Wissenswertes: Auf welche Krankheiten wird das Blut nach der Spende untersucht? (Teil 2)

Ein Beitrag von Fabienne Dechert vom 25.04.2014
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Nach Abschluss des Blutspendetermins gehen die Spenden in unser Produktions- und Logistikzentrum nach Wiesentheid. Dort werden die Spenden nicht “nur“ in ihre einzelnen Blutbestandteile aufgeteilt, sondern natürlich auch auf unterschiedliche Krankheiten hin getestet.

 


Dazu wird von jedem Spender am Termin eine geringe Menge Blut in Teströhrchen abgenommen. Dieses Blut wird für die Laboruntersuchungen zum einen nach Wiesentheid und zum anderen in das Labor nach München gebracht.

Vorbereitungsarbeiten für die eigentlichen Untersuchungen

Im ersten Schritt erfolgen die Vorbereitungsarbeiten für die eigentlichen Untersuchungen:

  • die Blutgruppenbestimmung nach dem AB0-System
  • die Bestimmung des Rhesus-Faktors
  • eine Untersuchung nach irregulären Blutgruppen-Antikörpern
  • die Untersuchung auf Antikörper bzw. Antigene gegen Hepatitis-B und Hepatitis-C, HIV sowie Syphilis

Du fragst Dich warum Deine Blutgruppe und der Rhesusfaktor noch einmal im Labor bestimmt werden, obwohl Du vielleicht schon mehrmals Blut gespendet hast? Die regelmäßige Untersuchung auch bei Dauerspendern und der Vergleich dieser Ergebnisse mit den Ergebnissen aus vorangegangenen Spenden dienen der Verhinderung von Verwechslungen.

Virusdirektnachweis mittels der PCR-Testung

Im nächsten Schritt wird ein Virusdirektnachweis mittels der PCR-Testung für folgende Virusarten durchgeführt:

Wichtig zu wissen! Die Viren bzw. virusspezifische Antikörper sind im Blut zwar nachweisbar, allerdings erst mehrere Wochen nach einer Infektion. D.h. es gibt eine sogenannte Fensterphase, in der wir den Virus trotz der Tests nicht nachweisen können.

Durch den PCR-Test können wir dieses Fenster z.B. bei dem HI-Virus von etwa sechs Wochen auf etwa zwei Wochen verkürzen. Zu 100 Prozent ausschließen können wir eine Infektion dadurch leider nicht. Daher ist es wichtig, dass der medizinische Fragebogen vor der Blutspende wahrheitsgemäß ausgefüllt wird.

Falls bei einer der aufgeführten Untersuchungen ein Befund von der Norm abweichen sollte, würden wir Dich schriftlich über das Ergebnis informieren.

Hinter jeder Blutspende steckt eine ganze Menge an Arbeit

Ich weiß, dass waren ganz schön viele Informationen. Der Beitrag soll verdeutlichen, dass hinter jeder Blutspende noch eine ganze Menge an Arbeit folgt. Durch die ganze Reihe an Tests stellen wir sicher, dass Blutspendeempfänger Blutprodukte erhalten, die einem höchstmöglichen Sicherheitsstandard entsprechen.

Welche Untersuchungen bereits während des Blutspendetermins durchgeführt werden, kannst Du hier nachlesen.

Wir würden uns freuen, Dich bei einem unserer nächsten Blutspendetermine begrüßen zu dürfen. Alle Termine der nächsten sechs Wochen findest Du auf unserer Website unter www.blutspendedienst.com/termine

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Fabienne Dechert

Seit 2013 beim BSD. Radelt gerne durch München, geht gerne auf Reisen und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT.

Kommentare

Luca 01.10.2019, 21:55 Uhr
Da ich auch sehr gerne Blutspenden gehe und leider hypochondrisch sehr stark veranlagt bin, würde ich sehr gerne wissen, ob bei den Werten, welche gemessen werden, auch Werte dabei sind, welche auf eine Krebserkrankung hindeuten KÖNNTE? Ich freue mich sehr auf eine Antwort Beste Grüße aus Mainz Luca

Lisa Rudolph 02.10.2019, 11:00 Uhr
Hallo Luca,
es werden keine Tests auf maligne Erkrankungen durchgeführt. Da es sich hier um ein personenbezogenes medizinisches Anliegen handelt, möchte ich Dich aus Datenschutzgründen bitten, das individuell mit meinen Kollegen der Ärzte-Hotline abzuklären: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Jens Gutberg 10.10.2019, 12:44 Uhr
Hallo, wird auch auf HIV 2 getestet und wenn wie? Ich habe gelesen das PCR gar nicht in der Lage für ist. Und zu wie viel Prozent kann man nach 15 Tagen Zeitfenster den Virus ausschließen wenn man kein Sex ohne Kondom hatte? Mit freundlichen Grüßen

Lisa Rudolph 11.10.2019, 09:34 Uhr
Hallo Jens,
unsere Aufgabe und Pflicht als Blutspendedienst ist es, sicherzustellen, dass die freigegebenen Blutprodukte kein Risiko für den jeweiligen Empfänger darstellen. Hierfür durchläuft das gespendete Blut eine Reihe von Testverfahren, bevor es zur Verwendung freigegeben werden kann. Unter anderem wird dabei das Blut auch mit dem PCR-Test auf HIV-2 getestet. Weitere Informationen zu den Untersuchungen, die nach einer Blutspende durchgeführt werden, findest du hier.
Deine Fragestellung „zu wie viel Prozent kann man nach 15 Tagen …“ muss differenziert betrachtet werden.
Wir als pharmazeutisches Unternehmen müssen sicherstellen, dass von den hergestellten Arzneimitteln kein Risiko für unser Patienten ausgeht, d.h. dass keine bzw. eine entsprechend niedrige Viruslast vorliegt, sodass eine Transfusion für den Empfänger unkritisch ist.  Unsere Testverfahren sind jedoch nicht für die Diagnostik, sondern ausschließlich für die die Prüfung und Freigabe von Blutprodukten zugelassen. Rein diagnostisch kann zu einem gewissen Zeitpunkt die Viruslast noch gering sein, sich aber aufgrund einer vorliegenden Infektion im Zeitablauf steigern.
Im Interesse der Patienten, die auf überlebenswichtige Blutpräparate angewiesen sind, möchte ich Dir in Erinnerung rufen, dass eine Blutspende keinesfalls geleistet werden darf, um sich selbst auf Krankheiten testen zu lassen. Hierfür sind Arztpraxen oder Gesundheitsämter zuständig.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Joachim 16.10.2019, 18:49 Uhr
Hallo, hätte eine Frage zum Thema Krankheiten: wenn der Hiv Antikörpertest positiv ausfallen würde, wird dann anschließend zum bestätigen ein Western Blot gemacht oder wird der Bestätigungstest mit dem Pcr gemacht ?

Lisa Rudolph 18.10.2019, 08:58 Uhr
Hallo Joachim,
zur Bestätigung reaktiver Screening-Ergebnisse wird, dem Standard folgend, Western-Blot durchgeführt.
Unsere Aufgabe und Pflicht als Blutspendedienst ist es, sicherzustellen, dass die freigegebenen Blutprodukte kein Risiko für den jeweiligen Empfänger darstellen. Hierfür durchläuft das gespendete Blut eine Reihe von Testverfahren, bevor es zur Verwendung freigegeben werden kann. Wir als pharmazeutisches Unternehmen müssen sicherstellen, dass von den hergestellten Arzneimitteln kein Risiko für unser Patienten ausgeht, d.h. dass keine bzw. eine entsprechend niedrige Viruslast vorliegt, sodass eine Transfusion für den Empfänger unkritisch ist.
Wichtig ist zu wissen, dass unsere Testverfahren nicht für die Diagnostik, sondern ausschließlich für die die Prüfung und Freigabe von Blutprodukten zugelassen sind. Rein diagnostisch kann zu einem gewissen Zeitpunkt die Viruslast noch gering sein, sich aber aufgrund einer vorliegenden Infektion im Zeitablauf steigern.
Eine Blutspende kann und darf also keinesfalls für diagnostische Zwecke genutzt werden, hierfür sind Ärzte oder Gesundheitsämter zuständig.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Leonie Marchewka 22.10.2019, 19:30 Uhr
Wird das Blut auf Leukämie getestet?

Lisa Rudolph 23.10.2019, 08:27 Uhr
Hallo Leonie,
da kein Blutbild und kein Differentialblutbild im Rahmen der Untersuchung durchgeführt werden, kann man eine Leukämie nicht feststellen. Ein dauerhaft niedriger Hb-Wert könnte ein Hinweis sein, allerdings kann es dafür auch jede Menge anderer Ursachen geben. Umso wichtiger ist dementsprechend eine aufrichtige und ausführliche Anamnese im Rahmen der ärztlichen Untersuchung.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Tina K. 24.10.2019, 06:00 Uhr
Wird das Blut auch auf Clamydien getestet ???

Luisa Gärtner 24.10.2019, 12:12 Uhr
Hallo Tina,
nein, das Blut wird nicht auf Chlamydien getestet. Für die Untersuchung auf Chlamydien eignet sich ein Abstrich oder Urintest beim Gynäkologen.
Selbst bei einem Verdacht auf diese Infektion darf man nicht zum Blutspenden kommen – sollte sich der Verdacht erhärten, darf erst 4 Monate nach der Ausheilung wieder gespendet werden.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

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Jan 25.10.2019, 17:50 Uhr
Hallo, Vor drei Wochen hat man bei mir Borrilliose im frühen Stadium diagnostiziert und habe dagegen auch Medikamente bekommen und seit dem 21.10. nehme ich sie nicht mehr (weil drei Wochen habe ich sie genommen), und meine Frage ist wann dürfte ich wieder Blut spenden gehen?

Luisa Gärtner 28.10.2019, 11:51 Uhr
Hallo Jan,
vielen Dank für Dein Engagement für die Blutspende!
Der Regelfall besagt, dass 4 Wochen nach der letzten Tabletteneinnahme eine erneute Blutspende wieder möglich ist.
Um sicher zu gehen, melde Dich bitte zur genauen Abklärung über unsere Ärzte-Hotline: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder per E-Mail an info@blutspendedienst.com.
Vielen Dank für Deine Mithilfe & viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Remka 08.11.2019, 16:40 Uhr
Hallo, darf ich Sie um schriftlichen Erhalt (durch Zusendung oder Selbst-Abholung) der Hiv/Hepatitis Diagnostik bitten, selbst wenn diese unauffällig sind? Mit freundlichen Grüßen

Luisa Gärtner 11.11.2019, 12:50 Uhr
Hallo Remka,
ja, wir senden den Spendern auch die Spenderinformation - also die Übersicht über die Laborergebnisse zu. Wenden Sie sich hierfür bitte an unsere Ärzte-Hotline: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder schreiben Sie eine E-Mail an info@blutspendedienst.com, dann nehmen wir das gern auf. Eine Bitte aber noch an dieser Stelle: Bitte keinesfalls mit einem möglichen Infektionsrisiko zur Blutspende kommen. Eine ganz frische Infektion kann auch mit hochsensitiven und modernen Testmethoden nicht festgestellt werden.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Lisa 09.11.2019, 20:15 Uhr
Meine Schwägerin war Freitag zur Blutspende & hat am Abend einen Mageninfekt bekommen. Muss sie sich melden & bescheid geben? Kann das für den Empfänger schädlich werden? Oder sterben die Viren ab ? Lg

Luisa Gärtner 11.11.2019, 12:52 Uhr
Hallo Lisa,
vielen Dank für Ihre Nachricht!
Ihre Schwägerin möchte sich bitte umgehend über unsere Ärzte-Hotline 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) zur weiteren Klärung melden! Danke!
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Linda 12.11.2019, 07:44 Uhr
Hallo, wann darf man nach dem Einsetzen der Gynefix-Kupferkette wieder spenden? Vielen Dank. Linda

Fabienne Dechert - BSD 12.11.2019, 11:27 Uhr
Hallo Linda, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden! Man darf 4 Wochen nach dem Einsetzen der Kette wieder spenden, wenn es keine Komplikationen gegeben hat. Wenn Sie weitere Fragen dazu haben, melden Sie sich gerne über unsere kostenlose Spender-Hotline 0800 11 949 11. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Sina Kliche 15.11.2019, 17:58 Uhr
Huhu liebe Leute :) Ich bin die Sina und bin fast 29 Jahre alt ... Ich lebe sehr gesund und ernähre mich sehr gesund ! Ich mache Sport , trinke jeden Tag 3-4 l Mineralwasser , rauche nicht , kein alkohol und keine Drogen ! Habe organisch auch absolut keine Probleme ... kein Diabetes ... kein hiv ... kein tripper .. keine clamydien oder sonst was in der Art .... ich habe übrigends auch Blutgruppe 0 , also das worauf sich alle freuen :D .... nun das Problem ... ich habe mich unglücklicherweise mit Syphillis anstecken lassen als ich 16 war ... dies wurde 3 monate später in einer Klinik durch allgemeinkontrolle entdeckt und mit einer 2 wöchigen Antibiose behandelt !!! Im klartext haben sich Antikörper gebildet ... die Krankheit wird also nicht mehr ausbrechen und es kann sich auch niemand bei mir anstecken ... da kann ich so oft sex haben wie ich will oder der jenige so viel Blut von mir trinken wie er will , er würde sich nicht anstecken ... meine frage also darf ich spenden ja oder nein ... wenn nein warum nicht ??? Und bitte nicht einfach sagen weils so ist sondern bitte biologisch erläutern warum es nicht möglich wäre ... Vielen lieben Dank .. LG Sina

Luisa Gärtner 18.11.2019, 16:03 Uhr
Hallo Sina,
nach einer Syphiliserkrankung ist man leider lebenslang vom Blutspenden ausgeschlossen.
Auch nach der Ausheilung einer Syphiliserkrankung bleibt der Bluttest positiv. Um das Blut jedoch - gemäß der gesetzlichen Vorschriften - weitergeben zu dürfen, wird ein eindeutig negatives Testergebnis gefordert.
Das verlangt das Transfusionsgesetz so - Blutprodukte sind Arzneimittel und deren Herstellung ist an besondere Vorschriften gebunden.
Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie Sich gerne auch über unsere Ärzte-Hotline zur Abklärung melden: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder eine E-Mail an info@blutspendedienst.com schreiben.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe & viele Grüße, Luisa vom BSD

Sina 18.11.2019, 23:44 Uhr
Hej , also geht es in erster linie garnicht darum ob der syphillis noch ansteckend ist sondern viel ewmhr einfach darum das es formell einfach doof aussieht wenn der jenige mein blut bekommt und positiv im test wäre ?m hab ich das ricvhtig verstanden?wenn ja muss ich ehrlich sagen ist das ziemlich bescheuert in meinen augen... also wenn ich jemanden aus meinem familien oder freundes kreis blut spenden müsste weil ich nunmal die einzige bin mit der richtigen blutgruppe , dann gllaube ich wäre das den leuten ziemlich egal ob ichn syphillis hätte oder nicht... diefrage ist nämlich was wichtiger ist... weiter leben mit einem nicht aktiven erreger oder sterben ;) ?

Lisa Rudolph 20.11.2019, 13:00 Uhr
Hallo Sina,
es ist korrekt, dass Personen, die bestimmte Erkrankungen (beispielsweise Seronarbe nach zum Beispiel Hepatitis B oder Syphilis) durchgemacht haben, aufgrund der geltenden Hämotherapie-Richtlinie, die von Bundesärztekammer im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut erstellt wird, lebenslang kein Blut spenden dürfen, da in bestimmten Konstellationen Übertragungen auch nach diesen Infektionen möglich sind, wenn keine floride Infektion mehr nachweisbar ist.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Torsten 17.11.2019, 15:49 Uhr
Hallo, ihr schreibt das die Tests für das Blutspendeprodukt gemacht werden und nicht für den Spender. Sind die Tests die für die Blutspende gemacht werden den weniger sensitiv wie die in den anderen Testlaboren gemacht werden. Den da kann man HIV ja nach 6 Wochen sicher ausschließen.

Lisa Rudolph 20.11.2019, 12:52 Uhr
Hallo Torsten,
die Teste, die von uns eingesetzt werden sind nur für das Screening von Spenderproben zugelassen. In den Testbeschreibungen wird unter dem Verwendungszweck genau beschrieben, für welche Zwecke der Test konzipiert wurde. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Test nicht als Hilfsmittel für Diagnosestellung vorgesehen ist.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Torsten 20.11.2019, 13:44 Uhr
Hallo, danke für die schnelle Arbeit. Ihr schreibt oben das die Tests nach 6 Wochen HIV sicher ausschließen. Also müssen die Tests ja mindestens genau so sensitiv sein wie normale Labortests. Sonst würdet ihr ja Empfänger und auch Spender gefährden.

Lisa Rudolph 20.11.2019, 13:50 Uhr
Hallo Torsten,
gern geschehen. Wir als pharmazeutisches Unternehmen müssen sicherstellen, dass von den hergestellten Arzneimitteln kein Risiko für unser Patienten ausgeht, d.h. dass keine bzw. eine entsprechend niedrige Viruslast vorliegt, sodass eine Transfusion für den Empfänger unkritisch ist. Unsere Testverfahren sind jedoch nicht für die Diagnostik, sondern ausschließlich für die die Prüfung und Freigabe von Blutprodukten zugelassen. Rein diagnostisch kann zu einem gewissen Zeitpunkt die Viruslast noch gering sein, sich aber aufgrund einer vorliegenden Infektion im Zeitablauf steigern.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Tosten 20.11.2019, 14:11 Uhr
Dieser Zeitpunkt sind doch dann die 6 Wochen? Ich gehe ja mal stark davon aus das die Tests die besten sind die es gibt. Es geht ja schließlich um Menschenleben. Auch wenn die Tests nicht für den Spender zum ausschließen von HIV Inf. gedacht sind läuft es doch auf das selbe hinaus? Ich habe Verständnis das Ihr es so schreibt, sonst wäre der Anreiz der Blutspende ein falscher.

Lisa Rudolph 20.11.2019, 14:43 Uhr
Hallo Torsten,
Blutpräparate haben nur sehr begrenzte Haltbarkeiten, Erytrozytenkonzentrate ca. 42 Tage, Thrombozytenpräparate nur wenige Tage. Selbstverständlich setzen wir die für unsere Zwecke vorgesehenen besten und sichersten Testverfahren ein - die Sicherheit von Blutspendern und Transfusionsempfängern hat höchste Priorität. Nochmal: Bei unseren Test geht es darum, festzustellen, dass keine bzw. eine entsprechend niedrige Viruslast vorliegt, sodass eine Transfusion für den Empfänger unkritisch ist. Für HIV-Test sind Labore, Ärzte und Gesundheitsämter zuständig.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Alicia 20.11.2019, 18:49 Uhr
Hallo liebes Blutspende Team, Ich habe eine kurze Frage, und zwar wollte ich am Freitag Blut spenden gehen aber letzte Woche habe ich mich versehentlich an einer Nadeln gestochen, nachdem ich Blut abgenommen habe (ich arbeite als MFA). Bei der Nach Untersuchung kam Hep. Und HIV negativ raus. Kann ich spenden gehen oder nicht. Danke im voraus

Luisa Gärtner 21.11.2019, 13:05 Uhr
Hallo Alicia,
nach einer Nadelstichverletzung muss man 4 Monate mit der Blutspende aussetzen, vorher ist keine Spende möglich, auch nicht wenn schon Tests gemacht wurden.
Danke für Ihr Verständnis & viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Conny 06.12.2019, 08:50 Uhr
Hallo:-), ich hab auch mal eine Frage. Ich hatte 2015 ein papilläres Schilddrüsen Karzinom. Es wurde so früh festgestellt, das lediglich eine komplett op vorgenommen wurde und ich weder Bestrahlung noch Chemo machen musste. Ich hatte Glück. 2020 sind 5 Jahre rum, ich nehme lediglich seit dieser Zeit Lthyrox 100. Ich bin super eingestellt, mir geht es gut. Auch ich würde gerne helfen, habe aber gelesen das dies nach Krebs nicht mehr möglich ist. Warum? Wegen chemo oder kann in meinem Blut noch was sein? Das erstere hatte ich ja nicht. Seit fast 5 Jahren gelte ich als wieder gesund😍 Danke im Voraus. Lg

Lisa Rudolph 10.12.2019, 13:38 Uhr
Hallo Conny,
auch eine vollständig ausgeheilte und lang zurückliegende Krebserkrankung führt leider zum dauerhaften Ausschluss von der Blutspende, so schreiben es die für uns verbindlichen Hämotherapie-Richtlinien vor.
Da wir an diese Richtlinien, die von Paul-Ehrlich-Institut und Bundesärztekammer erstellt werden, gebunden sind und hier kein Interpretationsspielraum besteht, können wir keine eigenen weiterführenden Informationen zu dieser Thematik zur Verfügung stellen, aber selbstverständlich aus ärztlicher Sicht einige Vermutungen äußern.
Es ist wohl  nicht so, dass man Sorge hat es könnten noch Krebszellen unterwegs sein und beim Empfänger andocken, diese Theorie wurde schon länger verworfen bzw. kam man laut verschiedener Studien zu dem Ergebnis, dass fremde Krebszellen wahrscheinlich vom Immunsystem vernichtet werden und somit für den Empfänger ungefährlich sind. Die Bedenken liegen wohl weniger bei der Empfängerseite, sondern eher beim ehemalig an Krebs erkrankten Spender. Möglicherweise möchte man nicht in das Immungleichgewicht auf der Spenderseite eingreifen, denkbar wäre, dass bei ehemalig Erkrankten durch häufiges Blut spenden ein Immunungleichgewicht entstehen könnte und es damit möglicherweise zu einem Rezidiv kommen könnte. 
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Lena 06.01.2020, 08:18 Uhr
Hallo, kann durch die Tests auch eine Schwangerschaft nachgewiesen werden und wenn ja wird die Spenderin darüber informiert?

Lisa Rudolph 07.01.2020, 13:39 Uhr
Hallo Lena,
durch die Blutuntersuchungen im Rahmen der Blutspende kann eine Schwangerschaft nicht festgestellt werden. Dazu müssten Sie sich bitte an Ihren Gynäkologen wenden.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Doro 14.01.2020, 11:45 Uhr
Hallo, ich wollte einmal fragen, welche Krankheiten (z.B. HIV) alle per Einschreiben informiert werden? In einem vorherigen Kommentar stand, dass Abweichungen von Laborwerten per Einschreiben informiert werden? Welche abweichende Laborwerte sind da genau gemeint? Liebe Grüße

Lisa Rudolph 14.01.2020, 11:53 Uhr
Hallo Doro,
wir informieren schriftlich per Einschreiben zu Auffälligkeiten, die sich aus den oben beschriebenen Tests ergeben:

  • Hepatitis-A, Hepatitis-B, Hepatitis-C-Viren
  • HI-Virus
  • Parvovirus B19 (= Erreger der Ringelröteln)
  • Cytomegalievirus (CM-Virus)
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Anton 16.07.2020, 10:47 Uhr
Wie schnell nach der Spende bekommt man diese Mitteilung?

Fabienne Dechert - BSD 16.07.2020, 10:59 Uhr
Hallo Anton, sollten Auffälligkeiten im Rahmen der Laboruntersuchung auftreten, informieren wir innerhalb der auf die Spende folgenden vier Wochen, in der Regel sehr viel schneller, per Einschreiben. Wenn Du Fragen dazu hast, melde Dich gerne über die 0800 11 949 11 (kostenfrei) bei uns. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Stefan 17.01.2020, 04:56 Uhr
Hallo, ich habe bezüglich des PCR HIV Tests herausgefunden, dass es sich hierbei um ein Pool-Test handelt, der mit ca. 90 anderen Proben gemischt wird. Wie ist das zu verstehen? Kann es sein, dass durch die Pool-Mischung eine mögliche Viruslast nicht erkannt wird, da das Ergebnis dadurch „verwässert“ wird?

Lisa Rudolph 17.01.2020, 16:04 Uhr

Hallo Stefan,
die Pool-Mischung ist einer von mehreren Schritten im Rahmen einer PCR-Testung. Das PCR-Verfahren ist für die Testung im Poolverfahren validiert und zugelassen. Es ist sichergestellt, dass das Verfahren die Anforderung zur Prüfung von Blutspenden zuverlässig erfüllt.
Viele Grüße, Lisa vom BSD


Ihre Antwort

Karl 31.01.2020, 10:19 Uhr
Wird mein Blut auch auf Krebs untersucht, oder können Anzeiche dazu erkannt worden?

Luisa Gärtner 03.02.2020, 11:53 Uhr
Hallo Karl,
nein, das Blut wird nicht auf Krebs untersucht. Fall Sie weitere Fragen haben, können Sie sich auch sehr gerne an unsere Ärzte-Hotline wenden: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder eine E-Mail an info@blutspendedienst.com schreiben.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe & viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Mena 12.03.2020, 09:18 Uhr
Hallo, wird das Blut aktuell auch auf den Coronavirus untersucht? Danke!

Lisa Rudolph 12.03.2020, 12:25 Uhr
Hallo Mena,
die Spenden werden nicht getestet, da es für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte keine Hinweise gibt.
Vorsorglich gibt es einige Rückstellungen:

  • Reiserückkehrer aus laut Robert-Koch-Institut eingestuften internationalen Risikogebieten für Coronavirus (SARS-CoV-2) werden vorsorglich für vier Wochen nach Rückkehr zurückgestellt. Aktuelle Informationen zu Risikogebieten und vorsorglichen Rückstellungen finden Sie im ReiseCheck: www.blutspendedienst.com/reisecheck. Spendewillige, die Kontakt zu gesunden Reiserückkehrern hatten, können gerne zur Blutspende kommen.
  • Spendewillige mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen werden nicht zur Spende zulassen.
  • Spendewillige, die Kontakt zu einem an Coronavirus (SARS-CoV-2)-Erkrankten oder zu einem Verdachtsfall hatten, werden für vier Wochen nach Exposition von der Blutspende zurückgestellt.
  • Personen, die am Coronavirus (SARS-CoV-2) erkrankt sind, müssen für zwei Monate nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt werden.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Meier 15.03.2020, 20:21 Uhr
Hallo, wie wird auf HIV Typ 2 getestet? Soweit ich weiß reicht da eine PCR nicht aus. Freundliche Grüße

Luisa Gärtner 16.03.2020, 16:42 Uhr
Hallo Meier,
unsere Aufgabe und Pflicht als Blutspendedienst ist es, sicherzustellen, dass die freigegebenen Blutprodukte kein Risiko für den jeweiligen Empfänger darstellen. Hierfür durchläuft das gespendete Blut eine Reihe von Testverfahren, bevor es zur Verwendung freigegeben werden kann. Unter anderem wird dabei das Blut auch mit dem PCR-Test auf HIV-2 getestet.
Dieser PCR-Test reicht aus, da in Deutschland nur ganz wenige vorkommen und die Risiken abgefragt werden, z. B. ob der potenzielle Spender Kontakt zu Personen, die aus Risikoländern stammen, hatte. Falls ein solcher Kontakt einmalig stattgefunden haben sollte, wird man 4 Monate zurückgestellt. Bei häufigem Kontakt zu einer aus einem Risikoland eingereisten Person, muss die Spendereignung generell geprüft werden.
Ganz wichtig dabei ist, dass der Spender diese Angaben wahrheitsgetreu macht.
Wir als pharmazeutisches Unternehmen müssen sicherstellen, dass von den hergestellten Arzneimitteln kein Risiko für unser Patienten ausgeht, d.h. dass keine bzw. eine entsprechend niedrige Viruslast vorliegt, sodass eine Transfusion für den Empfänger unkritisch ist.  Unsere Testverfahren sind jedoch nicht für die Diagnostik, sondern ausschließlich für die die Prüfung und Freigabe von Blutprodukten zugelassen. Rein diagnostisch kann zu einem gewissen Zeitpunkt die Viruslast noch gering sein, sich aber aufgrund einer vorliegenden Infektion im Zeitablauf steigern. Eine Blutspende kann und darf also keinesfalls für diagnostische Zwecke genutzt werden, hierfür sind Ärzte oder Gesundheitsämter zuständig.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Justin 03.04.2020, 18:46 Uhr
Ich habe eine Frage bezüglich der Risikogruppen. Wenn die Blutspenden eh nochmal auf Krankheiten überprüft werden, weshalb werden dann Risikogruppen aufgrund der erhöhten Chance auf Infektion (z.B. mit HIV) ggf. mit 12 Monaten wartezeit ausgeschlossen? In dem Text wird erklärt, dass es aufgrund der Fensterzeit kein 100%igen Ausschluss einer Infektion gibt. Aber das würde ja heißen, dass das komplette blutspendensystem auf vetrauen basiert, was ich mir nur schwer vorstellen kann. Warum lässt man also z.B. Männer die mit Männern Sex haben nicht generell zur Spende zu und vertraut auf die Testungen nach der Spende?

Lisa Rudolph 06.04.2020, 11:01 Uhr
Hallo Justin,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Unsere Aufgabe und Pflicht als Blutspendedienst ist es, sicherzustellen, dass die freigegebenen Blutprodukte kein Risiko für den jeweiligen Empfänger darstellen. Hierfür durchläuft das gespendete Blut eine Reihe von Testverfahren, bevor es zur Verwendung freigegeben werden kann. Wir als pharmazeutisches Unternehmen müssen sicherstellen, dass von den hergestellten Arzneimitteln kein Risiko für unser Patienten ausgeht, d.h. dass keine bzw. eine entsprechend niedrige Viruslast vorliegt, sodass eine Transfusion für den Empfänger unkritisch ist. Wichtig ist zu wissen, dass unsere Testverfahren nicht für die Diagnostik, sondern ausschließlich für die die Prüfung und Freigabe von Blutprodukten zugelassen sind. Rein diagnostisch kann zu einem gewissen Zeitpunkt die Viruslast noch gering sein, sich aber aufgrund einer vorliegenden Infektion im Zeitablauf steigern. Eine Blutspende kann und darf also keinesfalls für diagnostische Zwecke genutzt werden, hierfür sind Ärzte oder Gesundheitsämter zuständig.
Um auszuschließen, dass Spender mit frischen Infektionen, deren Viruslast noch so gering ist, dass unsere Testsysteme diese nicht feststellen könnten, greifen die Regularien zur Spenderzulassung. An dieser Stelle sind wir in der Tat darauf angewiesen, dass Spendewillige uns über Risikoverhalten bzw. Infektionsrisiken informieren. 
Die gesetzlichen Vorgaben für die Spenderauswahlkriterien (Transfusionsgesetz und Hämotherapie-Richtlinien) erfolgen übrigens durch die Bundesärztekammer in Abstimmung mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und sind für uns als Blutspendedienst bindend.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Justin 07.04.2020, 18:35 Uhr
Was mich hierbei aber nachwievor wundert ist, dass ausschließlich der reine sexual Akt zwischen 2 Männern bereits als "Risikoverhalten" zählt. Weshalb ist das denn so?

Lisa Rudolph 08.04.2020, 10:09 Uhr
Hallo Justin,
die zuständigen Behörden (Paul-Ehrlich-Institut und Bundesärztekammer) beziehen sich auf das Epidemiologische Bulletin des Robert-Koch-Instituts.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Dennis Schwarz 07.05.2020, 10:03 Uhr
Ca. 3.5 Millionen homo- und bisexuelle Männer in Deutschland, ca. 2000 Neuinfektionen in dieser Gruppe jährlich, macht 0.06% dieser Gruppe - die es dann erlauben, diskriminierende Maßnahmen aus den 80ern gegen die anderen 99.93% weiterzuführen? Wenn man sich um das Diagnosefenster sorgt, dann braucht es kein Jahr Abstinenz, sondern 3 Wochen - für jede Person egal welcher sexuallen Ausrichtung, wenn sie häufig wechselnden Geschlechtsverkehr hat, und nur dann!

Lisa Rudolph 07.05.2020, 11:00 Uhr
Hallo Dennis,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Die gesetzlichen Vorgaben für die Spenderauswahlkriterien (Transfusionsgesetz und Hämotherapie-Richtlinien) erfolgen durch die Bundesärztekammer in Abstimmung mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und sind für uns als Blutspendedienst bindend.  
Es gibt Fälle, in denen Spender nach dem Ausfüllen des Fragebogens sowie bei der Untersuchung des Arztes dauerhaft oder temporär zurückgestellt werden müssen. Dies erfolgt beispielsweise nach einem Aufenthalt in bestimmten Urlaubsregionen oder bei Einnahme bestimmter Medikamente. Neben Vorerkrankungen spielen auch Lebensgewohnheiten und Sexualverhalten eine Rolle: Es besteht eine Rückstellpflicht von 12 Monaten für Männer mit Sexualverkehr mit Männern. Die zugrundeliegenden Daten, sowie ausführliche FAQ hierzu finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Blut/MSM/msm_inhalt.html
Sofern die Gesundheit der Empfänger garantiert ist, begrüßen wir sämtliche Regelungen, die es mehr Menschen ermöglichen, Blut zu spenden. Sollten neue Erkenntnisse zu einer Verkürzung dieser Zeiträume führen, können wir das ebenfalls nur begrüßen.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Anonym 07.04.2020, 10:05 Uhr
Hallo liebes DRK-Team! Ihr habt ja schon mehrmals die Frage beantwortet, ob sich Krebs durch die Tests nach der Blutspende erkennen lassen. Wie sieht es denn mit Leukämie aus? Kann dies erkannt werden? Liebe Grüße!

Fabienne Dechert - BSD 07.04.2020, 11:42 Uhr
Hallo, vielen Dank für Ihre Frage! Eine Leukämie kann durch eine sehr genaue Blutuntersuchung mit Zellzahlbestimmung im Rahmen eines großen Blutbildes sowie durch eine Knochenmarkspunktion diagnostiziert werden. Dies wird im Rahmen der Blutspende nicht untersucht. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Alex10 08.04.2020, 00:50 Uhr
Hallo liebes DRK Team! Ich habe vor 2 Tagen das erste mal Blut gespendet. Da ich mir nicht zu 100 % sicher war ob ich keine Infektion habe .. hatte ich mich zum selbst ausschluss gewählt. Da ich mir in dem Moment gedacht habe das bei der ersten Blutspende keiner zu 100% sicher sein kann. Wie sie schon mehrfach erwähnt haben wird das Blut trotzdem geprüft. Wenn im Test nichts negatives auffällt bekommt der Spender dann trotzdem einen Ausweis? Denn ich habe es missverstanden. Da ich vorher keine Tests hatte war ich mir in dem Moment nicht zu 100 % sicher. Das ärgert mich mom sehr. Denn wenn man ja keinen Ausweis bekommt heißt es das irgendwas nicht stimmt und das ist beängstigend. Vielen Dank.

Lisa Rudolph 08.04.2020, 10:37 Uhr
Hallo Alex10,
wenn Sie das rote Kästchen auf dem Formular für den freiwilligen Selbstausschluss ankreuzen, sorgen Sie dafür, dass die Konserve nicht weitergegeben wird, ansonsten hat es keine Auswirkungen. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an unsere Kollegen aus dem Ärzte-Team: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Alex10 08.04.2020, 10:51 Uhr
Danke für die Info! Ich habe noch eine Frage. Wenn man wie bei mir beim ersten Mal den selbstauschluss ankreuzt wird man dann für die nächste Blutspende in 2 Monaten gesperrt ? Danke im Voraus. Liebe Grüße.

Lisa Rudolph 08.04.2020, 10:55 Uhr
Hallo Alex10,
bis zur nächsten Blutspende sind 55 spendefreie Tage einzuhalten. 
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Yamac 11.04.2020, 12:36 Uhr
Hallo, bei meiner letzten Blutspende wurde der Pieks in die Fingerkuppe (für den Hb-Wert) von einem größeren Gerät vorgenommen. Augenscheinlich wurden damit Alle "behandelt", ich habe aber nicht erkennen können, dass da z.b. eine Nadel ausgetauscht wurde (wenn da überhaupt eine zum Einsatz kam). Wie funktioniert dies bzw. wie erfolgt hier die desinfektion / Tausch der Nadel?

Luisa Gärtner 14.04.2020, 15:33 Uhr
Hallo Yamac,
danke für Ihr Engagement für die Blutspende und Ihre Frage!
Die Hämoglobinbestimmung erfolgt mit Hilfe eines fotometrischen Verfahrens. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren zur Bestimmung einer Substanz über ihre spezifische Farbreaktion und Lichtabsorption abhängig von der chemischen Eigenschaft bei einer bestimmten Wellenlänge. Licht bestimmter Wellenlänge wird durch einen Filter selektiert und durch eine Probe geleitet, die das Licht absorbiert. Die Konzentration, also in unserem Fall das Hämoglobin, kann mit der Menge des absorbierten bzw. durchgelassenen Lichts gemessen werden.
Für diese Messung werden die Spender wie gewohnt mit einer Einmallanzette am Finger punktiert. Diese Einmallanzette wird ausgepackt, der Finger damit punktiert, anschließend wird die Einmallanzette entsorgt. An der punktierten Stelle am Finger wird eine sogenannte Küvette, ein kleines Röhrchen, mit Blut gefüllt. Diese Küvette wird dann zur Messung in das Gerät geschoben und nach Abschluss der Messung ebenfalls entsorgt.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Yamac 14.04.2020, 16:50 Uhr
Hallo liebes Bsd Team. Danke für ihre Antwort. Aber meine Frage wurde damit leider nicht beantwortet oder ich habe es nicht verstanden. Denn es war heilt nicht wie gewohnt eine einmallanzette sondern ein größeres Gerät wo man auch auf Anhieb keine Nadel erkennen konnte aber es piekst heilt also müsste ja im Gehäuse eine Nadel drin sein und beim Blut spenden konnte ich 5 Personen beobachten die ebenfalls damit behandeln wurden und es fand kein nadel austausch statt. Meine Frage ist wie die Hygiene Maßnahmen bei dem Gerät sind ? Bzw wie findet der nadelaustausch statt vielleicht automatisch ?? Danke im Voraus. Liebe Grüße.

Lisa Rudolph 14.04.2020, 16:56 Uhr
Hallo Yamac,
gern geschehen. Spenden Sie beim Blutspendedienst des BRK? Wir haben das bei unseren Blutspendeterminen gängige Verfahren beschrieben. Sollte Ihnen bei einem unserer Spendetermine ein anderes Verfahren begegnet sein, bitten wir Sie um kurze Information zu Terminort und -datum. 
Danke & viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Tina Hofstetter 14.04.2020, 20:18 Uhr
Liebes Team, meine Tochter hat das erste Mal mit 18 Jahren Blut gespendet. Nach der 2. Blutspende kam ein Brief, dass sie Hepatitis B belastet sei,das wohl durch die Impfung entstanden sei. Nach einer gründlichen Blutuntersuchung beim Arzt, stellte sich dies nicht heraus. Nach einem Anruf beim roten Kreuz bekam ich die Auskunft, dass das wohl am Messverfahren von Bayern liegt. In Baden-W. würde das wohl nichts ausmachen, weil die ein anderes Testverfahren haben. Vielleicht stellt Bayern irgendwann das Testverfahren um, dann dürfte sie wieder spenden. Wie kann es sein, dass beim Arzt das Blut OK ist. Sie wurde daraufhin wohl überall gesperrt(DKMS). Das geht vielen so, die gerne spenden würden und aufgrund des Testverfahrens nicht dürfen..Eigentlich echt schade.

Lisa Rudolph 15.04.2020, 10:24 Uhr
Hallo Tina,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Unspezifische Reaktionen sind gegen ein bestimmtes Testsystem gerichtet. Diese Spender reagiert also mit dem Testsystem, das wir im Blutspendedienst des BRK als Eingangstest verwenden. Leider sind solche Reaktionen immer wieder reproduzierbar. Um eine Blutspende freizugeben, muss aber, nach den gesetzlichen Bestimmungen, genau der Test negativ sein, den wir als Eingangstest angegeben haben. 
Für weitere Fragen können Sie sich gerne an unsere Kollegen wenden, die eine Beratung für (dauerhaft) gesperrte Spender anbieten: Spenderinfo@blutspendedienst.com oder 089/5399-4800, arbeitstäglich von 16-18 Uhr.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Tina Hofstetter 15.04.2020, 10:44 Uhr
Danke für ihre schnelle Rückmeldung. Eigentlich schade, dass man das Testverfahren nicht umstellt. Es würden sehr viele wieder zur Blutspende zugelassen werden, wo das Blut doch so dringend benötigt wird.

Ihre Antwort

Karin 16.04.2020, 18:31 Uhr
Hallo, ich war noch nie Blutspenden. Eine Freundin, sie ist Krankenschwester hat mich eben angeschrieben, dass wohl gerade nicht viel gespendet wird. Ist ja auch nachvollziehbar, nachdem riesige Panik bzgl. Corona gemacht wird. Meine Frage. Auf was wird das Blut alles getestet? Bekommt man hier eine Info? Aktuell meine ich natürlich Corona. Positiv, negativ oder imun getestet? Wie viel Blut wird abgenommen? Vielen Dank für Ihre Info Lieben Gruß Karin

Lisa Rudolph 16.04.2020, 18:35 Uhr
Hallo Karin,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Blutspenden werden nicht auf Coronaviren mit direktem Virusnachweis getestet. Eine Testung auf SARS-CoV-2 ist aufgrund der aktuell geringen Verfügbarkeit von Test-Kits nicht möglich. Durch eine Testung würde zudem ein falscher Anreiz für potenziell Erkrankte geschaffen, zur Blutspende zu kommen und damit andere zu gefährden. Nur wer fit und gesund ist, kommt zur Blutspende. Wie bei anderen Infektionsrisiken auch gelten Sperrfristen von 4 Wochen bis 2 Monate für Personen mit Symptomen, Erkrankung oder Exposition. Alle Infos zur Blutspende in Zeiten des Coronavirus: www.blutspendedienst.com/coronavirus.
Wie eine Blutspende abläuft, sehen Sie hier: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/spendeinfos/ablauf-einer-blutspende.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Maik 19.04.2020, 10:58 Uhr
Hallo, Wäre ein Keim, zum Bespiel Chlamydia Trachomatis Genom oder Neisseria Gonorrhoeae Genom, bei der Blutspende nachweisbar bzw. wird das geprüft/erkannt ?

Luisa Gärtner 20.04.2020, 14:05 Uhr
Hallo Maik,
vielen Dank für Ihre Frage und das Interesse an der Blutspende!
Es wird standardmäßig ein Antikörpertest auf Treponema pallidum, den Erreger der Syphilis, durchgeführt. Werden im Rahmen der Untersuchungen auf Infektionskrankheiten, die nach jeder Blutspende durchgeführt werden, Auffälligkeiten in Form eines wertigen pathologischen Befundes festgestellt, werden Spender und Hausarzt per Einschreiben informiert.
Bei Verdacht oder Symptomen auf eine andere Geschlechtskrankheit darf man nicht zur Spende zugelassen werden.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Maik 20.04.2020, 15:12 Uhr
Die Keime sind bei mir jetzt vor Ostern nachgewiesen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das das schon bei der letzten Spende im März war und nur nicht erkannt wurde?

Lisa Rudolph 21.04.2020, 11:22 Uhr
Hallo Maik,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Da im Rahmen einer Blutspende kein diesbezüglicher Test durchgeführt wird, können wir hierzu keine Auskunft geben. Bitte wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt. 
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Karolin 19.04.2020, 16:44 Uhr
Hallo, bei mir wurde eine HPV Infektion festgestellt, die ich sofort gemeldet habe und auf Grund dessen wurde ich gesperrt. Allerdings habe ich nichts darüber gefunden, dass sich HPV über das Blut übertragen lässt. Kann ich trotzdem Blutspenden?

Lisa Rudolph 21.04.2020, 11:14 Uhr
Hallo Karolin,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft Blut zu spenden! Humane Papillomviren werden hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr übertragen, eine Übertragung von Humanen Papillomviren durch Blutspenden ist sehr unwahrscheinlich, trotzdem erfolgt eine Rückstellung der betroffenen Spender. Wenn Sie Fragen dazu haben, können Sie sich gerne an unsere Ärzte-Hotline wenden: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder eine E-Mail an info@blutspendedienst.com schreiben.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Julian 25.04.2020, 10:33 Uhr
Hallo zusammen, wieso wird das Blut nicht auf Keime wie MRSA, 3/4-MRGN, Tuberculose o.Ä. getestet sondern „nur“ auf HIV, Syphilis etc.

Fabienne Dechert - BSD 28.04.2020, 09:13 Uhr
Hallo Julian, vielen Dank für Ihre Frage! Eine Testung auf alle Krankheiten ist aufgrund der Vielzahl an Erregern nicht möglich.

Viele Erkrankungen können durch die ausführliche Anamnese ausgeschlossen werden, da eine Erkrankung mit entsprechenden Symptomen abläuft. Dann würde man nicht zu Spende zugelassen werden und die Feststellung der Erkarnkung würde eine entsprechende Sperre nach sich ziehen. Bei TBC müsste ein Nachweis über die Ausheilung vorgelegt werden. Darüber hinaus sind die von Ihnen genannten Erreger in der Regel nicht durch Blut übertragbar. 

Die durchgeführten Tests garantieren eine höchstmögliche Sicherheit der Blutprodukte. Viele Grüße, Fabienne vom BSD


Ihre Antwort

Dennis Schwarz 07.05.2020, 09:51 Uhr
Wenn Blutkonserven ohnehin getestet werden, wo genau liegt der Sinn darin, homosexuelle Männer vom Spenden auszuschließen? Bzw. von solchen ein ganzes Jahr Abstinenz zu fordern statt eben das erwähnte diagnostische Fenster von knapp über 2 Wochen? Warum ist die Frage "Hatten sie Sex mit Männern", und nicht lediglich "hatten sie wechselnde Sexualpartner und/oder ungeschützten Geschlechtsverkehr"?

Lisa Rudolph 07.05.2020, 11:06 Uhr

Hallo Dennis,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Die gesetzlichen Vorgaben für die Spenderauswahlkriterien (Transfusionsgesetz und Hämotherapie-Richtlinien) erfolgen durch die Bundesärztekammer in Abstimmung mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und sind für uns als Blutspendedienst bindend.  
Es gibt Fälle, in denen Spender nach dem Ausfüllen des Fragebogens sowie bei der Untersuchung des Arztes dauerhaft oder temporär zurückgestellt werden müssen. Dies erfolgt beispielsweise nach einem Aufenthalt in bestimmten Urlaubsregionen oder bei Einnahme bestimmter Medikamente. Neben Vorerkrankungen spielen auch Lebensgewohnheiten und Sexualverhalten eine Rolle: Es besteht beispielsweise eine Rückstellpflicht von 12 Monaten bei Personen mit sexuellem Risikoverhalten, z.B. häufig wechselnde Geschlechtspartner (Paul-Ehrlich-Definition gemäß dem bundeseinheitlichen Fragebogen: mehr als drei Partner innerhalb von 12 Monaten), Männer mit Sexualverkehr mit Männern (MSM). Die zugrundeliegenden Daten, sowie ausführliche FAQ hierzu finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Blut/MSM/msm_inhalt.html
Sofern die Gesundheit der Empfänger garantiert ist, begrüßen wir sämtliche Regelungen, die es mehr Menschen ermöglichen, Blut zu spenden. Sollten neue Erkenntnisse zu einer Verkürzung dieser Zeiträume führen, können wir das ebenfalls nur begrüßen.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Jan-Philipp 02.06.2020, 18:49 Uhr
Guten Abend, Wie lange brauchen Sie Tage/Wochen, bis Sie die analytischen Ergebnisse hinsichtlich der Blutuntersuchung auf beispielsweise HI-Viren haben . Und in welchem Zeitraum kommt dann der Brief mit den Ergebnissen zum Spender? Können Sie einen Zeitraum Tage/Wochen/Monate nennen ? Freundliche Grüße

Fabienne Dechert - BSD 03.06.2020, 12:16 Uhr
Hallo Jan-Philipp, vielen Dank für Ihre Frage! Wenn es Abweichungen der Laborwerte gibt, bekommt der Blutspender innerhalb von etwa 2 Wochen per Einschreiben von uns Bescheid.
Bitte keinesfalls mit einem bekannten Infektionsrisiko zur Blutspende kommen - wie oben beschrieben, gibt es sogenannte Fensterphasen, in denen ganz frische Infektionen auch mit hochsensitiven Testmethoden noch nicht festgestellt werden können. Sollten Sie Fragen dazu haben, melden Sie sich bitte über die 0800 11 949 11 (kostenfrei). Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Dominik 02.06.2020, 23:48 Uhr
Trifft alles was in diesem Text steht auch bei einer Plasmaspende zu oder gibt es dort Abweichende Regelungen? Vielen Dank vorab :)

Fabienne Dechert - BSD 04.06.2020, 11:56 Uhr
Hallo Dominik, vielen Dank für Ihre Frage! Nach Rücksprache mit den Kollegen aus dem Plasmazentrum Würzburg habe ich folgende Rückmeldung für Sie: Die durchgeführten Untersuchungen treffen auch für die Plasmaspende zu, zusätzlich testen wir noch Gesamteiweiß und Immunglobuline bei jeder 5. Spende, da mit der Plasmaspende immer Eiweiß und Immunglobuline mitgespendet werden. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Thomas K 12.06.2020, 13:34 Uhr
Hallo, hatte vor 30 Jahren eine Hepatitis E welche ohne Probleme ausgeheilt ist. Warum darf ich trotzdem nicht spenden?

Luisa Gärtner 15.06.2020, 11:16 Uhr
Hallo Thomas,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
6 Monate nach einer ausgeheilten Hepatitis E ist eine Zulassung zur Blutspende wieder möglich. Falls Sie wegen einer Hepatitis E abgelehnt wurden, wenden Sie sich bitte unsere Ärzte-Hotline: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder schreiben eine E-Mail an info@blutspendedienst.com, dann versuchen wir dieses Missverständnis aufzuklären.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe & viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Stefanie 14.06.2020, 12:28 Uhr
Hallo, ich verstehe noch nicht so ganz, warum noch ein Restrisiko auf z.B. HIV besteht, wenn das Blut NACH der Spende getestet wird. Also warum kann man denn die Konserve nicht kurz vor der Spende nochmal testen, um die Gefahr während des diagnostischen Zeitfensters auszuschließen? Oder verstehe ich da etwas nicht? LG

Lisa Rudolph 15.06.2020, 10:58 Uhr
Hallo Stefanie,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Die Viruslast in der Konserve verändert sich seit der Entnahme nicht, könnte für den Empfänger aber dennoch zu einer Übertragung führen. Die Konserve kurz vor der Transfusion nochmal zu testen, wäre also nicht zielführend. Um kurz vor der Transfusion nochmals einen Test durchzuführen, müsste der Blutspender erneut vorstellig werden, was aus logistischen Gründen nicht möglich ist.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Rosemarie 21 Hellgermann 14.06.2020, 14:18 Uhr
Hallo , auch ich würde gerne wissen ob ich Blut spenden darf ! Vorweg hier Informationen :" Als Kind Kind ( ca.5 Jahre ) habe ich Hepatitis A durchgemacht ! Während meiner Beschäftigung wurde ich durch meinen Arbeitgeber mehrmals gegen Hepatitis B geimpft ,was sich aber nicht nachweisen ließ ,warum auch immer !! Aufgrund von Schmerzen und einer OP am Rücken nehme ich schon seit gut 12 Jahren Morphine , Neuroleptika gegen die Missempfindungen und noch verschiedene andere Medikamente , wie gegen Bluthochdruck , Magenmedikament !! Nun wurde vor gut einem Jahr auch noch eine Borreliose diagnostiziert , habe jetzt auch schon das zweite Mal eine Antibiose dagegen bekommen und die Werte sind zur Zeit in Ordnung ! Nun eben die Frage , darf ich Blutplasma oder auch Blut spenden ? LG an das Blutspendeteam !!

Luisa Gärtner 15.06.2020, 11:15 Uhr
Hallo Rosemarie,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Eine abgelaufene Hep. A und eine Impfung gegen Hep. B, sind keine Hindernisse für die Blutspende. Bei der Borreliose kommt es auf das Stadium und die Symptome an, ob eine Blutspende möglich ist. Die Schmerzmedikamente Morphine und Neuroleptika könnten jedoch eine Zulassung verhindern, aber auch hier kommt es auf das Medikament und seine Dosierung an.
Damit Sie sich nicht umsonst zu einem Blutspendetermin bemühen, melden Sie sich bitte bei unserer Ärzte-Hotline zur Abklärung: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder schreiben Sie eine E-Mail an info@blutspendedienst.com.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe & viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Jane 15.06.2020, 12:07 Uhr
Hallo, ich habe Ende der Woche einen Termin zur Blutspende. Allerdings fiel mir jetzt ein, dass es eventuell ein Problem sein könnte, dass ich letzte Woche eine kleine Entzündung am Zeh hatte. Ist das ein vorübergehendes Ausschlusskriterium und wenn ja, wie lange? Vielen Dank und herzliche Grüße!

Luisa Gärtner 15.06.2020, 17:14 Uhr
Hallo Jane,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Ja, auch eine kleine lokale Entzündung sollte vor einer Blutspende abgeheilt sein. Also bitte abwarten bis die Wunde wieder reizlos verheilt ist.
Wenn die Wunde ausgeheilt ist, würden wir uns freuen Sie wieder im Kreis der Lebensretter begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Karl 21.06.2020, 23:52 Uhr
Dürften transgeschlechtliche Menschen Blutspenden?

Fabienne Dechert - BSD 22.06.2020, 11:49 Uhr
Hallo Karl, vielen Dank für Ihre Frage! Grundsätzlich besteht für Transgender-Personen keine Rückstellung von der Blutspende. Wir bitten Sie jedoch in der Phase der Geschlechtsanpassung nicht zu spenden.

Bitte wenden Sie sich an unsere Hotline unter 0800 11 949 11 (kostenfrei) wenn Ihre Geschlechtsanpassung abgeschlossen ist. Teilen Sie uns dann bitte unter Vorlage des Gerichtsbeschlusses sowie Namensänderungsurkunde Ihren neuen Vornamen mit, dann können wir Sie wieder zur Blutspende zulassen werden. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Katja Butz 23.06.2020, 16:38 Uhr
Hallo. Wird auch der Eisen und Zinkwert untersucht?

Luisa Gärtner 02.07.2020, 10:48 Uhr
Hallo Katja,
vielen Dank für Ihr Interesse am Thema Blutspende!
Eisen und Zink werden im Rahmen der Spenderuntersuchung nicht mitbestimmt.
Auch im Rahmen des kostenlosen Gesundheitschecks werden diese Werte nicht mitbestimmt; dort werden folgende Werte untersucht:

  • Die Leberwerte Aspartat-Amino-Transferase (GPT), Alanin-Amino-Transferase (GOT), Gamma-GT (GGT) und Bilirubin (TBI).
  • Die Blutfettwerte Gesamtcholesterin (CHOL, High-Density-Lipoprotein (HDL)-Cholesterin (das sogenannte ?gute Cholesterin?, Low-Densitiy-Lipoprotein (LDL)-Cholesterin (das sogenannte ?schlechte Cholesterin?) und Triglyceride (TGL).
  • Der Nierenwert Kreatinin (CREA) und die Harnsäure (HS).
Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne auch telefonisch direkt an unsere Ärzte-Hotline wenden: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder eine E-Mail an info@blutspendedienst.com schreiben.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe & viele Grüße, Luisa vom BSD

Manuela 16.07.2020, 23:13 Uhr
Liebes Team vom Blutspendedienst, dieser Gesundheitscheck gehört ja zu ziemlich jeder Spende, unabhängig vom Anbieter. Was, wenn dort Werte auffällig sind, aber ansonsten alles okay ist? Und habe ich das richtig verstanden, dass z. B. der Wert der Erythrozyten im kleinen Blutbild mitunter auch darauf hinweist, wie viel oder wenig Wasser jemand trinkt, also wie flüssig das Blut ist? Denn ich bin eher jemand, der zu wenig trinkt ...😅

Fabienne Dechert - BSD 20.07.2020, 10:53 Uhr
Hallo Manuela, vielen Dank für Ihren Kommentar! Grundsätzlich sollte man als Blutspender (aber auch sonst) für ausreichend Flüssigkeitszufuhr sorgen, d.h. es ist wichtig, dass man am Tag der Blutspende viel trinkt– natürlich alkoholfrei, um den Flüssigkeitshaushalt auf den Blutverlust vorzubereiten. Die Flüssigkeit kann mitunter schon auch die Fließgeschwindigkeit des Blutes mit beeinflussen und zudem beeinflusst die Trinkmenge auch die Verträglichkeit der Blutspende und beugt damit Kreislaufproblemen vor.

Ein sogenanntes kleines Blutbild wird bei unseren Routineuntersuchungen beim Blutspenden nicht mitgemacht. Der oben angesprochene "Gesundheitscheck" stellt eine erweiterte Blutuntersuchung dar für besonders engagierte Blutspender dar - bei diesem werden die Leberwerte, die Blutfettwerte imd die Nierenwerte bestimmt. Alle Infos dazu finden Sie unter www.blutspendedienst.com/gesundheitscheck. Viele Grüße, Fabienne vom BSD


Ihre Antwort

Hannes B. 02.07.2020, 00:51 Uhr
Hallo, Ich habe ca 30 mal schon Blut gespendet. Wenn ich in dieser Zeit HIV oder Lues (Syphilis) haette, waere ich dann benachrichtigt worden oder wird das nicht getestet? Vielen Dank im voraus

Luisa Gärtner 02.07.2020, 11:04 Uhr
Hallo Hannes,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft, regelmäßig Blut zu spenden!
Jede Blutspende wird auf HIV und Treponema pallidum untersucht. Bei auffälligen Testergebnissen wird der Spender mittels Brief informiert und gebeten, den Hausarzt aufzusuchen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne auch telefonisch direkt an unsere Ärzte-Hotline wenden: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder eine E-Mail an info@blutspendedienst.com schreiben.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe & viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Anonym 02.07.2020, 12:39 Uhr
Hallo, wird das Blut trotz eines negativen Selbstausschusses gespendet, wenn alle Werte unbedenklich sind? Ansonsten wäre die Spende dann ja völlig umsonst. Vielen Dank

Fabienne Dechert - BSD 02.07.2020, 14:12 Uhr
Hallo, vielen Dank für Ihre Frage! Falls im Selbstausschlussbogen „soll nicht verwendet werden“ angekreuzt ist, wird die Blutkonserve nicht an Empfänger weitergegeben. Die Infektionstestungen werden jedoch, wie bei allen Blutspenden, durchgeführt. Wenn etwas auffällig ist, wird man informiert.

Das Blut wird nur weitergegeben, wenn im Selbstausschluss „darf verwendet werden“ angekreuzt ist. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Anonym 12.07.2020, 00:49 Uhr
Hallo, ich wollte mein Blut auf HPV16 testen lassen, da meinte eine Bekannte, ich solle stattdessen Blutspenden gehen, da dies dort sowieso auch im Antikörpertest untersucht wird, stimmt das?

Fabienne Dechert - BSD 13.07.2020, 07:33 Uhr
Guten Morgen, bitte keinesfalls mit einem bekannten Infektionsrisiko zur Blutspende kommen - wie oben beschrieben, gibt es sogenannte Fensterphasen, in denen ganz frische Infektionen auch mit hochsensitiven Testmethoden noch nicht festgestellt werden können. Für solche Abklärungen sind die Hausärzte da. Vielen Dank & viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Justin M. 21.07.2020, 08:17 Uhr
Hallo!:) Eine Frage: ich gehe regelmäßig Plasma und Blut spenden. Meine Werte sind immer sehr gut - meint der Arzt. Würde man jedoch auch an den Werten rheumatische Erkrankungen erkennen? Oder wird dies nicht untersucht? Vielen Dank für die Antwort schon einmal!

Fabienne Dechert - BSD 21.07.2020, 08:55 Uhr
Guten Morgen Justin, vielen Dank für Ihre Frage! Eine rheumatische Erkrankung würde man durch die Blutuntersuchung bei der Blutspende nicht erkennen, da keine Entzündungswerte oder Rheumafaktoren im Blut überprüft werden. Wenn man vermutet, dass eine rheumatoide Arthritis oder ähnliches vielleicht vorliegt und entsprechende Beschwerden bestehen, sollte man dies vor einer Spende abklären lassen. Wenn Sie noch Fragen dazu haben, melden Sie sich gerne über die 0800 11 949 11 (kostenfrei) bei unserem Ärzte-Team. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Marcel 24.07.2020, 11:49 Uhr
Hallo, ich möchte in der kommenden Woche zum ersten Mal zur Blutspende. Vor einem Monat hatte ich einen Zeckenbiss ohne Symptome und ohne Behandlung. Würden Auffälligkeiten durch den Zeckenbiss im Rahmen der Blutspende ermittelt und mitgeteilt werden? Viele Grüße

Luisa Gärtner 27.07.2020, 14:28 Uhr
Hallo Marcel,
vielen Dank für Ihre Bereitschaft, das erste Mal Blut zu spenden - darüber freuen wir uns immer sehr!
Wenn sich nach einem Zeitraum von 4 Wochen nach dem Zeckenbiss keine Hinweise auf eine Borrelieninfektion ergeben haben (sog. Erythema migrans), kann man zum Blutspenden kommen.
Eine Testung auf eine Borrelieninfektion erfolgt bei der Blutspende nicht.
Weitere Infos bzgl. Spendefähigkeit nach einem Zeckenstich finden Sie hier: https://www.blutspendedienst.com/blog/spendefaehigkeit-nach-zeckenschutzimpfung-oder-zeckenstich
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Leonie 31.07.2020, 06:47 Uhr
Hallo ich hab gestwrn zum 2 mal gespendet und wollte fragen was es auf sich hat mit den rörchen farbe. Mir ist aufgefallen das alle lila rörchen hatten und ich orangene. Hat das was mit der Blutgruppe zu tun?

Lisa Rudolph 05.08.2020, 09:18 Uhr

Hallo Leonie,
danke für Deinen Kommentar und Dein Engagement für die Blutspende!
Röhrchen von Erst- und Zweitspendern sind orange, da noch einmal die Blutgruppe geprüft wird und allgemein zur Unterscheidung von den Mehrfachspendern. Es hat aber nichts mit der Blutgruppe zu tun.
Viele Grüße Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Ana 12.08.2020, 17:03 Uhr
Kann man mit MRSA Blut spenden bzw wird das Blut darauf untersucht?

Lisa Rudolph 13.08.2020, 09:04 Uhr
Hallo Ana,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Um Ihre Frage beantworten zu können, müssen wir wichtig, ob MRSA in einer Wunde festgestellt wurde, ob er an der Nasenschleimhaut ist und ob therapiert wurde. Wenn MRSA im Nasenraum nachgewiesen wurde und derjenige gesund ist, kann er spenden. Wenn gerade behandelt wird, weil eine Wunde etc. infiziert ist, ist eine Blutspende nicht möglich.
Bitte wenden Sie sich für die weiterführende Abstimmung direkt an meine Kollegen aus dem Ärzte-Team: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Marion 14.08.2020, 19:25 Uhr
Hallo! Kann ich Blut spenden, wenn ich gegen Hep A Und B geimpft bin (steht in einem anderen Beitrag)? Und vor 4 Wochen ein Microblading (permanent make up) bekommen habe? Danke

Luisa Gärtner 17.08.2020, 15:54 Uhr
Hallo Marion,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Nach der Hepatitis A-B-Kombiimpfung besteht eine 4-wöchige Wartezeit für das Blutspenden.
Ein Microblading (permanent make up) wird als Tätowierung eingestuft, daher muss man 4 Monate mit dem Blutspenden aussetzten.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

Ihre Antwort

Nicole 15.08.2020, 23:51 Uhr
Hallo. Ich war am 22.05.20 Blut spenden. Ich war seid vielen Jahren nicht mehr spenden gewesen und habe meinen alten BlutspendeAusweis leider nicht mehr. Das habe ich dort erklärt. Das war dann auch kein Problem. Bis jetzt habe ich nichts mehr gehört, weder einen Brief von euch bekommen, noch einen neuen Ausweis. Ich würde mich gerne wieder zur blutspende anmelden, habe aber keinen Ausweis mit der spendernummer, die ja angegeben werden muss. Wie kann ich einen neuen Ausweis bekommen.? Vielen Dank

Lisa Rudolph 17.08.2020, 10:06 Uhr
Hallo Nicole,
danke für Ihren Kommentar und willkommen zurück im Kreis unserer Lebensretter!
Um Ihr Anliegen zu beantworten, sollten wir einen Blick auf Ihren Eintrag in unserer Spenderdatenbank werfen. Bitte wenden Sie sich hierfür direkt an unsere Kollegen aus der Spenderbetreuung, sie können den aktuellen Bearbeitungsstatus einsehen: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Elle 19.08.2020, 19:14 Uhr
Hallo :) Ich hatte vor 2 Jahren einen gutartige Tumor, der daraufhin entfernd wurde. Darf ich Blutspenden oder würde ich auch ausgeschlossen werden? :)

Lisa Rudolph 20.08.2020, 17:57 Uhr
Hallo Elle,
danke für Ihren Kommentar und Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden!
Wenn ein gutartiger Tumor ohne Komplikationen entfernt wurde, kann man in der Regel Blut spenden. Wichtig dabei ist, wo der Tumor lokalisiert war und ob es gewisse Folgen gibt. Beispielsweise. darf man auch nach Entfernung eines gutartigen Hirntumors, welche epileptische Anfälle als Folge hat, nicht Blut spenden.
Zur genauen Abklärung können Sie sich an die Ärzte-Hotline wenden: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder eine E-Mail an info@blutspendedienst.com schreiben.
Vielen Dank für Deine Mithilfe & viele Grüße,
Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Sabrina M 22.08.2020, 18:38 Uhr
Liebes Blutspendeteam, bei meiner letzten (Plasma-)Spende wurde ich darauf hingewiesen, dass mein Leukozytenwert regelmäßig unter den Normwerten sei und ich das mal bei meinem Hausarzt ansprechen solle - wie dringend ist das? Muss ich mir Sorgen machen? Vielen Dank und herzliche Grüße Sabrina M

Lisa Rudolph 24.08.2020, 14:46 Uhr

Hallo Sabrina,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Plasmaspende!
Da wir den Leukozytenwert nicht kennen, ist es schwierig, hier eine Aussage zu treffen. Wenn Ihnen geraten wurde, das abzuklären, weil der Wert immer erniedrigt war, sollten Sie das zeitnah tun, um die Ursache herauszufinden. Für weiterführende Informationen können Sie sich gerne an unsere Kollegen aus dem Ärzte-Team wenden: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com.
Viele Grüße, Lisa vom BSD 


Ihre Antwort

Sandra Dieg 24.08.2020, 10:28 Uhr
Hallo liebes Team, ich leider seit ca. 10 Jahren unter ganz extremen Krankheitsängsten ( Hypochondrie ). War auch schon mehrmals in Kliniken und habe schon etliche Therapien hinter mir. Leider bis zum heutigen Datum ohne Erfolg. Nun war ich letzte Woche - am 19. August beim Blut spenden. Nun habe ich ganz große Angst, dass irgendwelche *Auffälligkeiten* in meinem Blut sind. Hatte jedoch noch im Juni ein grosses Blutbild, welches in Ordnung war. Muss ich mir Sorgen machen? Habe bereits meine Befund in Ihrem Haus angefordert, doch das dauert ja bis Sie bei mir eintreffen. Ich habe solche Angst. Ganz liebe Grüße Sandra D.

Lisa Rudolph 24.08.2020, 14:48 Uhr
Hallo Sandra,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Wenn Sie die Befunde bereits über Ihren Hausarzt angefordert haben, treffen diese sicherlich zeitnah dort ein. Laborbefunden können nur schriftlich per Post an den angegebenen Hausarzt mitgeteilt werden, hierzu werden wir leider auch telefonisch keine Auskunft geben können. Wenn Sie möchten und Gesprächsbedarf haben, können Sie sich selbstverständlich trotzdem gerne an unsere Kollegen aus dem Ärzte-Team wenden: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder info@blutspendedienst.com.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Gunnar 28.08.2020, 18:37 Uhr
Ich war im August Blutspenden bin Gesund und hatte 1998 vor 22 Jahren Hepatitis B diese ist seither ausheilt und bin seither gegen A und B zweimal geimpft worden, im Blutspendedienst ist das registriert der Blutspendedienst hat mich angeschrieben aufgrund zurück liegender Hepatitis B bleibe ich gesperrt, was tun eine entsperrung scheint nicht möglich zu sein

Lisa Rudolph 01.09.2020, 11:51 Uhr
Hallo Gunnar,
danke für Ihren Kommentar und Ihr Engagement für die Blutspende!
Leider ist nach einer Hepatitis B Infektion ein dauerhafter Ausschluss von der Blutspende vorgeschrieben. 
Falls Sie hierzu weiteren Gesprächsbedarf haben oder weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte mit Ihrem Anliegen an meine Kollegen, die eine Beratung für (dauerhaft) gesperrte Spender anbieten: spenderinfo@blutspendedienst.com oder 089/5399-4800, arbeitstäglich von 16-18 Uhr.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Erwin Thiele 09.09.2020, 19:58 Uhr
Anfrage: Wird das Blut auch auf Hepatitis e untersucht? Fallls ja. Wird ein Antikörpertest gemacht oder wie funktioniert das? Wird das Blut auf AST (GOT). ALT (GPT) untersucht? Mit freundlichen Grüßen Erwin Thiele

Michaela Wittwer 10.09.2020, 11:37 Uhr
Lieber Herr Thiele, 
danke für Ihre Frage und Ihr Interesse an der Blutspende.

Das Blut wird bei der Vollblutspende auf Hepatitis E untersucht, es wird ein Test auf das Virusgenom angewendet.
Die Leberenzyme GOT/ ASTund GPT / ALTwerden nicht bestimmt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Ganz liebe Grüße und alles Gute
Michaela vom BSD

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