Universal-Blutgruppe Null

Ein Beitrag von Fabienne Dechert vom 03.04.2014
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Am besten werden natürlich Bluttransfusionen blutgruppengleich durchgeführt. Im Notfall zählt jedoch oftmals jede Minute, daher kommen in solchen Situationen Blutkonserven mit der Blutgruppe Null negativ zum Einsatz. Die Erythrozyten-Konzentrate (= rote Blutkörperchen) werden von Patienten aller Blutgruppen vertragen (siehe Grafik). Auf eine Blutgruppenbestimmung zur Prüfung der Verträglichkeit des Blutes von Empfänger und Spender kann vor der Transfusion somit im Notfall verzichtet werden. Der Bedarf an dieser universal helfenden Blutgruppe ist daher besonders hoch.

Allerdings gibt es einen Nachteil: Null negative Blutspender sind sehr selten –  gerade einmal sechs Prozent der in Deutschland lebenden Bevölkerung haben diese Blutgruppe.

Wenn Du die Blutgruppe Null hast, ist aufgrund der Blutgruppen-Erbregeln die Wahrscheinlichkeit, dass es in Deiner Familie mehrere Personen mit dieser Blutgruppe gibt am höchsten. Das Merkmal 0 wird immer durch das A- oder B-Antigen unterdrückt, also rezessiv vererbt. Also, wenn Du Universal-Blutspender bist, berichte in Deinem Verwandtenkreis über die hohe Bedeutung des Blutspendens allgemein und speziell der Blutgruppe Null.

Allgemein herrscht oft die Auffassung, dass alle seltenen Blutgruppen besonders gefragt sind. Aber: genauso wie es wenige Spender mit einer seltenen Blutgruppe gibt, gibt es auch wenige Patienten – sprich Empfänger – mit seltenen Blutgruppen. Die Ausnahme ist hier Null negatives Blut.

Wenn Du anderen Menschen mit Deiner Blutspende helfen willst, komm zu einem unserer nächsten Blutspendetermine in Deiner Nähe: www.blutspendedienst.com/termine


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Fabienne Dechert

Seit 2013 beim BSD. Radelt gerne durch München, geht gerne auf Reisen und bloggt hier GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT.

Kommentare

Pascal 18.01.2018, 19:07 Uhr
Nur weil seltene Blutgruppen gespendet werden, heißt es doch nicht, dass davon nicht viel benötigt wird weil es nicht so viele Empfänger gibt. Ich sag mal es ist selten, dass ein Patient nur 1 Beutel Blut als Spende braucht. Also braucht man schon mind. 3-4 Spender für 1 Person. Und bei Operationen können es auch mal 20-30 Liter sein. Dafür braucht man dann schon 60 Spender.

Lisa Rudolph 19.01.2018, 11:58 Uhr

Hallo Pascal,
danke für Deinen Kommentar und Dein Engagement für die Blutspende!
Gerne mache ich Dich auf unsere Informationen zur Kompatibilität der Blutgruppen und zu den verschiedenen Einsatzgebieten für Blutpräparate aufmerksam.
Viele Grüße, Lisa vom BSD


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Kathrina 20.02.2018, 15:17 Uhr
Hallo liebes Team von blutspendedienst.com, Ich hab die Blutgruppe 0 rhesus positiv und würde gern wieder spenden gehen da 0 ja ein universal Spender ist hab aber leider bis jetzt immer Probleme dabei bekommen wie Übelkeit oder schwindel, daher war ich lange nicht mehr spenden. Gibt es Tips wie ich diesen Zustand wärend und nach der spende vermeiden kann?

Fabienne Dechert - BSD 21.02.2018, 09:26 Uhr
Hallo Katharina, vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Bereitschaft, Blut zu spenden! Wir haben auf unserer Website ein paar Tipps zusammengestellt (https://www.blutspendedienst.com/blutspende/tipps-vor-der-blutspende) - es ist wichtig, vor der Blutspende möglichst viel zu trinken und ausreichend zu essen. Unsere Ärztin würde gerne mit Dir persönlich sprechen, um Dir darüber hinaus ein paar individuelle Tipps geben zu können. Daher wäre es toll, wenn Du Dich über die 0800 11 949 11 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz) melden würdest. Alternativ kannst Du uns auch gerne Deine Telefonnummer an socialmedia@blutspendedienst.com schicken, dann rufen wir Dich zurück. Vielen Dank für Deine Mithilfe & viele Grüße, Fabienne vom BSD

Fitim 28.01.2019, 19:31 Uhr
Hallo und zear ich brauch für jemand in der familie

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Binder Angela 21.03.2018, 11:37 Uhr
Hallo liebes Team, bei mir steht im nothilfeausweis die blutgruppe 0D. Was bedeutet dieses. Habe schön des öfteren darüber nachgedacht Blut zu spenden. Viele Grüße Angi

Fabienne Dechert - BSD 21.03.2018, 13:16 Uhr
Hallo Frau Binder, vielen Dank für Ihre Frage! 0 D, also die Blutgruppe 0 mit dem Rhesusfaktor positiv ist eine der verschiedenen genetisch determinierten Eigenschaften der roten Blutkörperchen. Das bedeutet, dass es auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen bestimmte Antigene gibt und im Plasma, der Blutflüssigkeit, bestimmte Antikörper. Das D steht für den Rhesusfaktor.

Die Blutgruppen A, B, AB und 0 mit jeweils negativem oder positivem Rhesusfaktor haben große Bedeutung bei Transfusionen, Schwangerschaften und Transplantationen, da es zu Unverträglichkeiten kommen kann, wenn nicht die Konserve mit passender Blutgruppe transfundiert wird. Die übertragenen Blutzellen würden verklumpen wegen einer Antikörperbildung des Kranken gegen die fremden Antigene der Blutzellen und das hätte gravierende, lebensbedrohliche Folgen für den Empfänger der Konserve.

In Bayern ist die Blutgruppe 0 Rhesus positiv (D) relativ häufig mit 35%, die seltenste ist AB Rhesus negativ mit nur 1 %. Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, melden Sie sich gerne bei uns. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Cliff Linke 01.04.2018, 00:54 Uhr
hallo ich bin 16 Jahre alt und habe Blutgruppe 0 rh negativ und will mit 18 Jahren Blutspenden. und wollte fragen: Kann ich damit leben retten?

Lisa Rudolph 02.04.2018, 16:40 Uhr
Hallo Cliff,
schön, dass Du Dich - sobald Du volljährig bist - für die Blutspende engagieren wirst!
Die Voraussetzungen für eine Blutspende sind simpel: Du musst volljährig sein, über 50kg wiegen, gesund sein und Dich auch so fühlen. Am Tag der Spende solltest Du ausreichend trinken (kein Alkohol) und essen (nicht allzu fettreich). Bitte bring zur Spende immer ein gültiges amtliches Ausweisdokument inkl. Lichtbild mit.
Um die Spendefähigkeit bereits vorab zu überprüfen, empfehle ich Dir unseren Spende-Check: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/services/spende-check.
Wie so eine Blutspende abläuft, kannst Du hier nachlesen: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/spendeinfos/ablauf-einer-blutspende.
Und ja, Du kannst mit Deiner Blutspende tatsächlich Leben retten: Täglich werden in Bayern rund 2.000 Blutspenden für die Versorgung von Verletzten und Kranken benötigt.
Auch ein perfektes medizinisches Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten ohne Blut nicht funktionsfähig. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Krebspatienten sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich.
Weitere Infos zum Einsatz von Blutpräparaten findest Du hier: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/spendeinfos/wer-braucht-mein-blut.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

frauke 29.09.2018, 10:49 Uhr
hallo liebes team,. leider bin ich jetzt schon 82 jahre alt und kann sicherlich nicht mehr blutspenden - aber vielleicht in notfällen - die man trifft - wenn gerade etwas passiert ist und ich in der nähe bin. habe die blutgruppe: O RH positiv - Cc Dd Kell negativ. habe immer ein armband um - wo auf der rückseite die blutgruppe angegeben ist. glg frauke

Tobias Weinbuch 02.10.2018, 13:55 Uhr
Hallo liebe Frauke, vielen Danke und größte Hochachtung für Deinen Beitrag und Dein Engagement für die Blutspende! Das ist wirklich sehr lieb von Dir. Das Armband kannst Du sehr gerne tragen, es ist auf jeden Fall nützlich, falls Du selbst einen Blutkonserve benötigst. Leider sind wir an das Transfusionsgesetzt gebunden, demnach können Erstspender bis zum vollendeten 65. Lebensjahr Blut spenden und mehrfach bis zum  vollendete 73. Lebensjahr. Dennoch wissen wir dein Engagement unglaublich zu schätzen und bedanken uns herzlich dafür! Vielleicht hat sich Deine seltene Blutgruppe ja vererbt und Deine Kinder und Enkel sind motiviert zu spenden, das wäre toll.
Viele Grüße, Tobi vom BSD

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Sally 20.06.2018, 21:00 Uhr
Guten Tag, ich habe die Blutgruppe AB rh- und frage mich ob meine Spende überhaupt einen Nutzen hat, da ich an fast niemanden spenden kann.

Fabienne Dechert - BSD 21.06.2018, 08:54 Uhr
Guten Morgen Sally, vielen Dank für Ihren Kommentar! Ihre Blutgruppe wird auf jeden Fall benötigt, denn am besten werden Bluttransfusionen natürlich blutgruppengleich durchgeführt. Aus einer Vollblutspende entstehen bis zu drei Blutpräparate: Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentrat sowie Plasmapräparate. 

Bei Plasma gilt Ihre Blutgruppe sogar als sogenannte Universalblutgruppe, d.h. Konserven mit Blutplasma der Blutgruppe AB werden von Patienten aller Blutgruppen vertragen. Wir freuen uns somit, wenn Sie weiterhin zum Spenden kommen! Vielen Dank für Ihren Einsatz & Viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Gerd Paul 26.09.2018, 08:27 Uhr
Hallo, wie sieht es aus, wenn man in einem Land Urlaub macht, in dem die Blutgruppe 0 rh neg/ccddee, nicht in der bevölkerung vertreten ist, und man selbst eine Unfall erleidet

Tobias Weinbuch 27.09.2018, 09:03 Uhr
Hallo Gerd,
da kommt es natürlich immer darauf an um welches Land es sich handelt. In manchen Ländern gibt es dort lebende Deutsche, die sich im Notfall akut als Blutspender zur Verfügung stellen.
Für weitere Fragen erreichst Du uns unter 0800 11 949 11 (kostenfrei, nur aus dem deutschen Festnetz erreichbar) oder 09383-2011222 (zum Ortstarif auch aus dem Mobilfunknetz erreichbar). Alternativ kannst Du uns auch Deine Telefonnummer schicken, dann rufen wir Dich gerne zurück. Viele Grüße, Tobi vom BSD

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Eine Blutspenderin 03.12.2018, 18:59 Uhr
Hallo zusammen, gerade habe ich mir die Frage gestellt, ob regelmässige Blutspender im eigenen Notfall bevorzugt behandelt werden? Ich habe die Blutgruppe Null Negativ und bin damit Universalspender, was sehr schön ist. Ich habe auch schon viele Male gespendet. Leider ist es aber auch so, daß ich mit meiner seltenen Blutgruppe dann ein Problem haben könnte, wenn ich einmal selber auf Transfusionen angewiesen bin. Wird dies eventuell dann einmal berücksichtig - falls es die Zeit erlauben sollte und es darum geht, wer zuerst diese seltenen Tropfen Blut bekommt?

Tobias Weinbuch 04.12.2018, 10:21 Uhr
Hallo Blutspenderin, vielen Dank für Ihre Interessante Frage. Wenn es Engpässe gibt, greift ein System, in dessen Rahmen Blutspendedienste in ganz Deutschland kontaktiert werden. Bislang ist uns kein Fall bekannt, bei welchem keine entsprechenden Konserven verfügbar waren. Generell werden die  zuständigen behandelnden Ärzte alle tun, um das Leben jedes Patienten zu retten, auch unabhängig davon, ob er Blutspender ist. Gleichwohl leisten Sie mit Ihren Spenden einen ganz entscheidenden Beitrag, dass allgemein und so auch im Falle der eigenen Betroffenheit, ausreichend Blutkonserven vorhanden sind.
Viele Grüße, Tobi vom BSD

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Fitim 28.01.2019, 19:33 Uhr
Hallo zusammen und zwar jemand in meine Familie braucht blut gruppe 0 pozitiv biitte melden

Fabienne Dechert - BSD 29.01.2019, 09:10 Uhr
Guten Morgen Fitim, zu Ihrer eigenen Sicherheit haben wir Ihre Telefonnummer aus dem Kommentar gelöscht. Ist Ihr Familienmitglied in ärztlicher Behandlung und in Deutschland? Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Fitim 29.01.2019, 09:15 Uhr
Und zwar er witd morgen operiert aber wir brauchen so viel möglich, ja sind die in deutschland

Fabienne Dechert - BSD 29.01.2019, 09:26 Uhr
Hallo Fitim, in diesem Fall ist das Krankenhaus dafür zuständig, dass ausreichend Blutkonserven für die OP vorrätig sind - die Krankenhäuser sind hier sehr gut aufgestellt. Alles Gute für die morgige OP & viele Grüße, Fabienne vom BSD

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Max 27.02.2019, 14:18 Uhr
Hallo, ich habe die Blutgruppe 0+ und würde auch gerne spenden. Für diesen Fall habe ich sogar immer einen Pass mit meiner Blutgruppe im Portemonnaie. Da ich allerdings homosexuell bin, ist es mir in Deutschland nicht erlaubt mein Blut zu spenden. Die Gründe dafür sind 1. lange überholt und 2. sollte dies im Angesicht eines eventuell sterbenden Menschens nicht von Wichtigkeit sein. Außerdem wird doch jede gespendete Blutkonserve hinterher auf Krankheiten untersucht oder etwa nicht? Viele Grüße

Quirin Kreitmaier 27.02.2019, 14:55 Uhr
Hallo Max,
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an den in Deutschland geltenden Zulassungskriterien für die Blutspende!

Die Richtlinien für die Zulassung zur Blutspende sind im Transfusionsgesetz vorgegeben, welches durch die Bundesärztekammer in Abstimmung mit dem Paul-Ehrlich-Institut verankert- und für alle Blutspendedienste in Deutschland bindend sind.

Die Bundesärztekammer und das Paul-Ehrlich-Institut haben die derzeit gültige Version der „Richtlinie zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten“ verabschiedet, gemäß derer verschiedene Anpassungen der Zulassungskriterien erfolgt sind.

Im Einzelnen betrifft dies neben der Aktualisierung verschiedener Angaben zur Verwendung einzelner Medikamente oder des allgemeinen Gesundheitszustandes auch das Thema sexuelle Übertragungsrisiken. Infektionskrankheiten wie Hepatitis oder AIDS werden vor allem durch Sexualkontakte übertragen und auch Blutspender können sich auf diesem Wege angesteckt haben. Die Feststellung von überdurchschnittlich hohen Infektionsrisiken im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung wird durch das epidemiologische Bulletin des Robert-Koch-Instituts begründet.

Natürlich werden alle Blutkonserven mit hochsensitiven Testverfahren überprüft. Da frische Infektionen mit einer entsprechend gering ausgeprägten Viruslast jedoch in manchen Fällen noch nicht nachgewiesen werden können und nicht auszuschließen ist, dass im Laufe der Zeit ein neuer, unbekannter Erreger auftreten könnte, hat sich der Richtliniengeber mit Blick auf die Patientensicherheit dazu entschieden, in einigen Fällen eines Risikokontaktes die Wartezeit für die Blutspende auf 12 Monate festzulegen.

Sollte der Gesetzgeber aufgrund wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse eine Verkürzung dieses Zeitraums vorschreiben, können wir das nur befürworten. Es ist allerdings nicht Aufgabe des Blutspendedienstes oder des BRK, diese Studien zu erheben, zu beurteilen und in Gesetzmäßigkeiten umzusetzen.

Für uns als Blutspendedienst haben die Sicherheit der Blutprodukte und des Spenders sowie der Schutz eines meist schwerkranken Blutempfängers höchste Priorität. Sobald diese garantiert sind, begrüßen wir sämtliche Regelungen, die es noch mehr Menschen ermöglichen, Blut zu spenden.

Sollten Sie weitere Belangen haben oder Informationen benötigen, sind wir gerne für Sie hier oder unter unserer Spenderhotline: 0800 1194911 erreichbar.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Max 03.03.2019, 17:54 Uhr
Was wäre denn, wenn man Blut spendet, und auf dem vorherigen Fragebogen falsche Angaben zu seiner sexuellen Orientierung angibt? (Vorausgesetzt man weiß, dass man an keiner Sexualkrankheit erkankt ist. Auch wenn dies damit natürlich nichts zu tun hat.) Sprich: Spender homosexuell, gibt dies aber nicht an. Blutkonserve in Ordnung.

Quirin Kreitmaier 05.03.2019, 09:53 Uhr
Hallo Max,

wir als Blutspendedienst können nur darauf vertrauen, dass jeder Spender korrekte Angaben bei der Blutspende auf dem Fragebogen und im Arztgespräch macht.

Wie bereits geschrieben, ist die Sicherheit des Spenders und der Blutprodukte für einen meist schwerkranken Blutempfänger für uns als Blutspendedienst von höchster Priorität. Daher appellieren wir immer wieder an das Gewissen aller Spender nicht im eigenen Sinn, sondern im Sinne des Patienten zu handeln und keine falschen Angaben auf dem Fragebogen zu machen.

Ihre Antwort

Cara 22.03.2019, 22:31 Uhr
Hallo.Ich habe auch Blutgruppe 0 positiv.Ich würde auch gerne zum Blutspenden gehen wenn ich im Januar 18 geworden bin aber ich weiß nicht weil ich so schlechte Venen habe.Ich will es halt gerne machen damit ich anderen in einer Notlage damit helfen kann aber ich weiß nicht ob das geht wegen meinen Venen.

Quirin Kreitmaier 25.03.2019, 08:26 Uhr
Hallo Cara,
wir würden uns freuen, Sie im Kreis der Lebensretter begrüßen zu dürfen. Sie können sich vor Ihrer ersten Blutspende den Arm, mit welchem Sie spenden wollen aussuchen. Anschließend entscheiden unsere Mitarbeiter, ob wir Ihrem Wunsch nach einer bestimmten Seite für die Punktion nachkommen können. Hilfreiche Tipps vor der ersten Blutspende finden Sie unter: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/tipps-vor-der-blutspende
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Ihre Antwort

Christine 03.04.2019, 22:45 Uhr
Hallo , meine Blutgruppe ist A negativ. Jetzt habe ich gelesen, dass es gar nicht viele mit dieser gibt. Nur 6%! Ich wollte eigentlich Blut spenden. Soll ich hingehen? Gruß Christine

Fabienne Dechert - BSD 04.04.2019, 10:38 Uhr
Hallo Christine, vielen Dank für Ihre Frage! Ihre Blutgruppe wird auf jeden Fall benötigt, denn am besten werden Bluttransfusionen natürlich blutgruppengleich durchgeführt. Und genauso wie es eben wenige Empfänger mit der Blutgruppe A negativ gibt, gibt es ja auch wenige Spender mit dieser Blutgruppe. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn wir Sie bald bei einem unserer Termine begrüßen dürften! Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Claudia 05.04.2019, 15:05 Uhr
Hallo, in allen Infos steht immer nur, dass man über 50kg wiegen muss, aber was ist mit einer Gewichts- bzw. BMI-Obergrenze? Ich habe starkes Übergewicht, bin aber soweit gesund und erfülle auch ansonsten alle Spenderkriterien. Ich würde sehr gerne Blut spenden und das auch gerne öfter, aber ich bin mir zu unsicher, ob das ein "ungenanntes" No-Go ist. Was soll ich machen?

Simon Feiler - BSD 08.04.2019, 12:41 Uhr
Hallo Claudia, vielen Dank für Ihre Bereitschaft Blut zu spenden! Solange keine gesundheitlichen Beenträchtigungen vorliegen, besteht keine Gewichtsobergrenze bezüglich der Blutspende. Wir freuen uns auf Sie! Viele Grüße, Simon vom BSD

Patrick 11.05.2019, 07:42 Uhr
"Keine Obergrenze" ist leider nur Theorie. Ich wollte gestern Blut spenden, da aber oft nur mobile Liegen eingesetzt werden, dürften Spender ab 150kg oft genug abgewiesen werden. Auch mit 0-. Das ist leider meine Erfahrung. Obwohl ich ansonsten aus medizinischer Sicht zur Spende freigegeben wäre.

Ihre Antwort

Carolin 06.04.2019, 10:49 Uhr
Frage: ich habe Blutgruppe 0 negativ und war als Universalspender früher oft spenden. Dann wurde ich nicht mehr zugelassen, weil ich im Jahr 1989 ca 10 Monate in London verbracht habe. Ist denn nach so langer Zeit immer noch die Gefahr, dass ich mit meiner Spende Kreutzfeld-Jakob übertrage? Würde ja gerne wieder spenden... danke und Gruss.

Simon Feiler - BSD 08.04.2019, 13:02 Uhr
Hallo Carolin, vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Bereitschaft Blut zu spenden. Leider gibt es bezüglich dieser Regelung nach wie vor keine Änderung.  Für die Erkrankung an der Creutzfeldt-Jakob gibt es keine Therapie und sie ist zudem nur post mortem sicher feststellbar. Um die Sicherheit der Blutspendeempfänger zu gewährleisten müssen Menschen, die zwischen 1980 und 1996 für mehr als 6 Monate im Vereinigten Königreich Großbritannien verbracht haben, dauerhaft von der Blutspende ausgeschlossen werden. Es tut mir Leid, dass ich keine besseren Neuigkeiten für Sie habe. Viele Grüße, Simon vom BSD

Ihre Antwort

Mac 13.04.2019, 22:38 Uhr
Hallo, ich habe die Blutgruppe 0 negativ. Würde schon gern spenden gehen, nur bin ich noch 3 Tage im Urlaub und dann viel unterwegs. Kann ich auch kurzfristig ins Krankenhaus gehen um Blut zu spenden? Und was muss ich vorher machen außer viel trinken und essen und wann ist der beste Zeitpunkt am Tag? Danke und viele Grüße Mac

Quirin Kreitmaier 15.04.2019, 13:39 Uhr
Hallo Mac,
für Ihre erste Spende empfehlen wir Dir unsere Ernährungstipps unter: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/tipps-vor-der-blutspende/ernaehrungstipps-fuer-blutspender. Eine kurzfristige Spende in Krankenhäusern ist meist nur nach Terminvereinbarung möglich. Unsere aktuellen Blutspendetermine finden Sie unter: https://www.blutspendedienst.com/blutspendetermine.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Ihre Antwort

Ben Pahl 26.04.2019, 13:41 Uhr
Ich hab gerade mal geguckt im Netz wie es steht mit meiner Blutgruppe (Null Negativ) und dass wusste ich alles nicht danke dafür 👌 Ich werde denn wohl auch bald mal spenden gehen scheint ja vielen Leuten zu helfen

Ihre Antwort

Bahar 26.04.2019, 14:22 Uhr
Hi, ich habe die Blutgruppe 0 negativ. Jedoch habe ich beschlossen nicht mehr zu spenden. Bei der letzten Blutspende musste ich leider die nazistischen Bemerkung der Ärztin ertragen. Man wird in Deutschland geboren, wächst hier auf , studiert, will sich engagieren und bekommt dumme Kommentare zuhören. Schade dass solche „Menschen“ solche Berufe ausüben.

Quirin Kreitmaier 26.04.2019, 14:59 Uhr
Hallo Bahar,
wir bedauern sehr, dass die diensthabende Ärztin am Spendetermin mit Ihnen mit nazistischen Bemerkungen in Kontakt getreten ist. Dies entspricht keinesfalls dem von uns gewünschten Umgang. Schreibe uns bitte eine Nachricht an Hotline@blutspendedienst.com mit dem Terminort, Termindatum und Namen der Ärztin (oder eine grobe Umschreibung), dass wir den Sachverhalt überprüfen können und ein  Feedbackgespräch mit der Ärztin veranlassen können, um sicherzustellen, dass sich der von Ihnen geschilderte Vorfall nicht wiederholen wird.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Ihre Antwort

Robert 26.04.2019, 18:42 Uhr
hallo ich habe eine Frage. Ich bin fast 17 Jahre und würde gerne wissen ob ich Blutspenden darf und wo ich heraus finden kann welche blutgruppe ich habe.

Simon Feiler - BSD 29.04.2019, 14:10 Uhr
Hallo Robert,

ich finde es Super dass Sie bereits jetzt gerne zum Blutspenden gehen möchten. Leider ist eine Blutspende jedoch erst mit 18 Jahren möglich. Wir würden uns sehr freuen wenn wir Sie dann bei einem unserer Termine begrüßen können. Im Zuge des Termins erfähren Sie dann auch Ihre Blutgruppe. Weitere Informationen zum Thema Blutgruppen finden Sie hier: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen
Viele Grüße, Simon vom BSD

Ihre Antwort

Tanja 09.05.2019, 19:55 Uhr
Guten Abend, ich habe eine Frage. Ich habe 0 negativ und meine Mutter wird morgen operiert, da es sich um einen Eingriff an der Hauptschlagader handelt, würde ich gern auf Nummer sicher gehen und Vorort sein Fall Blut benötigt wird. Meine Frage ist nun, in dies überhaupt in Frage kommt im Krankenhaus?

Quirin Kreitmaier 10.05.2019, 09:40 Uhr
Hallo Tanja,
eine direkte Transfusion von Ihnen zu Ihrer Mutter ist nicht möglich. Das Blut müsste aufbereitet werden, um bei einer OP zum Einsatz zu kommen und würde dafür viel Zeit in Anspruch nehmen. Alle Krankenhäuser bereiten sich vor geplanten Operationen ausreichend vor und lagern bereits genügend Blutkonserven ein, um eine erfolgreiche Operation sicherzustellen. Wir wünschen Ihrer Mutter viel Erfolg bei Ihrer OP.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Ihre Antwort

Patrick 19.05.2019, 16:54 Uhr
Guten Tag liebes Blutspendeteam. Ich habe da eine Frage. Ein Freund von mir hat die Blutgruppe AB negativ. Und er hat leider auch Leukämie und meint, das selbst wenn er einen Spender finden würde, das durch seine Genetik keine Bluttransfusion zustande kommen würde. Nun wollte ich fragen, ob ich da evtl. doch etwas helfen könnte. Beziehungsweise ob man ihm Blutspenden kann auch wenn ich selber 0 RH(D) pos K neg CcD.ee habe.

Quirin Kreitmaier 21.05.2019, 09:42 Uhr
Hallo Patrick,
mit der Blutgruppe 0 positiv können Sie keinem Empfänger mit der Blutgruppe AB negativ helfen. Ihre Spenden können von Patienten mit den Blutgruppen 0+, A+, B+ und AB+ empfangen werden. Eine Übersicht der Verträglichkeiten finden Sie hier: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen/wem-hilft-meine-blutgruppe
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Ihre Antwort

Kay 26.05.2019, 05:48 Uhr
Hallo, ich habe in meinem Spendenausweis den Eintrag gefunden, dass ich Blutgruppe 0 bin. Als Spender positiv und als Empfänger negativ bin. Als Blutformel steht da ccddEe. Was bedeutet das für mich? Vertrage ich als Empfänger nur 0 Rh negativ? Und kann 0Rh positiv spenden?

Simon Feiler - BSD 27.05.2019, 14:18 Uhr
Hallo Kay,

vielen Dank für Ihre Frage! Die beschriebene Blutgruppenkonstellation ist sehr selten. Ich versuche mal ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen. Beim Merkmal Rh negativ hat man normalerweise alle Buchstaben der Rhesusformel klein geschrieben also ccddee. In dem seltenen Fall, dass ein C oder E –Merkmal groß ist, darf man das Blut nicht an Rh negative Empfänger mit ausschließlich kleinen Merkmalen ccddee weitergeben, da es zu einer Antikörperbildung gegen C oder E kommen kann.
Daher wird das Blut nur für Rh positive Empfänger verwendet. Dies erklärt, wieso im Pass „ als Spender Rhesuspositiv“ steht. Wenn man aber selbst Fremdblut benötigt, muss es Rh negatives Blut sein, da sonst Antikörper gegen das Rhesusmerkmal D gebildet werden.

Ich hoffe ich konnte es Ihnen einigermaßen erklären. Rückfragen jederzeit.
Viele Grüße, Simon vom BSD

Ihre Antwort

Christian 27.05.2019, 21:08 Uhr
Hallo liebes Team, mich würde die Vererbbarkeit der Blutgruppen interessieren. Ich selbst habe die Blutgruppe AB positiv, meine Mutter aber A positiv. Kann es sein, dass mein Vater (den ich nicht kenne) auch die gleiche Blutgruppe wie ich trägt? Liebe Grüße, Christian.

Quirin Kreitmaier 28.05.2019, 09:48 Uhr
Hallo Christian,
die Vererbung der möglichen Blutgruppen können Sie hier nachlesen:
www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen/vererbung-der-blutgruppen
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Ihre Antwort

Andreas Cöhneman 05.07.2019, 17:57 Uhr
Hallo, Ich habe eine etwas ungewöhnliche Frage, die auf eine Szene einer Serie beruht. Dort hat ein Agent einem anderen Agenten quasi direkt von einem Arm in den des Anderen Blut transfusioniert, weil dieser sonst aufgrund einer Schussverletzung gestorben wäre. Geht sowas im äußersten Notfall wirklich? Wie gefährlich ist das und was müsste man dabei beachten? Ich habe 0-, wem dürfte ich so Blut übertragen, ohne ihn direkt zu töten? Im Internet finde ich aus vermutlich guten Gründen keine Antworten auf diese Fragen. Für eine gute Antwort würde ich mich auch zum normalen Blutspenden anmelden. Deal?

Simon Feiler - BSD 08.07.2019, 14:12 Uhr
Hallo Andreas,
vielen Dank für Ihre interessante Frage!
Vor mehr als hundert Jahren wurde tatsächlich auf die von Ihnen beschrieben Weise Blut von einem Menschen zum nächsten tansfundiert. Damals wusste man allerdings noch nichts von Blutgruppen und dergleichen und dass diese Blutgruppen kompatibel zueinander sein müssen. Die Folge war, dass viele Menschen, aufgrund nicht zusammenpassender Blutgruppen (oder sonstiger durch Blut übertragbarer Krankheiten), verstorben sind.
Erst durch die Entdeckung der Blutgruppen durch Karl Landsteiner (1901) begann man von der direkten Transfusion auf die indirekte Transfusion mittels Blutkonserven umzusteigen.
Ein Spender mit Blutgruppe 0 rh negativ gilt zwar als Universalspender, dennoch sind bestimmte Tests dringend notwendig, um die Verträglichkeit des Spenderblutes beim Empfänger vorab zu testen. Außerdem sind ja auch Infektionstestungen vorgeschrieben, auf die das gespendete Blut hin untersucht werden muss. Des weiteren könnte der Empfänger vielleicht auch Antikörper haben, die berücksichtigt werden müssen. Sie sehen also, dass es bei der Transfusion einiges zu beachten gibt.
Eine Transfusion wie in der Serie ist rein theoretisch denkbar und möglich. Zur Nachahmung zu empfehlen wäre es aber, aufgrund der eben beschriebenen Risiken definitiv nicht.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen Ihre Frage ausreichend genug beantworten und hoffe Sie bald bei einem unserer Blutspendetermine begrüßen zu können. 
Viele Grüße, Simon vom BSD

Ihre Antwort

Dirk 18.07.2019, 11:19 Uhr
Guten Tag, ich habe die Blutgruppe Rh pos. Ccc.ee, was bedeutet das für mich sowohl als Spender als auch Empfänger?

Quirin Kreitmaier 18.07.2019, 12:11 Uhr
Hallo Dirk,
Ja das gilt für Sie sowohl als Spender als auch Empfänger.
Wer für Sie Blut spenden kann und von wem Sie Blut erhalten können, erfahren Sie unter: www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen/wem-hilft-meine-blutgruppe
Viele Grüße, Quirin vom BSD

Ihre Antwort

Heinz 21.07.2019, 04:51 Uhr
Hallo, ich habe die Blutgruppe 0+ und wollte schon immer gerne Blutspenden aber ich habe Thrombozytopenie wahrscheinlich genetisch bedingt. (Der Wert beträgt meist um die 80 - 85tausend) soweit ich weiß darf ich kein Knochenmark spenden und deshalb denke ich das ich vielleicht auch kein Blut spenden darf. Ist das richtig? Danke im vorraus für eine Antwort. Liebe Grüße Heinz

Lisa Rudolph 23.07.2019, 10:37 Uhr
Hallo Heinz,
danke für Deinen Kommentar und Deine Bereitschaft, Blut zu spenden!
Mit Thrombozytopenie ist leider keine Blutspende möglich. Die Blutplättchen spielen bei der Blutgerinnung und bei der Immunabwehr eine ganz entscheidende Rolle, bei zu wenig vorhandenen Thrombozyten (Thrombozytopenie) kann es bei Verletzungen zu einer deutlich verlängerten Blutungszeit kommen. Eine Blutspende ist aus diesen Gründen zwecks Spendergefährdung nicht möglich.
Viele Grüße, Lisa vom BSD

Ihre Antwort

Anja 30.07.2019, 18:11 Uhr
Hallo, bei mir steht auf meinem Blutspendeausweis 0 Rh (D) pos K. neg. Was bedeutet das? Bin ich universal Spender?......... Oder kann ich dann nur 0 negativ empfangen?

Lisa Rudolph 31.07.2019, 14:50 Uhr

Hallo Anja,
als Universalspender bezeichnet man in der Transfusionsmedizin im ABO-System Personen mit der Blutgruppe 0 negativ. Die Blutgruppe 0 mit Rhesusfaktor positiv ist relativ häufig vertreten (ca. 35%) und wird daher auch häufig benötigt. Hier gibt es weiterführende Informationen: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen/verteilung-der-blutgruppen.
Menschen mit der Blutgruppe 0 mit Rhesusfaktor positiv können Blutpräparate von Spendern mit den Blutgruppen 0 negativ und 0 positiv erhalten. Eine Übersicht zur Kompatibilität der Blutgruppen findest Du hier: https://www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen/wem-hilft-meine-blutgruppe.
Viele Grüße, Lisa vom BSD


Ihre Antwort

Yvonne 07.08.2019, 12:37 Uhr
Hallo liebes Team, ich habe die Blutgruppe A+ und frage mich, ob es überhaupt notwendig ist spenden zu gehen, da sehr viele Menschen diese Blutgruppe haben und wahrscheinlich die meisten Blutspenden die sie bekommen daher A+ ist. Liebe Grüße

Fabienne Dechert - BSD 07.08.2019, 13:14 Uhr
Hallo Yvonne, vielen Dank für Ihre Frage! Ihre Blutgruppe wird auf jeden Fall benötigt, denn am besten werden Bluttransfusionen natürlich blutgruppengleich durchgeführt. Und genauso wie es eben viele mögliche Spender mit der Blutgruppe A positiv gibt, gibt es ja auch viele Empfänger mit dieser Blutgruppe. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn wir Sie bald bei einem unserer Termine begrüßen dürften! Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne. Viele Grüße, Fabienne vom BSD

Ihre Antwort

Ingo 12.08.2019, 21:10 Uhr
Hallo Leute, ich kann nur sagen“Geht spenden“ Meine Frage:“ Ich habe es richtig verstanden, das meine BG. 0 - sehr gefragt ist und gleichzeitig ich jede BG empfangen kann??? Würde mich über eine Antwort freuen. Ingo

Quirin Kreitmaier 13.08.2019, 13:33 Uhr
Hallo Ingo,
ja Ihre Blutgruppe ist tatsächlich sehr gefragt.
Unter: www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen/verteilung-der-blutgruppen sehen Sie die Verteilung der Blutgruppen in der Bevölkerung. Unter: www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen/wem-hilft-meine-blutgruppe?id=home%2Fblutspende%2Fblut_blutgruppen können Sie sehen, wer von Ihnen und von wem Sie Blut erhalten können.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

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Daniela Koch 16.08.2019, 12:18 Uhr
Ich habe gehört das man auch schon mit den verschiedenen Blutgruppen feststellen kann ob man eine Vaterschaft ausschließen kann. Mein Papa ist Blutgruppe A Negativ und ich bin O positiv meine Mama weiß es nicht es sein auch egal. Mir ist das nur sehr wichtig das ich mal weiß und mein Papa woran wir sind .Mein Papa und ich verstehen uns sehr gut auch wenn er es nicht sollte sein er ist mein Papa und Ende .Mit meiner Mutter habe ich mich nie gut verstanden. Zumal ich Asthma. Allergien. ADHS. Habe und keiner von meiner Familie hat das nur ich habe noch einen Bruder der 6 Jahre jünger ist der hat auch nichts .Zumal ich 4 Kinder habe und die auch das selbe wie ich .Liebe Grüsse Daniela Koch

Quirin Kreitmaier 16.08.2019, 12:49 Uhr
Hallo Frau Koch,
wenn Ihr Vater A Negativ hat und Sie 0 Positiv haben, muss Ihre Mutter die Blutgruppe null haben. Die verschiedenen Konstellationen der Vererbung der Blutgruppen können Sie unter: www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen/vererbung-der-blutgruppen durchtesten.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

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Maria J 19.08.2019, 22:41 Uhr
Hallo meine frage ist wie lange braucht der Körper zum bilden von Blut? Ich habe die Blutgruppe 0 pos habe bisher gespendet und würde gerne weiter spenden allerdings ist mein Sohn bluter mit der selben Blutgruppe. Jetzt habe ich Angst das was schlimmes passiert und im absoluten Notfall ich meinem Sohn nicht helfen kann weil ich gerade erst gespendet habe.

Simon Feiler - BSD 20.08.2019, 10:31 Uhr
Hallo Maria, die vollständige Neubildung des Blutes ist etwa 6 Wochen nach der Blutspende abgeschlossen, wodurch sich auch der vorgeschrieben Abstand von 56 Tagen zwischen zwei Spenden ergibt. Viele Grüße, Simon vom BSD

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Alexander 20.08.2019, 16:23 Uhr
Ich bin leider auch noch 16, aber ich habe eine Sache nicht genau verstanden, wem kann ich mit Blutgruppe 0 rh+ alles spenden, da ja steht, dass 0 rh- universalspender ist, 0 rh + aber nicht.

Quirin Kreitmaier 21.08.2019, 15:12 Uhr
Hallo Alexander,
Als Universalspender bezeichnet man in der Transfusionsmedizin im ABO-System Personen mit der Blutgruppe 0 negativ und als Universalempfänger Personen mit der Blutgruppe AB positiv.

Dennoch ist die BG O + sehr begehrt, da sie folgenden Patientengruppen helfen kann.(s.u.) Die Blutgruppe 0 rh- ist wie Sie vermutlich wissen ohnehin recht selten und nur mit ca. 6% in der Bevölkerung vertreten, sodass die BG O insgesamt sehr häufig zum Einsatz kommt.
Jemand mit der Blutgruppe 0 + kann also für Patienten mit folgenden Blutgruppen spenden O+, B+,A+,AB+.

Viele Grüße, Quirin vom BSD

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Rolf Boixen 27.08.2019, 15:09 Uhr
Hallo! Ich habe Blutgruppe 0D negativ. Ich würde gerne spenden gehen, aber ich weiss nicht ob das möglich ist, da ich Diabethes Typ2 habe.Wäre das dann trotzdem möglich?

Quirin Kreitmaier 27.08.2019, 16:27 Uhr
Hallo Rolf,
bei Einnahme gängiger Blutdrucksenker, guter Blutdruckeinstellung ohne zusätzliche Herzerkrankung oder Rhythmusstörung und bei Typ-II-Diabetes ohne Insulinbehandlung und auch guter BZ-Einstellung ohne Organschäden ist eine Blutspende möglich. Wir würden uns freuen, wenn Sie bei einem unserer nächsten Blutspendetermine vorbeischauen würden. Alle Termine finden Sie unter: www.blutspendedienst.com/termine
Viele Grüße, Quirin vom BSD

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Antje Kreissl 28.08.2019, 20:20 Uhr
Hallo, habe mich gerade mit meinem Blutspendeausweis beschäftigt und mich informiert. Meine Blutgruppe ist 0 Rh (D) neg. ccddee. K neg. Habe gelesen die Blutgruppe ist selten und wird dringend gebraucht. Nun zur Frage : Macht es Sinn Blut-und Plasmaspende zu mischen und geht das überhaupt oder sollte Frau sich für eins entscheiden?

Simon Feiler - BSD 29.08.2019, 11:58 Uhr
Hallo, Antje, grundsätzlich sind Plasma- und Vollblutspende "parallel" möglich. Wenn Sie sich jedoch für eine Spendeart entscheiden wollen, wäre die Vollblutspende der Plasmaspende vorzuziehen, da das Plasma der Blutgruppe 0 Antikörper gegen die Blutgruppen A und B entält. Viele Grüße, Simon vom BSD

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Andrea 01.09.2019, 22:19 Uhr
Meine Frage an das Team: das Blut das als "goldenes Blut" bezeichnet wird ist das 0 Negativ? Lg

Quirin Kreitmaier 03.09.2019, 10:18 Uhr
Hallo Andrea,
ähnlich der AB0-Methode gibt es auch im Rhesus-System Bezeichnungen, wie Rh+, also Rhesus positiv, wenn das entsprechende Antigen auf den Blutzellen vorhanden ist. Ist es nicht vorhanden, spricht man von Rh-, also Rhesus-negativ. Wissenschaftlich korrekt bezeichnet, heißt die seltenste unter diesen Blutgruppen RhNull-Gruppe. Diesem Blut fehlen alle 50 Antigene aus dem Rhesus-System. Weltweit gibt es gerade einmal 43 Meldungen von RhNull.
Damit gelten diese Menschen – aufgrund der universalen Anwendbarkeit – als die perfekten Blutspender. Doch dass ein RhNull-Blut bei der Bluttransfusion tatsächlich eingesetzt wird, ist sehr selten. Denn die Bestände an gespendetem RhNull-Blut sind so gering, dass der Spitzname „Goldenes Blut“ nicht übertrieben ist.
Viele Grüße, Quirin vom BSD

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Julia Schrözer 28.09.2019, 20:04 Uhr
Hallo! ich habe die Blutgruppe: AB Rh positiv. Ich würde gerne Blut spenden. Ist es richtig, das ich eine seltenere BG habe? Ich muss noch dazu sagen, dass ich Morbus Basedow hatte (Überfunktion der Schilddrüse) und ich mir 2012 die Schilddrüse komplett entfernen ließ. Darf ich dennoch spenden? oder ist mein Blut nicht geeignet? Liebe Grüße,Jule

Lisa Rudolph 30.09.2019, 15:03 Uhr
Hallo Julia,
AB Rh positiv ist eine seltene Blutgruppe, das stimmt.
Bezüglich Deiner Spendefähigkeit im Zusammenhang mit der Erkrankung haben meine Kollegen aus dem Ärzte-Team Rückfragen, bitte melde Dich telefonisch: : 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz).
Viele Grüße, Lisa vom BSD

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Jacky 07.10.2019, 13:30 Uhr
Guten Tag, Ich habe die Blutgrubbe 0 Rh neg., und gehe auch seit ich erfahren habe, dass meine Blutgruppe vielen Menschen helfen kann, gerne Blutspenden. Mich würde interessieren was auf dem Blutspendeausweis bei dem "Goldenen Blut" stehen würde (Bei mir steht ja 0 Rh (D) neg K neg ccddee. ) Vielen liebe Dank schon einmal im Vorraus für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen, Jacky

Lisa Rudolph 07.10.2019, 16:11 Uhr

Hallo Jacky,
wenn kein D-Antigen an der Erythrozytenoberfläche vorhanden ist, also Rh null besteht, sollte es möglich sein, allen rhesuspositiven und -negativen Personen mit der passenden Blutgruppe A, AB, B oder O Blut zu spenden. Diesem Blut fehlen alle 50 Antigene aus dem Rhesus-System,-aufgrund dieser universellen Anwendbarkeit spricht man wohl deswegen vom „Goldenen Blut“. Diese Blutgruppe zählt zu den seltensten Blutgruppen der Welt, die weltweit nur etwa 40 mal gelistet ist. 
Derjenige selbst kann nur Blut mit Rh null erhalten und da dieses Rhesus-null sehr selten ist, ist das für denjenigen schwierig, da kommen meist nur Familienagehörige oder Eigenblutspendevorräte in Frage.
Beim Blutspendedienst des BRK werden Spender mit dieser spezifischen Blutgruppe nicht zur Spende zugelassen, daher kann ich leider keine Informationen zu der genauen Bezeichnung auf dem Blutspendeausweis machen.
Viele Grüße, Lisa vom BSD


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Natalie 06.11.2019, 18:57 Uhr
Auf meinem Blutspendeausweis steht als Blutformel 0 (D) pos k neg. Darunter steht noch CCD.ee. Ich wollte fragen welche Blutgruppe ich jetzt in einfachen Worten habe.

Luisa Gärtner 07.11.2019, 10:08 Uhr
Hallo Natalie,
in einfachen Worten ausgedrückt, heißt das, dass Sie die Blutgruppe 0 mit dem Rhesusfaktor positiv haben. Darüber hinaus sind Sie Kell-negativ (k neg., 92 % der Bevölkerung in Mitteleuropa sind Kell-negativ). Der Rhesusfaktor bestimmt sich durch 3 Antigene: C/c, D/d und E/e. Ausschlaggebend für die Bezeichnung rhesuspositiv (D) oder –negativ (dd) ist aber das D/d. Ich hoffe das hat geholfen.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

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Lea 08.11.2019, 09:16 Uhr
Hallo, ich habe die Blutgruppe 0 Rh. positiv (D positiv) Kell: negativ CcD.ee Was bedeutet das?

Luisa Gärtner 11.11.2019, 12:29 Uhr
Hallo Lea,
in einfachen Worten ausgedrückt, heißt das, dass Sie die Blutgruppe 0 mit dem Rhesusfaktor positiv haben. Darüber hinaus sind Sie Kell-negativ (k neg., 92 % der Bevölkerung in Mitteleuropa sind Kell-negativ). Der Rhesusfaktor wird von 3 Antigenen bestimmt: C/c, D/d und E/e. Ausschlaggebend für die Bezeichnung rhesuspositiv (D) oder -negativ (dd) ist aber das D/d. Diese Antigene, die den Rhesusfaktor bestimmen, werden kodominant vererbt. Rhesuspositiv ist man mit den Antigenen CcDee, aber auch mit ccDee und mit CCDee, d. h. auch wenn man das Antigen C hat oder aber c, ändert sich der Rhesusfaktor nicht. Diese Antigene im Rhesussystem sind alle genetisch festgelegt.
Ich hoffe das ist soweit verständlich erklärt, falls Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne auch über unsere Ärzte-Hotline zur Abklärung: 0800 11 949 11 (Mo-Fr, 8.00-17.00 Uhr, kostenfrei aus Mobilfunk- und Festnetz) oder schreiben eine E-Mail an info@blutspendedienst.com.
Viele Grüße, Luisa vom BSD

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