AUTOLOGE SERUM-AUGENTROPFEN
Serumaugentropfen dienen der Behandlung schwerer, therapieresistenter Erkrankungen der Augenoberfläche, z.B. das schwere Sicca-Syndrom (trockenes Auge) oder Hornhautdefekte. Sie helfen in vielen Fällen, den Leidensdruck betroffener Patientinnen und Patienten zu lindern.
Einsatzgebiete
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Keratokonjunktivitis sicca (trockene Augen)
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Graft-versus-Host-Erkrankung (nach Stammzellen- oder Knochenmarktransplantationen)
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Schwere chronische Bindehaut- und Hornhauterkrankungen
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Verbrennungen, Verätzungen, mechanische Verletzungen
Ablauf
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Der Blutspendedienst des BRK besitzt die Herstellungserlaubnis für autologe Serumaugentropfen. Sie werden aus einer Eigenblutspende der betroffenen Patientinnen und Patienten hergestellt.
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Nach Klärung der Kostenübernahme mit der Krankenkasse vereinbaren die Patientinnen und Patienten einen Termin beim Blutspendedienst zur Eigenblutspende.
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Sind die Voraussetzungen für eine Spende erfüllt, werden ca. 500 ml Vollblut entnommen. Daraus wird das Serum für die Augentropfen gewonnen.
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Aus einer Eigenblutspende lassen sich rund 100 Einzeldosen Serum-Augentropfen gewinnen, die in entsprechende Einzelapplikatoren abgefüllt werden. Das ist ausreichend für einen Zeitraum von rund drei Monaten.
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Nach der Herstellung und bis zur Anwendung müssen die Augentropfen bei mindestens –18° C gelagert werden.
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Die Auslieferung erfolgt über eine Apotheke der Wahl. Der Blutspendedienst organisiert den Transport zur Apotheke.
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Bei der Abholung erhalten die Patientinnen und Patienten detaillierte Informationen zur Anwendung und Lagerung.
Konditionen
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Serum-Augentropfen sind verordnungspflichtig.
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Der behandelnde Arzt stellt bei entsprechender Indikation ein Rezept aus.
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Die Kosten werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie oder Ihre Patientinnen und Patienten weitere Informationen erhalten möchten.
Vertrieb Blutspendedienst:
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