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Video: Felix überlebte dank mehrerer 100 Blutkonserven

18.07.2013  von: Fabienne Dechert

Felix ist 19 Jahre alt, macht eine Ausbildung zum Krankenpfleger und ist als aktiver Bergretter bei der Bergwacht Bayern (Bereitschaft Füssen). In seiner Freizeit ist er fast täglich in den Bergen unterwegs. Doch dann kam es am 17. Januar 2009 zu einem folgenschweren Unfall, der sein eigenes Leben und das seiner Familie komplett veränderte.

Film "Felix überlebte dank mehrerer 100 Blutkonserven"

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KOMMENTARE ZUM BEITRAG

Fabienne Dechert - BSD 01.10.2015, 13:17 Uhr

Sehr geehrter Herr Müller,

vielen Dank für Ihren Kommentar! Woher haben Sie die Zahl mit den 1.000 €? Im Durchschnitt kostet eine Blutkonserve (= ca. 500ml) in Deutschland etwa 85 €. Hierbei handelt es sich um einen Durchschnittspreis quer über die verschiedenen Blutgruppen und Produktmerkmale.

Mit ehrenamtlichen Helfern und freiwilligen Spendern in Bayern und auch ganz Deutschland haben wir ein System, um das uns der Rest von Europa beneidet. Denn der Preis für Blutprodukte liegt in Deutschland weit, zum Teil bis zu fünfzig Prozent, unter dem europäischen Niveau. Das kommt auch dem Gesundheitssystem in Deutschland zugute. Freiwilliges Blutspenden rettet also Leben und ist ein sozialer Dienst an der Gemeinschaft.

In Bezug auf die Kosten einer Blutkonserve ist wichtig zu wissen, dass das Blut nicht vom Spender zum Empfänger „durchgereicht“ wird. Dazwischen liegt jede Menge Arbeit, die wiederum Kosten beim BSD verursacht. Sämtliche Blutspenden aus Bayern werden u.a. in der zentralen Produktionsstätte am Standort Wiesentheid bei Würzburg aufbereitet. In den Großlabors in Wiesentheid und München erfolgt die entsprechende Testung, um die Sicherheit der Blutprodukte zu gewährleisten. Daneben finden in unseren Instituten für Transfusionsmedizin weitere Untersuchungen und Dienstleistungen für Kliniken und Patienten statt.

Als gemeinnützige GmbH sind wir verpflichtet kostendeckend zu arbeiten. Einnahmen decken hauptsächlich die Kosten für Verarbeitung, Qualitätssicherung und Spenderwerbung. Wir erhalten keinerlei Zuschüsse, Fördermittel oder Subventionen. Daher sind wir gezwungen nach professionellen wirtschaftlichen Grundsätzen zu arbeiten und - falls möglich – entsprechende Überschüsse zu erwirtschaften. Diese benötigen wir für nutzungsgebundene Investitionen in den Zweckbetrieb – z.B. in die Weiterentwicklung spezieller Testverfahren in Maschinen und Geschäftsausstattung. Zudem müssen wir eine aufwendige Logistikstruktur unterhalten. Die Mittelverwendung wird von Finanzbehörden und Wirtschaftsprüfern in Hinblick auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben gemäß Abgabenordnung überprüft.

Zu der Kommunikation zwischen Herrn Schön und uns, dem Blutspendedienst des BRK: Sie können das nicht wissen, aber wir haben an mehreren anderen Stellen mit Herrn Schön bereits zu den Themen geschrieben. Für die Geschenke ist immer der jeweilige Kreisverband zuständig und wir haben die Anregung von Herrn Schön direkt an diesen weitergegeben. Man muss aber dazu sagen, dass der für den Termin in Nürnberg zuständige Kreisverband bereits ein sehr gutes System eingeführt hat: Man kann dort für die geleisteten Blutspenden Punkte sammeln und diese dann gegen größere/höherwertige Geschenke und Einkaufsgutscheine eintauschen. Darüber hinaus stört sich Herr Schön an Richtlinien, wie der Frage nach seinem Namen am Terminort. Diese können und wollen wir nicht ändern, denn sie dienen der Sicherheit der Blutkonserven. Auch dies wurde an anderer Stelle ausführlich erläutert.

Sie haben vollkommen Recht, dass wir die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Bayern mit lebensnotwendigen Blutkonserven ohne den Einsatz der freiwilligen Spender nicht leisten könnten. Daher nehmen wir Kritik und Anregungen sehr ernst. Und wertschätzen unsere Spender sehr. Es gibt Situationen und Wünsche in denen wir jedoch auch erklären müssen, dass es Vorgaben gibt, die nicht zu ändern sind.

Freundliche Grüße, Frau Fabienne Dechert vom BSD

A. Müller 30.09.2015, 23:33 Uhr

Sehr geehrter Herr Dechert,

ich bin gerade selbst über mich verwundert, hier überhaupt einen Kommentar zu schreiben. Aber Ihre Antwort auf die Bitte des Herrn Schön muss man schon als Frechheit bezeichnen.

Völlig unabhängig von Ihren Erlebnissen repräsentieren Sie hier den Blutspendedienst des Roten Kreuzes, das heißt ein Unternehmen, dass Millionen Euro durch das freiwillige Spenden von Blut verdient. Und als solcher sollten Sie sich Mühe geben, es den Spendern Recht zu machen und zwar in jeder Art und Weise, wie sie es sich wünschen. Ohne die freiwilligen Spenden hätten Sie nämlich keine Geschichte und das Rote Kreuz auch kein Geld, überhaupt zu existieren. Und wenn es sich ein Spender wünscht, ein passendes Geschenk zu erhalten, dafür, dass er sich die Zeit nimmt, Blut zu spenden, sollte er es auch erhalten. Und betrachtet man dazu, dass das Rote Kreuz an jeden Beutel Blut, also an einem halben Liter Blut, mehr als 1000 EUR verdient (!!!), sollte das eine Kleinigkeit sein.

Also hören Sie auf, hier Leute zu beschwichtigen und Solidarität zu heucheln, sondern versuchen Sie es den Spendern Recht zu machen!

Mit freundlichen Grüßen,
A. Müller

Fabienne Dechert - BSD 27.03.2015, 10:43 Uhr

Hallo Herr Schön, die Frage nach Ihrem Namen und Geburtsdatum wird gestellt, um die Fehlerquote zu minimieren. Die Kollegen handeln auf Anweisung und nach Vorgabe, damit wir ein sicheres Blutprodukt herstellen können. Dies geschieht zum Schutz der Blutspendeempfänger, wie z. B. Felix. Wir danken Ihnen für Ihre freiwillig geleisteten Blutspenden und der damit gelebten Solidarität! Aus unserer Sicht sollte es bei der Blutspende nicht um eine Entlohnung der Spender, z. B. mittels Geschenken, gehen. Wie der Name schon sagt, geht es um eine freiwillige Leistung, mit der Sie als Spender einem Menschen in Not helfen, das Wertvollste auf der Welt zu behalten - das Leben. Für diese Hilfe kann es gar kein adäquates materielles Geschenk geben. Beste Grüße, Fabienne Dechert vom BSD

Alexander Schön 27.03.2015, 10:19 Uhr

Sie haben den Sinn meines Schreibens ansheinet nicht verstanden,Ich bin Ehrenamtlch im Altenheim, spende Blut und bin bei Dkms gemeldet,und ich habe schon oft darauf hingewiesen das Man Geschenk atraktiver machen sollte,wel ich bei den letzen Spende nichts gefunden habe was ich ajs 67 Jähriger gebrauchen kan,in der not nim ich wen ich in Urlaub fahre dan was für Kinder im Ausland mit.was will ich mit2paar Socken für 2,50 wen ich 6paar beim C&A für 7EURO bekomme,Früher waren die Geschenke atraktiefer,weil wenn ein atraktives Geschenk bekomme was ich auch brauchen kann freue ich mich darüber. Beispiel wen ich im Urlaub einem KInd ein Plüsctier gebe freuen Sie sich.Wenn ich im Altenheim bin und zum Stammtisch eingeladen were freue ich mich wen ich bei den Niederbronner Scwester zum Kaffe eingeladen werde freue ich mich,oder wen wir zum Außflug eingelade werde Freue ich mich,wen ich von ihren Serviskräften bedint werde freue ich mich weil Sie nett un freundlich sind und sie auch einen Spaß vertragen,So war es auch ein freundschatliches Verhältnis in der Heimerichstr.dann sollten Sie sich fragen warum ich mich in der Nunnenbeckstr. als Zapfhahn fülle!Sie sollten mal ihre PHilosofie überdenken,Weil Sie mir die Frage mit dem Namensschild wo mein Name und mein Gebutstag darauf steht,habe ich das Gefühl Sie wollen mich nicht verstehen. Gruß Alexander Schön

Fabienne Höfert - BSD 02.07.2014, 16:46 Uhr

Hey Chris, das hört sich ja auch nach einer krassen Lebensgeschichte bei Dir an! Ich habe Deine Nachricht direkt an Felix weitergeleitet. Er ist gerade wegen eines neuen Projekts in den USA unterwegs. Ich hoffe, Dir geht es heute wieder einigermaßen gut! Viele Grüße, Fabienne vom BSD

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