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22.02.2017

Rund 770 Liter Blut in 10 Jahren

Der Blutspendedienst des BRK (BSD) lobt einen zuverlässigen Freund und Helfer für rund 770 Liter Blut in 10 Jahren: Danke an die Bereitschaftspolizei (Bepo) Eichstätt!

Die Bepo tritt stets als geschlossene Mannschaft zur Blutspende an: Mindestens 150 Freiwillige erschienen jedes Mal auf der Spenderliege, der interne Rekord liegt gar bei 215 Spendern an einem Tag. Darüber hinaus beeindruckt die Erstspenderquote, die von 2008 bis heute im Schnitt bei über 75 Prozent liegt. „Das macht die Bepo Eichstätt zweifelsohne zu einem besonders zuverlässigen Freund und Helfer für den Blutspendedienst des BRK“, sagt Stefan Janczik, Geschäftsführer beim BRK-Kreisverband Eichstätt.

„Die Blutspende ist eine großartige Gelegenheit, dass wir soziale Verantwortung über unsere originäre Aufgabe hinaus zeigen und auch weitertragen können“, betont Hubert Müller, der Abteilungsführer der Bereitschaftspolizei Eichstätt. Das bestätigten vergangene Woche auch die 181 Polizeiangehörigen bei der Blutspendeaktion. Müller selbst zählt zu den Freiwilligen, die aus Überzeugung regelmäßig auf dem Bepo-Dienstgelände ihr Blut geben. „Sich für das Leben anderer Menschen einzusetzen, ist für einen Polizeibeamten zwar Alltag, aber wenn das buchstäblich mit dem eigenen Herzblut geschieht, macht es das wieder zu einer besonderen Tat“, sagt der Leitende Polizeidirektor.

Seit dem Jahr 2008 gibt es die Blutspendeaktion bei der Bepo in Eichstätt einmal im Jahr. Die Sonderaktion vergangene Woche hatten die Verantwortlichen zusätzlich zum regulären Termin, der dieses Jahr noch folgen wird, kurzerhand aus der Taufe gehoben. Müller erzählt warum: „Als die Meldung durchdrang, dass in Bayern infolge der Grippewelle aktuell vielerorts die Spenderliegen leer bleiben, mussten wir sofort einschreiten!“ Man verstehe sich als Bürgerpolizei – die Blutspende sei ein wichtiger Baustein, jedem Nächstenliebe zu demonstrieren.

Beinahe schneller als die Polizei erlaubt, hatte der BSD seine Spenderliegen in der Turnhalle auf dem Dienstgelände aufgestellt. Noch schneller waren vor allem die vielen Auszubildenden zur Stelle, die mit einem klarem persönlichen Selbstverständnis an die freiwillige Sache herangehen: „Blutspenden geht so einfach – fast so schnell wie die Anmeldung ist auch die Blutspende ruckzuck erledigt. Toll, dass ich die Gelegeheit zu helfen hier im Rahmen meiner Polizeiausbildung bekomme“, sagt Polizeioberwachtmeisterin Jana Steinle. „Für mich ist eine Blutspende genauso wichtig wie eine Organspende – ich kann damit direkt Menschenleben retten“, gesagt und schon liegt auch Polizeioberwachtmeisterin Julia Taschner neben ihrer Kameradin auf der Spenderliege.

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