schnelltests sind, kann man die als "Laie" auch in der Apotheke kaufen, sodass man seinen Wert auch schon Zuhause einmal testen kann? Danke für deine Auskunft! Viele Grüße, Marie

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Marie 12.08.2021, 11:34 Uhr
Hallo Fabienne, wie misst der Blutspendedienst meinen Hämoglobin Wert vor der Blutspende? Wird hierzu eine Bluttropfen aus meinem Finger genommen, der dann wie bei Corona mit einem Schnelltest ausgewertet wird? Oder geht mein Blut in eine Art "Minilabor" der Blutspendestation, in dem es auf den Hb Wert untersucht wird? Falls es die Schnelltests sind, kann man die als "Laie" auch in der Apotheke kaufen, sodass man seinen Wert auch schon Zuhause einmal testen kann? Danke für deine Auskunft! Viele Grüße, Marie

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Marie 12.08.2021, 11:34 Uhr
Hallo Fabienne, wie misst der Blutspendedienst meinen Hämoglobin Wert vor der Blutspende? Wird hierzu eine Bluttropfen aus meinem Finger genommen, der dann wie bei Corona mit einem Schnelltest ausgewertet wird? Oder geht mein Blut in eine Art "Minilabor" der Blutspendestation, in dem es auf den Hb Wert untersucht wird? Falls es die Schnelltests sind, kann man die als "Laie" auch in der Apotheke kaufen, sodass man seinen Wert auch schon Zuhause einmal testen kann? Danke für deine Auskunft! Viele Grüße, Marie

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