#missingtype – Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf!

Ein Beitrag von Lisa Rudolph vom 11.06.2018
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SPENDE _LUT _EIM R_TEN KREUZ!
Sie sehen richtig – hier fehlt etwas sehr Wichtiges: das A, das B und das O.
Genau darum dreht sich die weltweite Aufmerksamkeitskampagne der Rotkreuz-Blutspendedienste 2018: Unter dem Titel #missingtype - erst wenn‘s fehlt, fällt‘s auf! machen die Rotkreuz-Blutspendedienste und zahlreiche Unternehmen in Deutschland mittels der fehlenden Buchstaben auf die Folgen fehlender Blutspenden aufmerksam.

Die kontinuierliche Sicherstellung der Versorgung mit überlebenswichtigen Blutpräparaten wird zu einer immer größeren Herausforderung:
Bundesweit werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt, in Bayern sind es 2.000 benötigte Blutspenden jeden Tag. Gleichzeitig scheiden jedes Jahr deutschlandweit rund 100.000 aktive Blutspender aus, durch das Erreichen der Altersbegrenzung oder einer Krankheit.

Was passiert nun, wenn Blut der Blutgruppen A, B, AB und 0 nicht zur Verfügung steht?
Es entsteht eine folgenschwere Situation für die Kliniken, denn die Patienten könnten nicht mehr versorgt werden.

Mit #missingtype soll gegengesteuert werden: Wir spenden unsere As, Bs und Os.
Jetzt mitmachen: www.missingtype.de

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Lisa Rudolph

Marketing & Kommunikation

Seit 2015 beim BSD. Macht am liebsten Marketing für eine richtig gute Sache und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT!

Kommentare

Sepp 13.06.2018, 23:15 Uhr
Hallo Lisa, an dem Satz "erst wenn‘s fehlt, fällt‘s auf!" ist durchaus was dran. Ein Kollege von mir hatte vor ca. einem Jahr einen Arbeitsunfall (Treppensturz) und ich fand ihn bewusstlos mit stark blutender Kopfwunde. In diesem Moment wurde mir klar, dass mir eine "Ersthelferausbildung" fehlt (der für den Führerschein erforderliche Kurs "Sofortmaßnahmen am Unfallort" liegt bei mir schon 40 Jahre zurück). Zum Glück war ein Ersthelfer in der Nähe, der den verletzten Kollegen gut versorgen konnte. Warum ich das hier erzähle? In einigen Kommentaren hier beklagen sich immer wieder einige Blutspender, dass sie für ihren Aufwand vom BRK nicht angemessen materiell entschädigt werden. Als Blutspender spendet man ja nicht nur das Blut an sich, man opfert auch ein bis zwei Stunden seiner Freizeit (die man ja auch in Geld entsprechend bezahlter Überstunden umrechnen könnte) und man hat oft auch noch Fahrtkosten wenn (wie bei mir oft der Fall) das Spendelokal 20 km von der Wohnung entfernt ist. Trotzdem bin ich persönlich dagegen, dass man für die Blutspende mit Geld bezahlt wird, wegen der bekannten Risiken. Aber wie wäre es denn, wenn das BRK jedem Blutspender für z. B. 4 Blutspenden innerhalb von 2 Jahren einen Gutschein für eine kostenlose Erste Hilfe Ausbildung (BG-Lehrgang, kostet beim BRK derzeit 40 €) zukommen lässt? Schöne Grüße Sepp

Lisa Rudolph 14.06.2018, 11:44 Uhr

Hallo Sepp,
danke für Dein Engagement für die Blutspende und Deinen tollen, konstruktiven Kommentar!
Es ist schön zu wissen, dass eine unentgeltliche Blutspende für Dich Ehrensache und ein Dienst an der Gemeinschaft ist, für den Du Zeit und Aufwand in Kauf nimmst - wir wissen das sehr zu schätzen!
Deinen Vorschlag gebe ich gerne an meine zuständigen Kollegen weiter - aktuell belohnen wir unsere regelmäßigen Blutspender ja mit dem kostenfreien Gesundheitscheck, aber womöglich wäre ein Beitrag zu einer Erste-Hilfe-Ausbildung zu gegebener Zeit eine schöne Alternative.
Da unsere ehrenamtlichen Unterstützer der BRK Bereitschaften und Kreisverbände für die Auswahl der Spenderpräsente zuständig sind, empfehle ich Dir, Deinen Vorschlag auch mal beim für Dich zuständigen Kreisverband zu platzieren.
Viele Grüße, Lisa vom BSD


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st 18.06.2018, 21:27 Uhr
leider gibt es bei uns im Ort Wiggensbach seit über einem halben Jahr keinen Blutspende Termin.

Lisa Rudolph 19.06.2018, 10:16 Uhr
Hallo st,
die nächste Gelegenheit zur Blutspende in Wiggensbach (KV Oberallgäu), ist am Mittwoch, 08.08.2018.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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