Universal-Blutgruppe Null

Ein Beitrag von Fabienne Dechert vom 03.04.2014
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Am besten werden natürlich Bluttransfusionen blutgruppengleich durchgeführt. Im Notfall zählt jedoch oftmals jede Minute, daher kommen in solchen Situationen Blutkonserven mit der Blutgruppe Null negativ zum Einsatz. Die Erythrozyten-Konzentrate (= rote Blutkörperchen) werden von Patienten aller Blutgruppen vertragen (siehe Grafik). Auf eine Blutgruppenbestimmung zur Prüfung der Verträglichkeit des Blutes von Empfänger und Spender kann vor der Transfusion somit im Notfall verzichtet werden. Der Bedarf an dieser universal helfenden Blutgruppe ist daher besonders hoch.

Allerdings gibt es einen Nachteil: Null negative Blutspender sind sehr selten –  gerade einmal sechs Prozent der in Deutschland lebenden Bevölkerung haben diese Blutgruppe.

Wenn Du die Blutgruppe Null hast, ist aufgrund der Blutgruppen-Erbregeln die Wahrscheinlichkeit, dass es in Deiner Familie mehrere Personen mit dieser Blutgruppe gibt am höchsten. Das Merkmal 0 wird immer durch das A- oder B-Antigen unterdrückt, also rezessiv vererbt. Also, wenn Du Universal-Blutspender bist, berichte in Deinem Verwandtenkreis über die hohe Bedeutung des Blutspendens allgemein und speziell der Blutgruppe Null.

Allgemein herrscht oft die Auffassung, dass alle seltenen Blutgruppen besonders gefragt sind. Aber: genauso wie es wenige Spender mit einer seltenen Blutgruppe gibt, gibt es auch wenige Patienten – sprich Empfänger – mit seltenen Blutgruppen. Die Ausnahme ist hier Null negatives Blut.

Wenn Du anderen Menschen mit Deiner Blutspende helfen willst, komm zu einem unserer nächsten Blutspendetermine in Deiner Nähe: www.blutspendedienst.com/termine


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Fabienne Dechert

Seit 2013 beim BSD. Radelt gerne durch München, geht gerne auf Reisen und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT.

Kommentare

Pascal 18.01.2018, 19:07 Uhr
Nur weil seltene Blutgruppen gespendet werden, heißt es doch nicht, dass davon nicht viel benötigt wird weil es nicht so viele Empfänger gibt. Ich sag mal es ist selten, dass ein Patient nur 1 Beutel Blut als Spende braucht. Also braucht man schon mind. 3-4 Spender für 1 Person. Und bei Operationen können es auch mal 20-30 Liter sein. Dafür braucht man dann schon 60 Spender.

Lisa Rudolph 19.01.2018, 11:58 Uhr

Hallo Pascal,
danke für Deinen Kommentar und Dein Engagement für die Blutspende!
Gerne mache ich Dich auf unsere Informationen zur Kompatibilität der Blutgruppen und zu den verschiedenen Einsatzgebieten für Blutpräparate aufmerksam.
Viele Grüße, Lisa vom BSD


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Kathrina 20.02.2018, 15:17 Uhr
Hallo liebes Team von blutspendedienst.com, Ich hab die Blutgruppe 0 rhesus positiv und würde gern wieder spenden gehen da 0 ja ein universal Spender ist hab aber leider bis jetzt immer Probleme dabei bekommen wie Übelkeit oder schwindel, daher war ich lange nicht mehr spenden. Gibt es Tips wie ich diesen Zustand wärend und nach der spende vermeiden kann?

Fabienne Dechert - BSD 21.02.2018, 09:26 Uhr
Hallo Katharina, vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Bereitschaft, Blut zu spenden! Wir haben auf unserer Website ein paar Tipps zusammengestellt (https://www.blutspendedienst.com/blutspende/tipps-vor-der-blutspende) - es ist wichtig, vor der Blutspende möglichst viel zu trinken und ausreichend zu essen. Unsere Ärztin würde gerne mit Dir persönlich sprechen, um Dir darüber hinaus ein paar individuelle Tipps geben zu können. Daher wäre es toll, wenn Du Dich über die 0800 11 949 11 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz) melden würdest. Alternativ kannst Du uns auch gerne Deine Telefonnummer an socialmedia@blutspendedienst.com schicken, dann rufen wir Dich zurück. Vielen Dank für Deine Mithilfe & viele Grüße, Fabienne vom BSD

Fitim 28.01.2019, 19:31 Uhr
Hallo und zear ich brauch für jemand in der familie

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Binder Angela 21.03.2018, 11:37 Uhr
Hallo liebes Team, bei mir steht im nothilfeausweis die blutgruppe 0D. Was bedeutet dieses. Habe schön des öfteren darüber nachgedacht Blut zu spenden. Viele Grüße Angi

Fabienne Dechert - BSD 21.03.2018, 13:16 Uhr
Hallo Frau Binder, vielen Dank für Ihre Frage! 0 D, also die Blutgruppe 0 mit dem Rhesusfaktor positiv ist eine der verschiedenen genetisch determinierten Eigenschaften der roten Blutkörperchen. Das bedeutet, dass es auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen bestimmte Antigene gibt und im Plasma, der Blutflüssigkeit, bestimmte Antikörper. Das D steht für den Rhesusfaktor.

Die Blutgruppen A, B, AB und 0 mit jeweils negativem oder positivem Rhesusfaktor haben große Bedeutung bei Transfusionen, Schwangerschaften und Transplantationen, da es zu Unverträglichkeiten kommen kann, wenn nicht die Konserve mit passender Blutgruppe transfundiert wird. Die übertragenen Blutzellen würden verklumpen wegen einer Antikörperbildung des Kranken gegen die fremden Antigene der Blutzellen und das hätte gravierende, lebensbedrohliche Folgen für den Empfänger der Konserve.

In Bayern ist die Blutgruppe 0 Rhesus positiv (D) relativ häufig mit 35%, die seltenste ist AB Rhesus negativ mit nur 1 %. Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, melden Sie sich gerne bei uns. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Cliff Linke 01.04.2018, 00:54 Uhr
hallo ich bin 16 Jahre alt und habe Blutgruppe 0 rh negativ und will mit 18 Jahren Blutspenden. und wollte fragen: Kann ich damit leben retten?

Lisa Rudolph 02.04.2018, 16:40 Uhr
Hallo Cliff,
schön, dass Du Dich - sobald Du volljährig bist - für die Blutspende engagieren wirst!
Die Voraussetzungen für eine Blutspende sind simpel: Du musst volljährig sein, über 50kg wiegen, gesund sein und Dich auch so fühlen. Am Tag der Spende solltest Du ausreichend trinken (kein Alkohol) und essen (nicht allzu fettreich). Bitte bring zur Spende immer ein gültiges amtliches Ausweisdokument inkl. Lichtbild mit.
Um die Spendefähigkeit bereits vorab zu überprüfen, empfehle ich Dir unseren Spende-Check: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/services/spende-check.
Wie so eine Blutspende abläuft, kannst Du hier nachlesen: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/spendeinfos/ablauf-einer-blutspende.
Und ja, Du kannst mit Deiner Blutspende tatsächlich Leben retten: Täglich werden in Bayern rund 2.000 Blutspenden für die Versorgung von Verletzten und Kranken benötigt.
Auch ein perfektes medizinisches Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten ohne Blut nicht funktionsfähig. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Krebspatienten sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich.
Weitere Infos zum Einsatz von Blutpräparaten findest Du hier: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/spendeinfos/wer-braucht-mein-blut.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

frauke 29.09.2018, 10:49 Uhr
hallo liebes team,. leider bin ich jetzt schon 82 jahre alt und kann sicherlich nicht mehr blutspenden - aber vielleicht in notfällen - die man trifft - wenn gerade etwas passiert ist und ich in der nähe bin. habe die blutgruppe: O RH positiv - Cc Dd Kell negativ. habe immer ein armband um - wo auf der rückseite die blutgruppe angegeben ist. glg frauke

Tobias Weinbuch 02.10.2018, 13:55 Uhr
Hallo liebe Frauke, vielen Danke und größte Hochachtung für Deinen Beitrag und Dein Engagement für die Blutspende! Das ist wirklich sehr lieb von Dir. Das Armband kannst Du sehr gerne tragen, es ist auf jeden Fall nützlich, falls Du selbst einen Blutkonserve benötigst. Leider sind wir an das Transfusionsgesetzt gebunden, demnach können Erstspender bis zum vollendeten 65. Lebensjahr Blut spenden und mehrfach bis zum  vollendete 73. Lebensjahr. Dennoch wissen wir dein Engagement unglaublich zu schätzen und bedanken uns herzlich dafür! Vielleicht hat sich Deine seltene Blutgruppe ja vererbt und Deine Kinder und Enkel sind motiviert zu spenden, das wäre toll.
Viele Grüße, Tobi vom BSD

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Sally 20.06.2018, 21:00 Uhr
Guten Tag, ich habe die Blutgruppe AB rh- und frage mich ob meine Spende überhaupt einen Nutzen hat, da ich an fast niemanden spenden kann.

Fabienne Dechert - BSD 21.06.2018, 08:54 Uhr
Guten Morgen Sally, vielen Dank für Ihren Kommentar! Ihre Blutgruppe wird auf jeden Fall benötigt, denn am besten werden Bluttransfusionen natürlich blutgruppengleich durchgeführt. Aus einer Vollblutspende entstehen bis zu drei Blutpräparate: Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentrat sowie Plasmapräparate. 

Bei Plasma gilt Ihre Blutgruppe sogar als sogenannte Universalblutgruppe, d.h. Konserven mit Blutplasma der Blutgruppe AB werden von Patienten aller Blutgruppen vertragen. Wir freuen uns somit, wenn Sie weiterhin zum Spenden kommen! Vielen Dank für Ihren Einsatz & Viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Gerd Paul 26.09.2018, 08:27 Uhr
Hallo, wie sieht es aus, wenn man in einem Land Urlaub macht, in dem die Blutgruppe 0 rh neg/ccddee, nicht in der bevölkerung vertreten ist, und man selbst eine Unfall erleidet

Tobias Weinbuch 27.09.2018, 09:03 Uhr
Hallo Gerd,
da kommt es natürlich immer darauf an um welches Land es sich handelt. In manchen Ländern gibt es dort lebende Deutsche, die sich im Notfall akut als Blutspender zur Verfügung stellen.
Für weitere Fragen erreichst Du uns unter 0800 11 949 11 (kostenfrei, nur aus dem deutschen Festnetz erreichbar) oder 09383-2011222 (zum Ortstarif auch aus dem Mobilfunknetz erreichbar). Alternativ kannst Du uns auch Deine Telefonnummer schicken, dann rufen wir Dich gerne zurück. Viele Grüße, Tobi vom BSD

Ihre Antwort

Eine Blutspenderin 03.12.2018, 18:59 Uhr
Hallo zusammen, gerade habe ich mir die Frage gestellt, ob regelmässige Blutspender im eigenen Notfall bevorzugt behandelt werden? Ich habe die Blutgruppe Null Negativ und bin damit Universalspender, was sehr schön ist. Ich habe auch schon viele Male gespendet. Leider ist es aber auch so, daß ich mit meiner seltenen Blutgruppe dann ein Problem haben könnte, wenn ich einmal selber auf Transfusionen angewiesen bin. Wird dies eventuell dann einmal berücksichtig - falls es die Zeit erlauben sollte und es darum geht, wer zuerst diese seltenen Tropfen Blut bekommt?

Tobias Weinbuch 04.12.2018, 10:21 Uhr
Hallo Blutspenderin, vielen Dank für Ihre Interessante Frage. Wenn es Engpässe gibt, greift ein System, in dessen Rahmen Blutspendedienste in ganz Deutschland kontaktiert werden. Bislang ist uns kein Fall bekannt, bei welchem keine entsprechenden Konserven verfügbar waren. Generell werden die  zuständigen behandelnden Ärzte alle tun, um das Leben jedes Patienten zu retten, auch unabhängig davon, ob er Blutspender ist. Gleichwohl leisten Sie mit Ihren Spenden einen ganz entscheidenden Beitrag, dass allgemein und so auch im Falle der eigenen Betroffenheit, ausreichend Blutkonserven vorhanden sind.
Viele Grüße, Tobi vom BSD

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Fitim 28.01.2019, 19:33 Uhr
Hallo zusammen und zwar jemand in meine Familie braucht blut gruppe 0 pozitiv biitte melden

Fabienne Dechert - BSD 29.01.2019, 09:10 Uhr
Guten Morgen Fitim, zu Ihrer eigenen Sicherheit haben wir Ihre Telefonnummer aus dem Kommentar gelöscht. Ist Ihr Familienmitglied in ärztlicher Behandlung und in Deutschland? Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Fitim 29.01.2019, 09:15 Uhr
Und zwar er witd morgen operiert aber wir brauchen so viel möglich, ja sind die in deutschland

Fabienne Dechert - BSD 29.01.2019, 09:26 Uhr
Hallo Fitim, in diesem Fall ist das Krankenhaus dafür zuständig, dass ausreichend Blutkonserven für die OP vorrätig sind - die Krankenhäuser sind hier sehr gut aufgestellt. Alles Gute für die morgige OP & viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Max 27.02.2019, 14:18 Uhr
Hallo, ich habe die Blutgruppe 0+ und würde auch gerne spenden. Für diesen Fall habe ich sogar immer einen Pass mit meiner Blutgruppe im Portemonnaie. Da ich allerdings homosexuell bin, ist es mir in Deutschland nicht erlaubt mein Blut zu spenden. Die Gründe dafür sind 1. lange überholt und 2. sollte dies im Angesicht eines eventuell sterbenden Menschens nicht von Wichtigkeit sein. Außerdem wird doch jede gespendete Blutkonserve hinterher auf Krankheiten untersucht oder etwa nicht? Viele Grüße

Quirin Kreitmaier 27.02.2019, 14:55 Uhr
Hallo Max,
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an den in Deutschland geltenden Zulassungskriterien für die Blutspende!

Die Richtlinien für die Zulassung zur Blutspende sind im Transfusionsgesetz vorgegeben, welches durch die Bundesärztekammer in Abstimmung mit dem Paul-Ehrlich-Institut verankert- und für alle Blutspendedienste in Deutschland bindend sind.

Die Bundesärztekammer und das Paul-Ehrlich-Institut haben die derzeit gültige Version der „Richtlinie zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten“ verabschiedet, gemäß derer verschiedene Anpassungen der Zulassungskriterien erfolgt sind.

Im Einzelnen betrifft dies neben der Aktualisierung verschiedener Angaben zur Verwendung einzelner Medikamente oder des allgemeinen Gesundheitszustandes auch das Thema sexuelle Übertragungsrisiken. Infektionskrankheiten wie Hepatitis oder AIDS werden vor allem durch Sexualkontakte übertragen und auch Blutspender können sich auf diesem Wege angesteckt haben. Die Feststellung von überdurchschnittlich hohen Infektionsrisiken im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung wird durch das epidemiologische Bulletin des Robert-Koch-Instituts begründet.

Natürlich werden alle Blutkonserven mit hochsensitiven Testverfahren überprüft. Da frische Infektionen mit einer entsprechend gering ausgeprägten Viruslast jedoch in manchen Fällen noch nicht nachgewiesen werden können und nicht auszuschließen ist, dass im Laufe der Zeit ein neuer, unbekannter Erreger auftreten könnte, hat sich der Richtliniengeber mit Blick auf die Patientensicherheit dazu entschieden, in einigen Fällen eines Risikokontaktes die Wartezeit für die Blutspende auf 12 Monate festzulegen.

Sollte der Gesetzgeber aufgrund wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse eine Verkürzung dieses Zeitraums vorschreiben, können wir das nur befürworten. Es ist allerdings nicht Aufgabe des Blutspendedienstes oder des BRK, diese Studien zu erheben, zu beurteilen und in Gesetzmäßigkeiten umzusetzen.

Für uns als Blutspendedienst haben die Sicherheit der Blutprodukte und des Spenders sowie der Schutz eines meist schwerkranken Blutempfängers höchste Priorität. Sobald diese garantiert sind, begrüßen wir sämtliche Regelungen, die es noch mehr Menschen ermöglichen, Blut zu spenden.

Sollten Sie weitere Belangen haben oder Informationen benötigen, sind wir gerne für Sie hier oder unter unserer Spenderhotline: 0800 1194911 erreichbar.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Max 03.03.2019, 17:54 Uhr
Was wäre denn, wenn man Blut spendet, und auf dem vorherigen Fragebogen falsche Angaben zu seiner sexuellen Orientierung angibt? (Vorausgesetzt man weiß, dass man an keiner Sexualkrankheit erkankt ist. Auch wenn dies damit natürlich nichts zu tun hat.) Sprich: Spender homosexuell, gibt dies aber nicht an. Blutkonserve in Ordnung.

Quirin Kreitmaier 05.03.2019, 09:53 Uhr
Hallo Max,

wir als Blutspendedienst können nur darauf vertrauen, dass jeder Spender korrekte Angaben bei der Blutspende auf dem Fragebogen und im Arztgespräch macht.

Wie bereits geschrieben, ist die Sicherheit des Spenders und der Blutprodukte für einen meist schwerkranken Blutempfänger für uns als Blutspendedienst von höchster Priorität. Daher appellieren wir immer wieder an das Gewissen aller Spender nicht im eigenen Sinn, sondern im Sinne des Patienten zu handeln und keine falschen Angaben auf dem Fragebogen zu machen.

Ihre Antwort

Cara 22.03.2019, 22:31 Uhr
Hallo.Ich habe auch Blutgruppe 0 positiv.Ich würde auch gerne zum Blutspenden gehen wenn ich im Januar 18 geworden bin aber ich weiß nicht weil ich so schlechte Venen habe.Ich will es halt gerne machen damit ich anderen in einer Notlage damit helfen kann aber ich weiß nicht ob das geht wegen meinen Venen.

Quirin Kreitmaier 25.03.2019, 08:26 Uhr
Hallo Cara,
wir würden uns freuen, Sie im Kreis der Lebensretter begrüßen zu dürfen. Sie können sich vor Ihrer ersten Blutspende den Arm, mit welchem Sie spenden wollen aussuchen. Anschließend entscheiden unsere Mitarbeiter, ob wir Ihrem Wunsch nach einer bestimmten Seite für die Punktion nachkommen können. Hilfreiche Tipps vor der ersten Blutspende finden Sie unter: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/tipps-vor-der-blutspende
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Ihre Antwort

Christine 03.04.2019, 22:45 Uhr
Hallo , meine Blutgruppe ist A negativ. Jetzt habe ich gelesen, dass es gar nicht viele mit dieser gibt. Nur 6%! Ich wollte eigentlich Blut spenden. Soll ich hingehen? Gruß Christine

Fabienne Dechert - BSD 04.04.2019, 10:38 Uhr
Hallo Christine, vielen Dank für Ihre Frage! Ihre Blutgruppe wird auf jeden Fall benötigt, denn am besten werden Bluttransfusionen natürlich blutgruppengleich durchgeführt. Und genauso wie es eben wenige Empfänger mit der Blutgruppe A negativ gibt, gibt es ja auch wenige Spender mit dieser Blutgruppe. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn wir Sie bald bei einem unserer Termine begrüßen dürften! Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Claudia 05.04.2019, 15:05 Uhr
Hallo, in allen Infos steht immer nur, dass man über 50kg wiegen muss, aber was ist mit einer Gewichts- bzw. BMI-Obergrenze? Ich habe starkes Übergewicht, bin aber soweit gesund und erfülle auch ansonsten alle Spenderkriterien. Ich würde sehr gerne Blut spenden und das auch gerne öfter, aber ich bin mir zu unsicher, ob das ein "ungenanntes" No-Go ist. Was soll ich machen?

Simon Feiler - BSD 08.04.2019, 12:41 Uhr
Hallo Claudia, vielen Dank für Ihre Bereitschaft Blut zu spenden! Solange keine gesundheitlichen Beenträchtigungen vorliegen, besteht keine Gewichtsobergrenze bezüglich der Blutspende. Wir freuen uns auf Sie! Viele Grüße, Simon vom BSD

Patrick 11.05.2019, 07:42 Uhr
"Keine Obergrenze" ist leider nur Theorie. Ich wollte gestern Blut spenden, da aber oft nur mobile Liegen eingesetzt werden, dürften Spender ab 150kg oft genug abgewiesen werden. Auch mit 0-. Das ist leider meine Erfahrung. Obwohl ich ansonsten aus medizinischer Sicht zur Spende freigegeben wäre.

Ihre Antwort

Carolin 06.04.2019, 10:49 Uhr
Frage: ich habe Blutgruppe 0 negativ und war als Universalspender früher oft spenden. Dann wurde ich nicht mehr zugelassen, weil ich im Jahr 1989 ca 10 Monate in London verbracht habe. Ist denn nach so langer Zeit immer noch die Gefahr, dass ich mit meiner Spende Kreutzfeld-Jakob übertrage? Würde ja gerne wieder spenden... danke und Gruss.

Simon Feiler - BSD 08.04.2019, 13:02 Uhr
Hallo Carolin, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft Blut zu spenden. Leider gibt es bezüglich dieser Regelung nach wie vor keine Änderung.  Für die Erkrankung an der Creutzfeldt-Jakob gibt es keine Therapie und sie ist zudem nur post mortem sicher feststellbar. Um die Sicherheit der Blutspendeempfänger zu gewährleisten müssen Menschen, die zwischen 1980 und 1996 für mehr als 6 Monate im Vereinigten Königreich Großbritannien verbracht haben, dauerhaft von der Blutspende ausgeschlossen werden. Es tut mir Leid, dass ich keine besseren Neuigkeiten für Sie habe. Viele Grüße, Simon vom BSD

Ihre Antwort

Mac 13.04.2019, 22:38 Uhr
Hallo, ich habe die Blutgruppe 0 negativ. Würde schon gern spenden gehen, nur bin ich noch 3 Tage im Urlaub und dann viel unterwegs. Kann ich auch kurzfristig ins Krankenhaus gehen um Blut zu spenden? Und was muss ich vorher machen außer viel trinken und essen und wann ist der beste Zeitpunkt am Tag? Danke und viele Grüße Mac

Quirin Kreitmaier 15.04.2019, 13:39 Uhr
Hallo Mac,
für Ihre erste Spende empfehlen wir Dir unsere Ernährungstipps unter: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/tipps-vor-der-blutspende/ernaehrungstipps-fuer-blutspender. Eine kurzfristige Spende in Krankenhäusern ist meist nur nach Terminvereinbarung möglich. Unsere aktuellen Blutspendetermine finden Sie unter: https://www.blutspendedienst.com/blutspendetermine.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Ihre Antwort

Ben Pahl 26.04.2019, 13:41 Uhr
Ich hab gerade mal geguckt im Netz wie es steht mit meiner Blutgruppe (Null Negativ) und dass wusste ich alles nicht danke dafür 👌 Ich werde denn wohl auch bald mal spenden gehen scheint ja vielen Leuten zu helfen

Ihre Antwort

Bahar 26.04.2019, 14:22 Uhr
Hi, ich habe die Blutgruppe 0 negativ. Jedoch habe ich beschlossen nicht mehr zu spenden. Bei der letzten Blutspende musste ich leider die nazistischen Bemerkung der Ärztin ertragen. Man wird in Deutschland geboren, wächst hier auf , studiert, will sich engagieren und bekommt dumme Kommentare zuhören. Schade dass solche „Menschen“ solche Berufe ausüben.

Quirin Kreitmaier 26.04.2019, 14:59 Uhr
Hallo Bahar,
wir bedauern sehr, dass die diensthabende Ärztin am Spendetermin mit Ihnen mit nazistischen Bemerkungen in Kontakt getreten ist. Dies entspricht keinesfalls dem von uns gewünschten Umgang. Schreibe uns bitte eine Nachricht an Hotline@blutspendedienst.com mit dem Terminort, Termindatum und Namen der Ärztin (oder eine grobe Umschreibung), dass wir den Sachverhalt überprüfen können und ein  Feedbackgespräch mit der Ärztin veranlassen können, um sicherzustellen, dass sich der von Ihnen geschilderte Vorfall nicht wiederholen wird.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Ihre Antwort

Robert 26.04.2019, 18:42 Uhr
hallo ich habe eine Frage. Ich bin fast 17 Jahre und würde gerne wissen ob ich Blutspenden darf und wo ich heraus finden kann welche blutgruppe ich habe.

Simon Feiler - BSD 29.04.2019, 14:10 Uhr
Hallo Robert,

ich finde es Super dass Sie bereits jetzt gerne zum Blutspenden gehen möchten. Leider ist eine Blutspende jedoch erst mit 18 Jahren möglich. Wir würden uns sehr freuen wenn wir Sie dann bei einem unserer Termine begrüßen können. Im Zuge des Termins erfähren Sie dann auch Ihre Blutgruppe. Weitere Informationen zum Thema Blutgruppen finden Sie hier: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen
Viele Grüße, Simon vom BSD

Ihre Antwort

Tanja 09.05.2019, 19:55 Uhr
Guten Abend, ich habe eine Frage. Ich habe 0 negativ und meine Mutter wird morgen operiert, da es sich um einen Eingriff an der Hauptschlagader handelt, würde ich gern auf Nummer sicher gehen und Vorort sein Fall Blut benötigt wird. Meine Frage ist nun, in dies überhaupt in Frage kommt im Krankenhaus?

Quirin Kreitmaier 10.05.2019, 09:40 Uhr
Hallo Tanja,
eine direkte Transfusion von Ihnen zu Ihrer Mutter ist nicht möglich. Das Blut müsste aufbereitet werden, um bei einer OP zum Einsatz zu kommen und würde dafür viel Zeit in Anspruch nehmen. Alle Krankenhäuser bereiten sich vor geplanten Operationen ausreichend vor und lagern bereits genügend Blutkonserven ein, um eine erfolgreiche Operation sicherzustellen. Wir wünschen Ihrer Mutter viel Erfolg bei Ihrer OP.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Ihre Antwort

Patrick 19.05.2019, 16:54 Uhr
Guten Tag liebes Blutspendeteam. Ich habe da eine Frage. Ein Freund von mir hat die Blutgruppe AB negativ. Und er hat leider auch Leukämie und meint, das selbst wenn er einen Spender finden würde, das durch seine Genetik keine Bluttransfusion zustande kommen würde. Nun wollte ich fragen, ob ich da evtl. doch etwas helfen könnte. Beziehungsweise ob man ihm Blutspenden kann auch wenn ich selber 0 RH(D) pos K neg CcD.ee habe.

Quirin Kreitmaier 21.05.2019, 09:42 Uhr
Hallo Patrick,
mit der Blutgruppe 0 positiv können Sie keinem Empfänger mit der Blutgruppe AB negativ helfen. Ihre Spenden können von Patienten mit den Blutgruppen 0+, A+, B+ und AB+ empfangen werden. Eine Übersicht der Verträglichkeiten finden Sie hier: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen/wem-hilft-meine-blutgruppe
Viele Grüße, Quirin vom BSD

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